Produktbild: Griechischstunden

Griechischstunden Roman

12

14,00 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

14181

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

13.01.2026

Verlag

Aufbau TB

Seitenzahl

204

Maße (L/B/H)

18,7/11,3/1,8 cm

Gewicht

194 g

Farbe

Blau / Weiß

Auflage

1. Auflage

Originaltitel

희랍어 시간 hy-rab-ǒ si-gan

Übersetzt von

Ki-Hyang Lee

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-7466-4192-8

Beschreibung

Rezension

»Mit einem unverstellten Blick für die Details jahrtausendealter Sprachsysteme fächert Han Kang Formen zwischenmenschlicher Kommunikation auf und führt sie an ihre Grenzen.« Rebecca Thoss Rebecca Thoss Arbitrium 20260422

Produktdetails

Verkaufsrang

14181

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

13.01.2026

Verlag

Aufbau TB

Seitenzahl

204

Maße (L/B/H)

18,7/11,3/1,8 cm

Gewicht

194 g

Farbe

Blau / Weiß

Auflage

1. Auflage

Originaltitel

희랍어 시간 hy-rab-ǒ si-gan

Übersetzt von

Ki-Hyang Lee

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-7466-4192-8

Herstelleradresse

Aufbau Taschenbuch Verlag
Prinzenstraße 85
10969 Berlin
DE

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  • Filomela

    aus Zürichsee

    5/5

    17.06.2025

    Hörbuch-Download

    In die Feinheiten des Lebens eintauchen

    Ich habe mir die Geschichte als Hörbuch zu Gemüte geführt. Sie wird abwechselnd von einer Frau und einem Mann wunderschön vorgetragen, so wie auch die Geschichte aus der Perspektive von einer erschütterten und stimmlos gewordenen Frau und einem Griechischlehrer, der sein Sehlicht verliert, erzählt wird. Mein Haiku dazu: Mit Griechischstunden Eintauchen in das Sehen Lieben und Leben.

  • Kerstin Kartenwerkstatt Kreativ- und Buchblog

    aus Damme

    4/5

    24.02.2025

    eBook (ePUB 3)

