Produktbild: Die Erfinderin der Freiheit

Die Erfinderin der Freiheit Roman - Von der Bestsellerautorin der »Kölln-Saga«

23

9,99 €

inkl. gesetzl. MwSt.

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Verkaufsrang

9846

Erscheinungsdatum

27.12.2025

Verlag

Penguin Random House

Seitenzahl

368 (Printausgabe)

Dateigröße

3845 KB

Sprache

Deutsch

EAN

9783641330453

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ePUB

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  • entspricht der Vorgabe WCAG v2.1
  • entspricht der Vorgabe WCAG Level AA

Verkaufsrang

9846

Erscheinungsdatum

27.12.2025

Verlag

Penguin Random House

Seitenzahl

368 (Printausgabe)

Dateigröße

3845 KB

Sprache

Deutsch

EAN

9783641330453

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  • leseratte_dani

    5/5

    15.02.2026

    eBook (ePUB)

    Authentischer und auch spannender historischer Roman

    Christine arbeitet 1908 in Dresden als Therapeutin im weltbekannten Sanatorium Lahmann. Dabei sieht sie, wie feine Damen in ihren engen Korsetts reihenweise in Ohnmacht fallen. Dies bringt Christine eine weltverändernde Idee, den ersten Büstenhalter. Doch die ersten Modelle, die aus zusammengenähten Stofftaschentüchern und Hosenträgern bestehen, finden erst einmal wenig Anklang in der feinen Gesellschaft. Aber Christine hat zum Glück die besten Freundinnen, Julia, Lotta und Amalie, die sie bei der Weiterentwicklung unterstützen. Sie leben gemeinsam in einem Wohnhaus und befeuern sich gegenseitig beim Ausprobieren und Tüfteln an neuen Ideen. Darüber hinaus geben sie Christine Halt, besonders als sie den charmanten Franz im Sanatorium kennen lernt, jedoch ist er in Begleitung von Johanna unterwegs… Der Schreibstil ist sehr angenehm und nimmt den Leser mit in das Dresden des Jahres 1908. Man bekommt einen Einblick in die damalige Zeit, v.a. auch die Gesellschaft. Das Ganze ist authentisch dargestellt. Die Figuren sind sehr verschieden und haben alle ihr Päckchen zu tragen. Mir gefällt besonders wie die Frauen für ihre Erfindungen kämpfen, aber auch für ihre Recht und ihre Stellung in der Gesellschaft. Dabei wird die Geschichte aus der Sicht von Christine, Julia und Lotta erzählt, sodass man auch die Gefühle und Gedanken aus verschiedenen Blickwinkeln mitbekommt. Durch die wechselnden Perspektiven und weitere Personen, die im Laufe des Buchs auftauchen und eine gewisse Rolle übernehmen, wird Spannung aufgebaut. Man möchte als Leser immer wissen, wie es mit der Erfindung weitergeht, aber auch den Figuren. Insgesamt ist die Geschichte in sich rund und das Nachwort bietet auch Informationen über den realen Hintergrund. Mir hat das Buch sehr gut gefallen, weshalb es dafür eine definitive Leseempfehlung von mir gibt.

  • Kieselelfe23

    aus Hövelhof

    5/5

    03.04.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Eine Erfindung, die vieles verändert

    Es gibt sie heute in allen möglichen Farben, mit oder ohne Bügel, mit Spitze oder ganz schlicht. Jede hat ihre eigenen Vorlieben. Doch der erste seiner Art bestand aus nichts weiter als Taschentüchern und Hosenträgern. Die Rede ist vom BH. Christine Hardt hat 1908 dieses neuartige Kleidungsstück entwickelt. Anfangs begegnet man ihrer Idee eher mit Skepsis, denn der BH ist noch weit entfernt von dem, was wir heute kennen. Zum Glück hat Christine ihre Freundinnen an ihrer Seite. In Julia findet sie eine begabte Näherin und Stickerin, die den BH nicht nur mit ihr weiterentwickelt, sondern später wahre kleine Kunstwerke daraus macht. Im Sanatorium, in dem Christine als Therapeutin arbeitet, braucht es zunächst einiges an Überzeugungskraft, bis die feinen Damen bereit sind, das ungewohnte Stück auszuprobieren. Doch sobald sie merken, wie befreiend es ist, nicht mehr ständig in Ohnmacht zu kippen wie im Korsett, beginnt sich etwas zu verändern. Und mitten in all dem Trubel begegnet Christine auch noch Franz, einem jungen Mann aus wohlhabender Familie, der sich überraschend aufrichtig für sie interessiert. Trotz aller gesellschaftlichen Unterschiede wirbt er um sie, und Christine muss sich fragen, ob sie bereit ist, sich darauf einzulassen. Mein Fazit: Für mich war dieses Buch eine wunderbare Mischung aus historischen Einblicken und einer berührenden Geschichte über vier Frauen, die unter einem Dach leben und sich mit echter Herzenswärme unterstützen. Besonders gefallen haben mir die vielen unerwarteten Wendungen, die immer wieder neue Perspektiven eröffnet haben, und die liebevollen, sympathischen Beschreibungen der Charaktere. Dazu kommt der beeindruckende Erfindergeist, denn es gibt noch eine zweite bahnbrechende Erfindung in dem Buch. Der Melitta-Kaffeefilter. Fun-Fact dazu: Eigentlich sollte der Roman davon handeln, aber bei der Recherche stieß Elke Becker dann auf die Geschichte des Brusthalters und hat sich kurzerhand umentschieden. Sehr lesenswert.

