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Pfingsten! Warum wir auf das Christentum nicht verzichten werden | Mit Beiträgen von Aleida Assmann, Thomas de Maizière, Heribert Prantl u.a.

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Beschreibung

Produktdetails

Zustand

Sehr gut

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

02.04.2024

Herausgeber

Annette Schavan

Verlag

Droemer Knaur

Seitenzahl

304

Maße (L/B/H)

22,1/14,9/3,5 cm

Gewicht

536 g

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

2710000561385

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Rezension

"De Facto ein rundherum lehrreicher und Hoffnung eröffnender Band" Evangelisches Literaturportal e.V. 20240502

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02.04.2024

Herausgeber

Annette Schavan

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Droemer Knaur

Seitenzahl

304

Maße (L/B/H)

22,1/14,9/3,5 cm

Gewicht

536 g

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

2710000561385

Herstelleradresse

Droemer
Maria-Luiko-Str. 54
80636 München
DE

Telefon: +49 89 92710
Fax: +49 89 9271168

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Die Trinität des Christentums…

LichtundSchatten am 02.04.2024

Bewertungsnummer: 2850581

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Die Trinität des Christentums bezeichnet die Heilige Dreieinigkeit: Gott Vater, Gott Sohn und Heiliger Geist. Die Ausgießung des Heiligen Geistes an Pfingsten ist der Start des Christentums und knüpft das Band zwischen Gott, seinem Sohn und den Gläubigen. „Die Zeit eilt Gott und seiner Ewigkeit entgegen, nicht der Vergangenheit und dem Untergang.“ (Karl Rahner) Mit diesem vorangestellten Zitat (und zwei weiteren) öffnet dieses Buch die spannenden Facetten von Pfingsten, mit einer breiten Palette an erinnernden, auch kritischen, aber vor allem aufbauenden Gedanken. Wer Halt sucht, findet heute vielfältigste Angebote, jedes 10. verkaufte Sachbuch handelt vom Thema Spiritualität. Die christlichen Ratschläge geraten dabei immer mehr ins Hintertreffen, vor allem Missbrauch und sonstige Skandale forcieren einen fatalen Weg der Kirchenaustritte. Auch diese Themen werden in diesem Buch nicht ausgegrenzt. Philipp Rößler, der ehemalige FDP Mann, spricht z.B. über seine Probleme, aber auch die positiven Aspekte seines Lebens, fundierend auf katholischem Glauben (Heimat Kirche). „Der Geist von Pfingsten ist der Mut zu Neuem, zum Staunen, zum Leben nach vorn.“ (Thomas de Maiziere) Ob Pfingsten Vielfalt und Buntheit beinhaltet wie Frau OB Rieker ausführt, also automatisch alle Religionen abdecken kann, daran habe ich meine Zweifel. Im Islam ist es bspw. die größte, nicht vergebbare Sünde, an die Trinität zu glauben. Im Koran, Sure 4, V. 172 heißt es: »Wahrlich, der Messias Jesus, der Sohn Marias, ist ein Gesandter Allahs, und das Wort, das er Maria niedersandte, eine Erfüllung Allahs und sein Geist. Glaubt daher an Allah und seinen Gesandten, sagt aber nichts von einer Dreiheit.“ Jesus sagte: „Ich bin nicht gekommen , den Frieden zu bringen, sondern das Schwert“. (Matthäus 10,34) Übersetzt man diesen Satz tatsächlich aus dem Aramäischen in richtiger Weise (Franz Alt: Was Jesus wirklich gesagt hat) , dann heißt er: Seid nicht gutgläubig, seid wachsam! Wenn Ihr Euch mit anderen zusammensetzt, zieht das "Schwert der Worte" und streitet für Eure Sache. Meine Aufopferung, mein Selbstopfer bedeutet nicht Frieden, Erlösung als Automatismus, sie ist eher der Beginn des Kampfes um Wissen und Wahrheit. Größtes Problem heute ist, dass von vielen Kritik als Hass umgedeutet wird und wir die Grundlagen des Christentums nicht mehr offensiv vertreten wie das Jesus gesagt hat. Dazu gehört vor allem ein Vergleich unterschiedlicher Religionen und die Bewertung möglicher kultureller Konflikte. Besonders beeindruckt hat mich der Artikel von Nikodemus C. Schnabel, Mönch der Benediktinerabtei Dormitio Beatae Mariae Virgins mitten im Herzen Jerusalems, das genau zwischen der Altstadt und der Neustadt liegt, also zwischen Israel und Palästina. Er sieht Pfingsten in seiner Abtei vor allem als Ort der Sehnsucht. „Menschen voller Sehnsucht begegnen einem Grenzen niederreißenden Gott…Ein Ort des sehnenden Suchens nach Gott“, der allen offen steht. Schnabel sieht Pfingsten zudem als Momentum der Freiheit und der Inspiration. Seine Worte zum 7.10.2023 zeigen, wie einsam seine Worte werden…man kann nur noch schlicht da sein und nicht weglaufen, muss alles ertragen, trotzdem Gottesdienste feiern, auch an den denkbar skurrilsten Orten.

