Produktbild: Mit deinen Augen

Mit deinen Augen Roman - Aufbrausend und aberwitzig erzählt die italienische Autorin von den Folgen einer Trennung.

3

17,99 €

inkl. gesetzl. MwSt.

Produktdetails

Verkaufsrang

73924

Format

ePUB

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Erscheinungsdatum

27.08.2025

Verlag

Penguin Random House

Seitenzahl

224 (Printausgabe)

Dateigröße

4220 KB

Originaltitel

PUDORE

Übersetzt von

Viktoria Schirach

Sprache

Deutsch

EAN

9783641326050

Produktdetails

Format

ePUB

eBooks im ePUB-Format erlauben eine dynamische Anpassung des Inhalts an die jeweilige Display-Größe des Lesegeräts. Das Format eignet sich daher besonders für das Lesen auf mobilen Geräten, wie z.B. Ihrem tolino, Tablets oder Smartphones.

Kopierschutz

Nein

Dieses eBook können Sie uneingeschränkt auf allen Geräten der tolino Familie, allen sonstigen eReadern und am PC lesen. Das eBook ist nicht kopiergeschützt und kann ein personalisiertes Wasserzeichen enthalten. Weitere Hinweise zum Lesen von eBooks mit einem personalisierten Wasserzeichen finden Sie unter Hilfe/Downloads.

Family Sharing

Ja

Mit Family Sharing können Sie eBooks innerhalb Ihrer Familie (max. sechs Mitglieder im gleichen Haushalt) teilen. Sie entscheiden selbst, welches Buch Sie mit welchem Familienmitglied teilen möchten. Auch das parallele Lesen durch verschiedene Familienmitglieder ist durch Family Sharing möglich. Um eBooks zu teilen oder geteilt zu bekommen, muss jedes Familienmitglied ein Konto bei Thalia oder einem anderen tolino-Buchhändler haben. Weitere Informationen finden Sie unter Hilfe/Family-Sharing.

Text-to-Speech

Ja

Bedeutet Ihnen Stimme mehr als Text? Mit der Funktion Text-to-Speech können Sie sich im tolino webReader und in der aktuellen Thalia – Lesen & Hören App das eBook vorlesen lassen. Weitere Informationen finden Sie unter Hilfe/Text-to-Speech.

Barrierefreiheit

  • alle zum Verständnis notwendigen Inhalte sind über Screenreader zugänglich
  • navigierbares Inhaltsverzeichnis
  • alle Texte können angepasst werden
  • logische Lesereihenfolge eingehalten
  • hoher Kontrast zwischen Text und Hintergrund
  • entspricht der Vorgabe Epub Barrierefreiheit 1.1
  • keine Vorlesefunktionen des Lesesystems deaktiviert
  • Seitennummerierung folgt dem gedruckten Werk
  • Navigation über vorher / nachher Elemente
  • ARIA-Rollen vorhanden
  • Landmark-Navigation vorhanden
  • entspricht der Vorgabe WCAG v2.1
  • entspricht der Vorgabe WCAG Level AA

Verkaufsrang

73924

Erscheinungsdatum

27.08.2025

Verlag

Penguin Random House

Seitenzahl

224 (Printausgabe)

Dateigröße

4220 KB

Originaltitel

PUDORE

Übersetzt von

Viktoria Schirach

Sprache

Deutsch

EAN

9783641326050

Kundinnen und Kunden meinen

3 Bewertungen

Informationen zu Bewertungen

Zur Abgabe einer Bewertung ist eine Anmeldung im Konto notwendig. Die Authentizität der Bewertungen wird von uns nicht überprüft. Wir behalten uns vor, Bewertungstexte, die unseren Richtlinien widersprechen, entsprechend zu kürzen oder zu löschen.

Die Bewertungen sind nach Format, Anzahl Sterne und Datum sortiert.