    Eine Geschichte, die nicht der bloßen Unterhaltung dient

    Das Cover ist in blau und weiß gehalten und spiegelt so die Farben von Griechenland wieder. Zu sehen ist ein Meander Motiv in blau auf weißem Grund. Im Zentrum kann man den Kopf einer Frau erkennen. Mir sprang das Cover ins Auge und so war ich neugierig auf die Geschichte dahinter.  Griechischstunden von Han Kang erschien im Aufbau Verlag. Ich wurde auf den Roman aufmerksam, durch den Literatur Nobelpreis für die Autorin im letzten Jahr. Von ihr habe ich bereits „Die Vegetarierin“ gelesen, es war im gewissen Sinne verstörend und nachdenklich zu gleich. Mit Griechischstunden hat die Autorin einen ganz anderen Ton getroffen. Hier geht es um zwei Menschen, die sich in Seoul beim Griechischunterricht kennenlernen. Sie ist dort als Schülerin und verfolgt Stumm den Unterricht, da sie ihre Stimme verloren hat, nach dem man ihr ihren Sohn entzogen hat. Er ist der Griechischlehrer, der sich akribisch auf seinen Unterricht vorbereitet, da ihm nach und nach das Augenlicht abhanden kommt. Er wuchs zwischen zwei Kulturen auf und lässt und als Leser daran teilhaben.  Die Geschichte wird aus zwei ganz unterschiedlichen Perspektiven erzählt. Zum Einen haben wir da eine weibliche Person, deren Namen wir nicht erfahren. Sie erzählt aus der dritten Person. Sie ist eine gebildete Frau, die in ihrer Sprachlosigkeit gefangen zu sein scheint. Sie ist in der Welt der Sprachen zu Hause und so lernt sie Altgriechisch. Zu ihr ist mir folgendes Zitat in Erinnerung geblieben. „Sie schreibt: διεφθάρθαι [Anm. ist beschädigt] Ein Wortsinn, kalt und hart wie eine Säule aus Eis. Ein Wortsinn, so selbsterklärend, dass kein weiteres Wort nötig ist. Ein Wortsinn, der, hat man sich einmal entschlossen, das Wort auszusprechen, eine unwiderrufliche Aussage macht.“ Zum Zweiten ist da ein männlicher Ich-Erzähler. Er ist der Griechischlehrer, der in seiner Jugend mit seiner Familie nach Deutschland auswanderte und nun wieder in Südkorea lebt und sein Wissen weiter gibt. Er lernt jeden einzelnen Moment von seinem Unterricht zu Hause auswendig, damit niemandem auffällt, wie wenig ihm seine Augen noch von der Welt zeigen. Er besitzt eine dicke Brille und kann nur mit viel Licht und einer Lupe noch einzelne Worte erkennen.  „Als schließlich die Nacht hereinbrach, setzte ich mich auf den Boden des hölzernen Vorbaus eines großen Versammlungsraums, um das Schauspiel der Lichter zu beobachten, wenn die Lampions durch einen Windhauch in Bewegung gerieten." „Die roten Lampions, die sich über meinem Kopf aneinanderreihten, schaukelten leise im Wind, Schönheit und Ruhe ausstrahlend, einfach nur perfekt.“ Abwechselnd darf ich beiden Erzählern lauschen und immer tiefer in deren Vergangenheit eintauchen. Ich erlebe, wie sie an den heutigen Punkt gekommen sind, an dem sie in der Griechischstunde aufeinandertreffen. Fasziniert war ich von der gänzlichen Namenlosigkeit der Figuren. So kann man als Leser nicht wirklich eine Verbindung zu den Personen aufbauen, sondern bleibt als Betrachter im Nebel stehen. Nach und nach ergibt sich mir der Sinn der Erzählung und ich verfolge gespannt das Fortschreiten der Erblindung und den Versuch aus der der Sprachlosigkeit herauszukommen. Wie können die zwei miteinander kommunizieren? Die Frage habe ich mir immer wieder gestellt. Und warum besucht jemand einen Sprachkurs, der keine Stimme mehr hat? Diese Fragen werden dir beim Lesen bestimmt aufkommen. Tauche ein in diese nachdenkliche und tiefgründige Geschichte auf der Suche nach Antworten.  Bist du bereit für einen Roman der aktuellen Literatur Nobelpreisträgerin Han Kang? Für mich ist es der zweite Roman der Autorin, der mir sehr viel besser als der erste: Die Vegetarierin gefallen hat. Die Sprache kommt ganz ähnlich gewaltig daher, doch sind hier die Figuren nicht verstörend gezeichnet, sondern man kann eine gewisse Bindung zu ihnen aufbauen, auch wenn sie bis zum Ende als Namenlose Wesen stehen bleiben. Es ist keine Geschichte für zwischendurch, sondern ein Buch das zum Nachdenken und Mitdenken einlädt. Wie würde es dir ergehen, wenn du wüsstest in naher Zukunft würde dein Augenlicht verschwinden? Wie kämmst du damit klar, wenn dir in deiner Sprachlosigkeit dein Kind genommen würde? Dies sind nur ein paar Fragen, die durch den Roman angeregt werden. Ich empfehle das Buch gerne weiter, für alle die ungewöhnliche und Tiefgründige Geschichten mögen, die nicht einfach nur der Unterhaltung dienen, sondern eher in der aktuellen Literatur verortet sind.

