Produktbild: Wohin du auch gehst

Wohin du auch gehst

173

25,00 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

23.07.2025

Verlag

Diogenes Verlag AG

Seitenzahl

416

Maße (L/B/H)

18,3/12,1/3,2 cm

Gewicht

374 g

Farbe

Creme / Tanne

Auflage

1

Originaltitel

Where You Go, I Will Go

Übersetzt von

Michaela Grabinger

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-257-07355-3

Beschreibung

Rezension

»Ein ungemein starkes Romandebu¨t.«
»Man legt das Buch nur ungern aus der Hand: intensiv, romantisch, gut.«

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

23.07.2025

Verlag

Diogenes Verlag AG

Seitenzahl

416

Maße (L/B/H)

18,3/12,1/3,2 cm

Gewicht

374 g

Farbe

Creme / Tanne

Auflage

1

Originaltitel

Where You Go, I Will Go

Übersetzt von

Michaela Grabinger

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-257-07355-3

EU-Ansprechpartner

truepages UG (haftungsbeschränkt)
Westermühlstrasse 29
80469 München
DE
info@truepages.de

Herstelleradresse

Diogenes Verlag AG
Sprecherstrasse 8
8032 Zürich
CH
info@diogenes.ch

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  • Bewertung

    aus Saas-Fee

    5/5

    29.01.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Spannend

    Die abwechselnde Erzählung von zwei Frauen und deren Familie hat mich gefesselt, die Geschichte ist ergreifend und schön geschrieben. Thema: Queerness, Exil, Familien, Traditionen, Religion. Interessantes Debüt, sehr zu empfehlen.

  • Bewertung

    5/5

    16.11.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ein sehr intensiver Roman!

    „Fünfzehn Jahre nach meiner Ankunft sollte ich lernen, dass man Schweigen – wie Herzen, Menschen und Versprechen – brechen kann.“ Bijoux wurde wegen Unruhen in ihrer Heimat nach London geschickt, um bei ihrer Tante Mira zu leben. Die Beziehung ist schwierig, denn für Mira steht ein streng religiöses Leben über allem anderen und sie wahrt stets die Distanz gegenüber ihrer Nichte. Diese wiederum führt im Geheimen eine Beziehung mit einer Frau und spürt eine wachsende Zerrissenheit ... Mira und Bijoux stehen hier nicht nur stellvertretend für verschiedene Lebensentwürfe, sondern auch und vor allem dafür, wie weitreichend biografische Aspekte in jeder Hinsicht sind. Familie, deren Dynamiken und Beziehungen im Allgemeinen stehen in diesem Roman genauso im Fokus wie Queerness und der teils sehr privilegierte Blick auf ein Land, das zumindest mir bisher eher fremd war: die Demokratische Republik Kongo. Die Erzählung erfolgt aus zwei Perspektiven, die sich abwechseln und so ein vielfältiges Bild sowohl der geografischen Aspekte als auch der inneren Konflikte der Figuren darstellen. Geschrieben ist „Wohin du auch gehst“ sehr angenehm; die Autorin geht oftmals ins Detail und es fiel mir nicht schwer, mich ganz in die Handlung zu vertiefen. Zugleich werden viele schwierige Themen verhandelt und durch die verschiedenen Zeitebenen – die mir sehr gut gefallen haben! – muss man auf jeden Fall eine gewisse Konzentration aufwenden, was ich aber auch als positiv bewerte. Alles in allem vergebe ich 9/10 Punkten und eine klare Leseempfehlung :)

  • Ancaxy

    5/5

    29.10.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Zwischen Heimat und Fremde: Eine berührende Reise

