In einer Bar begegnet Allmen einem kultivierten Herrn seines Alters – Adrian Weynfeldt. Der Name ist dem Kunstdetektiv selbstverständlich ein Begriff. Es ist der Beginn einer ungewöhnlichen Freundschaft. Als Weynfeldt kurz darauf bemerkt, dass ein Bild in seiner Sammlung fehlt, schaltet er Allmen ein. Weynfeldts bunter Freundeskreis gibt sich zugeknöpft. Nur die Kunstbuchhändlerin will reden. Doch bald schon kann sie das nicht mehr. Allmen steht vor seinem ersten Mordfall.
Kundinnen und Kunden meinen
4.2/5.0
Bewertung
5/5
10.02.2026
Buch (Taschenbuch)
Gutes Buch
Ich habe das Buch auf einmal gelesen, konnte es nicht aus der Hand legen. Flüssig und gut geschrieben. Spannend. Ich bin grosser Fan von Martin Suter und warte bereits aus sein nächstes. Die Wartezeit wird mir durch das gute Angebot von orellfüssli angenehm gemacht-
Bewertung
4/5
31.05.2026
Buch (Taschenbuch)
Ein Wiedersehen mit Weynfeldt – und eine neue Entdeckung
Als langjähriger Martin-Suter-Leser habe ich bisher einen Bogen um die Allmen-Reihe gemacht. Umso neugieriger wurde ich, als ich erfuhr, dass in diesem Band auch Adrian Weynfeldt eine zentrale Rolle spielt – eine Figur, die mir seit der Lektüre von Der letzte Weynfeldt in guter Erinnerung geblieben ist. Genau diese Verbindung hat mich schließlich zu diesem Krimi greifen lassen.
Im Mittelpunkt der Handlung steht ein Kunstdiebstahl aus Weynfeldts Sammlung. Da sich der Kreis der Verdächtigen auf sein persönliches Umfeld beschränkt, entsteht schnell eine spannende und zugleich elegante Ermittlungsarbeit. Kurz zuvor hat Weynfeldt den kultivierten und unkonventionellen Johann Friedrich von Allmen kennengelernt, der sich des Falls annimmt und versucht, das verschwundene Kunstwerk wiederzubeschaffen.
Martin Suter überzeugt erneut mit seinem gewohnt souveränen Schreibstil. Die Geschichte liest sich flüssig, die Dialoge sind pointiert, und die Verbindung von Kunstwelt, Gesellschaftsporträt und Kriminalhandlung funktioniert hervorragend. Besonders gelungen fand ich das Wiedersehen mit Weynfeldt, dessen Auftreten dem Roman zusätzlichen Reiz verleiht.
Gleichzeitig hat dieses Buch etwas geschafft, womit ich nicht gerechnet hatte: Es hat mein Interesse an der Allmen-Reihe geweckt. Die Figur Allmen ist charmant, eigenwillig und deutlich vielschichtiger, als ich erwartet hatte. Nach dieser Lektüre kann ich mir gut vorstellen, weitere Bände der Reihe zu lesen.
Ein sehr gelungener Krimi mit Stil, Atmosphäre und interessanten Figuren. Von mir gibt es dafür 4 von 5 Sternen.
Mathay Acar
aus Münster (Westf.)
2/5
02.07.2026
Buch (Taschenbuch)
Wenig Spannung und viel Protz
In diesem Buch begleitet der Leser den Kunstdetektiv Allmen, der weniger durch seine Fähigkeiten als Ermittler als vielmehr durch seine berufliche Inkompetenz sowie seine protzige und maßlos luxuriöse Lebensweise auffällt. Er erhält den Auftrag, ein gestohlenes Kunstobjekt wiederzubeschaffen. Im Zuge seiner Nachforschungen lernt er den Eigentümer und dessen wohlhabenden Freundeskreis näher kennen.
Viel mehr passiert allerdings nicht. Der Roman entwickelt zu keinem Zeitpunkt echte Spannung. Stattdessen besteht ein Großteil der Handlung aus ausführlichen Schilderungen des luxuriösen Lebensstils der Figuren. Vielleicht fehlt mir der notwendige Bezug zu dieser Welt, um den Reiz dieser Darstellungen nachvollziehen zu können – für mich wirkten sie jedoch eher ermüdend als faszinierend.