  • Ilses Lesetipps

    aus Wien

    5/5

    25.03.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Frauenpower Anfang des 20. Jahrhunderts

    Der Roman „Die Erfinderin der Freiheit“ von Elke Becker bietet ein anschauliches Gesellschaftsbild Anfang des 20. Jhdts, mit Fokus auf Bestrebungen von Frauen, Selbstständigkeit und Unabhängigkeit zu erlangen. Das Cover mit einer jungen Frau, die kein Korsett trägt, im Hintergrund die Katholische Hofkirche, stimmt bereits auf die Thematik und den Schauplatz des 2026 erschienenen Romans ein. Die Handlung spielt in den Jahren 1908/1909 in Dresden. Erzählt wird aus der Perspektive von drei Freundinnen, die im selben Mietshaus wohnen - Christine, Julia und Lotta. Geschickt werden historische Fakten und Biografien mit einer fiktiven Geschichte verbunden. Das Lokalkolorit, Dresdens Ambiente ist anschaulich geschildert. Die jungen Frauen sind auf sich alleine gestellt. Christine, die als Physiotherapeutin in einem Sanatorium arbeitet, fiel auf, dass die engen Korsetts der Patientinnen Schuld an deren Ohnmachtsanfällen waren, und entwickelte die ersten Modelle von Büstenhaltern. Ihre Freundin Julia, Schneiderin und Stickerin, näht für Christine. Lotta arbeitet in einer Bäckerei und als Kellnerin. Sie wohnen im selben Mietshaus, ihre enge Freundschaft basiert auf Hilfsbereitschaft und Zusammenhalt. Obwohl Titel und Klappentext assoziieren, dass der Schwerpunkt der Handlung auf der Erfindung und Entwicklung des Büstenhalters liegt, bildet Christine Hardts bahnbrechende Veränderung in der Damenmode mehr oder weniger nur den roten Faden des Romans. Mit eingewoben ist die wohl fiktive Freundschaft mit Amalie Melitta Bentz, der Erfinderin des „Melitta“-Kaffeefilters, und die Begegnung mit dem Dresdner Unternehmer Karl August Lingner, der das Mundwasser Odol seit 1892 produzierte. Abgesehen von diesen Neuerungen steht eigentlich die Einstellung zum Leben dieser Frauen im Mittelpunkt der Handlung. Es ist ein täglicher Kampf ums Überleben. Dennoch zeigen sie Selbstbewusstsein, streben Selbstständigkeit und Unabhängigkeit von Männern an. Dies zu einer Zeit, wo Männer Frauen nur in der Rolle der Hausfrau und Mutter sahen bzw. auch als Geliebte, und Ehefrauen ihren Männern mehr oder weniger rechtlos ausgeliefert waren. Frauen wie Christine und Amalie sind einfallsreich und geschäftstüchtig. Sie wollen arbeiten und vom Partner als ebenbürtig anerkannt werden. Sie erkämpfen sich ihren Traum. Es sind die lebendig und authentisch wirkenden Charaktere und die sehr unterschiedlichen Schicksale der Frauen, die Perspektivenwechsel, die das Buch abwechslungsreich und spannend gestalten. Liebe in allen Facetten prägt die Handlung, von einer unglücklichen Affäre mit einem verheirateten Mann bis zur Liebe mit Milieuunterschied. Ängste; Zweifel und Liebesglück liegen eng beieinander. Neben einem Schuss Romantik ist es vor allem die innige Freundschaft, das gemeinsame Bewältigen von Krisen, wodurch einem die Protagonistinnen so ans Herz wachsen. Mir hat dieser Liebesroman im Rahmen einer historischen Kulisse sehr gut gefallen. Einerseits waren die Informationen im Zusammenhang mit den Erfindungen und das damalige Gesellschaftsbild sehr interessant, andererseits bot er packende Szenen zum Mitfiebern, ebenso wie Romantik und Happy-End.

