Produktbild: Hans Christian Andersen

Hans Christian Andersen Mit dem Märchendichter im Südwesten

4

24,00 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

24.09.2025

Abbildungen

mit 10 Abbildungen

Verlag

8 grad verlag GmbH & Co. KG

Seitenzahl

168

Maße (L/B/H)

18,8/12/1,8 cm

Gewicht

235 g

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-910228-55-9

Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

24.09.2025

Abbildungen

mit 10 Abbildungen

Verlag

8 grad verlag GmbH & Co. KG

Seitenzahl

168

Maße (L/B/H)

18,8/12/1,8 cm

Gewicht

235 g

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-910228-55-9

Herstelleradresse

8 grad verlag GmbH & Co.
Sonnenhalde 73
79104 Freiburg
DE

Email: info@8gradverlag.de

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  • lielo99

    aus Bad Münstereifel

    5/5

    22.10.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ein Highlight meines Lesejahrs 2025

    Es gibt tatsächlich noch Menschen, die nicht wissen, wer Hans Christian Andersen ist. Dabei haben wir ihm die schönsten Märchen zu verdanken. Besonders auf der Insel Fünen begegnet er den Menschen oft. In Form von Standbildern. Ich denke, dass die Dänen stolz auf diesen prominenten Landsmann sind. Und das zurecht. „Hans Christian Andersen“ ist ein Buch, das ich sehr gerne las. Die Autorin berichtet, wie es dazu kam, dass der junge Christian die Chance für eine gute Schulbildung bekam. Und nicht nur das. Er nutzte sie auch. Seine Reisen dokumentiert er selbst in seinen Tagebüchern und viele Erlebnisse sind in den Märchen wiederzufinden. Er beobachtete seine Mitmenschen zwar sehr genau, stellte aber niemanden bloß. Geschichten wie „Des Kaisers neue Kleider“ oder „Die Schneekönigin“ sind so viel mehr als „nur“ Märchen. Sie stellen Menschen in ihren Stärken und Schwächen dar oder sind schlicht Erfahrungen des Autors, die er als Geschichte niederschrieb. Immerhin waren es 156 solcher Erzählungen, die bis heute nichts an Aktualität verloren haben. Das Buch ist für mich ein Highlight des Lesejahres 2025. Die Ausdrucksweise der Autorin konnte mich fesseln und ich habe viel über das Leben des berühmten Sohnes Dänemarks gelernt.

  • Christopher Bahn

    Book Circle Community

    5/5

    03.10.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ein Dichter auf Reisen

    Ein schönes Buch: Wir begleiten den Märchendichter auf einer Reise nach Stuttgart, die schließlich zu neuen Bekanntschaften und einem Gegenbesuch in seinem Geburtsort führt. Der Roman ist sehr flüssig geschrieben und lässt sich zügig lesen. Begleitet wird er durch schöne Fotos aus der Landschaft. Sehr empfehlenswert.

  • sleepwalker

    5/5

    03.10.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Meine erste Begegnung mit…

