Produktbild: Im Korridor

Im Korridor Absinth, Verführung und Poeten-Morde. Ein historischer Roman um 1920 zwischen Berlin und Danzig

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18,00 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

28.07.2025

Verlag

Kadera-Verlag

Seitenzahl

286

Maße (L/B/H)

22,4/14,8/2,5 cm

Gewicht

478 g

Farbe

Anthrazit / Messing

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-948218-67-6

Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

28.07.2025

Verlag

Kadera-Verlag

Seitenzahl

286

Maße (L/B/H)

22,4/14,8/2,5 cm

Gewicht

478 g

Farbe

Anthrazit / Messing

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-948218-67-6

Herstelleradresse

Kadera Verlag
Hermannsthal 119k
22119 Hamburg
DE

Email: info@bedey-media.de

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Ein Roman der nachhallt

Jürg K. am 28.03.2026

Bewertungsnummer: 3091504

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Ein Roman, der seine historische Kulisse nicht als dekorativen Hintergrund nutzt, sondern als vibrierenden Resonanzraum für politische Verwerfungen, künstlerische Sehnsucht und die fragile Identität einer ganzen Generation. Die Jahre nach 1918 erscheinen hier nicht als nüchterne Chronik, sondern als fiebrige Übergangszeit, in der alles gleichzeitig zerfällt und neu entsteht. Besonders eindrucksvoll ist, wie der Text die Berliner Bohème einfängt. Dichter, Übersetzer, Träumer alle auf der Suche nach einer Sprache, die der zerrissenen Welt gerecht wird. Absinth und Kokain sind dabei weniger Laster als Symptome einer Epoche, die sich selbst nicht mehr erträgt. Damian Reiber, der Übersetzer, wirkt wie ein Grenzgänger zwischen Kulturen und Ideologien, ein Mann, der versucht, mit Worten zu retten, was politisch längst verloren scheint. Die Reise nach Polen, die rätselhaften Morde, das allmähliche Entwirren eines Komplotts. All das verleiht dem Buch eine kriminalistische Spannung, doch im Kern bleibt es ein Roman über Identität, Schuld und die Macht der Sprache. Was mich besonders berührt hat, ist die leise Melancholie, die über allem liegt. Die Figuren wissen, dass sie auf einem Vulkan tanzen. Ihre Kunst ist ein Aufbegehren gegen die kommenden Katastrophen – und zugleich ein verzweifelter Versuch, Menschlichkeit zu bewahren. Ein Roman, der nachhallt, weil er uns zwingt, die Schatten der Geschichte im eigenen Denken zu erkennen.

Ein Roman der nachhallt

Jürg K. am 28.03.2026
Bewertungsnummer: 3091504
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Ein Roman, der seine historische Kulisse nicht als dekorativen Hintergrund nutzt, sondern als vibrierenden Resonanzraum für politische Verwerfungen, künstlerische Sehnsucht und die fragile Identität einer ganzen Generation. Die Jahre nach 1918 erscheinen hier nicht als nüchterne Chronik, sondern als fiebrige Übergangszeit, in der alles gleichzeitig zerfällt und neu entsteht. Besonders eindrucksvoll ist, wie der Text die Berliner Bohème einfängt. Dichter, Übersetzer, Träumer alle auf der Suche nach einer Sprache, die der zerrissenen Welt gerecht wird. Absinth und Kokain sind dabei weniger Laster als Symptome einer Epoche, die sich selbst nicht mehr erträgt. Damian Reiber, der Übersetzer, wirkt wie ein Grenzgänger zwischen Kulturen und Ideologien, ein Mann, der versucht, mit Worten zu retten, was politisch längst verloren scheint. Die Reise nach Polen, die rätselhaften Morde, das allmähliche Entwirren eines Komplotts. All das verleiht dem Buch eine kriminalistische Spannung, doch im Kern bleibt es ein Roman über Identität, Schuld und die Macht der Sprache. Was mich besonders berührt hat, ist die leise Melancholie, die über allem liegt. Die Figuren wissen, dass sie auf einem Vulkan tanzen. Ihre Kunst ist ein Aufbegehren gegen die kommenden Katastrophen – und zugleich ein verzweifelter Versuch, Menschlichkeit zu bewahren. Ein Roman, der nachhallt, weil er uns zwingt, die Schatten der Geschichte im eigenen Denken zu erkennen.

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Im Korridor

von Ekkehart Opitz

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