Die Trinität des Christentums…

LichtundSchatten am 02.04.2024
Bewertungsnummer: 2850581
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Die Trinität des Christentums bezeichnet die Heilige Dreieinigkeit: Gott Vater, Gott Sohn und Heiliger Geist. Die Ausgießung des Heiligen Geistes an Pfingsten ist der Start des Christentums und knüpft das Band zwischen Gott, seinem Sohn und den Gläubigen. „Die Zeit eilt Gott und seiner Ewigkeit entgegen, nicht der Vergangenheit und dem Untergang.“ (Karl Rahner) Mit diesem vorangestellten Zitat (und zwei weiteren) öffnet dieses Buch die spannenden Facetten von Pfingsten, mit einer breiten Palette an erinnernden, auch kritischen, aber vor allem aufbauenden Gedanken. Wer Halt sucht, findet heute vielfältigste Angebote, jedes 10. verkaufte Sachbuch handelt vom Thema Spiritualität. Die christlichen Ratschläge geraten dabei immer mehr ins Hintertreffen, vor allem Missbrauch und sonstige Skandale forcieren einen fatalen Weg der Kirchenaustritte. Auch diese Themen werden in diesem Buch nicht ausgegrenzt. Philipp Rößler, der ehemalige FDP Mann, spricht z.B. über seine Probleme, aber auch die positiven Aspekte seines Lebens, fundierend auf katholischem Glauben (Heimat Kirche). „Der Geist von Pfingsten ist der Mut zu Neuem, zum Staunen, zum Leben nach vorn.“ (Thomas de Maiziere) Ob Pfingsten Vielfalt und Buntheit beinhaltet wie Frau OB Rieker ausführt, also automatisch alle Religionen abdecken kann, daran habe ich meine Zweifel. Im Islam ist es bspw. die größte, nicht vergebbare Sünde, an die Trinität zu glauben. Im Koran, Sure 4, V. 172 heißt es: »Wahrlich, der Messias Jesus, der Sohn Marias, ist ein Gesandter Allahs, und das Wort, das er Maria niedersandte, eine Erfüllung Allahs und sein Geist. Glaubt daher an Allah und seinen Gesandten, sagt aber nichts von einer Dreiheit.“ Jesus sagte: „Ich bin nicht gekommen , den Frieden zu bringen, sondern das Schwert“. (Matthäus 10,34) Übersetzt man diesen Satz tatsächlich aus dem Aramäischen in richtiger Weise (Franz Alt: Was Jesus wirklich gesagt hat) , dann heißt er: Seid nicht gutgläubig, seid wachsam! Wenn Ihr Euch mit anderen zusammensetzt, zieht das "Schwert der Worte" und streitet für Eure Sache. Meine Aufopferung, mein Selbstopfer bedeutet nicht Frieden, Erlösung als Automatismus, sie ist eher der Beginn des Kampfes um Wissen und Wahrheit. Größtes Problem heute ist, dass von vielen Kritik als Hass umgedeutet wird und wir die Grundlagen des Christentums nicht mehr offensiv vertreten wie das Jesus gesagt hat. Dazu gehört vor allem ein Vergleich unterschiedlicher Religionen und die Bewertung möglicher kultureller Konflikte. Besonders beeindruckt hat mich der Artikel von Nikodemus C. Schnabel, Mönch der Benediktinerabtei Dormitio Beatae Mariae Virgins mitten im Herzen Jerusalems, das genau zwischen der Altstadt und der Neustadt liegt, also zwischen Israel und Palästina. Er sieht Pfingsten in seiner Abtei vor allem als Ort der Sehnsucht. „Menschen voller Sehnsucht begegnen einem Grenzen niederreißenden Gott…Ein Ort des sehnenden Suchens nach Gott“, der allen offen steht. Schnabel sieht Pfingsten zudem als Momentum der Freiheit und der Inspiration. Seine Worte zum 7.10.2023 zeigen, wie einsam seine Worte werden…man kann nur noch schlicht da sein und nicht weglaufen, muss alles ertragen, trotzdem Gottesdienste feiern, auch an den denkbar skurrilsten Orten.

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