Produktbild: Die Erfinderin der Freiheit
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Die Erfinderin der Freiheit Roman - Von der Bestsellerautorin der 'Kölln-Saga'

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Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Verkaufsrang

582

Erscheinungsdatum

27.12.2025

Verlag

Penguin Random House

Seitenzahl

368 (Printausgabe)

Dateigröße

3845 KB

Sprache

Deutsch

EAN

9783641330453

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Format

ePUB

eBooks im ePUB-Format erlauben eine dynamische Anpassung des Inhalts an die jeweilige Display-Größe des Lesegeräts. Das Format eignet sich daher besonders für das Lesen auf mobilen Geräten, wie z.B. Ihrem tolino, Tablets oder Smartphones.

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  • entspricht der Vorgabe WCAG v2.1
  • entspricht der Vorgabe WCAG Level AA

Verkaufsrang

582

Erscheinungsdatum

27.12.2025

Verlag

Penguin Random House

Seitenzahl

368 (Printausgabe)

Dateigröße

3845 KB

Sprache

Deutsch

EAN

9783641330453

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  • leseratte_dani

    5/5

    15.02.2026

    eBook (ePUB)

    Authentischer und auch spannender historischer Roman

    Christine arbeitet 1908 in Dresden als Therapeutin im weltbekannten Sanatorium Lahmann. Dabei sieht sie, wie feine Damen in ihren engen Korsetts reihenweise in Ohnmacht fallen. Dies bringt Christine eine weltverändernde Idee, den ersten Büstenhalter. Doch die ersten Modelle, die aus zusammengenähten Stofftaschentüchern und Hosenträgern bestehen, finden erst einmal wenig Anklang in der feinen Gesellschaft. Aber Christine hat zum Glück die besten Freundinnen, Julia, Lotta und Amalie, die sie bei der Weiterentwicklung unterstützen. Sie leben gemeinsam in einem Wohnhaus und befeuern sich gegenseitig beim Ausprobieren und Tüfteln an neuen Ideen. Darüber hinaus geben sie Christine Halt, besonders als sie den charmanten Franz im Sanatorium kennen lernt, jedoch ist er in Begleitung von Johanna unterwegs… Der Schreibstil ist sehr angenehm und nimmt den Leser mit in das Dresden des Jahres 1908. Man bekommt einen Einblick in die damalige Zeit, v.a. auch die Gesellschaft. Das Ganze ist authentisch dargestellt. Die Figuren sind sehr verschieden und haben alle ihr Päckchen zu tragen. Mir gefällt besonders wie die Frauen für ihre Erfindungen kämpfen, aber auch für ihre Recht und ihre Stellung in der Gesellschaft. Dabei wird die Geschichte aus der Sicht von Christine, Julia und Lotta erzählt, sodass man auch die Gefühle und Gedanken aus verschiedenen Blickwinkeln mitbekommt. Durch die wechselnden Perspektiven und weitere Personen, die im Laufe des Buchs auftauchen und eine gewisse Rolle übernehmen, wird Spannung aufgebaut. Man möchte als Leser immer wissen, wie es mit der Erfindung weitergeht, aber auch den Figuren. Insgesamt ist die Geschichte in sich rund und das Nachwort bietet auch Informationen über den realen Hintergrund. Mir hat das Buch sehr gut gefallen, weshalb es dafür eine definitive Leseempfehlung von mir gibt.

  • Eva_G

    5/5

    02.09.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Mutige Frauen, ihre Erfindungen und das Leben