5 Sterne

4 Sterne

(0)

3 Sterne

2 Sterne

(0)

1 Sterne

(0)

Die Folgen des Verlassenwerdens

MarieOn am 03.09.2025

Bewertungsnummer: 2585236

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Sie liebt Narben, Dehnungsstreifen, Körpermale aller Art. Seit sie von Zuhause ausgezogen ist, hat sie den festen Vorsatz, ihre Miete selbst zu zahlen. Sie will unabhängig sein von ihren wohlhabenden Eltern. Sie kauft jede Woche für zehn Euro, vorwiegend No-Name-Produkte und für den Nachhauseweg noch Junkfood, um es direkt aus der Hand zu essen. Die neuen Gewohnheiten zeichneten sich schnell auf ihren Hüften ab. Ihre Mutter wollte sie bei einem Ernährungsberater sehen, aber sie ging nicht hin, nahm ab und hat jetzt ordentliche Dehnungsstreifen auf den Schenkeln. Der Typ von Ebay, der vor ihr kniet, Joe, eigentlich Iwan, aber sie findet, dass Joe viel besser zu seinem Gesicht passt, ist übersät mit Brandnarben, auf die sie jetzt starrt, wie auf einen Fetisch. Wahrscheinlich hat er mal eine Frau aus einem brennenden Haus gerettet. Er ist eine archaische Erscheinung, groß, breitschultrig, kantiges Gesicht. Sicher könnte er sie auch retten und wenn sie einmal einen Bodyguard braucht, dann erinnert sie sich an Joe. Joe hat jetzt ihr Bett abgebaut, den Mahagonischreibtisch, den Jugendstilschrank und den ergonomischen Schreibtisch, den ihre Mutter ihr aufgedrängt hat, vor die Haustüre gebracht. Er kommt ein letztes Mal herauf, greift ihre Taschen, Schuhe, Kleider, den Beauty-Case, dann ist er weg. Gaia ist jetzt frei, Veronica hat sie gerade verlassen. Jetzt weiß sie nicht mehr, wer sie ist, deshalb wird sie werden wie Veronica. Sie rasiert sich die Kopfhaut, um Platz für eine Perücke zu schaffen. Das Gesicht behandelt sie mit Foundation, Puder, Conciler, Foundation, immer im Wechsel, bis sie Veronikas Elfenbeinteint imitiert hat. Es folgen dichte, lange Wimpern, die sie über ihre klebt, eine Perücke, grüne Kontaktlinsen und roter Nagellack. Was sie jetzt noch schnell besorgen muss, ist das Periodentässchen. Sie ekelt sich davor, aber wenn sie schon Veronika sein will, dann richtig. Fazit: Maddalena Fingerle ist eine durch und durch unterhaltsame Geschichte gelungen. Ihre Protagonistin stammt aus einer reichen Familie, die oberflächlicher nicht sein könnte. Ihr Vater steht mit seiner Präsenz über der Mutter, ihr Bruder steht mit seiner Bildung über der Mutter und alle stehen über der Haushaltshilfe Filomena. Gaia ist lesbisch und verlassen worden. Ihren Eltern erzählt sie nichts Persönliches. Es reicht, dass sie sie schon nicht respektieren, wie sie sie sehen und den Bruder vorziehen. Durch den Verlust hat die neurotische, schwermütige, unsichere Gaia sich verloren. Sie versucht sich (die Ungeliebte) durch Veronika (die Unbeschwerte) zu ersetzen. Im Laufe der Geschichte jedoch gewinnt sie an Sicherheit und wird unabhängiger von der Wertschätzung durch andere. Die Autorin zeigt mir Gaia durch ihre Gedanken, die sich oft im Kreis drehen, aber auch viele selbsterfüllende Prophezeiungen mit einer guten Prise Selbstironie. Ich mag auch sehr die Wut, die in Gaia brodelt, wenn sie übergangen wird, das macht sie lebendiger, als sie sich fühlt. Eine richtig gut gemachte Geschichte über eine charakterstarke, junge, verwirrte Frau, die zentrisch um sich selbst kreist. Sehr unterhaltsam.

