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Erasmus Rotterdam

1. Das Lob der Torheit

Das Lob der Torheit

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Beschreibung

Produktdetails

Family Sharing

Ja

Gesprochen von

Wolfgang Schrader

Spieldauer

5 Stunden und 19 Minuten

Abo-Fähigkeit

Ja

Erscheinungsdatum

26.03.2025

Hörtyp

Lesung

Fassung

ungekürzt

Medium

MP3

Anzahl Dateien

7

Verlag

GD Publishing

Sprache

Deutsch

EAN

9783690606295

Beschreibung

Produktdetails

Family Sharing

Ja

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Wolfgang Schrader

Spieldauer

5 Stunden und 19 Minuten

Abo-Fähigkeit

Ja

Erscheinungsdatum

26.03.2025

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Fassung

ungekürzt

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GD Publishing

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Deutsch

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9783690606295

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Das bekannteste Werk des…

MaWiOr aus Halle am 21.10.2021

Bewertungsnummer: 2753136

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Das bekannteste Werk des niederländischen Gelehrten Erasmus von Rotterdam (1466-1536) ist die Satire „Lob der Torheit“ (Laus stultitiae), die 1509 erschien. Einige Jahre nach seiner Veröffentlichung wurde das kleine Werk schnell zu einem der ersten europäischen Bestseller. Stultitia, die personifizierte Torheit, tritt vor die Zuhörer, um ein Loblied auf sich selbst zu singen, da es ja sonst keiner tut. Die „Dummheit“ sagt, dass SIE eigentlich diejenige ist, die die Macht über die Menschen hat, und das will sie erzählen – ehrlich, nicht mit der sonst üblichen Lügerei und Schönfärberei. Im Folgenden nimmt sich die Torheit verschiedene Lebensbereiche und Berufsgruppen vor, um zu zeigen, was der Mensch ihr in ihren verschiedensten Ausprägungen alles verdankt und wo sie überall wirkt. Mit seiner Schrift eckte der Humanist Erasmus von Rotterdam bei vielen seiner Zeitgenossen an, die Kirche setzte sie später sogar auf den Index. Zu offen wandte er sich gegen die weltlichen Auswüchse von Religion und Kirche. Obwohl das Werk schon 500 Jahre alt ist, ist es immer noch aktuell. Die Taschenbuchausgabe in der Penguin Edition bietet eine preisgünstige Lektüre.

Das bekannteste Werk des…

MaWiOr aus Halle am 21.10.2021
Bewertungsnummer: 2753136
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Das bekannteste Werk des niederländischen Gelehrten Erasmus von Rotterdam (1466-1536) ist die Satire „Lob der Torheit“ (Laus stultitiae), die 1509 erschien. Einige Jahre nach seiner Veröffentlichung wurde das kleine Werk schnell zu einem der ersten europäischen Bestseller. Stultitia, die personifizierte Torheit, tritt vor die Zuhörer, um ein Loblied auf sich selbst zu singen, da es ja sonst keiner tut. Die „Dummheit“ sagt, dass SIE eigentlich diejenige ist, die die Macht über die Menschen hat, und das will sie erzählen – ehrlich, nicht mit der sonst üblichen Lügerei und Schönfärberei. Im Folgenden nimmt sich die Torheit verschiedene Lebensbereiche und Berufsgruppen vor, um zu zeigen, was der Mensch ihr in ihren verschiedensten Ausprägungen alles verdankt und wo sie überall wirkt. Mit seiner Schrift eckte der Humanist Erasmus von Rotterdam bei vielen seiner Zeitgenossen an, die Kirche setzte sie später sogar auf den Index. Zu offen wandte er sich gegen die weltlichen Auswüchse von Religion und Kirche. Obwohl das Werk schon 500 Jahre alt ist, ist es immer noch aktuell. Die Taschenbuchausgabe in der Penguin Edition bietet eine preisgünstige Lektüre.

Kleines Buch mit großer Wirkung

Lorenz Laudenberg aus Bergisch Gladbach am 20.10.2009

Bewertungsnummer: 615040

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Es war gar nicht so ungefährlich, das Buch zu veröffentlichen, hing man doch schnell im Netzwerk der Inquisition! - Genau vor 500 Jahren schrieb Erasmus von Rotterdam " Lob der Torheit", wie gesagt, ein gewagtes Unterfangen, wird doch unter anderem Kritik an der Kirche laut, wenn auch in feinen, ironischen Tönen. Ansonsten wird die menschliche Dummheit, das Laster an sich kritisiert, auf ungewöhnliche Weise. - So beschreibt die "Göttin Torheit" ihrem Volk in einer Rede die Narretei als eine im Menschen angelegte, natürliche Eigenschaft, Klug sein und Wissen als nicht erstrebenswert. Es wird der Beweis geführt, dass mit Moral oder Fortschrittsdenken im Leben nichts erreicht werden kann. Mit diesem literarischen Kunstgriff gelingt es Erasmus, Missstände in Gesellschaft und Kirche anzuprangern, ohne die Dinge selbst beim Namen zu nennen. So gilt er als einer der bedeutendsten Humanisten, hat er doch der Reformation den Weg bereitet, obwohl er letztlich immer auf Distanz zu ihr blieb. Die kleine Schrift ist ein Meisterwerk des feinen Humors, sehr elegant die Missstände seiner Zeit umschreibend, ( die literarische Form der Satire war schon im ausgehenden Mittelalter beliebt!) ihre Aussagen sind auch heute, Jahrhunderte nach ihrem Erscheinen, immer noch gültig. Ein hübsches, kleinen Geschenk, die Äußerungen zeitlos, der Inhalt aktuell!

Kleines Buch mit großer Wirkung

Lorenz Laudenberg aus Bergisch Gladbach am 20.10.2009
Bewertungsnummer: 615040
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Es war gar nicht so ungefährlich, das Buch zu veröffentlichen, hing man doch schnell im Netzwerk der Inquisition! - Genau vor 500 Jahren schrieb Erasmus von Rotterdam " Lob der Torheit", wie gesagt, ein gewagtes Unterfangen, wird doch unter anderem Kritik an der Kirche laut, wenn auch in feinen, ironischen Tönen. Ansonsten wird die menschliche Dummheit, das Laster an sich kritisiert, auf ungewöhnliche Weise. - So beschreibt die "Göttin Torheit" ihrem Volk in einer Rede die Narretei als eine im Menschen angelegte, natürliche Eigenschaft, Klug sein und Wissen als nicht erstrebenswert. Es wird der Beweis geführt, dass mit Moral oder Fortschrittsdenken im Leben nichts erreicht werden kann. Mit diesem literarischen Kunstgriff gelingt es Erasmus, Missstände in Gesellschaft und Kirche anzuprangern, ohne die Dinge selbst beim Namen zu nennen. So gilt er als einer der bedeutendsten Humanisten, hat er doch der Reformation den Weg bereitet, obwohl er letztlich immer auf Distanz zu ihr blieb. Die kleine Schrift ist ein Meisterwerk des feinen Humors, sehr elegant die Missstände seiner Zeit umschreibend, ( die literarische Form der Satire war schon im ausgehenden Mittelalter beliebt!) ihre Aussagen sind auch heute, Jahrhunderte nach ihrem Erscheinen, immer noch gültig. Ein hübsches, kleinen Geschenk, die Äußerungen zeitlos, der Inhalt aktuell!

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