    Dresden, 1908: Christine ist glücklich in dieser Zeit leben zu dürfen, denn immer mehr Erfindungen erleichtern den Alltag und sorgen für bahnbrechende Entwicklungen. Auch Christine hat eine Erleichterung für Frauen erfunden - einen Büstenhalter. Denn während ihrer Tätigkeit als Therapeutin im Sanatorium Lahmann fallen viele Frauen in Ohnmacht, die aufgrund ihrer engen Korsetts kaum Luft bekommen. Mit dem Büstenhalter können sie sich frei bewegen und ihrem Körper etwas Guten tun. Doch ist die Gesellschaft schon bereit für moderne Frauen, die auch in Gesellschaft von Männern auf ihr Korsett verzichten? Obwohl Christine viel Unterstützung von ihren Freundinnen Lotta, Pauline und Amalie erfährt, ist die Zeit schwierig für sie. Die durch die Bekanntschaft von Franz Breuer, einem Gast aus Graz in Österreich nicht leichter wird, denn immer wieder spürt Christine Gefühle aufkommen, die sie eigentlich keinem Mann entgegenbringen möchte, der sie vielleicht irgendwann in ihrem beruflichen Tun einschränken möchte. Elke Becker stellt in diesem Roman ganz die Erfindung des ersten Büstenhalters in den Mittelpunkt. So ist Christine eine sehr fortschrittliche, intelligente junge Frau, die an ihre Entwicklung glaubt und so überzeugt davon ist, dass sie auch andere Frauen überzeugen kann, ihrem Körper etwas Gutes zu tun. Aber auch ihre Freundinnen sind sehr starke Frauen, die für ihre Überzeugungen kämpfen und so manches Hindernis überwinden müssen, aber nie aufgeben. Da die Autorin sehr packend schreibt, fliegen die Seiten nur so dahin und vermitteln ganz nebenbei so manchen historischen Hintergrund, der dann für immer im Kopf bleibt. Da ich bereits andere Romane der Autorin kenne, wusste ich um ihre fesselnde Art zu erzählen. Deshalb bin ich auch diesmal wieder nur so durch die Seiten geflogen und war viel zu schnell am Ende angelangt. Die Kombination aus Geschichte, die hautnah miterlebt werden kann, sympathischen Charakteren, die realistisch und nahbar sind und einer Freundschaft, die seinesgleichen sucht, ist einfach perfekt gelungen!

  • Kieselelfe23

    aus Hövelhof

    5/5

    03.04.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Eine Erfindung, die vieles verändert

    Es gibt sie heute in allen möglichen Farben, mit oder ohne Bügel, mit Spitze oder ganz schlicht. Jede hat ihre eigenen Vorlieben. Doch der erste seiner Art bestand aus nichts weiter als Taschentüchern und Hosenträgern. Die Rede ist vom BH. Christine Hardt hat 1908 dieses neuartige Kleidungsstück entwickelt. Anfangs begegnet man ihrer Idee eher mit Skepsis, denn der BH ist noch weit entfernt von dem, was wir heute kennen. Zum Glück hat Christine ihre Freundinnen an ihrer Seite. In Julia findet sie eine begabte Näherin und Stickerin, die den BH nicht nur mit ihr weiterentwickelt, sondern später wahre kleine Kunstwerke daraus macht. Im Sanatorium, in dem Christine als Therapeutin arbeitet, braucht es zunächst einiges an Überzeugungskraft, bis die feinen Damen bereit sind, das ungewohnte Stück auszuprobieren. Doch sobald sie merken, wie befreiend es ist, nicht mehr ständig in Ohnmacht zu kippen wie im Korsett, beginnt sich etwas zu verändern. Und mitten in all dem Trubel begegnet Christine auch noch Franz, einem jungen Mann aus wohlhabender Familie, der sich überraschend aufrichtig für sie interessiert. Trotz aller gesellschaftlichen Unterschiede wirbt er um sie, und Christine muss sich fragen, ob sie bereit ist, sich darauf einzulassen. Mein Fazit: Für mich war dieses Buch eine wunderbare Mischung aus historischen Einblicken und einer berührenden Geschichte über vier Frauen, die unter einem Dach leben und sich mit echter Herzenswärme unterstützen. Besonders gefallen haben mir die vielen unerwarteten Wendungen, die immer wieder neue Perspektiven eröffnet haben, und die liebevollen, sympathischen Beschreibungen der Charaktere. Dazu kommt der beeindruckende Erfindergeist, denn es gibt noch eine zweite bahnbrechende Erfindung in dem Buch. Der Melitta-Kaffeefilter. Fun-Fact dazu: Eigentlich sollte der Roman davon handeln, aber bei der Recherche stieß Elke Becker dann auf die Geschichte des Brusthalters und hat sich kurzerhand umentschieden. Sehr lesenswert.

  • Ilses Lesetipps

    aus Wien

    5/5

    25.03.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Frauenpower Anfang des 20. Jahrhunderts

