Wenn ein harmloser Seniorenbegleitpudel unversehens eine Leiche in einem Kirchgarten findet, dann kann das nur eines bedeuten: Es gibt Arbeit für das fränkisch-pfälzische Ermittler-Dreamteam Paula Stern und Bernd Keeser. Doch einen Mordanschlag später gibt es zwar Verdächtige zuhauf, aber keinen klaren Hinweis auf den Mörder. Muss es erst noch einen weiteren Toten geben ...?
Kundinnen und Kunden meinen
4.8/5.0
Bewertung
aus Wächtersbach
5/5
10.06.2025
Hörbuch-Download
MÖRDER GUT
Nachdem ich den ersten Teil fertig gehört hatte, habe ich zugeschlagen und alle weiteren verfügbaren Teile als Hörbuch gekauft. Leider gab es dann nur noch Teil 2 und 3. Also ich bin der Meinung, vorher wären noch mehr Teile als Hörbuch verfügbar gewesen?
Ich wollte ja schon eine WARNUNG vor dem Hörbuch ausgeben weil es so mörder gut ist, dass man nicht abschalten kann. Ich habe das auf 2 x gehört, also jeweils 5 Stunden am Stück.... was wollte ich an diesen Tagen alles an Hausarbeit erledigen.... dann kam dieses wunderbare Hörbuch und zog mich in seinen Bann. Es waren viele sehr schöne Stunden meines Lebens und ich danke der Frau Greifenstein hierfür sehr.
Lesezauber_Zeilenreise
aus Eggenstein-Leopoldshafen
5/5
08.02.2026
Buch (Taschenbuch)
Wer ist die Leiche im Kirchgarten?
**Inhaltsangabe Verlag:**
Ein humorvolles Krimivergnügen mit Pfälzer Eingeborenen, deftigem Essen und einer Prise Mord.
Wenn ein harmloser Seniorenbegleitpudel eine Leiche in einem Kirchgarten findet, dann kann das nur eines bedeuten: Es gibt Arbeit für das fränkisch-pfälzische Ermittler-Dreamteam Paula Stern und Bernd Keeser. Einen Mordanschlag später haben die beiden zwar Verdächtige zuhauf, aber noch keinen klaren Hinweis auf den Mörder. Muss es erst noch einen weiteren Toten geben ...?
**Meine Inhaltsangabe:**
Othello, der Pudel, den Paula Stern vorübergehend zur Pflege bei sich aufgenommen hat, avanciert zum PoPu (PolizeiPudel), als er eines Tages im Kirchgarten der alten Kirche in Minfeld einen skelettierten Finger ausbuddelt und zu Paula und Keeser bringt. Die besuchen dort gerade zusammen ein Orgelkonzert. Wo ein Finger ist, muss noch mehr sein und so finden sie bald die ganze Leiche. Der Zustand der sterblichen Überreste machen eine sofortige Identifizierung unmöglich, was die Ermittlungen, die Paula gemeinsam mit Krankheitsvertretung Weber anstellt (Keeser ist vom letzten Fall noch krankgeschrieben), schwierig macht. Auch das angespannte Verhältnis zwischen Weber und Paula trägt nicht gerade zur Entspannung bei ebenso wie die Tatsache, dass Paulas Freund Sebastian sie meidet. Dann ist da auch noch diese ständige Übelkeit, die Paula am liebsten einfach nur auf eine Magenverstimmung schieben möchte. Als kurz nach dem Leichenfund in der Kirche ein weiterer Mordanschlag geschieht, zieht sich der Kreis der Verdächtigen zusammen. Denn von denen gibt es genug, die Gerüchteküche von Minfeld brodelt.
