Produktbild: Angel Angel
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Angel Angel

1

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Beschreibung

Produktdetails

Zustand

Sehr gut

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

01.05.2024

Verlag

Nürnberger Presse

Seitenzahl

600

Maße (L/B/H)

18,6/12,5/4,5 cm

Gewicht

576 g

Auflage

1

Sprache

Deutsch

EAN

2710000581604

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Sehr gut

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Taschenbuch

Erscheinungsdatum

01.05.2024

Verlag

Nürnberger Presse

Seitenzahl

600

Maße (L/B/H)

18,6/12,5/4,5 cm

Gewicht

576 g

Auflage

1

Sprache

Deutsch

EAN

2710000581604

Herstelleradresse

Nürnberger Presse Druckhs
Marienstraße 9-11
90327 Nürnberg
DE

Email: info@pressenetz.de

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Angel Angel! Lesevergnügen!

Bewertung am 14.07.2024

Bewertungsnummer: 2244003

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Das Leben des Brian hat Konkurrenz bekommen Eine bemerkenswert schräge Zeitreise durch die Geschichte kann man Dank Lena May erleben. Erzählt wird auf geradezu himmlische Weise aus der Perspektive zweier Engel, die einem sofort ans Herz wachsen. Diese beobachten die Entwicklung des Universums und der Menschheit vom Himmel oder auch der Erde aus und können sich so manchen süffisanten Kommentar nicht verkneifen, was das Lesen von Angel Angel zu einem wahren Vergnügen macht. Lieblingsstellen hat man sofort in großer Zahl: „Gerade das ist ja das Lustige daran. Wir haben zwölf Sternzeichen konstruiert, aber sie sind nicht mehr als ein paar Sterne. Den Quatsch mit der Zukunft interpretieren sie selbst rein.“ „Woher weißt du, dass sie das wirklich tun werden?“ (…) „Weil ich ihnen die Hinweise dazu geben werde. Von allein kämen die nie auf sowas.“ „Und dann? Wirst du ihnen monatlich irgendeinen Quatsch erzählen?“ (…) „Nein, aber das mit dem Monatlichen ist eine gute Idee. (…) Man muss ihnen nur beim Start helfen, den Rest machen sie allein. In ein paar Jahren erzähle ich ihnen vom Sternzeichen Wassermann und in ein paar Jahrtausenden erzählt man sich: „Heute esse ich keinen Spinat, weil ich eine Waage bin und Venus in starker Verbindung zu Uranus steht.“ Die Bibel muss sicher nicht überarbeitet, aber vielleicht aus einem neuen Blickwinkel gesehen werden. Schmunzeln und vor Spannung mitzittern wechseln sich ab. Neben sehr tiefgründigem Witz erklingen auch leise wie lautere Töne als Anstoß zum Nachdenken, die auf eine sehr empathische Autorin mit einer feinen Beobachtungsgabe schließen lassen. „Jetzt sage ich Euch mal was. Hört gut zu, denn ich werde es sicher nicht wiederholen: Es ist egal, wie lieb und nett und gut Ihr etwas meint, wenn es beim anderen nicht gut ankommt, dann war es nicht gut. Das Gesagte kann man nur anhand der Reaktion der Angesprochenen beurteilen.“ Ganz leise, ohne jemals zu nerven, schwingt auch das sonst oft eher leidige Thema Emanzipation auf amüsante Weise - zusammenführend statt trennend -mit. Die zugleich leicht zu lesende wie formvollendete Sprache, in der der Roman geschrieben ist, lässt den Leser von der ersten bis zur letzten Seite in das Werk eintauchen, als wäre er selbst mitten im Geschehen. Insgesamt ist Angel Angel ein kurzweiliger Mix aus Satire, Drama, (Bibel)Geschichte und Psychologie. Und: eine Hommage an Menschlichkeit und Frieden! Ein Meister(in)werk! P.S.: Für die, die noch nicht genug von Lena Mays Büchern haben: Unter dem Pseudonym Rina Meadow veröffentlichte sie bereits ihr Erstlingswerk breaking free. Lesenswert!

Angel Angel! Lesevergnügen!

Bewertung am 14.07.2024
Bewertungsnummer: 2244003
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Das Leben des Brian hat Konkurrenz bekommen Eine bemerkenswert schräge Zeitreise durch die Geschichte kann man Dank Lena May erleben. Erzählt wird auf geradezu himmlische Weise aus der Perspektive zweier Engel, die einem sofort ans Herz wachsen. Diese beobachten die Entwicklung des Universums und der Menschheit vom Himmel oder auch der Erde aus und können sich so manchen süffisanten Kommentar nicht verkneifen, was das Lesen von Angel Angel zu einem wahren Vergnügen macht. Lieblingsstellen hat man sofort in großer Zahl: „Gerade das ist ja das Lustige daran. Wir haben zwölf Sternzeichen konstruiert, aber sie sind nicht mehr als ein paar Sterne. Den Quatsch mit der Zukunft interpretieren sie selbst rein.“ „Woher weißt du, dass sie das wirklich tun werden?“ (…) „Weil ich ihnen die Hinweise dazu geben werde. Von allein kämen die nie auf sowas.“ „Und dann? Wirst du ihnen monatlich irgendeinen Quatsch erzählen?“ (…) „Nein, aber das mit dem Monatlichen ist eine gute Idee. (…) Man muss ihnen nur beim Start helfen, den Rest machen sie allein. In ein paar Jahren erzähle ich ihnen vom Sternzeichen Wassermann und in ein paar Jahrtausenden erzählt man sich: „Heute esse ich keinen Spinat, weil ich eine Waage bin und Venus in starker Verbindung zu Uranus steht.“ Die Bibel muss sicher nicht überarbeitet, aber vielleicht aus einem neuen Blickwinkel gesehen werden. Schmunzeln und vor Spannung mitzittern wechseln sich ab. Neben sehr tiefgründigem Witz erklingen auch leise wie lautere Töne als Anstoß zum Nachdenken, die auf eine sehr empathische Autorin mit einer feinen Beobachtungsgabe schließen lassen. „Jetzt sage ich Euch mal was. Hört gut zu, denn ich werde es sicher nicht wiederholen: Es ist egal, wie lieb und nett und gut Ihr etwas meint, wenn es beim anderen nicht gut ankommt, dann war es nicht gut. Das Gesagte kann man nur anhand der Reaktion der Angesprochenen beurteilen.“ Ganz leise, ohne jemals zu nerven, schwingt auch das sonst oft eher leidige Thema Emanzipation auf amüsante Weise - zusammenführend statt trennend -mit. Die zugleich leicht zu lesende wie formvollendete Sprache, in der der Roman geschrieben ist, lässt den Leser von der ersten bis zur letzten Seite in das Werk eintauchen, als wäre er selbst mitten im Geschehen. Insgesamt ist Angel Angel ein kurzweiliger Mix aus Satire, Drama, (Bibel)Geschichte und Psychologie. Und: eine Hommage an Menschlichkeit und Frieden! Ein Meister(in)werk! P.S.: Für die, die noch nicht genug von Lena Mays Büchern haben: Unter dem Pseudonym Rina Meadow veröffentlichte sie bereits ihr Erstlingswerk breaking free. Lesenswert!

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