  • Lia48

    4/5

    22.02.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Eine zaghafte Annäherung & die Faszination von Sprache

    „Losgelöst von ihrem Körper, irren Wörter und Sätze herum wie verlorene Seelen. Sie verfolgen sie in weitem Abstand, wo sie sie kaum hören kann.“ ---- INHALT: Eine junge, sprachbegabte Frau besucht einen Abend-Kurs für Altgriechisch in Seoul. Wenn der Lehrer sie darum bittet, vorzulesen, was an der Tafel steht, kommt kein Wort aus ihr heraus. „Sie bewegt die Lippen. Mit der Zungenspitze befeuchtet die Unterlippe. Sie sitzt da und knetet ihre Hände. Es ist mucksmäuschenstill. Sie öffnet den Mund und schließt ihn gleich wieder.“ Sie spricht nicht. „Die Stille ist kalt und konturlos, wie ein Schatten, der seinen Körper verloren hat, ein hohler Baumstumpf oder der dunkle Raum zwischen zwei Meteoriten.“ Dennoch verpasst sie keine der Griechischstunden und erfreut sich heimlich an der Schönheit und Logik der Wörter und Sätze. Und ganz besonders erhofft sie sich durch den Unterricht, ihre Sprache wiederzufinden, nachdem sie kürzlich auch noch ihre Mutter und das Sorgerecht für ihren Sohn verloren hat. Der Griechischlehrer fühlt sich derweil weder in Deutschland noch in Südkorea besonders heimisch; sondern einsam und gefangen zwischen zwei Kulturen und Sprachen. Er verbirgt ebenfalls ein Geheimnis. Durch eine Augenerkrankung kann er nur mit einer dicken Brille und bei guten Lichtverhältnissen noch grob etwas erkennen. Bald wird er erblinden. Ein tiefer Schmerz verbindet zwei Seelen miteinander, die sich zaghaft aufeinander zubewegen … ---- MEINUNG: Auch wenn ich noch nicht viele Bücher von Han Kang gelesen habe, würde ich meinen, dass ihre Geschichten immer etwas außergewöhnlich sind. Ihr wunderschöner Schreibstil ist mir besonders positiv in Erinnerung geblieben. Diesen behält sie auch in „Griechischstunden“ bei. Sie schreibt sehr poetisch, teilweise sanft, mit zahlreichen Metaphern. Dabei bindet sie philosophische Aspekte mit ein und man muss sehr aufmerksam und zwischen den Zeilen lesen. Ihr Schreibstil hat mich direkt verzaubert und hat mich wieder davon überzeugt, unbedingt noch mehr Romane aus dem asiatischen Raum und auch von der Autorin selbst zu lesen! Leider hatte ich mit der Struktur des Textes große Schwierigkeiten und ich kann hier nur empfehlen, mit äußerster Konzentration an das Buch heranzugehen. Während der Griechischlehrer aus der ersten Person erzählt, begleiten wir die Schülerin aus der dritten Person. Das kann man noch auseinanderhalten. Aber dann war ich das ganze Buch über beschäftigt, herauszufinden, an wen sich die verschiedenen Erzählstränge richten und wann und wo das Erzählte spielt. Das lenkt bedauerlicherweise viel zu sehr vom Inhalt ab und manches habe ich so den falschen Personen zugeordnet und dann nicht verstanden. Letztendlich musste ich zahlreiche Kapitel nach der Lektüre noch einmal lesen. Das fand ich sehr schade. Aber danach war manches für mich klarer. Wobei ich als Literatur-Laie bestimmt trotzdem einiges zwischen den Zeilen nicht erkannt habe – dafür gibt es in diesem Buch zu viel zu entdecken! Trotzdem hat der Roman das gewisse Etwas. Er ist besonders und lohnt sich schon allein wegen der schönen Sätze, von denen ich einige herausgeschrieben habe. Immer wieder gab es Stellen, die mich berührt haben. Sehr gut gefallen hat mir auch das langsame Tempo, in dem sich die zwei Figuren einander zaghaft annähern (was jedoch erst gegen Ende passiert). Häufig geschieht mir das in anderen Romanen zu schnell und wirkt dann nicht authentisch – hier fand ich das sehr gelungen dargestellt. Das Verhältnis zur und die Faszination für Sprache stehen mit im Fokus des Buches. Doch wie kommuniziert man miteinander, wenn eine Person erblindet und es der anderen nicht möglich ist, zu sprechen? Ein schönes und interessantes Thema, das Han Kang hier behutsam aufgreift! ---- FAZIT: Es ist ein besonderes, wunderschön geschriebenes, melancholisches und ein (mit seinen etwas über 200 Seiten) eher schmales Buch, das mich trotz seiner verwirrenden Struktur auf irgendeine Art und Weise fasziniert hat. Wer Freude an Sprache hat und gerne zwischen den Zeilen liest, könnte sich das Buch genauer anschauen! 4/5 Sterne!