Hinzu kommt, dass das Buch sehr abrupt endet. Die Auflösung des Falls erfolgt durch eine recht offensichtliche Erklärung und hinterlässt den Leser unbefriedigt. Nach dem langen Aufbau wirkt das Ende überraschend unspektakulär und lässt den Roman insgesamt enttäuschend ausklingen.
Ich würde daher eher davon abraten, dieses Buch zu kaufen. Stattdessen empfehle ich, zu einem anderen Roman von Martin Suter zu greifen. Werke wie Melody zeigen deutlich besser, warum Suter zu den beliebtesten deutschsprachigen Autoren zählt: Sie sind spannender, ausgewogener und insgesamt deutlich fesselnder.
Bewertung
5/5
02.06.2024
Buch (Gebundene Ausgabe)
Zwei Figuren aus dem Suter-Universum treffen aufeinander!
Kunstdetektiv Allmen trifft in einer Bar auf Adrian Weynfeldt und es entsteht schnell eine unerwartete Freundschaft. Als ein vermeintlicher Picasso aus Weynfeldts Stadtwohnung verschwindet, beauftragt Weynfeldt Allmen damit, den Diebstahl aufzuklären. Als Verdächtigte kommen eigentlich nur Weynfeldts Freunde in Frage – Die es alle nicht gewesen sein wollen. Und ausgerechnet jetzt stirbt eine Buchhändlerin aus besagtem Freundeskreis, welche zu sprechen bereit war...
Die typisch unvorhersehbare Wendung à la Martin Suter ist garantiert! Ein wahrer Lesegenuss. Wir empfehlen, sich vorher "Der letzte Weynfeldt" von Martin Suter zu Gemüte zu führen, um Weynfeldt und seinen bizarren Freundeskreis kennenzulernen.
Bewertung
5/5
21.05.2024
Buch (Gebundene Ausgabe)
elegant, lässig, spannend
Allmen geht in eine Bar und lernt durch Zufall Herrn Weynfeldt kennen. Die kultivierten Herren kommen ins Gespräch, haben viele Gemeinsamkeiten und genießen ein gemeinsames Glas. Als Allmen zu Weynfeldt nach Hause eingeladen wird, ist der Kunstdetektiv beeindruckt von Weynfeldts Schätzen und erfährt so auch vom verschwinden eines Bildes. Sofort beginnt eben ein neuer Fall und nach einer großen Einladung bei Weynfeldt, ist das Bild verschwunden. Es steht nicht nur die Frage im Raum, wer von Weynfeldts Gästen kommt als Dieb in Frage, sondern auch, ob das Picasso Bild ein echtes oder ein gefälschtes ist. Für Allmen und sein Team beginnt eine spannende Suche.
Gewohnt elegant, lässig und spannend schickt Martin Suter Allmen auf die Spurensuche. Er vereint für mich zwei meiner Lieblingsfiguren von sich, denn „Der letzte Weynfeldt“ ist eins meiner Lieblingsbücher von Martin Suter und gemeinsam mit dem aparten Allmen ist es ein großartiges Duo.
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5/5
23.03.2024
Buch (Gebundene Ausgabe)
Allmen trifft eine verwandte Seele
In einer Bar lernt der gerade mal wieder abgebrannte Allmen den Millionär Weynfeldt kennen. Die beiden entdecken ihre gemeinsamen Vorlieben für Kunst, ausgewählte Kleidung und erlesene Weine. Bei einem Absacker in Weynfeldts Wohnung entdeckt dieser, dass ein wertvolles Bild seiner Sammlung fehlt. Allmen übernimmt den Fall und wird von Weynfeldt in dessen bunten Freundeskreis eingeführt. Keiner gibt sich aufgeschlossen bei Allmens Befragung, nur eine Person möchte ihn noch einmal sprechen. Aber Allmen kommt zu spät. In diesem Fall ist Allmen nachdenklicher und persönlicher, als in den früheren Fällen. Am Ende des Buches hat Allmen einen Freund gewonnen.
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4/5
10.04.2024
Buch (Gebundene Ausgabe)
Es ist ein großes Vergnügen mitzuerleben,...
Es ist ein großes Vergnügen mitzuerleben, wie sich Allmen und Weynfeldt kennenlernen. Die Auflösung des Falls wird dabei nebensächlich. Was etwas schade ist, da der gestohlene Gegenstand eine interessante Geschichte birgt. Ich hoffe auf eine Fortsetzung des Teams.
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