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Das Lied des Dionysos

10

26,00 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

16.08.2025

Verlag

Klett Cotta

Seitenzahl

544

Maße (L/B/H)

21,7/14,4/4,7 cm

Gewicht

740 g

Farbe

Schwarz / Graugrün

Auflage

1. Auflage 2025

Originaltitel

The Hymn to Dionysos

Übersetzt von

Michael Pfingstl

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-608-96684-8

Beschreibung

Rezension

»So ist dies ein Buch, das anders, leiser und ruhiger daherkommt als der typische Fantasy-Roman. Die phantastischen Motive sind sehr dezent eingestreut; der Verfasserin geht es mehr darum, uns ihre Figuren begreifbar und nachvollziehbar zu machen. Und das ist ihr auf höchst erstaunliche und respektable Art und Weise gelungen!« Carsten Kuhr, Phantastik News, 26. August 2025 Carsten Kuhr Phantastik-News 20250826

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

16.08.2025

Verlag

Klett Cotta

Seitenzahl

544

Maße (L/B/H)

21,7/14,4/4,7 cm

Gewicht

740 g

Farbe

Schwarz / Graugrün

Auflage

1. Auflage 2025

Originaltitel

The Hymn to Dionysos

Übersetzt von

Michael Pfingstl

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-608-96684-8

Herstelleradresse

Klett-Cotta Verlag
Rotebühlstr. 77
70178 Stuttgart
DE

Email: produktsicherheit@klett-cotta.de

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  • Bewertung

    aus Leipzig

    5/5

    15.09.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Eine spannende Mischung aus Mythos und Fantasy

    Eine spannende Mischung aus Mythos und Fantasy Die griechische Mythologie wird gern als Grundlage für Bücher, vor allem für Fantasyromane genutzt. So auch hier. Dionysos ist der ausgewählte Charakter. Doch wer ist er? Dionysos ist in der griechischen Mythologie der Gott des Weines, des Rausches, des Festes und der Fruchtbarkeit. Er steht für Lebensfreude, aber auch für Ekstase und Maßlosigkeit. Seine Feste waren wild und ausgelassen, oft mit Tanz, Musik und Trunkenheit verbunden. Gleichzeitig gilt er als Gott der Verwandlung, der zwischen Ordnung und Chaos, Freude und Wahnsinn vermittelt. Und um was geht es im Buch? Der junge Krieger Phaidros rettet in Theben ein geheimnisvolles Findelkind, das später als Dionysos enttarnt wird. Nach dem Fall Trojas begegnet Phaidros ihm erneut in Gestalt eines schönen Jünglings, was eine Kette von Rache und Unheil auslöst. Theben wird von Dürre, Wahnsinn und Zerstörung heimgesucht. Trotz allem bleibt Phaidros dem Gott in Liebe und Faszination verbunden. Wir begleiten also hauptsächlich Phaidros und sein Leben. Und das auf eine wirklich tolle und spannende Art und Weise. Ich mochte ihn sehr und hätte ihn tatsächlich auch gern noch länger verfolgt. Die Autorin schafft es, einen Mythos so zu beschreiben und eine Geschichte darum aufzubauen, dass man fast das Gefühl haben könnte, es ist so passiert. Das es keine Fiktion, sondern eine echte Begebenheit ist. Ihr Schreibstil ist detailliert, faszinierend und lässt einen das Buch kaum aus der Hand legen. Man muss sich allerdings ganz auf das Buch einlassen und sich nicht ablenken lassen. Es kommen viele Personen, Handlungen und Schauplätze vor. Da muss man am Ball bleiben, um nichts zu verpassen. Das wäre dann auch mein einziger kleiner Kritikpunkt - ein Verzeichnis über all die Namen wäre toll gewesen. ISBN: 978-3608966848 Autorin: Natasha Pulley Verlag: Hobbitpresse Veröffentlicht. 16.08.25 Umfang: 544 Seiten

  • Andrea

    aus Karlsruhe

    5/5

    13.09.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Der Kampf um das Überleben, Magie und Liebe

