Produktbild: Stockholm - Freundinnen im Kaufhaus der Träume
Band 2

Stockholm - Freundinnen im Kaufhaus der Träume Roman

Aus der Reihe Die Stockholm-Saga
3

13,99 €

inkl. gesetzl. MwSt.

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Verkaufsrang

17354

Erscheinungsdatum

13.08.2025

Verlag

Penguin Random House

Seitenzahl

576 (Printausgabe)

Dateigröße

4063 KB

Originaltitel

Vänninorna pa Nordiska Kompaniet

Übersetzt von

Karin Dufner

Sprache

Deutsch

EAN

9783641324193

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB

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Verkaufsrang

17354

Erscheinungsdatum

13.08.2025

Verlag

Penguin Random House

Seitenzahl

576 (Printausgabe)

Dateigröße

4063 KB

Originaltitel

Vänninorna pa Nordiska Kompaniet

Übersetzt von

Karin Dufner

Sprache

Deutsch

EAN

9783641324193

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  • Bewertung

    4/5

    12.10.2025

    Buch (Taschenbuch)

    historischer Roman mit starken Protagonist:innen

    Mitten in den Wirren des ersten Weltkrieges legte Josef Sachs seine Filialen zusammen und eröffnete an bester Lage in Stockholm das Kaufhaus Nordiska Kompaniet nach amerikanischem Vorbild – Rolltreppe und Lift inklusive. Nicht nur das Kaufhaus für gehobene Ansprüche war einzigartig, nein, Josef Sachs zeichnete sich zusätzlich als fortschrittlicher und besonders sozialer Arbeitgeber aus. So führte er Lohnfortzahlungen während des Krieges ein, zahlte Sozialleistungen und gründete einen Wohlfahrtsfonds. Kein Wunder war er ein angesehener Mann und Nordiska Kompaniet ein beliebter Arbeitgeber. Im Buch gibt es ein Wiedersehen mit den Freundinnen Karolina, Märta, Beda, Torun, Margareta und Ottilia aus dem ersten Band über das Grand Hotel. Der Familien- und Freundinnenkreis erweitert sich in dieser Geschichte – aber nicht nur, es muss auch Abschied genommen werden, denn mitten im Krieg bricht zudem die todbringende Spanische Grippe aus und eine der Freundinnen zieht es für längere Zeit in die weite Welt – nach New York. Torun, die starke und unabhängige Frau hat zunehmend mit einem schlechten Gewissen und Reue zu kämpfen. Besonders beleuchtet wird in der Geschichte zudem die Frauenrechtsbewegung Tolfterna die sich dafür einsetzte die Frauen aus dem herrischen Patriarchat zu befreien und sich stark für das Frauenwahlrecht einsetzte. Mit Erfolg – Schweden war eines der ersten Länder Europas, das Anfang 1921 das Frauenwahlrecht in Kraft setzte. Auch dieser Band der Stockholm Dilogie konnte mich durch die starken Protagonist:innen überzeugen. Das Buch ist mit seinen knapp 600 Seiten ein ziemlicher Brocken. Anders als im ersten Band hatte ich ein paarmal mit Längen zu kämpfen, die sich jedoch durch die ereignisreichen Jahre im und um das Kaufhaus Nordiska Kompaniet wettmachten. Damit es mit dem Familien- und Freundeskreis der Protatonist:innen keine Verwirrungen gibt, empfehle ich die Dilogie der Reihe nach zu lesen. Was mir auch in diesem Band fehlte, war die Aufklärung am Schluss über Wahrheit und Fiktion. Wer geschichtsträchtige historische Romane mag, ist mit dieser Dilogie gut bedient.

  • ren_bookslounge

    aus Tulln an der Donau

    3/5

    18.01.2026

    Buch (Taschenbuch)

    interessante Geschichte

    Meine Lesereise hat mich diesmal nach Stockholm geführt. 1915 - Mitten im ersten Weltkrieg eröffnet ein neues Kaufhaus, exquisit und sehr besonders und so soll es ein großer Erfolg werden. Die Angestellten sind voller Eifer und so finden sich neue und alte Freundinnen, die gemeinsam Zusammenhalten. Die Freundinnen habe ich als sehr starke Frauen wahrgenommen, sie geben wirklich alles und in damaligen Zeit gar kein so leichtes Vorhaben. Die Freundinnen können sich aufeinander verlassen, auch wenn jede ihre ganz eigenen Sorgen und Gedanken hat.  Der Schreibstil war flüssig, leicht und trotz der vielen Seiten, war ich so in der Geschichte gefangen, dass ich das Buch gar nicht mehr weglegen wollte. Die Protagonisten waren sehr gut ausgearbeitet und ich konnte mich gut in sie hineinversetzen. Besonders schön fand ich, dass man auch alte Bekannte aus dem ersten Band treffen konnte. Dazu wird dem Leser die Stadt sehr gut näher gebracht und detailgetreu wiedergegeben. Hervorheben möchte ich auch, dass auch das Thema der Wahl für Frauen angesprochen wurde und ausgearbeitet wurde. Ein sehr wichtiges und interessantes Thema. Für mich war es eine schöne Fortsetzung und vor allem eine beeindruckende historische Geschichte, die mir gut gefallen hat. Danke für eine schöne Lesezeit.