  • Bewertung

    5/5

    14.03.2026

    Buch (Taschenbuch)

    sehr mitreißende Geschichte

    Die Geschichte spielt in meinem geliebten Dresden um 1908. Wir lernen vier junge Frauen kennen: Christine, Julia, Lotta und Amalie. Sie leben zusammen in einem Mietshaus und sind gut befreundet. Christine ist ine inem Sanatorium beschäftigt und hat dort Einblick in die schädliche Wirkung des damals üblichen Korsetts. Es erzeugt Atemnot und die Frauen können sich darin nicht bewegen. Christine hat eine famose Idee. Sie entwickelt den ersten Brusthalter, der mehr Freiheit gibt. Julia arbeitet als ihre Näherin und so hoffen die Frauen damit Erfolg zu haben. Mir hat das Buch sehr gut gefallen. Ich fand es absolut spannend in die Geschichte des BH's einzutauchen. Darüber wusste ich bisher so gut wie gar nichts. Die vier Frauen haben es nicht einfach in der damaligen Zeit. Das wird sehr authentisch dargestellt. Ich konnte mich in jede gut einfühlen und mir alles gut vorstellen. Die Autorin hat einen wunderbaren Schreibstil, so dass ich stets im Lesefluss war und das Buch kaum aus der Hand legen konnte.

  • Bewertung

    aus Dresden

    5/5

    05.03.2026

    Buch (Taschenbuch)

    4 Frauen, stark, emanzipiert und ihrer Zei vorraus

    Dresden 1908/1909 In diesem Buch geht es um 4 starke Frauen, deren Weg der Leser begleitet. Christine arbeitet im berühmten Lahmann-Sanatorium und kümmert sich um die Befindlichkeiten der Damen. Durch ihre Arbeit bekam sie mit, dass die Damen beim Sport immer Probleme hatten. Die extrem geschnürrten Korsetts sind die Ursache. Deswegen entwickelte sie einen Brusthalter. Sie beantragte das Partent und versucht die Damen des Sanatoriums davon zu überzeugen. Julia, ist nicht nur eine Freundin, sondern übernahm auch das schneidern und besticken der Brusthalter. Diese wurden direkt auf Bestellung genäht. Die dritte im Bunde ist Amalie. Sie ist verheiratet, hat 2 Söhne und ihr Mann ging mit seinem Hauswarengeschäft insolvent. Sie störte sich immer an dem Kaffeesatz und entwickelte , eher durch einen Zufall, den Kaffeefilter. Jeder kennt ihn heute noch unter MELITTA ( Melitta ist ihr zweiter Vorname ). Auch sie ließ sich das Patent auf ihren Namen schreiben. Zur damaligen Zeit nicht selbstverständlich. Zu guter letzt gibt es noch Lotta. Sie arbeitet in der " Bärenschenke" ( leider wurde dieses Lokal 1945 beim Luftangriff zerstört). Sie wohnt mit Christine zusammen und ist eigentlich das schwarze Scharf der Runde. Warum verrate ich nicht, dass lest selber. Meine Fazit: Der Alltag der Frauen wurde sehr anschaulich und detailliert beschrieben. Man hatte beim.lesen das Gefühl von außen durch die Fenster zu schauen. Diese Selbstständigkeit der Frauen, Anfang des 20.Jahrhundert, ist bemerkenswert. Sie sind clever, interessiert und trotzdem hilfsbereit und um die anderen bemüht. Nebenbei geht es um Träume, Trauer, großen Mut, Zusammenhalt und Emanzipation. Aber auch um Gefühle, unglückliche und das beginnen zarte Beziehungen. Viele bekannt Lokalitäten Dresdens entdeckt man im Buch. Viele gibt es so noch, einige nicht mehr bzw. werden jetzt anders genutzt. Für mich als Dresdnerin war es ein wandeln durch die Zeit, immer zu wissend wo man gerade ist. Ein Buch welches echte Biografien mit fiktiven vermischt und historischen Fakten wunderbar mit einbindet. Ein Buch was großartig unterhält und eine absolute Leseempfehlung verdient und großartige ⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️ verdient.

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