Noch nie gab es so viel Reichtum - und das ist ein Problem für uns alle!In kaum einem anderen westlichen Land ist Vermögen so ungleich verteilt wie in bei uns - und die Schere geht immer weiter auf. Dieses Hörbuch zeigt das schockierende Ausmaß der Ungleichheit in Deutschland. Dass die Vermögen der Reichen von Generation zu Generation immer weiter wachsen, während jeder Sechste in Armut lebt, ist gesellschaftliches Dynamit. Martyna Linartas zeigt, dass es von unserem politischen Willen abhängt, daran etwas zu ändern, und wie eine gerechte Lösung aussehen könnte.In dieser hellsichtigen und fundierten Analyse wird das politische Tabuthema unserer Zeit seziert: Dass wir die Reichen nicht besteuern, gefährdet unseren Wohlstand, unsere Umwelt und unsere Demokratie. Aber es geht auch anders - wenn wir nur wollen!Anhand von exklusiven Interviews mit der mächtigen Wirtschaftselite über Ungleichheit und das Zusammenspiel von Wirtschaft und Politik sowie einer einmaligen historischen Analyse zeigt sich, wie eine Besteuerung von Überreichen funktionieren kann. Dieses Hörbuch gibt uns alle Argumente an die Hand, um jetzt zu handeln.
Kundinnen und Kunden meinen
4.0/5.0
Bewertung
5/5
25.11.2025
Buch (Gebundene Ausgabe)
Grandiose Aufbereitung unserer aktuelle Situation
Endlich sind wir mal wieder Weltmeister. Aber für Vermögensungleichheit. Eine sehr ansprechende Aufbereitung warum unsere Gesellschaft und Demokratie in einer tiefen Krise steckt. Aber auch mit Alternativen, wie man wieder daraus entkommen könnte.
Vielleicht hilft es das Thema und die Märchen der Leistungsgesellschaft zu entzaubern.
Bewertung
5/5
06.08.2025
Buch (Gebundene Ausgabe)
Meine Leseempfehlung für politisch Interessierte
Dieses Buch ist in keiner Zeile langatmig und vermittelt höchst informatives Wissen. Es ist eine fundierte Sichtweise auf die aktuelle Ungleichheit in der deutschen Gesellschaft und bietet auch einen möglichen Lösungsansatz. Sehr empfehlenswert
LichtundSchatten
2/5
01.11.2025
Buch (Gebundene Ausgabe)
Das Buch flankiert einen…
Das Buch flankiert einen aktuellen, vor allem von Linken und der SPD vorgebrachten gesellschaftspolitischen Impuls, stützt sich aber wenig auf differenzierte Analysen oder neue Lösungsansätze. Die Argumentation konzentriert sich stark auf moralische Empörung über die ungerechte Vermögensverteilung; dabei bleibt die Herleitung der Ursachen lückenhaft und die konkreten Reformvorschläge wirken oft mehr plakativ als tragfähig. Was als fundierte Streitschrift beworben wird, bleibt auf der Ebene des Appells stecken: die Argumente sind bekannt sind und die Analyse auf bekannte Forderungen wie Vermögenssteuer und Auszahlungen an alle junge Menschen lassen die politisch-ökonomischen Realitäten und die Komplexität von Erbschaft und Besitz außen vor. Die mächtige Empörung der Autorin wird durch das am Ende eher schwache Fazit nicht eingefangen, und die analytische Tiefe reicht nicht aus, um das Thema sachlich neu zu definieren oder den Lesern ein überzeugendes Handlungskonzept zu bieten. Ungerechtigkeit ist, paradox gesprochen, höchst gerecht – denn sie gehört zum Wesen der Freiheit. Wo Menschen frei handeln dürfen, entsteht Unterschied: in Begabung, Fleiß, Glück, Herkunft, Wille. Diese Unterschiede führen zwangsläufig zu Ungleichheit – und was Ungleichheit erzeugt, wirkt auf viele wie Ungerechtigkeit. Doch gerade der Versuch, sie zu beseitigen, schafft erst das wirkliche Unrecht: die Gleichmacherei, die dem Tüchtigen nimmt und dem Gleichgültigen gibt. Gerechtigkeit kann nicht bedeuten, Ergebnisse zu nivellieren, sondern Chancen zu öffnen. Das Leben verteilt nicht gerecht, aber es prüft jeden in seiner Haltung zum Gegebenen. Wer die Ungerechtigkeit annimmt, lernt Demut, Verantwortung und Eigenkraft. So erweist sich die scheinbare Ungerechtigkeit als die tiefere Gerechtigkeit des Lebens – sie hält uns wach, zwingt uns zum Handeln und verhindert, dass Freiheit zur Erstarrung wird. Wenn Erbe automatisch an den Staat fällt und nicht mehr eigenbestimmt an Angehörige weitergegeben werden kann, hat das tiefe Auswirkungen auf die menschliche Psyche und Familienkultur. Die Möglichkeit, im Tod für die eigenen Lieben vorzusorgen, ist eines der ältesten und zentralsten Prinzipien des Menschseins – sie verbindet Generationen, ermöglicht Fürsorge über das eigene Leben hinaus und schafft ein Gefühl von Verantwortung wie Zusammenhalt. Fällt diese Perspektive weg, entsteht ein Bruch: Individuen verlieren einen wesentlichen Teil ihrer Gestaltungshoheit und emotionalen Bindung über den Tod hinaus. Der Anreiz, zu sparen, zu arbeiten und Vermögen zu bilden, verändert sich – nicht mehr als Vorsorge für die Familie, sondern bestenfalls als Zweck für anonyme Gesellschaft oder Staatsinteressen. Menschen könnten sich entfremdet fühlen, da die eigene Lebensleistung nicht über die Generationen weitergegeben werden darf. Es entfällt die Möglichkeit, Werte, Schutz oder familiäre Würde zu sichern. Die Konsequenz: ein tiefer Eingriff in das Freiheitsgefühl, das Selbstverständnis und die Generationenbeziehungen innerhalb der Gesellschaft Wer über den intellektuellen Tiefgang und die Analysefährigkeit der Autorin einen raschen Überblick gewinnen will, dem sei das ZDF Gespräch mit Precht empfohlen. Dieses Thema wird von der SPD und Linken, auch Grünen aktuell aus der Tiefe des Raums geholt, für mich ein letzter Bereich sozialistischer Anklagen, mit dem man auch nichts mehr gewinnen kann. Gerne aber steigen die Öffentlich Rechtlichen und Medien darauf ein, die Themen beackern, die im weitesten Sinne dem Gerechtigkeits-Feld angehören.
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