    Inhalt: Phaidros rettet als Kind ein Baby und bringt es in einen Tempel: Jahre später, er ist ein junger Krieger, trifft er einen seltsamen Jungen, der nur ihn einen Schiffbruch überleben lässt. Als Erwachsener in Theben schließlich stellt sich Phaidros einer nie dagewesene Dürre und bittet um Erlösung durch den seltsamen Jungen - der nun ganz Theben auf den Kopf stellt. Phaidros rückt von seiner Außenseiterrolle in den Fokus des Palasts rund um Königin Agaue, was sich für ihn über kurz oder lang als gefährlich erweist. Meinung: Die Geschichte ist im antiken Theben angesiedelt und verbindet die Erzählungen von großen Schlachten der Zeit mit der Mythologie und Magie. Das Lesen war für mich wie ein Besuch bei Freunden, da einzelne Figuren und Orte ein Begriff für mich waren, während eine neue Geschichte um sie herum erzählt wurde. Phaidros erzählt seine Geschichte, angefangen von seiner Kindheit über einen lebensverändernden Fehler und seinen Wunsch, diesen Fehler endlich hinter sich zu lassen. Zunächst spielt sein Vormund Helios eine große Rolle in seinem Leben, aber auch Phaidros' und Dionysos' Schicksale sind miteinander verknüpft und sie begegnen sich immer wieder. Diese Beziehung ist etwas Besonderes und wird durch verschiedene Ereignisse vertieft. Besonders ist auch, dass Phaidros von Anfang an Dionysos' Rache fürchtet und überzeugt davon ist, dass dieser ihn über kurz oder lang umbringen wird. Vor diesem Hintergrund handelt Phaidros bemerkenswert oder manchmal auch einfach nur lebensmüde. Dionysos selbst ist fantastisch, magisch und sehr mysteriös, sowohl in seinen Äußerungen als auch in seinen Handlungen. Es dauert, ihn kennenzulernen, aber es lohnt sich! Der Wahnsinn, der eine eigene große Rolle spielt, bringt eine gewisse Unberechenbarkeit und weitere Spannung mit in die Geschichte ein. Die Sprache ist ruhig und der Ich-Erzähler bleibt entsprechend seiner Erziehung ebenso oft ruhig und gelassen. Besonders ist die Auseinandersetzung Phaidros' mit der Sprache an sich. Er stellt Unterschiede verschiedener Sprachen fest, die er bei seinen Überfällen auf fremde Städte kennenlernt, und erklärt besonders seine Erkenntnis zur Farbe Blau, die ihn dazu bringt, Dingen eine Chance zu geben. Auch allgemein sind seine Beobachtungen einzigartig und zeigen, wie detailverliebt und aufmerksam er ist. Die Atmosphäre ist durch all diese Faktoren gleichzeitig angenehm und humorvoll, aber stellenweise auch traurig und auf jeden Fall spannend. Das Buch ist unglaublich lesenswert, kann aber nicht nebenher gelesen werden, da dann die Verknüpfung der Geschehnisse und das Erfassen des Gesamtbilds nicht gelingt. Ich fand diesen Roman zur griechischen Mythologie außergewöhnlich gut, dank der vielen Details, der Perspektive des Kriegers Phaidros und den mysteriösen Mächten, die immer wieder um sich greifen. Eine große Leseempfehlung!

  • Bewertung

    4/5

    22.11.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Gutes Buch

    Das Cover gefällt mir mal wieder sehr gut. Die goldenen Elemente kommen gut rüber und passen natürlich auch zum Buch. Allgemein mag ich den Stil gerne. Auch der Schreibstil von Natasha Pulley hat mir Mal wieder sehr gut gefallen, denn er ist sehr detailliert, eher ruhig, voller Details und lässt sich dabei gut lesen und ist flüssig. Ich bin gut und schnell in die Geschichte gekommen und auch wenn das Buch eher ruhig gehalten ist, wollte ich immer wissen, wie es weitergeht. Die Unterhaltungen mag ich wahrscheinlich am liebsten. Nebenbei passiert aber auch noch genug. Das Setting fand ich natürlich großartig. Die Charaktere kennt man wahrscheinlich aus den Mythen und Sagen und hier bekommen sie noch mal eine etwas andere und eigene Geschichte. Ich habe die Charaktere echt gerne begleitet. Sie waren, in nennen Augen, gut ausgearbeitet und hatten genug Tiefe. Die Anziehung ist da und doch passieren viele Dinge eher nebenbei und nicht ganz offensichtlich. Das kennt man schon aus den anderen Büchern der Autorin. Ich mag das so sehr gerne. Insgesamt also ein wirklich gelungenes und unterhaltsames Buch, das ich sehr gerne gelesen habe. Die Charaktere haben mir wieder mal gut gefallen und auch in diesem Buch lag der Fokus eben auf den Charakteren. Klar, es passiert wirklich viel drum herum und doch ist der Fokus eher auf den Charakteren. Das Setting mag ich persönlich sehr. Wem die anderen Bücher der Autorin gefallen haben, dem wird dieses Buch wieder gefallen. Mal sehr, was sie sich noch so ausdenken wird und ob alle Bücher von ihr auf deutsch übersetzt werden.