  • Raumzeitreisender

    aus Ahaus

    3/5

    13.05.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Zwei Menschen, die mit…

    Zwei Menschen, die mit persönlichen Verlusten zu kämpfen haben, begegnen sich in Seoul in einem Griechisch-Kurs, in dem Alt-Griechisch gelehrt wird, die Sprache des Philosophen Platon. Schülerin ist eine begabte junge Frau, die kürzlich ihre Mutter verloren hat und in einem Sorgerechtsstreit ihren neunjährigen Sohn abgeben musste. Die Ereignisse führten dazu, dass sie ihre Sprache verloren hat. Ihr Lehrer leidet darunter, in zwei verschiedenen Kulturen, in Deutschland und in Südkorea, aufgewachsen zu sein. Zudem muss er sich aufgrund einer Augenkrankheit damit abfinden, allmählich zu erblinden. Es handelt sich um eine Erzählung, in die Träume, Visionen und Erinnerungen eingeflochten sind, die die jetzige Einsamkeit und Sensibilität der Protagonisten verdeutlicht. Alt-Griechisch dient als Schnittstelle zur Außenwelt. Im Laufe der Zeit erkennen sie einander und lernen zögerlich sich zu vertrauen. Es ist ein stiller Roman, der sich voller Poesie zweier sensibler Menschen widmet, die mit Verlustängsten zu kämpfen haben und sich kaum zu öffnen bereit sind. Han Kang gelingt es auf unnachahmliche Art und Weise, den Fokus auf die Innenwelten zu richten. Obwohl sprachlich ausgereift, verliert man dennoch manches Mal den roten Faden zwischen Gegenwart, Vergangenheit, Traum und Wirklichkeit.

  • Isa.Literature.Love

    aus Hamburg

    3/5

    07.03.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Was, wenn das Leben Dir die Stimme versagen lässt?

    »Angenommen, die These sei wahr, dass man für jedes Ding, das man verliert, ein anderes bekommt, was habe ich also gewonnen, indem ich Sie verloren habe? Was werde ich erhalten, wenn die Welt für mich unsichtbar wird?« (S. 47) Eine Frau hat zuerst ihre Mutter, dann das Sorgerecht für ihren Sohn & damit den täglichen Kontakt mit diesem und anschließend ihr Sprechvermögen verloren. Um einen Weg aus ihrer Sprachlosigkeit herauszufinden, entscheidet sich dafür, eine neue Sprache zu erlernen. Sie lernt Altgriechisch. 
Auch der zweite namenlose Protagonist — der Altgriechischlehrer — findet Zuflucht in der antiken Sprache. Er verliert in einem schleichenden Prozess seine Sehkraft und wird erblinden. In sich abwechselnden Kapiteln erfahren Lesende mehr über die Schicksale der beiden namenlosen Protagonist*innen und »Im Laufe von tausenden von Jahren ist Sprache von unzähligen Zungen benutzt worden und aus fast ebenso vielen Federn geflossen. Ihr ganzes Leben lang hat sie sich der Sprache bedient, mit ihrer Zunge und ihrer Feder. Jedes Mal, wenn sie nun einen Satz beginnen wollte, fühlte sie sich in ihrem ausdrucksleeren, vertrockneten und nur notdürftig geflickten Herzen alt.« (S. 179f) ❤️‍ »Griechischstunden« [OT: 희랍어 시간] von Han Kang — übersetzt aus dem Südkoreanischen von Ki-Hyang Lee — ist ein sehr ruhiger, sanfter und einfühlsamer Roman, der mit Sprache spielt und mit philosophischen Passagen / Sätze zum Nachdenken anregt. Obwohl ich genau dies sehr an Romanen schätze (neue Gedanken & Perspektiven zu lesen), musste ich mich auf diesen Roman einlassen, da die Handlung nicht im Vordergrund steht und auch nur sehr langsam vorangeht. Wen dies nicht abhält, wird mit einem anderen und besonderem Leseerlebnis belohnt.

