Produktbild: Fest
Gebraucht - 73%

Fest

4
73% sparen

6,72 € 25,00 € *

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei

*ggü. gebundenem Ladenpreis bzw. UVP für Neuware.

Lieferung nach Hause

Beschreibung

Produktdetails

Zustand

Sehr gut

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

22.02.2024

Verlag

Lector Books GmbH

Seitenzahl

272

Maße (L/B/H)

18,4/11,4/3,8 cm

Gewicht

458 g

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

2710000562344

Beschreibung

Produktdetails

Zustand

Sehr gut

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

22.02.2024

Verlag

Lector Books GmbH

Seitenzahl

272

Maße (L/B/H)

18,4/11,4/3,8 cm

Gewicht

458 g

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

2710000562344

Herstelleradresse

GVA Goettingen
Anna-Vandenhoeck-Ring 36
37081 Göttingen
DE

Email: GVA Goettingen
Telefon: +495513842000
Fax: +4955138420010

Kundinnen und Kunden meinen

Informationen zu Bewertungen

Zur Abgabe einer Bewertung ist eine Anmeldung im Konto notwendig. Die Authentizität der Bewertungen wird von uns nicht überprüft. Wir behalten uns vor, Bewertungstexte, die unseren Richtlinien widersprechen, entsprechend zu kürzen oder zu löschen.

Die Bewertungen sind nach Format, Anzahl Sterne und Datum sortiert.

  • Bewertung

    5/5

    15.06.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Die Liebe überleben

    Ein herrliches Buch. Lässt einen nicht im Stich. Aber auch nicht mehr los, trug es noch Tage nach der letzten Seite mit mir mit. Was für ein Leiden und Trösten und Kämpfen und Scheitern. Am Ende gewinnt nicht die Liebe, sondern das Leben. Am Ende geht es bei uns Menschen eben trotz aller Liebe, die wir brauchen, ums nackte Überleben, mit ihr oder ohne sie. "Fest" ist dick und dicht, trotzdem war ich viel zu schnell durch damit. Wer immer sich hinter dem Namen "Mireille Zindel" verbirgt, die Autorin weiss, wovon sie schreibt. Fast ist man versucht ihr zu wünschen, selber nie einem David zu begegnen. Aber wahrscheinlich kommt dieser Wunsch zu spät.

  • Boockpicker

    Book Circle Community

    4/5

    07.11.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    endloser Liebeswahn

    Noëlle wähnt sich im Ferienhaus der Mutter ihres Mannes Bertram, der sich von ihr getrennt hat. Sie ist verliebt in David, unsterblich, pausenlos schreibt sie ihm auf WhatsApp, verfolgt ihn auf Facebook. Völlig umnebelt bewegt sie sich zwischen Zimmer, Küche, der Esoterikerin oder Hexe Moira, vergräbt Zettel am Fuss eines Baumes, Kauft Wunschkerze um Wunschkerze. Die Therapiesitzungen immer gleich. David reagiert nie. Sie versichert ihm immer wieder ihre Liebe, schickt ihm Fotos, bewegt sich in Phantasiewelten. Irgendwann realisiert sie, dass sie ja in einer Klinik ist, dass noch andere Patienten in den anderen Zimmern sind. Dann versucht sie, all die Psychopharmaka abzusetzen, sieht noch mehr Wahnbilder. Dazwischen versucht sie zu schreiben, sie ist ja Schriftstellerin. Wenn sie nicht von Davidssehnsucht umnebelt ist, schreibt sie. Wieder Therapiesitzungen, Suizidgedanken, Suizidversuch, und schliesslich nach einem Jahr soll sie entlassen werden. David nur eine Illusion? Findet sie zu sich selbst? Zumindest das Buch hat sie fertig geschrieben. Ein langgezogenes Buch aus dem inneren einer psychisch kranken Person, beschreibt minutiös die Details und hilflosen Versuche, dem Wahn zu entkommen, zu sich selbst zu finden.

