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Produktbild: Vergiss mich
Artikelbild von Vergiss mich
Alex Schulman

1. Vergiss mich

Vergiss mich

Gesprochen von
21
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Beschreibung

Produktdetails

Family Sharing

Ja

Gesprochen von

Fabian Busch

Spieldauer

4 Stunden und 58 Minuten

Abo-Fähigkeit

Ja

Erscheinungsdatum

15.05.2025

Hörtyp

Lesung

Fassung

ungekürzt

Medium

MP3

Anzahl Dateien

78

Verlag

Der Audio Verlag

Übersetzt von

Hanna Granz

Sprache

Deutsch

EAN

9783742424419

Beschreibung

Produktdetails

Family Sharing

Ja

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Gesprochen von

Fabian Busch

Spieldauer

4 Stunden und 58 Minuten

Abo-Fähigkeit

Ja

Erscheinungsdatum

15.05.2025

Hörtyp

Lesung

Fassung

ungekürzt

Medium

MP3

Anzahl Dateien

78

Verlag

Der Audio Verlag

Übersetzt von

Hanna Granz

Sprache

Deutsch

EAN

9783742424419

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Schonungslos offen erzählt und faszinierend gelesen

Violettera aus Stuttgart am 23.04.2026

Bewertungsnummer: 3117945

Bewertet: Hörbuch-Download

Vergiss mich, sagt die alkoholkranke Mutter zu ihrem Sohn Alex, aber dieses Hörbuch kann man nicht vergessen, so wenig wie der Sohn seine Mutter. Es ist die sehr berührende, oft erschütternde autobiografische Schilderung der Beziehung zwischen Alex Schulman und seiner Mutter, von seinen ersten Erinnerungen Ende der Siebziger Jahre, geprägt von großer Liebe und fürsorglicher Zärtlichkeit über Jahre zunehmender Kälte und Zurückgezogenheit der Mutter bis hin zu ihrem Tod im Jahr 2015. Die sehr intelligente, belesene und wortgewandte Mutter und ihr viel älterer Ehemann waren beide beim Fernsehen im Mediengeschäft tätig. In zahlreichen Rückblenden lässt der Autor Szenen aus dem Familienleben erstehen, vorwiegend aus dem Sommerhaus am See, in dem die Eltern mit ihren drei Söhnen jeden Sommer verbrachten. Mit schonungsloser Offenheit schildert er die grausamen Auswirkungen der wachsenden Alkoholsucht der Mutter auf die Kinder, besonders die Härte ihrer Zurückweisungen. Die daraus entstandenen Verletzungen konnten die Söhne nie überwinden, hatten nur unterschiedliche Strategien entwickelt, um mit all dem Unsagbaren zu leben. Unsagbar war auch das Thema Alkoholsucht, von einem strengen Familientabu belegt. Immer wieder versuchte noch der erwachsene Alex die Mutter in ihrer selbst gewählten Isolation zu erreichen, zumal nach dem Tod des Vaters. Unvergesslich bleiben die Schilderungen ihres Blickes, wenn sie sich in sich selbst zurückzog und keine Wahrnehmung mehr zuließ. Einen großen Anteil an der Faszination dieses Hörbuchs hat der herausragende Sprecher Fabian Busch, einer der ganz Großen dieses Metiers. Ich kannte seine angenehme Stimme schon vom Hörbuch „Demon Copperhead“, dessen Welt er in über 18 Stunden alleine vor den Hörern entstehen lässt. Und nun diese anrührenden autobiografischen Szenen, die er wieder atmosphärisch dicht alleine spricht und nie einen Zweifel aufkommen lässt, wessen Rolle er gerade vorträgt. Dieses Hörerlebnis ist kostbar.

Schonungslos offen erzählt und faszinierend gelesen

Violettera aus Stuttgart am 23.04.2026
Bewertungsnummer: 3117945
Bewertet: Hörbuch-Download

Vergiss mich, sagt die alkoholkranke Mutter zu ihrem Sohn Alex, aber dieses Hörbuch kann man nicht vergessen, so wenig wie der Sohn seine Mutter. Es ist die sehr berührende, oft erschütternde autobiografische Schilderung der Beziehung zwischen Alex Schulman und seiner Mutter, von seinen ersten Erinnerungen Ende der Siebziger Jahre, geprägt von großer Liebe und fürsorglicher Zärtlichkeit über Jahre zunehmender Kälte und Zurückgezogenheit der Mutter bis hin zu ihrem Tod im Jahr 2015. Die sehr intelligente, belesene und wortgewandte Mutter und ihr viel älterer Ehemann waren beide beim Fernsehen im Mediengeschäft tätig. In zahlreichen Rückblenden lässt der Autor Szenen aus dem Familienleben erstehen, vorwiegend aus dem Sommerhaus am See, in dem die Eltern mit ihren drei Söhnen jeden Sommer verbrachten. Mit schonungsloser Offenheit schildert er die grausamen Auswirkungen der wachsenden Alkoholsucht der Mutter auf die Kinder, besonders die Härte ihrer Zurückweisungen. Die daraus entstandenen Verletzungen konnten die Söhne nie überwinden, hatten nur unterschiedliche Strategien entwickelt, um mit all dem Unsagbaren zu leben. Unsagbar war auch das Thema Alkoholsucht, von einem strengen Familientabu belegt. Immer wieder versuchte noch der erwachsene Alex die Mutter in ihrer selbst gewählten Isolation zu erreichen, zumal nach dem Tod des Vaters. Unvergesslich bleiben die Schilderungen ihres Blickes, wenn sie sich in sich selbst zurückzog und keine Wahrnehmung mehr zuließ. Einen großen Anteil an der Faszination dieses Hörbuchs hat der herausragende Sprecher Fabian Busch, einer der ganz Großen dieses Metiers. Ich kannte seine angenehme Stimme schon vom Hörbuch „Demon Copperhead“, dessen Welt er in über 18 Stunden alleine vor den Hörern entstehen lässt. Und nun diese anrührenden autobiografischen Szenen, die er wieder atmosphärisch dicht alleine spricht und nie einen Zweifel aufkommen lässt, wessen Rolle er gerade vorträgt. Dieses Hörerlebnis ist kostbar.

