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Da, wo ich dich sehen kann Roman. »Ein tief berührender, sehr klarer Roman über einen Femizid — aber gleichzeitig ein Buch über das Weiterleben.« NDR Buch des Monats

192

24,00 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

19531

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

31.10.2025

Verlag

Eichborn

Seitenzahl

432

Maße (L/B/H)

23/14,4/4 cm

Gewicht

604 g

Farbe

Schwarz / Bernstein

Auflage

4. Auflage 2025

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-8479-0223-2

Beschreibung

Rezension

»Jasmin Schreiber erzählt präzise und tief bewegend von einem Femizid und seinem Nachhall.« Woman»Großartig! Ein berührender und auch hoffnungsvoller Roman.« Hamburger Morgenpost»Einfühlsam erzählt Schreiber, welches Echo häusliche Gewalt im Leben aller hervorruft - und warum wir darüber reden müssen.« Emotion

Produktdetails

Verkaufsrang

19531

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

31.10.2025

Verlag

Eichborn

Seitenzahl

432

Maße (L/B/H)

23/14,4/4 cm

Gewicht

604 g

Farbe

Schwarz / Bernstein

Auflage

4. Auflage 2025

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-8479-0223-2

Herstelleradresse

Eichborn Verlag
Schanzenstraße 6-20
51063 Köln
DE

Email: telefonmarketing@luebbe.de

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  • nil_liest

    Thalia Book Circle Community

    5/5

    12.09.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ein wichtiger Roman für unsere Gesellschaft

    Geschlechterspezifische Gewalt ist in all ihren Facetten Teil unserer Lebensrealität in Deutschland. Nicht nur in bestimmten Kulturkreisen, nicht nur in prekären Verhältnissen, auch bei Bildungsbürgern. Es betrifft alle Schichten, kreuz und quer. Opfer meist Frauen und Täter männlich. Im Schlimmsten Fall endet es mit dem Tod der Frau durch den Partner oder den Ex. Das Thema Femizide war für mich bisher – ich gebe es zu: ein Randthema. Bis ich dieses Buch von Jasmin Schreiber las: „Da, wo ich dich sehen kann“. Ein Roman der wehtut, der uns vor Augen hält was in jeder Beziehung passieren kann. Grauenhaft, unnötig und es macht wütend. Statistisch gesehen wird in Deutschland etwa alle drei Tage eine Frau von ihrem Partner oder Ex-Partner umgebracht. Was sagt uns das über den Zustand unserer Gesellschaft? Der Roman spielt in Deutschland, in der Mitte der Gesellschaft. Emma heiratet den älteren erfolgreichen Anwalt Frank, der scheinbar alle um den Finger wickeln kann. Die beiden bekommen eine gemeinsame Tochter und Emma wird zur Wine Mommy und verkriecht sich in ihrem oberflächlich perfekten Leben. Ich spoilere nicht, wenn ich ihren Tod voraussage, da der Roman erst nach Emmas Tod in der Erzählung einsetzt. Wir hören die Stimmen ihrer Mutter, Brigitte, ihres Vaters Per, die der Tochter und der besten Freudin Liv. Zentral steht im Raum wie es dem Mädchen geht als Tochter eines Mörders und einer ermordeten Mutter und wieso keiner etwas merkte bzw. ob jeder für sich eine Chance hatte es zu bemerken. Wer nicht zu Wort kommt: der Mörder. Der Ehemann Frank und das ist aus meiner Sicht gut so. Er sitzt im Knast – zu recht. Ein besonderes Augenmerk liegt auf den fragilene Beziehungen der Großeltern, der besten Freundin und des Kindes und wie sich dort die Dynamiken ergeben. Ein Roman der wehtut, zugleich unendlich gut geschrieben ist. Es gibt viele Passagen über den Tod, über das Verlieren von Angehörigen und die Trauer in uns, da findet Jasmin Schreiber besonders treffende Worte. Ein Roman der sensibilisiert aufmerksam in seinem eigenen Umfeld auf Anzeichen zu schauen. Selbst wenn nichts ist, sollte man Anzeichen ansprechen. Sonst ist es vielleicht zu spät. Und das strukturelle Problem ist offensichtlich. Das Thema wird medial privatisiert und patriarchales Verhalten nicht präventiv unterbunden. Es liegt viel vor uns als Gesellschaft. Lesenswert, tut weh, bereichert und zeigt uns eine große Baustelle unter einem Brennglas.