    Fonthes’ „Wohin du auch gehst“ hinterlässt einen bleibenden Eindruck. Der Roman zieht einen sofort hinein – zwischen Kinshasa, London und anderen Großstädten pendeln die Geschichten, erzählt von jungen Frauen, die um Identität, Herkunft, Erwartungen und ihre eigenen Sehnsüchte ringen. Fonthes schildert die kulturellen und politischen Hintergründe des Kongo mit einer Intensität, die unter die Haut geht. Die Erfahrungen der Diaspora in London wirken ehrlich, nie gekünstelt. Besonders Mira und Bijoux wachsen einem ans Herz; ihre Konflikte, Hoffnungen und Zweifel fühlen sich echt an, nichts wirkt aufgesetzt. Fonthes verwebt alltägliche Beobachtungen mit historischen Ereignissen und persönlichen Schicksalen. Das verleiht dem Buch eine ungeheure emotionale Tiefe. Die Sprache – poetisch, dicht, voller Atmosphäre – bringt die Stimmung der wechselnden Orte direkt zum Leser. Kolonialismus, soziale Ungleichheit, sexuelle Identität, familiäre Pflichten – Fonthes spart die schwierigen Themen nicht aus, sondern behandelt sie sensibel, ohne zu beschönigen. Sie lässt Raum für Widersprüche, Zwischentöne, das ganze chaotische Geflecht menschlicher Gefühle. Genau das macht die Geschichte so glaubwürdig. Was wirklich herausragt: die vielschichtige Darstellung von Frauenleben in postkolonialen und migrantischen Zusammenhängen. Fonthes bleibt nicht an der Oberfläche, sie zeigt komplexe Familienbeziehungen, das ständige Ringen zwischen Tradition und Moderne, den Wunsch nach Selbstbestimmung. Das alles macht den Roman zu einem wichtigen Buch unserer Zeit. Am Ende bleibt „Wohin du auch gehst“: ein Roman, der berührt und Kraft gibt, der mit starken Figuren und der Verbindung von individuellem Schicksal und politischer Realität überzeugt. Fonthes regt dazu an, über Herkunft, Zugehörigkeit und das Leben zwischen den Kulturen nachzudenken – und das Buch bleibt im Kopf, noch lange nach dem letzten Satz. Wer sich für postkoloniale Geschichten, Frauenbiografien oder Diaspora interessiert, sollte dieses Buch lesen.

  • Bewertung

    aus Stuttgart

    5/5

    23.10.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Auf der Suche nach der eigenen Identität

    Mit zwölf Jahren wurde Bijoux, nach den Unruhen in Kinshasa, zu ihrer Tante Mira nach London geschickt. Das Mädchen erlebt die Tante als eher unnahbar und kalt, dafür ist sie aber sehr aktiv in einer religiösen Gemeinschaft. Als junge Frau verliebt Bijoux sich in eine Frau, doch Tante Mira lehnt gleichgeschlechtliche Liebe vehement ab, genauso wie sie es in ihrer religiösen Gemeinschaft erlebt. Bijoux muss sich entscheiden, wie sie ihr Leben gestalten will. Dabei erfährt sie nach und nach den wahren Grund, warum sie vor vielen Jahren von Afrika nach Europa kam... Diese Geschichte verknüpft viele Themen zu einem äußerst vielschichtigen Roman. Wie vielschichtig die Erzählung ist, deckt sich erst nach und nach auf, bis hin zu einem großen Geheimnis kurz vor den letzten Seiten. Mich hat zunächst der historische Hintergrund fasziniert, kannte ich doch nicht sehr viel aus dem afrikanischen Land Zaire bzw. Kongo. Auch die Migrationsgemeinschaften in Frankreich sowie in England sind äußerst gelungen wiedergegeben. Spannend sind die Lebenswege der Frauen in dieser Geschichte, sie ahnen dabei selbst nicht, wie stark sie sind. Sogar Mira, anfangs eher unsympathisch dargestellt, konnte ich nach und nach gut verstehen. Durch die wechselnden Perspektiven konnte ich mich gut in die Charaktere hineinfinden und die erzählten Probleme gut nachvollziehen. Überhaupt erscheint mir der Roman sehr authentisch, da die Autorin Christina Fonthes hier sicherlich aus eigenen Quellen schöpft. Als übergreifendes Thema (von mehreren) zeigt sich hier die Suche nach der eigenen Identität, und hier hat das Buch mir mit seiner Vielschichtigkeit imponiert. Mich hat dieser Roman immer mehr in seinen Bann ziehen können, so dass ich das Buch unbedingt weiter empfehlen möchte. Ich vergebe alle 5 möglichen Sterne.