  • LizzyCurse

    4/5

    21.10.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Hoffnung ist der Tod der Tapferkeit

    „Hoffnung ist der Tod der Tapferkeit.“ Der junge Krieger Phaidros rettet einem Baby das Leben, das ihn eigenartig fasziniert. Jahre später, er selbst ist Soldat, sammelt er auf der Schifffahrt nach Theben einen seltsam schönen Jüngling auf. Ihm droht das unweigerliche Schicksal als Skalve verkauft zu werden. Doch plötzlich sprießt längst totgeglaubtes Holz, Blumen erblühen auf dem Schiff - und es geht unter. Doch nicht genug. Über Theben breitet sich eine nie dagewesene Dürre aus. Die Einwohner werden wahnsinnig - und Phaidros begegnet der Mann, der eigentlich ein Gott ist, in mannigfacher Gestalt. Ein neuer Roman von Natasha Pulley. Natürlich musste ich ihn früher oder später lesen. Und was für ein Roman. Zurück in antike Zeiten entführt uns Pulley diesmal. In eine Zeit, in der sich Götter und Menschen näher waren. Seltsam verwoben und durchtränkt von Legenden und Mythen - in eine solche Realität entlässt mich Pulley. „Das Lied des Dionysos“ ist wie wir es schon von ihr kennen, sehr charakterbezogen. Im Mittelpunkt treffen sich der Krieger Phaidros und der Gott Dionysos immer wieder und üben aufeinander eine merkwürdige Anziehungskraft aus. Die Handlung an sich, die Intrigen und politischen Spielchen gruppieren sich darum herum, sind leise und treten nur dann in den Vordergrund, wenn sie gebraucht werden. Wie Statisten in einem griechischen Drama. Die Beziehung selbst zwischen den beiden Protagonisten entsteht nur langsam und zwischen den Zeilen. Phaidros und Dionysos sind unglaublich gut ausgearbeitet. Der Krieger hat seiner Jugend zum Trotz viele Verluste erlitten, die Kriegsmüdigkeit zehrt an ihm und er fühlt sich vor seiner Zeit verbraucht. Der Gott des Weines ist ungestüm und wild, verrückt und überlegend und erscheint Phaidros in vielen Gestalten. Die Nähe der beiden baut sich langsam auf und hat genau das Tempo, das mir gefällt. Das Sehnen fällt insbesondere Phaidros schwer zuzugeben. Natasha Pulley ist es gelungen, aus der Ich-Perspektive eine Erzählung zu schreiben, die mich mitgenommen hat. Die Fragen aufwirft. Die fragile Erzählkonstrukte erschafft und mit Emotionen und Leben füllt, die mich mitnehmen. Ihre Kunst ist es, die Zeilen schwer greifbar und unwirklich erscheinen zu lassen, mich aber trotzdem mitzunehmen. Es sind die Gegensätze, die mich angezogen haben. Die ruhigen Gespräche an moosbewachsenen Brunnenrändern. Erinnerungen an geschlagene Schlachten, gefährlich-wilde Tänze rund politische Intrigen - und die Handlung bewegt sich immer zwischen Realität und Magie. Ich hatte viel Spaß an dem Buch, doch irgendetwas hat mir gefehlt. Im Vergleich mit ihren anderen Büchern landet „Das Lied des Dionysos“ bei mir nur auf den hinteren Rängen unter den Pulley-Büchern.

  • Alrik Gerlach

    aus NordWestMecklenburg

    4/5

    29.09.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Zwischen Heldenmut und göttlicher Laune

    Mythen haben ja so einen ganz speziellen Trick drauf: Sie packen dich, lassen dich taumeln und bevor du dich versiehst, sitzt du mitten in einem Strudel aus Blut, Wahnsinn und göttlicher Eitelkeit. Genau das liefert Natasha Pulley mit ihrem „Lied des Dionysos“. Wer denkt, hier gibt’s nur verstaubte Helden in Sandalen, liegt daneben – das Ganze ist eine wilde Mischung aus antiker Tragödie, Fantasy-Feuerwerk und einem Schuss Humor, der überraschend modern daherkommt. Phaidros ist so eine Figur, die man gleichzeitig anfeuern und kopfschüttelnd betrachten will. Loyal bis zur Selbstaufgabe, mit einem Herzen, das sich ausgerechnet an Dionysos hängt – diesen launischen, blendend schönen Gott, der zwischen verführerisch und zerstörerisch im Sekundentakt wechselt. Da kracht es ordentlich, und zwar nicht nur auf dem Schlachtfeld. Pulley schafft es, den Wahnsinn des Dionysos so lebendig zu machen, dass man fast selbst anfängt, Stimmen zu hören. Die Stärke des Buches liegt in der Bildgewalt. Szenen, in denen ganze Städte von Trockenheit und Wahnsinn zerfressen werden, haben echtes Kinoformat. Gleichzeitig gibt es intime Momente, in denen Phaidros’ Humor durchscheint und man sich dabei ertappt, zu grinsen, obwohl gerade alles den Bach runtergeht. Genau diese Kontraste machen die Geschichte spannend. Aber – und deswegen auch vier Sterne – manchmal verliert Pulley die Zügel. Da ufert der Text aus, Dialoge drehen sich im Kreis, und man hat das Gefühl, Dionysos habe nicht nur die Figuren, sondern auch die Autorin kurzzeitig in den Wahnsinn getrieben. Kürzer wäre hier tatsächlich mehr gewesen. Trotzdem: Wer antike Stoffe in neuem, verrücktem Gewand liebt, kriegt hier ein Festmahl serviert. Wild, schräg, manchmal überfordernd – aber definitiv unvergesslich.

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