Produktbild: Die Kunst des Liebens
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Erich Fromm

1. Die Kunst des Liebens

Die Kunst des Liebens Ungekürzte Lesung mit Heikko Deutschmann (1 mp3-CD)

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Beschreibung

Produktdetails

Gesprochen von

Heikko Deutschmann

Spieldauer

5 Stunden und 28 Minuten

Erscheinungsdatum

13.11.2025

Hörtyp

Lesung

Medium

Audio

Anzahl

1

Verlag

Der Audio Verlag

Übersetzt von

Liselotte Mickel + weitere

Sprache

Deutsch

EAN

9783742435781

Beschreibung

Produktdetails

Gesprochen von

Heikko Deutschmann

Spieldauer

5 Stunden und 28 Minuten

Erscheinungsdatum

13.11.2025

Hörtyp

Lesung

Medium

Audio

Anzahl

1

Verlag

Der Audio Verlag

Übersetzt von

  • Liselotte Mickel
  • Ernst Mickel

Sprache

Deutsch

EAN

9783742435781

Herstelleradresse

Der Audio Verlag GmbH
Hardenbergstraße 9A
10623 Berlin
DE

Email: info@der-audio-verlag.de

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Eine zeitlose Lektüre

Manfred Orlick aus Halle (Saale) am 19.06.2026

Bewertungsnummer: 3172413

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Das philosophische Werk „Die Kunst des Liebens“ von Erich Fromm, erstmals veröffentlicht im Jahr 1956, widmet sich der umfassenden Analyse der menschlichen Liebe. Darin beleuchtet Fromm essenzielle Themen wie Selbstliebe, Hingabe und Verantwortung und definiert Liebe als ein grundlegendes menschliches Bedürfnis. Zu Beginn stellt er die zentrale Frage, ob Lieben eine erlernbare Kunst ist, die sowohl Fähigkeiten als auch Übung erfordert. Fromm betont, dass Liebe ein aktiver Prozess ist, der Aufmerksamkeit und Pflege verlangt, da sie nicht einfach von selbst entsteht. Sie setzt die bewusste Entwicklung der eigenen Persönlichkeit voraus, wobei Qualitäten wie Nächstenliebe, Demut, Mut, Glaube und Disziplin von zentraler Bedeutung sind. Nur durch diese persönliche Reife wird wahre Liebe möglich. Fromm betrachtet dabei nicht nur die romantische Liebe zwischen Partnern, sondern auch Elternliebe, Nächstenliebe, erotische Liebe, Selbstliebe sowie die Liebe zu Gott. Gleichzeitig nimmt er kritisch Stellung zu weit verbreiteten Missverständnissen über romantische Liebe. Das Buch, das in den vergangenen sieben Jahrzehnten zahlreiche Neuauflagen erfahren hat, ist nun anlässlich seines Jubiläums als Taschenbuchausgabe im dtv-Verlag erschienen. Eine zeitlose Lektüre, die auch heute nichts von ihrer Relevanz verloren hat.

Eine zeitlose Lektüre

Manfred Orlick aus Halle (Saale) am 19.06.2026
Bewertungsnummer: 3172413
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Das philosophische Werk „Die Kunst des Liebens“ von Erich Fromm, erstmals veröffentlicht im Jahr 1956, widmet sich der umfassenden Analyse der menschlichen Liebe. Darin beleuchtet Fromm essenzielle Themen wie Selbstliebe, Hingabe und Verantwortung und definiert Liebe als ein grundlegendes menschliches Bedürfnis. Zu Beginn stellt er die zentrale Frage, ob Lieben eine erlernbare Kunst ist, die sowohl Fähigkeiten als auch Übung erfordert. Fromm betont, dass Liebe ein aktiver Prozess ist, der Aufmerksamkeit und Pflege verlangt, da sie nicht einfach von selbst entsteht. Sie setzt die bewusste Entwicklung der eigenen Persönlichkeit voraus, wobei Qualitäten wie Nächstenliebe, Demut, Mut, Glaube und Disziplin von zentraler Bedeutung sind. Nur durch diese persönliche Reife wird wahre Liebe möglich. Fromm betrachtet dabei nicht nur die romantische Liebe zwischen Partnern, sondern auch Elternliebe, Nächstenliebe, erotische Liebe, Selbstliebe sowie die Liebe zu Gott. Gleichzeitig nimmt er kritisch Stellung zu weit verbreiteten Missverständnissen über romantische Liebe. Das Buch, das in den vergangenen sieben Jahrzehnten zahlreiche Neuauflagen erfahren hat, ist nun anlässlich seines Jubiläums als Taschenbuchausgabe im dtv-Verlag erschienen. Eine zeitlose Lektüre, die auch heute nichts von ihrer Relevanz verloren hat.

