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Aspergers Schüler Roman | Historischer Roman über den Arzt, der den Autismus entdeckte

18

13,00 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

26336

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

02.10.2025

Verlag

Piper Taschenbuch

Seitenzahl

368

Maße (B/H)

12/18,5 cm

Gewicht

344 g

Farbe

Beige / Kaffee

Auflage

3. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-492-32270-6

Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

26336

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

02.10.2025

Verlag

Piper Taschenbuch

Seitenzahl

368

Maße (B/H)

12/18,5 cm

Gewicht

344 g

Farbe

Beige / Kaffee

Auflage

3. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-492-32270-6

Herstelleradresse

Piper Verlag GmbH
Georgenstr. 4
80799 München
DE

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  • Hopeandlive

    5/5

    15.08.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Finde den Schlüssel zu jedem Kind

    Wir befinden uns in Wien im Jahr 1926. In der Universitätskinderklinik in Wien herrscht Aufbruchstimmung. Dort behandeln Ärzte und Psychologen Kinder, die im Bereich Autismus erkrankt und eingeschränkt sind. Für die Ärzteschaft dieser Zeit war das ein revolutionärer Ansatz, denn anstatt die Kinder mit Medikamenten ruhig zu stellen, erkannten einige wenige, darunter der bekannte KInderarzt Dr. Asperger, dass diese Kinder über ganz bestimmte Fähigkeiten verfügten und es galt den Schlüssel dazu zu finden. Jedoch war er einer der wenigen und schon die damalige medizinische Bezeichnung "autistischer Psychopath" lässt tief blicken und einiges erahnen. Wien befand sich einer speziellen Lage damals und die Schatten des Dritten Reiches und seiner willigen Helfershelfer waren schon zu sehen, für die, die sehen wollten. Im Jahr 1932 kommt ein Junge namens Erich mit acht Jahren in die Uniklinik. Erich benimmt sich sehr auffällig, reagiert extrem auf äußere Reize und ist dennoch in der Lage komplizierte mathematische Aufgaben zu lösen. Dr. Asperger nimmt sich des Jungen an und auch Schwester Viktorine hat diesen Jungen ganz besonders ins Herz geschlossen und findet einen Schlüssel mit ihm zu kommunizieren. Doch auf Frauen und Krankenschwestern im besonderen wurde damals nicht gehört. Ebenso greifen die Warnungen der jüdischen Ärzte dort wie des bekannten Neurologen Dr. Frankl nicht und immer mehr Ärzte sehen sich gezwungen aus Österreich auszuwandern. Viktorine bewundert Dr. Asperger, der ähnliche Züge aufweist wie seine kleinen Patienten, doch verschließt lange ihre Augen vor seinem Arrangement mit den neuen NS-Machthabern und ihren Plänen mit diesen besonderen Kindern. Erich gerät mehr und mehr in Gefahr.... Im Jahr 1986 macht sich die junge englische Studentin Sarah auf den Weg nach Wien um an ihrer Doktorarbeit an der Wiener Universität zu der Arbeit von Dr. Asperger zu recherchieren und zu schreiben. Auch sie verehrt Dr. Asperger und der Leser erfährt auch langsam, dass es dafür einen sehr persönlichen Grund gibt. Jedoch führen ihre Recherchen sie in eine ganz andere Richtung als gedacht und Sarah erfährt durch den angehenden Journalisten Stefan einiges über die Klinik am Spiegelgrund und warum es für viele Kinder mit Einschränkungen die letzte Station ihres Lebens war. Ihr Idol Dr. Asperger wird mehr und mehr vom Sockel gestürzt und ihre Recherchen bringt sie mit Menschen zusammen, die diese dunkle Zeit mit allen Verlusten, die sie mit sich brachte, noch erlebten und sie erfährt etwas über Erich..... Laura Baldini hat einen ganz außergewöhnlichen Roman über Wien damals und heute geschrieben und sie gibt diesen ungesehenen und ungeliebten Kindern von damals ein Gesicht. Es ist schrecklich wie zu dieser Zeit mit dem sogenannten "unwerten" Leben umgegangen wurde und wie wenig Menschen sich auf ihre Seite stellten. Da drängt sich mir der Vergleich mit unserer Gegenwart heute auf, in der Abtreibungen bist zum neunten Monat immer mehr Gehör finden und erlaubt werden, auch hier wird sogenanntes "unwertes" Leben einfach vernichtet. Für den Leser schwer auszuhalten und sich dennoch ein Beispiel an Menschen wie Viktorine zu nehmen, die im Stillen Widerstand geleistet hat und immer bestrebt war, es den Kindern so gut wie möglich zu machen. Ihre Rolle hat mich dennoch sehr beeindruckt. Zugleich versteht es die Autorin dem Leser die Stadt Wien einfach lieb zu machen und zählt so viele Orte auf, die ich schon besucht habe und vorhabe sie bei meinem nächsten Aufenthalt zu besuchen. Sehr lesenswert!

  • Bewertung

    5/5

    19.09.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Hightlight

    Dieses Buch ist einfach super! Man wird gleich von Beginn an in die Geschichte hineingezogen und mag gar nicht mehr aufhören zu lesen. Die Geschichte setzt sich aus drei Handlungs- bzw. Erzählsträngen zusammen. Der Roman ist locker geschrieben, gut recherchiert, vermittelt viel Wissen und ist tiefgründig. Die Geschehnisse Am Spiegelgrund, die erwähnt werden, sind einfach unglaublich und verdeutlichen sehr anschaulich den Schrecken der damaligen Zeit und machen betroffen. Ein fesselnder, toller Roman! Für mich ein Lesehighlight und eine große Empfehlung.