Erster Satz: »Der Wasserhahn bohrte sich schmerzhaft in ihren Hinterkopf, als sie ruckartig den Kopf hob.«
**Mein Eindruck:**
Einfach klasse! Ein super spannender Fall, Figuren, die sich ihren Platz in meinem Herzen schon längst gesichert haben und ein Schreibstil, der sehr humorvoll, wunderbar leb- und bildhaft und richtig supergut zu lesen ist. Der neue Vertretungskollege bringt ordentlich Zunder in die Story, Paulas private Probleme lassen mich mitfühlen und die Dialoge zwischen Paula und Keeser bringen mich so oft zum Kichern. Viel Spannung also, gepaart mit ganz viel Humor, gekrönt mit immer mal wieder herrlichem Pfälzer Dialekt und einem schönen Setting (die Südpfalz ist halt auch schön). Das I-Tüpfelchen sind dann auch hier die kulinarischen und kulturellen Ausflugstipps, die in der Story vorkommen, aber auch im Anhang nochmal aufgeführt sind. Zudem gibt es auch jetzt am Ende wieder ein paar Rezepte. Diesmal: Dampfnudeln mit Weinschaumsoße und Walnuss-Orangenkuchen. Erstmals gibt es jetzt auch ein Glossar, in dem vorkommende Fachbegriffe aus der Polizeiarbeit und auch sonstige erklärt werden. Ich weiß jetzt z.B., wie der beleuchtete Kasten heißt, an den die Gerichtsmediziner oder Ärzte in Film und Fernsehen immer die Röntgenbilder ranhängen: Negatoskop. Ha! Wieder was gelernt! Ich feiere diese Krimireihe sehr, vergebe natürlich erneut die vollen 5/5 Sterne und habe direkt mit Band 5 losgelegt.
Lesezauber_Zeilenreise
Thalia Book Circle Community
5/5
08.02.2026
Buch (Taschenbuch)
Wer ist die Leiche im Kirchgarten?
**Inhaltsangabe Verlag:**
Ein humorvolles Krimivergnügen mit Pfälzer Eingeborenen, deftigem Essen und einer Prise Mord.
Wenn ein harmloser Seniorenbegleitpudel eine Leiche in einem Kirchgarten findet, dann kann das nur eines bedeuten: Es gibt Arbeit für das fränkisch-pfälzische Ermittler-Dreamteam Paula Stern und Bernd Keeser. Einen Mordanschlag später haben die beiden zwar Verdächtige zuhauf, aber noch keinen klaren Hinweis auf den Mörder. Muss es erst noch einen weiteren Toten geben …?
**Meine Inhaltsangabe:**
Othello, der Pudel, den Paula Stern vorübergehend zur Pflege bei sich aufgenommen hat, avanciert zum PoPu (PolizeiPudel), als er eines Tages im Kirchgarten der alten Kirche in Minfeld einen skelettierten Finger ausbuddelt und zu Paula und Keeser bringt. Die besuchen dort gerade zusammen ein Orgelkonzert. Wo ein Finger ist, muss noch mehr sein und so finden sie bald die ganze Leiche. Der Zustand der sterblichen Überreste machen eine sofortige Identifizierung unmöglich, was die Ermittlungen, die Paula gemeinsam mit Krankheitsvertretung Weber anstellt (Keeser ist vom letzten Fall noch krankgeschrieben), schwierig macht. Auch das angespannte Verhältnis zwischen Weber und Paula trägt nicht gerade zur Entspannung bei ebenso wie die Tatsache, dass Paulas Freund Sebastian sie meidet. Dann ist da auch noch diese ständige Übelkeit, die Paula am liebsten einfach nur auf eine Magenverstimmung schieben möchte. Als kurz nach dem Leichenfund in der Kirche ein weiterer Mordanschlag geschieht, zieht sich der Kreis der Verdächtigen zusammen. Denn von denen gibt es genug, die Gerüchteküche von Minfeld brodelt.
Erster Satz: »Der Wasserhahn bohrte sich schmerzhaft in ihren Hinterkopf, als sie ruckartig den Kopf hob.«
**Mein Eindruck:**
Einfach klasse! Ein super spannender Fall, Figuren, die sich ihren Platz in meinem Herzen schon längst gesichert haben und ein Schreibstil, der sehr humorvoll, wunderbar leb- und bildhaft und richtig supergut zu lesen ist. Der neue Vertretungskollege bringt ordentlich Zunder in die Story, Paulas private Probleme lassen mich mitfühlen und die Dialoge zwischen Paula und Keeser bringen mich so oft zum Kichern. Viel Spannung also, gepaart mit ganz viel Humor, gekrönt mit immer mal wieder herrlichem Pfälzer Dialekt und einem schönen Setting (die Südpfalz ist halt auch schön). Das I-Tüpfelchen sind dann auch hier die kulinarischen und kulturellen Ausflugstipps, die in der Story vorkommen, aber auch im Anhang nochmal aufgeführt sind. Zudem gibt es auch jetzt am Ende wieder ein paar Rezepte. Diesmal: Dampfnudeln mit Weinschaumsoße und Walnuss-Orangenkuchen. Erstmals gibt es jetzt auch ein Glossar, in dem vorkommende Fachbegriffe aus der Polizeiarbeit und auch sonstige erklärt werden. Ich weiß jetzt z.B., wie der beleuchtete Kasten heißt, an den die Gerichtsmediziner oder Ärzte in Film und Fernsehen immer die Röntgenbilder ranhängen: Negatoskop. Ha! Wieder was gelernt! Ich feiere diese Krimireihe sehr, vergebe natürlich erneut die vollen 5/5 Sterne und habe direkt mit Band 5 losgelegt.