  • ins_lebenlesen

    aus Schleswig-Holstein

    4/5

    25.03.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Mireille Zindel nimmt uns mit…

    Mireille Zindel nimmt uns mit in den Kopf und die Seele von Noëlle. Noëlle ist Schriftstellerin und flieht vor den Lasten ihres Lebens und um zu schreiben in ein Haus auf dem Land im schweizerischen Jura. Sozialen Kontakten geht sie aus dem Weg. Allein bei der „Hexe“ Muira schaut sie regelmäßig vorbei und besucht ihre Therapieeinheiten bei ihrem Psychiater. Ängstlich und abergläubisch wirkt sie bei allem, was sie tut und denkt. Ihre Spaziergänge in die nahe Umgebung, über die nassen Felder und Weiden, am Wald entlang halten sie immer in einem engen Radius um das Haus. Ihre Gedanken kreisen ebenso eng und unaufhörlich um David, ihre leidenschaftliche, aber wie es scheint, unerhörte Liebe. David ist wie sie verheiratet und was von jeder ihrer Fasern vor 5 Jahren obsessiv Besitz ergriffen hat, wird von ihm vage gehalten und wurde vielleicht sogar inzwischen beendet. Seine Likes ihrer Beiträge versteht sie als Austausch von Liebesnachrichten, doch reale Kontaktaufnahmen bleiben ohne Antwort. Soweit Noëlles Blick auf die Geschichte. Doch bald merken wir, dass die Realität eine ganz andere ist und dass sich in Noëlle eine dunkle, emotionale Abhängigkeit entwickelt hat, die nicht zu beherrschen scheint und sie in eine völlig andere Wirklichkeit führt. Das hat mich umgehauen. Denn Noelle wirkt zunächst durchaus identifikativ. Ihre Obsession für David ist mir von Anfang an etwas fremd, aber ansonsten wirkt sie sehr nahbar und angebunden. Das Setting in der inneren und äußeren Isolation erinnert mich an Marlen Haushofers „Die Wand“. Doch nach und nach offenbart sich uns etwas, das Zweifel sät, nach und nach kommt das Gefühl auf, dass etwas anderes nicht stimmt. Und auch wenn die Handlung sehr langsam und entschleunigt dahinfließt, baut sich aus diesem Gefühl eine intensive Spannung auf. Was ist Wahn und was Realität und worin liegt die größere Freiheit? „Die größte Freiheit ist, sich freiwillig zu zerstören. Die Freiheit der Selbstmörder, ihr Körper gehört ihnen. Deshalb behält der Mensch tödliche Angewohnheiten wie rauchen, trinken, Drogen nehmen, den falschen Menschen lieben. Für das erhabene Gefühl der Freiheit.“ S.79 Die gut 400 Seiten mit einer überschaubaren Handlung sind ein Kammerspiel. Ein Monolog. Ein Mäandern durch Noëlles innere Wirklichkeit, ihre Gedanken, Empfindungen, literarischen Erfahrungen, ihre Ängste und ihren Wahn. Wir streifen mit ihr durch die Landschaften des Jura. Der Text ist locker, zeitweise wie Lyrik mit nur wenigen Worten in einer Zeile gesetzt, den einzelnen Gedanken Raum gebend, das wirre Abschweifen deutlich machend. Ich freue mich jedes Mal auf den Sanftmut und die Entschleunigung, die mich beim Lesen erfassen. Das hat ein bisschen gedauert, denn ich bin ja bekanntlich eine ungeduldige Leserin und kann Langsamkeit schwer aushalten. Hier hat sie mich gepackt und geerdet. Mireille Zindel ist der fünfte Roman der Schweizer Autorin und bestimmt nicht mein letzter. „Es heißt, man fürchte sich vor den Dingen, die man sich am meisten wünscht. Ließe sie sich los, kehrte sie vielleicht nie wieder. Sie würde weiter und immer weitergehen, ohne zu wissen wohin.“ S.65

  • Vanessa

    aus Gais

    2/5

    20.05.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ermüdend

    David, David, immer wieder David. Auf Seite 241 angekommen immer und immer wieder David. Man möchte der Hauptakteurin im Buch nun langsam entgegenschreien, dass sie aufhören soll sich im Selbstmitleid und ihren Illusionen der unerwiderten Liebe zu suhlen und endlich diesen Typen hinter sich lassen soll. Es ist kaum mit anzulesen, wie man sich so in etwas hineinsteigern kann, was keine Zukunft hat oder hatte. Kurze Zeit kann der Leser auf eine Wendung hoffen, als klar wird, dass sie sich in Behandlung befindet- ein kurzer Hoffnungsschimmer- doch dann: David David David. Recht ermüdend. Wenn auch real.

Kundinnen und Kunden meinen

5

1

4

2

3

0

2

1

1

0

Bewertungen (4)

Die Leseprobe wird geladen.
  • Produktbild: Fest