    Meine erste Begegnung mit Hans Christian Andersen verursachte bei mir ein tiefsitzendes Trauma, denn seine „Eisprinzessin“ verfolgte mich sehr lang in meinen Alpträumen. „Hans Christian Andersen. Mit dem Märchendichter im Südwesten“ von Nina Blazon hat mich mit dem dänischen Schriftsteller versöhnt. Und das so sehr, dass ich beim nächsten Besuch in Dänemark unbedingt Odense besuchen muss. Aber von vorn. Hans Christian Andersen wurde 1805 in Odense auf der dänischen Insel Fünen geboren. 1819 machte er sich auf den Weg nach Kopenhagen, das war nur eine seiner vielen Reisen. Die erste unternahm er, um in der Hauptstadt Schauspieler zu werden. Das klappte nur mäßig und er hatte das Glück, nach seinem Rausschmiss aus der Elevenschule 1822 einen Gönner zu haben, der ihm höhere Bildung ermöglichte. Der Finanzbeamte Jonas Collin sorgte dafür, dass der magere, hochgewachsene Junge aus der Provinz die Lateinschule in Slagelse besuchen konnte. Anschließend besuchte er die Lateinschule in Helsingør und später die Universität in Kopenhagen. Seine Passionen Schreiben und Reisen begleiteten ihn ein Leben lang. Aus Dankbarkeit nimmt er erst Söhne seines Gönners Collin mit in die Ferne, später auch einen Enkel. Selbst nie verheiratet, war Andersen wohl des Öfteren verliebt – in Frauen und Männer gleichermaßen. Nina Blazon wandelt auf den Spuren des Dichters im Südwesten der Bundesrepublik, zusammen mit den beiden besucht die Leserschaft unter anderem Heidelberg, Stuttgart und Wildbad, man reist gemeinsam in Kutsche und Diligence (Express-Kutsche) und in der Eisenbahn. Geschichten treffen bei den Reisen auf Geschichte. Der Bau des Ulmer Münsters, die Neu-Ordnung Europas durch Napoleon, das Aufkommen der Eisenbahn – das alles hat HC Andersen miterlebt, die Anekdoten hat er in seinem Tagebuch notiert oder in seinen Werken verarbeitet. Seine Reisen waren durch Treffen mit großen Persönlichkeiten aus Kunst, Kultur und Politik geprägt. Man spürt die Begeisterung Andersens für das Reisen an sich, für die Sehenswürdigkeiten und für einige der Menschen, denen er begegnete. Und man spürt die Begeisterung Nina Blazons für Andersen. Und diese Begeisterung ist ansteckend. Sie beschreibt den Dichter sensibel und fast wie einen alten Freund. Sie geht nicht mit ihm ins Gericht, wenn seine Hypochondrie ihm Durchfall, Kopf- und Zahnschmerzen beschert, seine Angewohnheit, seine Wertsachen in den Schuhen zu verstecken, weiß sie ebenfalls zu erklären. Sie beruft sich dabei auf sein Tagebuch, das eigentlich gar nicht für die breite Öffentlichkeit gedacht war. Darin schreibt er nämlich ungeschliffen und ganz sicher nicht druckreif. Aber er schreibt ehrlich und authentisch, ungeschönt und menschlich. Sprachlich war das Buch für mich ein Hochgenuss und es brachte mir den Dichter so nahe, wie ich es mir nie hätte vorstellen können. Ich hätte noch ewig weiterlesen können. Ich empfehle das Buch Freunden von Biografien, dänischer Literatur, Märchen – eigentlich kann ich es jedem empfehlen, es ist ein wirkliches Highlight.

  • elenanett

    aus Ruhrgebiet

    4/5

    05.10.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Globetrotter Andersen

    Die Biografie von Hans Christian Andersen, geschrieben von Nina Blazon, vermittelt das Bild eines Menschen, der zeitlebens ruhelos und neugierig war. Besonders beeindruckt hat mich, wie deutlich seine Reiselust und seine ständige Suche nach neuen Eindrücken und Begegnungen hervortreten. Seine Tagebücher, auf die sich das Buch vielfach stützt, wirken ungeschönt, ehrlich und sehr privat. Diese Offenheit macht Andersen als Mensch nahbar und greifbar. Die Autorin gelingt es, den Dichter nicht nur als literarische Figur, sondern auch als verletzlichen Menschen zu zeichnen. Dabei schafft sie interessante Verbindungen zur Gegenwart, etwa wenn sie seine Reisen mit dem heutigen technischen Fortschritt vergleicht oder gelegentlich Begriffe aus der modernen Umgangssprache wie „ghosten“ oder „friendzone“ einfließen lässt. Das verleiht dem Text eine gewisse Frische und macht ihn auch für jüngere Leser zugänglich. Zu Beginn des Buches hat mich die einfühlsame Darstellung von Andersens Gefühlswelt besonders berührt. Im weiteren Verlauf verschiebt sich der Fokus jedoch stärker hin zu einer Art Reisereportage, was ich ein wenig schade fand. Dennoch bleibt der Schreibstil durchgehend flüssig und angenehm zu lesen. Insgesamt vermittelt das Buch ein sorgfältig gezeichnetes Porträt des Dichters und seiner Epoche. Für mich war es eine lohnende Lektüre – ein lesenswertes Werk, das mir den Menschen Hans Christian Andersen auf eindrucksvolle Weise wieder nähergebracht hat. Es fühlte sich an wie ein schönes Wiedersehen.

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