Bewertung
5/5
05.09.2024
Buch (Taschenbuch)
Teufelstropfen
Spannend und unterhaltsam zugleich. Auch als Hörbuch zu empfehlen, weil da dieser Typische Pfälzer Dialekt in den Dialogen wunderbar eingesetzt wird. Bin schon gespannt wie die Geschichten aus der Pfalz weiter gehen.
RoRezepte.com
4/5
12.11.2023
Buch (Taschenbuch)
Pfälzer-Regionalkrimi überzeugt erneut
Ich bin mittlerweile ein großer Fan der Pfälzer-Krimireihe um das Ermittlerduo Paula Stern und Bernd Keeser. Teufelstropfen ist der 4. Regionalkrimi in der bereits achtteiligen Reihe und verspricht noch auf vielen weiteren Lesespaß.
Doch im aktuellen Fall darf Paulas Lieblingskollege Bernd leider “offiziell” nicht mit ermitteln. Aufgrund einer Schulterverletzung, welche er sich im vorangegangenem Fall zugezogen hat, sehen sich die beiden nur noch privat. Zuzüglerin Paula hat sich zu Beginn der Geschichte von Bernd überzeugen lassen, eine Spendenveranstaltung zu besuchen: ein Orgelkonzert.
“»Der ist übrigens sehr fein, heißt ›Teufelstropfen‹. Ist doch originell in einer Kirche, oder?«”
Auch im aktuellen Fall hat sich Autorin Gina Greifenstein wieder einen besonderen Titel einfallen lassen. Teufelstropfen bezieht sich auf den geschmackvollen Kirchwein, welcher bei dem Orgelkonzert serviert wurde. Während die zwei Ermittler den Abend und Wein genießen, denn Paula braucht auch gerade dringend Ablenkung, geht ihr Pflegehund Othello auf Leichensuche:
“«Wenn du nicht darauf bestanden hättest, den Hund mitzunehmen, wären die sterblichen Überreste dort drüben vielleicht nie gefunden worden», sagte Keeser plötzlich.”
Um den Mörder der seit Monaten verwesenden Leiche aus dem Kirchgarten zu finden, stellt Oberrat Sonne Paula den Kommissar Matthias Weber als vorübergehenden Kollegen zur Seite. Darüber ist Paula nicht erfreut, denn wir haben Weber bereits im Vorgängerroman kennengelernt, als dieser Paulas Freund Sebastian der Vergewaltigung an einer seiner Schülerinnen überführen wollte – und das mit harschen Methoden.
“Konnte der Typ sie nicht einfach in Ruhe lassen? Paula überlegte, wie es wohl wäre, ihre Waffe zu ziehen und ihn abzuknallen. Sie ließ es bei der wunderbaren Vorstellung und sah ihn nur giftig an.”
Neben einer Mördersuche in einer verzwickten Situation, macht diesen Band besonders das Zwieverhalten der Protagonisten Paula und Matthias aus, ohne dabei extrem überhand zu nehmen. Persönlich empfehle ich daher, diesen Band nicht als Einstieg zu nehmen und zumindest mit dem Vorgänger anzufangen, oder noch besser: mit dem 1. Fall. Nachdem ich nun einige Bücher der Autorin gelesen habe, gehe ich davon aus, dass der Roman als Übergangsroman zum weiteren Reihenverlauf benötigt wurde und die Leiche, ein weiterer Mordanschlag und alle Ermittlungen eher in den Hintergrund getreten sind. Denn Paula war dieses Mal ein wenig blind, von privaten Emotionen gesteuert und der vorübergehende Kollege Weber auf Machotour.
Gina Greifenstein überzeugt mich erneut mit ihrem Pfälzer-Regionalkrimi. Der Krimi ist locker, leicht und kurzweilig geschrieben – die Seiten fliegen dahin und ich freue mich bereits auf den 5. Fall Rieslingtrüffel.
PS: Aktuelle Haarfarbe von Sekretärin Tina Geiger ist hell-orangerot
Die Rezepte aus "Teufelstropfen" findet ihr unter dem Benutzer.
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