Produktbild: Das Hotel im Tal

Das Hotel im Tal DE

3

11,99 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Altersempfehlung

18 - 99 Jahr(e)

Erscheinungsdatum

29.03.2025

Verlag

Epubli

Seitenzahl

180

Maße (L/B/H)

19/12,5/1,1 cm

Gewicht

219 g

Auflage

291

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-8190-6645-0

Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Altersempfehlung

18 - 99 Jahr(e)

Erscheinungsdatum

29.03.2025

Verlag

Epubli

Seitenzahl

180

Maße (L/B/H)

19/12,5/1,1 cm

Gewicht

219 g

Auflage

291

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-8190-6645-0

Herstelleradresse

epubli
Köpenicker Str. 154a
10997 Berlin
Deutschland
Email: kontakt@epubli.de
Url: www.epubli.de
Telephone: +49 30 25559540

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  • Bewertung

    5/5

    25.01.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Skurrile Figuren, ein mysteriöses Hotel und die immerwährende Frage: Was ist wirklich wahr?

    „Das Hotel im Tal“ ist ein fantastisches Beispiel zeitgenössischen magischen Realismus. Der beabsichtigt unsympathische Protagonist mittleren Alters, Jürgen W., flüchtet vor Fehlern in der Vergangenheit in ein abgelegenes Hotel im Wald. Bereits die Fahrt dorthin verläuft nicht ohne Zwischenfall. Dennoch ist das Erzähltempo anfangs angenehm gemächlich und das Inventar der Figuren überschaubar. Allen Charakteren haftet etwas Skurriles, aber zutiefst Menschliches an. Nacheinander lernt W. den unangenehmen Polizisten Wühse, den knabenhaften und überaus zuvorkommenden Rezeptionisten Peter, den einzigen anderen Gast der Hotelbar (der stets um Mitternacht aufzutauchen pflegt), den schießwütigen Ordensbruder Stephan und zuletzt Peters durch Abwesenheit glänzende Chefin, Frau Gohreich, kennen. Und einen Bären. Sein Aufenthalt ist jedoch mehr als Urlaub für W. Er hat eine Mission. Nur welche, das wird auch ihm erst im Verlauf seines Aufenthalts in diesem mysteriösen Hotel klar. Nach und nach kommt es zu immer weiteren unerklärlichen Geschehnissen. Jedes für sich rational erklärbar, aber zusammengenommen Teil eines größeren Geheimnisses, von dem nach und nach immer mehr ans Licht kommt. So wird durchweg eine gewisse Spannung aufrechterhalten, die einen stets zum Weiterlesen animiert. Auch sprachlich ist der Roman sehr gelungen: herrlich unpathetisch, pointiert und abwechslungsreich – alle Figuren unterscheiden sich in ihrem ganz persönlichen Duktus – mit einem subtilen Humor und latenter Ironie der ansonsten eher zurückhaltenden Erzählfigur. Ich kann den Roman Leser:innen jeglichen Alters nur sehr ans Herz legen.

  • Bewertung

    5/5

    29.04.2025

    Buch (Taschenbuch)

    Unheimlich still, überraschend stark

    Das Hotel im Tal ist kein Buch, das laut um Aufmerksamkeit schreit – es flüstert. Und genau das macht es so fesselnd. Es braucht nicht viel – ein Hotel, ein Tal, ein paar Menschen – und doch entsteht eine ganze Welt. Und gerade diese Begrenzung schafft eine fast hypnotische Atmosphäre. Statt klassischer Spannung baut sich hier etwas anderes auf – etwas Unheimliches, Ruhiges, das sich langsam unter die Haut schiebt. Man liest weiter, nicht weil man eine große Enthüllung erwartet, sondern weil man in diese Welt gezogen wird, die zugleich fremd und seltsam vertraut wirkt. Das Ende irritiert – Es löst nichts auf, sondern lässt einen mit Fragen zurück, die sich jedoch seltsam gut anfühlen. Sprachlich ist das Buch schlicht und schön. Klar, ruhig, fast meditativ. Für alle, die keine Action brauchen, sondern Bücher mögen, die sich anfühlen wie ein merkwürdiger Traum: Dieses hier lohnt sich sehr.

  • Sternenruferin

    5/5

    15.04.2025

    eBook (ePUB)

    Wo ist das L?

    Worum es in Das Hotel im Tal geht? Tja – so richtig deutlich wird das selbst im Klappentext nicht. Und genau darin liegt vielleicht schon der erste Reiz dieses Buches. Jürgen Waldmer, ein ganz gewöhnlicher Mann, begibt sich auf eine Reise in ein abgelegenes Hotel in einem abgelegenen Tal. Schon die Anfahrt ist seltsam: Er ist der einzige Fahrgast im Zug, der Zug bleibt kurz vor dem Ziel liegen, und Waldmer muss sich schließlich zu Fuß auf den Weg machen. Und es bleibt merkwürdig. Im Hotel begegnet er Peter – Rezeptionist, Kellner und Barkeeper in Personalunion – und der ist... nun ja, eigen. So eigen, dass man sich unwillkürlich fragt: Was ist hier eigentlich los? Spätestens nach den ersten Seiten stellt sich eine zentrale Frage: Wo ist das L? Und diese Frage bleibt. Was es damit auf sich hat? Wer das wissen will, muss selbst ins Tal reisen – sprich: lesen. Mit jeder Seite begegnen uns mehr skurrile Figuren, mehr Unstimmigkeiten, mehr Fragen. Das Tal selbst scheint aus Raum und Zeit gefallen zu sein – und trotzdem oder gerade deshalb kann man sich ihm kaum entziehen. Robin Bade entfaltet hier eine ganz eigene Art von Spannung. Keine klassische Thriller-Dramatik, sondern ein stetiges, leises Anziehen einer Atmosphäre, die zugleich befremdlich und faszinierend ist. Man will weiterblättern, unbedingt – nicht um einer actiongeladenen Auflösung willen, sondern weil das Buch ein Sog ist. Der Handlungsspielraum ist überschaubar: ein kleines Hotel, ein Tal mit See und Kapelle, vier Personen – und eine fünfte, die gegen Ende in Erscheinung tritt, jedoch von Anfang an über dem Geschehen zu schweben scheint. Und das Ende? Merkwürdig, ja. Aber auch stimmig. Irgendwie. Es ist kein Ende mit Paukenschlag, eher ein Kreislauf, ein Zurückkehren – vielleicht ein Reset. Vielleicht auch nicht. Genau das macht den Reiz aus. Robin Bade hat mit Das Hotel im Tal ein Buch geschaffen, das sich hervorragend zum Vorlesen eignet – und das ist kein Zufall. Wie er selbst sagt: „Ich wollte ein Buch schreiben, aus dem ich vorlesen kann.“ Und das merkt man. Die Sprache ist klar, einladend und bildhaft, das Tempo ruhig, aber nie langweilig. Wer an einem verregneten Abend eine andere Realität betreten will – eine, die seltsam fremd und doch irgendwie vertraut wirkt – wird hier fündig. Das Hotel im Tal ist ein Experiment, eine stille Expedition ins Unwirkliche. Und wer bereit ist, sich auf die Merkwürdigkeiten einzulassen, wird reich belohnt

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