Eine tiefsinnige Analyse des Phänomens Liebe

Raumzeitreisender aus Ahaus am 06.03.2026

Bewertungsnummer: 3067415

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

"Die Kunst des Liebens" ist ein Klassiker des Sozialpsychologen Erich Fromm, der sich in seinen Schriften mit psychologischen, soziologischen und philosophischen Fragestellungen auseinandergesetzt hat. Mit diesem 1956 erschienen Buch wurde Fromm als humanistischer Denker bekannt, der daran glaubt, dass Menschen zu Vernunft und Liebe fähig sind. Das Buch reflektiert den Zeitgeist der 1950er und 1960er Jahre und beruht damit auf einem Rollenbild von Frau und Mann, welches nicht mehr aktuell ist. Das sollte aber nicht überbewertet werden. Es ist der normale Lauf der Dinge, dass sich die gesellschaftlichen Rahmenbedingungen verändern. Literatur ist immer auch ein Spiegelbild des jeweiligen Zeitgeistes. Viele seiner Vorschläge und Forderungen sind zeitlos. Fromm setzt sich mit theoretischen und praktischen Fragen auseinander. Er bringt die Liebe mit der menschlichen Existenz in Verbindung und analysiert Nächstenliebe, Mutterliebe, Erotik, Selbstliebe und die Liebe zu Gott. Das Buch ist keine Anleitung in die Kunst der Liebe. "... ich möchte zeigen, dass es in der Liebe zu einem anderen Menschen überhaupt keine Erfüllung ohne die Liebe zum Nächsten, ohne wahre Demut, ohne Mut, Glaube und Disziplin geben kann." Es gibt Erkenntnisgrenzen, die die Menschen nie überwinden werden. Fromm glaubt, dass Menschen das Universum nicht begreifen, aber im Akt der Liebe erkennen können. In der Liebe drückt sich die menschliche Sehnsucht nach Einheit aus. Liebe dient in allen seinen Facetten der Überwindung des Getrenntseins. Fromms Ausführungen machen deutlich, dass er nicht nur ein Kind seiner Zeit ist, sondern in einigen Aussagen auch seiner Zeit voraus ist. Das gilt z.B. für seine Beschreibungen der Rolle der Filmstars, Showmaster und Kolumnisten ("Ihre Hauptqualifikation besteht oft darin, dass es ihnen gelungen ist, in der Öffentlichkeit von sich reden zu machen.") und für seine Ausführungen zur Politik, Geschäftswelt und Bürokratie ("Ihr Ziel ist, immer mehr zu produzieren und zu konsumieren, und zwar als Selbstzweck."). "Die Kunst des Liebens" ist ein Basiswerk, wenn man sich mit dem Thema Liebe auseinandersetzt. Es ist kein Ratgeber, der dazu dient, den Menschen kurzfristig zu verändern, sondern eher ein intellektuelles Werk, welches bei der Selbstreflexion hilft. Das Buch kann ich auch heute noch empfehlen.

Eine tiefsinnige Analyse des Phänomens Liebe

Raumzeitreisender aus Ahaus am 06.03.2026
Bewertungsnummer: 3067415
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

"Die Kunst des Liebens" ist ein Klassiker des Sozialpsychologen Erich Fromm, der sich in seinen Schriften mit psychologischen, soziologischen und philosophischen Fragestellungen auseinandergesetzt hat. Mit diesem 1956 erschienen Buch wurde Fromm als humanistischer Denker bekannt, der daran glaubt, dass Menschen zu Vernunft und Liebe fähig sind. Das Buch reflektiert den Zeitgeist der 1950er und 1960er Jahre und beruht damit auf einem Rollenbild von Frau und Mann, welches nicht mehr aktuell ist. Das sollte aber nicht überbewertet werden. Es ist der normale Lauf der Dinge, dass sich die gesellschaftlichen Rahmenbedingungen verändern. Literatur ist immer auch ein Spiegelbild des jeweiligen Zeitgeistes. Viele seiner Vorschläge und Forderungen sind zeitlos. Fromm setzt sich mit theoretischen und praktischen Fragen auseinander. Er bringt die Liebe mit der menschlichen Existenz in Verbindung und analysiert Nächstenliebe, Mutterliebe, Erotik, Selbstliebe und die Liebe zu Gott. Das Buch ist keine Anleitung in die Kunst der Liebe. "... ich möchte zeigen, dass es in der Liebe zu einem anderen Menschen überhaupt keine Erfüllung ohne die Liebe zum Nächsten, ohne wahre Demut, ohne Mut, Glaube und Disziplin geben kann." Es gibt Erkenntnisgrenzen, die die Menschen nie überwinden werden. Fromm glaubt, dass Menschen das Universum nicht begreifen, aber im Akt der Liebe erkennen können. In der Liebe drückt sich die menschliche Sehnsucht nach Einheit aus. Liebe dient in allen seinen Facetten der Überwindung des Getrenntseins. Fromms Ausführungen machen deutlich, dass er nicht nur ein Kind seiner Zeit ist, sondern in einigen Aussagen auch seiner Zeit voraus ist. Das gilt z.B. für seine Beschreibungen der Rolle der Filmstars, Showmaster und Kolumnisten ("Ihre Hauptqualifikation besteht oft darin, dass es ihnen gelungen ist, in der Öffentlichkeit von sich reden zu machen.") und für seine Ausführungen zur Politik, Geschäftswelt und Bürokratie ("Ihr Ziel ist, immer mehr zu produzieren und zu konsumieren, und zwar als Selbstzweck."). "Die Kunst des Liebens" ist ein Basiswerk, wenn man sich mit dem Thema Liebe auseinandersetzt. Es ist kein Ratgeber, der dazu dient, den Menschen kurzfristig zu verändern, sondern eher ein intellektuelles Werk, welches bei der Selbstreflexion hilft. Das Buch kann ich auch heute noch empfehlen.

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