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Bewertungen (12)

Unsere Meinungen

  • Zum Bewerterprofil von Leon Spielmann

    Leon Spielmann

    OSIANDER Forchheim

    Buchhändler*in

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    4/5

    22.01.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Griechischstunden jetzt als Taschenbuch

    Jedes Wort in diesem Roman ist fein überlegt. Vieles steht zwischen den Zeilen und die Geschichte entwickelt einen Sog, dem ich nicht entkommen konnte. Von zwei Menschen, die leiden und zueinander finden. Schön und brutal!
  • Zum Bewerterprofil von Alex Sättele

    Alex Sättele

    Thalia Osiander Konstanz – LAGO Shopping-Center

    Buchhändler*in

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    4/5

    22.10.2024

    eBook (ePUB 3)

    Wie kann man sprechen, wenn die Sprache die eigenen Gefühle nicht mehr fassen kann?

    Ein Altgriechisch-Lehrer, der nach und nach das Augenlicht verliert und eine Altgriechisch-Schülerin, die nicht mehr sprechen kann. Beide verbunden durch ihr Leid und den Verlust von Menschen und einem Teil ihrer Identität. „Griechischstunden“ ist ein zutiefst trauriger und gleichzeitig hoffnungsvoller Roman, der Sprache als Teil von Identität und deren Entfaltung reflektiert. Denn wenn einem die Worte fehlen, vielleicht hilft eine bereits tote Sprache mit mehr grammatischen Möglichkeiten? Nachdem ich von „Die Vegetarierin“ hellauf begeistert war, waren meine Erwartungen an den nächsten Roman der Literaturnobelpreisträgerin gewaltig hoch. Obwohl das Buch meine überaus hohen Erwartungen nicht vollständig erfüllen konnte, bleibt es dennoch ein herausragendes literarisches Werk, das für sich selbst spricht.
  • Zum Bewerterprofil von Cara Nübel

    Cara Nübel

    Thalia Osiander Konstanz – LAGO Shopping-Center

    Buchhändler*in

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    3/5

    23.07.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Über Sprache,Trauer und Vergangenheit

    In Han Kangs "Griechischstunden" begleiten wir eine Frau, die nicht spricht, die beschließt, griechisch zu lernen, und ihren Lehrer, der langsam seine Sehkraft verliert. In den Stunden des Unterrichts entfaltet sich die Vergangenheit der beiden Charaktere mit ihren Verlusten, aber auch die Hoffnung auf eine bessere Zukunft. Insgesamt ist "Griechischstunden" der Roman, der mir am wenigsten gefallen hat - die Handlung ist an manchen Stellen etwas zu knapp beschrieben, und obwohl die Hintergründe der beiden Hauptfiguren sehr interessant waren, hat mir nicht gefallen, wie alles am schlussendlich zusammengefügt wurde. Dennoch ist es eins ehr lesenswerter Roman über zwei Menschen, die nach einem einschneidenden Verlust versuchen, den Weg zurück ins Leben zu finden.

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