    Der Roman „Die Erfinderin der Freiheit“ von Elke Becker bietet ein anschauliches Gesellschaftsbild Anfang des 20. Jhdts, mit Fokus auf Bestrebungen von Frauen, Selbstständigkeit und Unabhängigkeit zu erlangen. Das Cover mit einer jungen Frau, die kein Korsett trägt, im Hintergrund die Katholische Hofkirche, stimmt bereits auf die Thematik und den Schauplatz des 2026 erschienenen Romans ein. Die Handlung spielt in den Jahren 1908/1909 in Dresden. Erzählt wird aus der Perspektive von drei Freundinnen, die im selben Mietshaus wohnen - Christine, Julia und Lotta. Geschickt werden historische Fakten und Biografien mit einer fiktiven Geschichte verbunden. Das Lokalkolorit, Dresdens Ambiente ist anschaulich geschildert. Die jungen Frauen sind auf sich alleine gestellt. Christine, die als Physiotherapeutin in einem Sanatorium arbeitet, fiel auf, dass die engen Korsetts der Patientinnen Schuld an deren Ohnmachtsanfällen waren, und entwickelte die ersten Modelle von Büstenhaltern. Ihre Freundin Julia, Schneiderin und Stickerin, näht für Christine. Lotta arbeitet in einer Bäckerei und als Kellnerin. Sie wohnen im selben Mietshaus, ihre enge Freundschaft basiert auf Hilfsbereitschaft und Zusammenhalt. Obwohl Titel und Klappentext assoziieren, dass der Schwerpunkt der Handlung auf der Erfindung und Entwicklung des Büstenhalters liegt, bildet Christine Hardts bahnbrechende Veränderung in der Damenmode mehr oder weniger nur den roten Faden des Romans. Mit eingewoben ist die wohl fiktive Freundschaft mit Amalie Melitta Bentz, der Erfinderin des „Melitta“-Kaffeefilters, und die Begegnung mit dem Dresdner Unternehmer Karl August Lingner, der das Mundwasser Odol seit 1892 produzierte. Abgesehen von diesen Neuerungen steht eigentlich die Einstellung zum Leben dieser Frauen im Mittelpunkt der Handlung. Es ist ein täglicher Kampf ums Überleben. Dennoch zeigen sie Selbstbewusstsein, streben Selbstständigkeit und Unabhängigkeit von Männern an. Dies zu einer Zeit, wo Männer Frauen nur in der Rolle der Hausfrau und Mutter sahen bzw. auch als Geliebte, und Ehefrauen ihren Männern mehr oder weniger rechtlos ausgeliefert waren. Frauen wie Christine und Amalie sind einfallsreich und geschäftstüchtig. Sie wollen arbeiten und vom Partner als ebenbürtig anerkannt werden. Sie erkämpfen sich ihren Traum. Es sind die lebendig und authentisch wirkenden Charaktere und die sehr unterschiedlichen Schicksale der Frauen, die Perspektivenwechsel, die das Buch abwechslungsreich und spannend gestalten. Liebe in allen Facetten prägt die Handlung, von einer unglücklichen Affäre mit einem verheirateten Mann bis zur Liebe mit Milieuunterschied. Ängste; Zweifel und Liebesglück liegen eng beieinander. Neben einem Schuss Romantik ist es vor allem die innige Freundschaft, das gemeinsame Bewältigen von Krisen, wodurch einem die Protagonistinnen so ans Herz wachsen. Mir hat dieser Liebesroman im Rahmen einer historischen Kulisse sehr gut gefallen. Einerseits waren die Informationen im Zusammenhang mit den Erfindungen und das damalige Gesellschaftsbild sehr interessant, andererseits bot er packende Szenen zum Mitfiebern, ebenso wie Romantik und Happy-End.

  • Bewertung

    5/5

    14.03.2026

    Buch (Taschenbuch)

    sehr mitreißende Geschichte

    Die Geschichte spielt in meinem geliebten Dresden um 1908. Wir lernen vier junge Frauen kennen: Christine, Julia, Lotta und Amalie. Sie leben zusammen in einem Mietshaus und sind gut befreundet. Christine ist ine inem Sanatorium beschäftigt und hat dort Einblick in die schädliche Wirkung des damals üblichen Korsetts. Es erzeugt Atemnot und die Frauen können sich darin nicht bewegen. Christine hat eine famose Idee. Sie entwickelt den ersten Brusthalter, der mehr Freiheit gibt. Julia arbeitet als ihre Näherin und so hoffen die Frauen damit Erfolg zu haben. Mir hat das Buch sehr gut gefallen. Ich fand es absolut spannend in die Geschichte des BH's einzutauchen. Darüber wusste ich bisher so gut wie gar nichts. Die vier Frauen haben es nicht einfach in der damaligen Zeit. Das wird sehr authentisch dargestellt. Ich konnte mich in jede gut einfühlen und mir alles gut vorstellen. Die Autorin hat einen wunderbaren Schreibstil, so dass ich stets im Lesefluss war und das Buch kaum aus der Hand legen konnte.

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