Eine ganz normale Familiengeschichte

V aus München am 05.04.2026

Bewertungsnummer: 3100237

Bewertet: Hörbuch-Download

Eine ganz "normale" Familiengeschichte - die bereits etwas ältere Mutter trinkt, ihre selbst schon erwachsenen Söhne machen sich Sorgen und der Erzähler möchte seine Mutter von einem Entzug überzeugen. Tragisch und packend, als Hörbuch gut erzählt.

Eine ganz normale Familiengeschichte

V aus München am 05.04.2026
Bewertungsnummer: 3100237
Bewertet: Hörbuch-Download

Eine ganz "normale" Familiengeschichte - die bereits etwas ältere Mutter trinkt, ihre selbst schon erwachsenen Söhne machen sich Sorgen und der Erzähler möchte seine Mutter von einem Entzug überzeugen. Tragisch und packend, als Hörbuch gut erzählt.

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Vergiss mich

von Alex Schulman

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Birgit Ege

OSIANDER Ehingen

Zum Portrait

5/5

Schonungslos ehrlich und versöhnlich

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Alex Schulman erzählt schonungslos über sein eigenes Leben. Es ist die schmerzliche Geschichte seiner Kindheit, geprägt von der Alkoholsucht seiner Mutter. Die Beziehung zwischen Mutter und Sohn, die sehr innig war, droht auseinanderzubrechen. Es spielen sich sehr emotionale Szenen im Familienleben ab, trotz allem ist immer die Sehnsucht und das Bedürfnis nach Versöhnung greifbar. Ein sehr persönliches, schonungslos ehrliches und doch unheimlich versöhnliches Buch, nach dem man nicht einfach zur Tagesordnung übergehen kann.
  • Birgit Ege
  • Buchhändler/-in

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5/5

Schonungslos ehrlich und versöhnlich

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Alex Schulman erzählt schonungslos über sein eigenes Leben. Es ist die schmerzliche Geschichte seiner Kindheit, geprägt von der Alkoholsucht seiner Mutter. Die Beziehung zwischen Mutter und Sohn, die sehr innig war, droht auseinanderzubrechen. Es spielen sich sehr emotionale Szenen im Familienleben ab, trotz allem ist immer die Sehnsucht und das Bedürfnis nach Versöhnung greifbar. Ein sehr persönliches, schonungslos ehrliches und doch unheimlich versöhnliches Buch, nach dem man nicht einfach zur Tagesordnung übergehen kann.

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Martina Maier-Renz

OSIANDER Schwenningen

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5/5

Traumatisierung und Heilung

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Axel Schulman lässt die Leser in seinem neuen Buch erneut tief in seine familiären Strukturen, Unzulänglichkeiten, Brüche und Verletzungen blicken. Schonungslos erzählt er von der Alkoholsucht seiner Mutter. Er beschreibt wie er und seine Brüder um ihre Kindheit betrogen wurden. Die Tiefe dieser Traumatisierung erfasst er natürlich erst als erwachsener Mann. Der Vater, so liebevoll er auch war, hat nicht versucht seine Kinder zu schützen, sondern den öffentlichen Schein einer heilen Familie zu wahren. Erschüttert aber auch hoffnungsvoll hat mich das Buch zurückgelassen. Axel Schulman hat es geschafft, trotz allem nicht die Würde seiner Mutter zu verletzen. Er hat sie geliebt bis zum Schluss, das spürt man in jeder Zeile. Das Buch ist in meinen Augen der Beginn einer Heilung.
  • Martina Maier-Renz
  • Buchhändler/-in

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Traumatisierung und Heilung

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Axel Schulman lässt die Leser in seinem neuen Buch erneut tief in seine familiären Strukturen, Unzulänglichkeiten, Brüche und Verletzungen blicken. Schonungslos erzählt er von der Alkoholsucht seiner Mutter. Er beschreibt wie er und seine Brüder um ihre Kindheit betrogen wurden. Die Tiefe dieser Traumatisierung erfasst er natürlich erst als erwachsener Mann. Der Vater, so liebevoll er auch war, hat nicht versucht seine Kinder zu schützen, sondern den öffentlichen Schein einer heilen Familie zu wahren. Erschüttert aber auch hoffnungsvoll hat mich das Buch zurückgelassen. Axel Schulman hat es geschafft, trotz allem nicht die Würde seiner Mutter zu verletzen. Er hat sie geliebt bis zum Schluss, das spürt man in jeder Zeile. Das Buch ist in meinen Augen der Beginn einer Heilung.

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