Die Folgen des Verlassenwerdens

MarieOn am 03.09.2025
Bewertungsnummer: 2585236
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Sie liebt Narben, Dehnungsstreifen, Körpermale aller Art. Seit sie von Zuhause ausgezogen ist, hat sie den festen Vorsatz, ihre Miete selbst zu zahlen. Sie will unabhängig sein von ihren wohlhabenden Eltern. Sie kauft jede Woche für zehn Euro, vorwiegend No-Name-Produkte und für den Nachhauseweg noch Junkfood, um es direkt aus der Hand zu essen. Die neuen Gewohnheiten zeichneten sich schnell auf ihren Hüften ab. Ihre Mutter wollte sie bei einem Ernährungsberater sehen, aber sie ging nicht hin, nahm ab und hat jetzt ordentliche Dehnungsstreifen auf den Schenkeln. Der Typ von Ebay, der vor ihr kniet, Joe, eigentlich Iwan, aber sie findet, dass Joe viel besser zu seinem Gesicht passt, ist übersät mit Brandnarben, auf die sie jetzt starrt, wie auf einen Fetisch. Wahrscheinlich hat er mal eine Frau aus einem brennenden Haus gerettet. Er ist eine archaische Erscheinung, groß, breitschultrig, kantiges Gesicht. Sicher könnte er sie auch retten und wenn sie einmal einen Bodyguard braucht, dann erinnert sie sich an Joe. Joe hat jetzt ihr Bett abgebaut, den Mahagonischreibtisch, den Jugendstilschrank und den ergonomischen Schreibtisch, den ihre Mutter ihr aufgedrängt hat, vor die Haustüre gebracht. Er kommt ein letztes Mal herauf, greift ihre Taschen, Schuhe, Kleider, den Beauty-Case, dann ist er weg. Gaia ist jetzt frei, Veronica hat sie gerade verlassen. Jetzt weiß sie nicht mehr, wer sie ist, deshalb wird sie werden wie Veronica. Sie rasiert sich die Kopfhaut, um Platz für eine Perücke zu schaffen. Das Gesicht behandelt sie mit Foundation, Puder, Conciler, Foundation, immer im Wechsel, bis sie Veronikas Elfenbeinteint imitiert hat. Es folgen dichte, lange Wimpern, die sie über ihre klebt, eine Perücke, grüne Kontaktlinsen und roter Nagellack. Was sie jetzt noch schnell besorgen muss, ist das Periodentässchen. Sie ekelt sich davor, aber wenn sie schon Veronika sein will, dann richtig. Fazit: Maddalena Fingerle ist eine durch und durch unterhaltsame Geschichte gelungen. Ihre Protagonistin stammt aus einer reichen Familie, die oberflächlicher nicht sein könnte. Ihr Vater steht mit seiner Präsenz über der Mutter, ihr Bruder steht mit seiner Bildung über der Mutter und alle stehen über der Haushaltshilfe Filomena. Gaia ist lesbisch und verlassen worden. Ihren Eltern erzählt sie nichts Persönliches. Es reicht, dass sie sie schon nicht respektieren, wie sie sie sehen und den Bruder vorziehen. Durch den Verlust hat die neurotische, schwermütige, unsichere Gaia sich verloren. Sie versucht sich (die Ungeliebte) durch Veronika (die Unbeschwerte) zu ersetzen. Im Laufe der Geschichte jedoch gewinnt sie an Sicherheit und wird unabhängiger von der Wertschätzung durch andere. Die Autorin zeigt mir Gaia durch ihre Gedanken, die sich oft im Kreis drehen, aber auch viele selbsterfüllende Prophezeiungen mit einer guten Prise Selbstironie. Ich mag auch sehr die Wut, die in Gaia brodelt, wenn sie übergangen wird, das macht sie lebendiger, als sie sich fühlt. Eine richtig gut gemachte Geschichte über eine charakterstarke, junge, verwirrte Frau, die zentrisch um sich selbst kreist. Sehr unterhaltsam.