  • Stefania

    Orell Füssli Book Circle Community

    5/5

    03.09.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Das Unsichtbare nach der Tat

    Keine leichte Kost. Es ist erschütternd, herzzerreissend und unglaublich traurig, denn es ist viel mehr als nur eine Geschichte über Femizid. Der Schreibstil ist so einfühlsam und gleichzeitig auf eine Art geschrieben, die das Thema zumindest etwas verdaubar macht. Die Autorin schreibt über die vielen Aspekte dieser schweren Thematik, denn es geht nicht nur um den Femizid selbst, sondern auch darum, was mit allen anderen Beteiligten geschieht. Was passiert mit den Kindern, den Eltern, den Freunden? Und was geschieht danach? Emma wurde über Jahre von ihrem Ehemann gedemütigt, geschlagen und schliesslich ermordet. Sie wurde psychisch so sehr belastet, dass sie ihre eigenen Gefühle gegenüber ihrer Tochter Maja immer wieder infrage stellte. Man erfährt viel über Maja und darüber, wie sie sich fühlt, was ihre Gedanken und Ängste sind. Dann sind da noch Liv, ihre beste Freundin, und Emmas Eltern Brigitte und Per. Durch die verschiedenen Erzählperspektiven fühlt man mit ihnen, leidet mit ihnen und hofft gleichzeitig, dass auch alle weiteren Beteiligten irgendwann ihren Frieden finden können. Man begleitet Maja dabei, wie sie in ihrem jungen Alter mit einer solchen Brutalität umgehen muss. Es gibt so viele verschiedene Einblicke in das Leben der Charaktere, dass einem wirklich das Herz zerreisst. Man bekommt Einblicke in die Vergangenheit und erfährt, wie Emma sich gefühlt hat und was sie alles durchmachen musste. Auch wenn dieses Buch erschütternd ist, ist es dennoch absolut lesenswert. Es öffnet einem wieder einmal mehr die Augen für die Gesellschaft und dafür, wie viel hinter einem Femizid steckt und welche Auswirkungen eine solche Tat auf all die Menschen hat, die zurückbleiben.

  • Bewertung

    5/5

    15.04.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    So hart, aber so gut!

    Als Emma von ihrem Mann getötet und somit zum Opfer eines Femizids wird, bricht für ihre Lieben eine Welt zusammen. Ihre Tochter Maja kommt zunächst in die Obhut von Emmas Eltern – Per und Brigitte – und gemeinsam mit Emmas bester Freundin Liz versuchen sie diese schreckliche Tat zu verarbeiten. Aber wie soll man mit so einem Trauma umgehen? Dieses Buch hat mich eingenommen. Der Schmerz, die Wut und die Ungerechtigkeit dieser schrecklichen Tat werden durch jedes Wort zum Leben erweckt. Und gleichzeitig schafft es Jasmin Schreiber mit einer Zärtlichkeit wie keine andere, dieses schwierige Thema auf die Seiten zu bringen. Auf jeden Fall kein leichtes Leseerlebnis, aber dafür umso notwendiger!

  • mimitatis_buecherkiste

    aus Krefeld

    5/5

    12.04.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Protokoll einer Tragödie