  • Bewertung

    aus Stuttgart

    5/5

    23.10.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Auf der Suche nach der…

    Auf der Suche nach der eigenen Identität Mit zwölf Jahren wurde Bijoux, nach den Unruhen in Kinshasa, zu ihrer Tante Mira nach London geschickt. Das Mädchen erlebt die Tante als eher unnahbar und kalt, dafür ist sie aber sehr aktiv in einer religiösen Gemeinschaft. Als junge Frau verliebt Bijoux sich in eine Frau, doch Tante Mira lehnt gleichgeschlechtliche Liebe vehement ab, genauso wie sie es in ihrer religiösen Gemeinschaft erlebt. Bijoux muss sich entscheiden, wie sie ihr Leben gestalten will. Dabei erfährt sie nach und nach den wahren Grund, warum sie vor vielen Jahren von Afrika nach Europa kam... Diese Geschichte verknüpft viele Themen zu einem äußerst vielschichtigen Roman. Wie vielschichtig die Erzählung ist, deckt sich erst nach und nach auf, bis hin zu einem großen Geheimnis kurz vor den letzten Seiten. Mich hat zunächst der historische Hintergrund fasziniert, kannte ich doch nicht sehr viel aus dem afrikanischen Land Zaire bzw. Kongo. Auch die Migrationsgemeinschaften in Frankreich sowie in England sind äußerst gelungen wiedergegeben. Spannend sind die Lebenswege der Frauen in dieser Geschichte, sie ahnen dabei selbst nicht, wie stark sie sind. Sogar Mira, anfangs eher unsympathisch dargestellt, konnte ich nach und nach gut verstehen. Durch die wechselnden Perspektiven konnte ich mich gut in die Charaktere hineinfinden und die erzählten Probleme gut nachvollziehen. Überhaupt erscheint mir der Roman sehr authentisch, da die Autorin Christina Fonthes hier sicherlich aus eigenen Quellen schöpft. Als übergreifendes Thema (von mehreren) zeigt sich hier die Suche nach der eigenen Identität, und hier hat das Buch mir mit seiner Vielschichtigkeit imponiert. Mich hat dieser Roman immer mehr in seinen Bann ziehen können, so dass ich das Buch unbedingt weiter empfehlen möchte. Ich vergebe alle 5 möglichen Sterne.

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  • Zum Bewerterprofil von Ruth Schuhbauer

    Ruth Schuhbauer

    OSIANDER Schorndorf

    Buchhändler*in

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    5/5

    08.08.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    fesselnde Geschichte über zwei Frauen für Jung und Alt

    Eine Identitätssuche im fernen London. Es geht um 2 Frauen , deren Geschichte abwechselnd erzählt wird. Ich freute mich schon auf jede S-Bahnfahrt um in dem Buch weiter zu lesen. Ich wollte einfach immer wissen, wie das Leben der Beiden weitergeht. Und es ist auch ein Buch über Emigration, Neuanfang, Heimat, Traditionen und familiären und gesellschaftlichen Zwängen. Ich habe mich sehr gefreut eine neue Autorin kennen zu lernen.
  • Zum Bewerterprofil von Simone Schmid

    Simone Schmid

    OSIANDER Stuttgart

    Buchhändler*in

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    4/5

    31.07.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Sehr empfehlenswerte Entdeckung aus Afrika

    Überraschend schnell und mit aufkeimendem Interesse tauchte ich in die quirlige Lebensgeschichte zweier jungen Frauen aus dem Kongo ein: Mira ( Tochter eines Piloten ) in den 80er Jahren in Kinshasa und Bijoux in den 2000er Jahren in London...wechselseitig in kurzen Kapiteln feinfühlig, hintergründig und spannend in Szene gesetzt. Literarische Entdeckung aus Afrika

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