Für Fans obsessiver Figuren…

nessabo am 26.11.2025

Bewertungsnummer: 2972855

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Für Fans obsessiver Figuren und metaphernreicher Sprache Ich bin sehr unvoreingenommen an diesen Roman gegangen, da ich noch kaum Berührungspunkte zu italienischer Literatur hatte. Die Kürze des Buches in Kombination mit einem queeren Kontext sowie dem tollen Cover hat mich sehr angesprochen. Schon während des Lesens musste ich für mich aber feststellen: So sehr mich obsessive Figuren immer wieder reizen, so wenig bereiten sie mir doch während der Lektüre Freude. Schon recht am Anfang war ich etwas verwirrt von Gaias Perspektive auf andere Menschen und das Leben allgemein. Ich habe zum Beispiel bis zum Ende nicht verstanden, warum sie fremden Personen einfach andere, in ihren Augen passendere Namen gibt. Das wirkt auf mich schon recht selbstzentriert und tendenziell unsympathisch. Und auch abgesehen davon hatte ich ziemlich große Schwierigkeiten mit der Obsession der Protagonistin. Diese absolute Verkörperung ihrer Ex-Freundin hat mich in ihrer Intensität regelrecht verstört. Dabei ist die grundlegende literarische Idee dieser Verwandlung eigentlich wirklich gut. Sie bietet Gaia eine Möglichkeit des Ausbruchs aus ihrem seit Geburt vorbestimmten Leben und des Loslösens von der Herkunftsfamilie (die wirklich nur schwer auszuhalten ist). Die Trennung löst damit auch einen Prozess der Identitätsfindung aus, der mir am Ende aber doch zu nichtssagend blieb. Einige gesellschaftskritische Passagen blitzen immer mal wieder auf, als sonderlich reflektiert würde ich Gaia dennoch nicht bezeichnen. Schon zwischendrin, aber vor allem zum Schluss habe ich mich dann gefragt, was genau nun die Kernaussage des Romans ist. Manche Elemente, die ich durchaus als metaphernreich bezeichnen würde, sind dabei greifbarer als andere. Aber abschließend gesehen blieb mir die Entwicklung der Hauptfigur zu vage. Das muss nicht pauschal schlecht sein, aber ich bin lieber sehr nah dran an Figuren, die einen deutlichen Entwicklungsprozess durchleben. Weiterhin schwierig fand ich ich die Isolation Gaias. Sie hat in der gesamten Handlung eigentlich keinen wirklichen Fixpunkt - weder Familie noch Freund*innen spielen eine wahrnehmbar stabilisierende Rolle. Dafür muss mensch wahrscheinlich eine Vorliebe haben und mir sind ehrliche Interaktionen sowie echte Verbundenheit mit anderen Figuren schon ziemlich wichtig. Deshalb war es für mich kein sonderlich überragendes Werk. Phasenweise lässt es sich recht gut lesen, an anderen Stellen war es mir zu stockend. Menschen, die obsessive Figuren und Geschichten mit starkem Prota-Fokus mögen sowie Metaphern nicht scheuen, finden hier aber durchaus ein wertvolles Stück Literatur.