    Maja wächst in einer zerrütteten Familie auf, der tyrannische Vater unterdrückt und misshandelt die Mutter, die unterwürfig alles erträgt. Als er diese schließlich tötet, bricht die Welt des kleinen Mädchens zusammen. Einzig ihre Patentante Liv findet Zugang zum Kind, als Astrophysikerin zeigt sie Maja die Wunder des Universums und beschützt gemeinsam mit den Großeltern das traumatisierte Mädchen so gut es geht. - »Männer töten Frauen, weil es eben geht.« (Seite 199) - Frauen werden umgebracht von ihren Partnern, Ex-Freunden, ihren Ex-Männern und Ehemännern, ihren Vätern, Brüdern, Söhnen. Es sind keine Familientragödien, Beziehungstaten, Schicksale und auch keine familiären Streitigkeiten. Es ist Mord, Femizid nennt man das, weil es Frauen sind, die sterben. Die genaue Definition lautet: Tötung einer Frau oder eines Mädchens aufgrund ihres Geschlechts. Es ist schrecklich und abscheulich, es passiert in Deutschland jährlich Hunderte von Malen, die Dunkelziffer ist unerträglich hoch. Männer töten Frauen. Schon immer. Oder immer noch. Wann hört das auf? Wann gibt es Schutz? Für dich, für mich, für uns? - »Eifersucht, Trennungsschmerz, psychische Ausnahmesituation, bla, bla, bla, was für ein Gelaber - denn eigentlich geht es doch um Macht. Um Kontrolle, um Selbstverständlichkeit, um Besitzanspruch. Oft darum, dass jemand nicht akzeptieren will, dass eine Frau ein eigenes Leben führt.« (Seite 196) - Aus verschiedenen Perspektiven erzählt Jasmin Schreiber von der Zeit nach der Tragödie. Den Mord selbst und die Einzelheiten lässt sie hierbei aus, bietet dem Täter dafür keine Bühne, wofür ich dankbar bin, denn die Opfer sind es, auf die wir unser Augenmerk richten sollten, nur ihnen und den anderen Überlebenden gebührt unsere Anteilnahme, unser Mitgefühl und auch unser Respekt. Sehr einfühlsam und behutsam erzählt die Autorin den Weg der Familie, den der kleinen Maja, die ihre Mutter fand, aber auch den der Großeltern mütterlicherseits sowie väterlicherseits, die genauso mit dieser schrecklichen Tat leben lernen müssen. Daneben ist die Sicht der besten Freundin Liv für mich persönlich am schwersten zu ertragen, sie und Maja rühren mich zu Tränen und sind die heimlichen Heldinnen dieser Geschichte, die so unfassbar traurig, aber dennoch voller Hoffnung und Liebe ist. - Wieder einmal hat Jasmin Schreiber bewiesen, was für eine großartige Erzählerin sie ist. Große Leseempfehlung und zehn von fünf Sternen gibt es dafür von mir.

  • Magdalena

    aus Köln

    5/5

    22.02.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Berührend und erschütternd

    Da, wo ich dich sehen kann von Jasmin Schreiber hat mich tief berührt und zum Nachdenken gebracht. Es geht um den Femizid an der 31jährigen Emma und darum, wie ihre Eltern, ihre beste Freundin Liv und ihre 9jährige Tochter Maja mit dieser traumatischen Erfahrung weiterleben. „Laut Bundeskriminalamt wurden im Jahr 2023 insgesamt 180.715 Frauen in Deutschland Opfer häuslicher Gewalt. Statistisch gesehen sind das über 495 betroffene Frauen pro Tag. 360 Frauen und Mädchen wurden Opfer eines vollendeten Tötungsdelikts, weitere 578 überlebten schwer verletzt.“ (S. 149) Nach dem Verlust ihrer Eltern ist Maja schwer traumatisiert. Sie lebt bei Emmas Eltern in Frankfurt, doch auch die Eltern ihres Vaters erheben Anspruch auf ihr Enkelkind. Maja fühlt sich schlecht, da sie ihren Papa mindestens genauso vermisst wie ihre Mama. Das Mutter-Tochter-Verhältnis war schwierig, Emma stellte Regeln auf, die Frank missachtet hatte. Maja ist in Therapie, will ihre wahren Gefühle der Therapeutin gegenüber jedoch nicht offenbaren, stattdessen verletzt sie sich selbst. Liv ist Astrophysikerin und Majas Patentante, sie war seit der Kindheit Emmas beste Freundin. Sie bemüht sich, Maja auf andere Gedanken zu bringen und ihr zu helfen, ihre Trauer zu verarbeiten, ihr Hund Chloe hilft ihr dabei. Die drei verbringen viel Zeit miteinander und beobachten den Sternenhimmel durch das Teleskop. Liv und Emmas Eltern Brigitte und Per machen sich schwere Vorwürfe, dass sie nicht gemerkt haben, dass Emma von ihrem Mann misshandelt wurde. Sie denken an Begegnungen mit Emma zurück, bei denen sie was hätten merken müssen. Auf schwarzen Seiten mit weißen Buchstaben offenbart Emma in einem Paralleluniversum, wie Frank sie quält und misshandelt. „Ich hab das alles so lange runtergespielt. Mir selbst gegenüber, euch gegenüber. Ich dachte, das sei Privatsache, Eheprobleme, nichts Schlimmes, ich wollte niemandem zur Last fallen. Ich wollte nicht, dass ihr euch Sorgen macht.“ (S. 344) Das Buch hat mich sehr berührt, ich habe mit Maja, Brigitte, Per und Liv gelitten. Es gibt Bücher über Femizide, aber kaum welche, in denen die Angehörigen im Fokus stehen, die mit dem tragischen Verlust weiterleben müssen.