  • Kerstin1975

    aus Crailsheim

    2/5

    07.09.2025

    Buch (Taschenbuch)

    Ein Märchen der Unglaubwürdigkeiten, an den Haaren herbeigezogen. Absolut realitätsfremd.

    Buchinhalt: 1912 eröffnet Unternehmer Josef Sachs in Stockholm ein Nobelkaufhaus für die betuchte Kundschaft – ein prunkvoller Konsumtempel, den Nordeuropa bislang nicht gesehen hat. In diesem Kaufhaus ist unter anderem Märta in der Handschuhabteilung beschäftigt. Ihr Verlobter ist Deutscher und bei Ausbruch des Ersten Weltkrieges kehrt dieser in die Heimat zurück – wird Märta ihn je wiedersehen? Doch auch die anderen Frauen ihrer Freundesclique haben mit Unwägbarkeiten und persönlichen Problemen zu kämpfen.... Persönlicher Eindruck: Freundinnen im Kaufhaus der Träume ist der Folgeband zu Kvarnström-Jones' Geschichte um Stockholms Grandhotel, hat aber bis auf einige lockere Bezüge keinerlei inhaltliche Verbindungen und kann daher vollkommen ohne Vorkenntnisse gelesen werden. Es geht vorwiegend um eine Clique aus etwa sieben Frauen, die alle mehr oder minder mit dem Nobelkaufhaus Nordiska Kompaniet zu tun haben, dort arbeiten oder Verbindungen zu Mitarbeitern haben, deren Alltag und Leben im Stockholm zur Zeit des Ersten Weltkrieges. Von der Warte des studierten Wirtschaftswissenschaftlers aus muss ich sagen: der Plot bezüglich des Unternehmertums von Josef Sachs ist vollkommen unglaubwürdig. Die Autorin stellt Sachs als mildtätigen Wohltäter und Samariter heraus. Sachs entlässt auch nie nur einem Mitarbeiter, im Gegenteil stellt er zahlreiche Mitarbeiter ohne größere Qualifikation ein, bietet soziale Absicherung für Witwen ehemaliger Mitarbeiter und zahlt ständig Boni und Zuwendungen. Alle Mitarbeiter leisten ausnahmslos das Beste, sind unfehlbar und die Kaufhausmannschaft versteht sich als große Familie. Der Gipfel ist, dass sich Sachs an einer Stelle von einer Bewerberin auf niederer Position sogar in seine Unternehmensführung rein quatschen lässt und schließlich einer Ladendiebin nach deren Entdeckung das Diebesgut schenkt, sie nicht anzeigt und sogar als „Markenbotschafterin“ einstellt. Tut mir leid, aber das ist alles ein schönes Märchen aber total an der Realität vorbei. Auch würde nie ein Firmenchef eine einfache Handschuhverkäuferin, die mit ihrer Stelle unzufrieden ist, in die Filiale nach New York schicken, damit sie dort Verkäuferin für Damenoberbekleidung wird. Eine Bewerberin für eine freie Stelle auf dieser Position fände sich in New York billiger an jeder Straßenecke. Wer soll das also glauben? Ein Unternehmer war damals wie heute an Gewinnmaximierung gebunden, wenn sein Betrieb, so wie Sachs' Kaufhauskette, am Markt bestehen soll. Das von der Autorin beschriebene schwedische Kaufhaus-Bullerbü ist daher durchweg realitätsfern. Des Weiteren fehlt der Geschichte ein spannendes Element, das den Leser an die Seiten fesselt. Im Grunde plätschert der Plot so dahin, man erlebt den Alltag der Figuren, hat aber immer die Frage im Hinterkopf: ist das alles? Das Buch ist eindeutig viel zu lang (570 Seiten) und die Handlung bleibt nicht lange im Gedächtnis. Die Figuren, allen voran die Frauenclique, die teilweise verschwistert aber auch nur so befreundet sind, sind relativ austauschbar und blass. Da dieses Buch nicht das erste mit Kaufhausplot ist, das ich gelesen habe, habe ich durchaus Vergleiche. Ich sage offen: ich hatte nie Probleme damit, das Buch beiseite zu legen, denn spannend war es nicht für mich. Letztendlich taugt der Stoff für eine gewisse Unterhaltung für langweilige Stunden, aber einen Reißer darf man nicht erwarten. Wer etwas Wert legt auf Authentizität und Tiefe, sollte zu einem anderen Werk greifen – es lohnt sich hier einfach nicht. Eine Empfehlung mag ich nicht wirklich aussprechen.

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Bewertungen (3)

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