Für Fans obsessiver Figuren…

nessabo am 26.11.2025
Bewertungsnummer: 2972855
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Für Fans obsessiver Figuren und metaphernreicher Sprache Ich bin sehr unvoreingenommen an diesen Roman gegangen, da ich noch kaum Berührungspunkte zu italienischer Literatur hatte. Die Kürze des Buches in Kombination mit einem queeren Kontext sowie dem tollen Cover hat mich sehr angesprochen. Schon während des Lesens musste ich für mich aber feststellen: So sehr mich obsessive Figuren immer wieder reizen, so wenig bereiten sie mir doch während der Lektüre Freude. Schon recht am Anfang war ich etwas verwirrt von Gaias Perspektive auf andere Menschen und das Leben allgemein. Ich habe zum Beispiel bis zum Ende nicht verstanden, warum sie fremden Personen einfach andere, in ihren Augen passendere Namen gibt. Das wirkt auf mich schon recht selbstzentriert und tendenziell unsympathisch. Und auch abgesehen davon hatte ich ziemlich große Schwierigkeiten mit der Obsession der Protagonistin. Diese absolute Verkörperung ihrer Ex-Freundin hat mich in ihrer Intensität regelrecht verstört. Dabei ist die grundlegende literarische Idee dieser Verwandlung eigentlich wirklich gut. Sie bietet Gaia eine Möglichkeit des Ausbruchs aus ihrem seit Geburt vorbestimmten Leben und des Loslösens von der Herkunftsfamilie (die wirklich nur schwer auszuhalten ist). Die Trennung löst damit auch einen Prozess der Identitätsfindung aus, der mir am Ende aber doch zu nichtssagend blieb. Einige gesellschaftskritische Passagen blitzen immer mal wieder auf, als sonderlich reflektiert würde ich Gaia dennoch nicht bezeichnen. Schon zwischendrin, aber vor allem zum Schluss habe ich mich dann gefragt, was genau nun die Kernaussage des Romans ist. Manche Elemente, die ich durchaus als metaphernreich bezeichnen würde, sind dabei greifbarer als andere. Aber abschließend gesehen blieb mir die Entwicklung der Hauptfigur zu vage. Das muss nicht pauschal schlecht sein, aber ich bin lieber sehr nah dran an Figuren, die einen deutlichen Entwicklungsprozess durchleben. Weiterhin schwierig fand ich ich die Isolation Gaias. Sie hat in der gesamten Handlung eigentlich keinen wirklichen Fixpunkt - weder Familie noch Freund*innen spielen eine wahrnehmbar stabilisierende Rolle. Dafür muss mensch wahrscheinlich eine Vorliebe haben und mir sind ehrliche Interaktionen sowie echte Verbundenheit mit anderen Figuren schon ziemlich wichtig. Deshalb war es für mich kein sonderlich überragendes Werk. Phasenweise lässt es sich recht gut lesen, an anderen Stellen war es mir zu stockend. Menschen, die obsessive Figuren und Geschichten mit starkem Prota-Fokus mögen sowie Metaphern nicht scheuen, finden hier aber durchaus ein wertvolles Stück Literatur.

Kundinnen und Kunden meinen

Mit deinen Augen

von Maddalena Fingerle

0 Bewertungen filtern

Meinung aus der Buchhandlung

Es ist ein Problem aufgetreten. Bitte laden Sie die Seite neu und versuchen es noch einmal.

Sabine Kronbauer

OSIANDER Landsberg

Zum Portrait

5/5

Ein feinfühliger, kluger und bewegender Roman

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Der Roman überzeugt durch sein genaues psychologisches Gespür: Die Autorin zeigt sehr eindrücklich, was in Gaia vorgeht - ihre Zweifel, ihre Sehnsucht und die immer stärkere Fixierung auf ihre Ex-Partnerin. Dabei versucht Gaia, sich in ihrem Schmerz, Schritt für Schritt der Freundin anzugleichen und das nicht nur optisch. Gaias Verwandlung ist letztlich der Versuch, in die Persönlichkeit der Frau hineinzuschlüpfen, die sie verloren hat. Doch so sehr sie sich bemüht, merkt sie, dass sie sich selbst nicht abstreifen kann- und genau darüber findet sie Stück für Stück wieder zu sich.
  • Sabine Kronbauer
  • Buchhändler/-in

Es ist ein Problem aufgetreten. Bitte laden Sie die Seite neu und versuchen es noch einmal.

5/5

Ein feinfühliger, kluger und bewegender Roman

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Der Roman überzeugt durch sein genaues psychologisches Gespür: Die Autorin zeigt sehr eindrücklich, was in Gaia vorgeht - ihre Zweifel, ihre Sehnsucht und die immer stärkere Fixierung auf ihre Ex-Partnerin. Dabei versucht Gaia, sich in ihrem Schmerz, Schritt für Schritt der Freundin anzugleichen und das nicht nur optisch. Gaias Verwandlung ist letztlich der Versuch, in die Persönlichkeit der Frau hineinzuschlüpfen, die sie verloren hat. Doch so sehr sie sich bemüht, merkt sie, dass sie sich selbst nicht abstreifen kann- und genau darüber findet sie Stück für Stück wieder zu sich.

Meinung aus der Buchhandlung

Mit deinen Augen

von Maddalena Fingerle

0 Rezensionen filtern

Weitere Artikel finden Sie in

Die Leseprobe wird geladen.
  • Produktbild: Mit deinen Augen