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Unsere Meinungen

  • Zum Bewerterprofil von Dominika Geduldig

    Dominika Geduldig

    OSIANDER Bad Säckingen

    Buchhändler*in

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    5/5

    25.03.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ein Femizid und seine Folgen.

    "Da, wo ich dich sehen kann" ist kein Wohlfühlbuch. Es erschüttert, es wühlt auf, es lässt einen betroffen zurück. Aber umso wichtiger ist es, dass es gelesen wird. Von jungen und älteren Menschen, von Männern und Frauen, denn dieses Buch geht uns alle an. Was passiert mit den Hinterbliebenen einer Frau, die Opfer eines Femizids wurde. Tochter, Eltern und Freundin, die mit dem Tod eines geliebten Menschen leben müssen. Absolute Leseempfehlung.
  • Zum Bewerterprofil von Cara Nübel

    Cara Nübel

    Thalia Osiander Konstanz – LAGO Shopping-Center

    Buchhändler*in

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    5/5

    29.01.2026

    eBook (ePUB)

    Absolutes Highlight!

    Emma ist tot. Sie wurde von ihrem Mann ermordet und von ihrer neunjährigen Tochter gefunden. Wo andere Geschichten ende, fängt "Da, wo ich dich sehen kann" erst an. Es geht um Liv, Emmas beste Freundin, um Emmas Eltern und natürlich auch um Maja, ihre Tochter. Dieses Buch ist keine einfache Lektüre, aber es ist unglaublich schön geschrieben und behandelt ein Thema, das aktueller kaum sein könnte. Jetzt schon ein großes Highlight meines Lesejahrs 2026!
  • Zum Bewerterprofil von Daniela Mayer

    Daniela Mayer

    OSIANDER Biberach

    Buchhändler*in

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    5/5

    20.01.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Dieses Buch muss gelesen werden...

    ... auch wenn es sehr schmerzt. Emma wurde von ihrem Ehemann ermordet und von ihrer 9-jährigen Tochter gefunden. Es geht unter die Haut, wie Jasmin Schreiber nun vom "Danach" erzählt : wie Emmas Eltern versuchen, für ihre Enkelin da zu sein, aber nicht aufhören können, sich Vorwürfe zu machen, nicht genug auf ihre Tochter aufgepasst und ihr nicht zugehört zu haben. Genauso geht es Liv, Emmas bester Freundin. In Rückblenden erfahren wir immer mehr von Emmas Situation. Immer mehr veränderte und spitzte sie sich diese zu. Jasmin Schreiber untersucht hier nicht nur das Thema Schuld, ihr Fokus liegt darauf, dem Opfer und den Hinterbliebenen Raum zu geben, den sonst fast immer nur der Täter einnimmt.
  • Zum Bewerterprofil von Andreea Haug

    Andreea Haug

    OSIANDER Wangen

    Buchhändler*in

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    5/5

    19.01.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Erschütternde Wahrheit

    Ein Page-Turner über Femizid, gut recherchiert und schonungslos ehrlich. Die schwarzen Seiten haben mich fasziniert, sie sind eine kreative Lösung um das hervorzuheben, was man hätte sagen können. Absolut lesenswert!

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