  • Bewertung

    5/5

    02.05.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ein Stück Zeitgeschichte, ergreifend und intensiv

    Der Roman „Aspergers Schüler“ von Laura Baldini ist in zwei Zeitebenen aufgebaut, man reist als Leser nach Wien, 1986: Als Sarah, eine deutsch-englische Doktorandin für Psychologie, nach Wien zieht um zu Dr. Johann Asperger zu recherchieren, stolpert sie dabei über seine unklare Rolle während des NS-Regime Zeit und ist fassungslos über eine Klinik Namens Spiegelgrund. Mit Hilfe von Stefan, einen angehenden Journalisten der einen Zeitungsartikel über den Spiegelrund schreibt, durchforsten sie zusammen Archive der Kliniken und decken immer mehr über die Tätigkeit des Kinderarztes und seine Kollegen auf. War Dr. Hans Asperger nun Retter oder Mörder? Oder war er beides? Wien,1926: Erich, ein acht Jahre alter Junge, kommt nach schrecklichen Jahren in einer Pflegefamilie in die Uniklinik zu Dr. Hans Asperger, ein gläubiger Katholik und geachteter Kinderarzt. Erich und all die Kinder an dieser Heilanstalt sind anders. Sie sprechen nicht, sie schlagen um sich, schreien, haben keinen sozialen Umgang, nehmen keinen Blickkontakt auf, können Ironie nicht gut verstehen und haben ausgeprägte Sonderinteressen - sie sehen und fühlen die Welt mit anderen Augen. In dieser Klinik wiederum spürt Erich das es hier für ihn anders sein wird, er fühlt das man ihn mit Respekt begegnet, ihn besser versteht und öffnet sich der liebevollen und einfühlsamen Krankenschwester Viktorine, den bei ihr fühlt er sich wohl und sicher. Bei mehrerer Beobachtungen stellen Dr. Hans Asperger und die Krankenschwester Viktorine bei Erich fest, das er ein Talent für Zahlen hat und einwenig artikulieren kann, was für den Wiener Kinderarzt und Heilpädagoge bahnbrechend und ein wichtiger Bestandteil für seine Forschung ist. Der Anschluss Österreich an das Deutsche Reich verändert jedoch vieles in der Heilungsanstalt. Ärzte wie Pfleger flüchten oder werden entlassen, sie werden durch Nicht-Jüdische neu ersetzt und während Asperger sich mit den neuen Machthabern arrangiert, weiss Viktorine durch ihre unglaubliche Entdeckung das es im Spiegelgrund für alle Kinder lebensbedrohlich wird, auch für Erich. Was mir persönlich sehr gut an diesem Roman gefällt, ist der Aufbau den sich Laura Baldini alias Beate Maly ausgedacht hat. Man hüpft ab jedem Kapitel in einer der Charakteren und spürt in den Worten und dem Schreibstil dass die Autorin nebst der Schreibkarierre mit Kindern arbeitet, die ebenfalls das Asperger-Syndrom haben. Erich habe ich sehr ins Herz geschlossen, den seine Schilderungen aus seiner Sicht, Gefühls- und Gedankenwelt machen nachdenklich und man empfindet Empathie. Ein kleines Zitat von ihm gab mir einen kleinen Einblick wie Menschen mit Autimus denken/fühlen: "Ich habe geschrien, um meine Stimme zu zu hören, und habe mit den fäusten gegen meine Stirn gehämmert, um mich zu spüren, und bin unter den Tisch geklettert, um mich geschützt zu fühlen". Dieser Satz wird glaube ich ewig in meinem Herzen eingebrannt sein. Durch die zwei Zeitebenen erfährt man mehr über die Tätigkeit des berühmten, aber auch berüchtigten Arztes, seiner Kollegen und der liebenvollen Krankenschwester Viktorine Zak, die historisch belegt sind. „Aspergers Schüler“ beruht auf wahren Begebenheiten - Fiktion mit eingebunden. Für mich war es sehr spannend mehr über Dr. Hans Asperger und den historischen, schweren Aspekt zu erfahren und durch die süsse eingefädelte Lovestory wirkt die Erzählung weniger schwer als sie scheint, denn sie bringt viele schöne und schmunzelnde Momente.

  • Katharina

    aus Sülzetal

    5/5

    23.03.2024

    eBook (ePUB 3)

    Roman nicht Sachbuch

    Als Mutter eines Autisten, ist es für mich noch ergreifender zu lesen und auch zu erfahren wie sie in der NS Zeit behandelt wurden. Sie galten als irre und deswegen als unwert. Dabei können sie ein leben so bereichern. Sie zeigen einen eine andere Sicht auf viele Dinge Ich bewundere Laura Baldini sich an das Thema heran gewagt zu haben. Man darf dieses Buch aber nicht mit einem Sachbuch vergleichen.

  • Bewertung

    5/5

    18.03.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Hervorragend geschrieben

    Das Buch hat mich auf die tägliche Zugfahrt begleitet . Ich wollte es gar nicht mehr aus den Hände legen. Es war Informativ und einfühlsam geschrieben. Den Wechsel von den Zeiten und Personen habe ich sehr gerne gehabt. Ich empfehle dieses Buch sehr.

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