Produktbild: Sind Penisse real?

Sind Penisse real? Ein Essay | Nominiert für den Clemens-Brentano-Preis 2026

3

16,99 €

inkl. gesetzl. MwSt.

Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

80109

Format

ePUB 3

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Erscheinungsdatum

01.08.2025

Verlag

Piper ebooks

Seitenzahl

128 (Printausgabe)

Dateigröße

7131 KB

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

9783492610889

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB 3

eBooks im ePUB 3-Format erlauben eine dynamische Anpassung des Inhalts an die jeweilige Display-Größe des Lesegeräts. Das Format eignet sich daher besonders für das Lesen auf mobilen Geräten, wie z.B. Ihrem tolino, Tablets oder Smartphones.

Kopierschutz

Nein

Dieses eBook können Sie uneingeschränkt auf allen Geräten der tolino Familie, allen sonstigen eReadern und am PC lesen. Das eBook ist nicht kopiergeschützt und kann ein personalisiertes Wasserzeichen enthalten. Weitere Hinweise zum Lesen von eBooks mit einem personalisierten Wasserzeichen finden Sie unter Hilfe/Downloads.

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Mit Family Sharing können Sie eBooks innerhalb Ihrer Familie (max. sechs Mitglieder im gleichen Haushalt) teilen. Sie entscheiden selbst, welches Buch Sie mit welchem Familienmitglied teilen möchten. Auch das parallele Lesen durch verschiedene Familienmitglieder ist durch Family Sharing möglich. Um eBooks zu teilen oder geteilt zu bekommen, muss jedes Familienmitglied ein Konto bei Thalia oder einem anderen tolino-Buchhändler haben. Weitere Informationen finden Sie unter Hilfe/Family-Sharing.

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Ja

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Barrierefreiheit

  • keine Information zur Barrierefreiheit bekannt

Verkaufsrang

80109

Erscheinungsdatum

01.08.2025

Verlag

Piper ebooks

Seitenzahl

128 (Printausgabe)

Dateigröße

7131 KB

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

9783492610889

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Witzig und spannend

Christopher Bahn (Mitglied der Book Circle Community) am 28.08.2025

Bewertungsnummer: 2579932

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Ein witziges und zugleich sehr tiefgründiges Buch über das populärste Körperteil des Mannes. Der Autor, ein Trans-Mann, reflektiert dazu aus mehreren Perspektiven und führt interessante Interviews mit anderen Engagierten, die mir sehr gut gefallen haben. Ein sehr umfassender Rundblick. Sehr empfehlenswert.

Witzig und spannend

Christopher Bahn (Mitglied der Book Circle Community) am 28.08.2025
Bewertungsnummer: 2579932
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Ein witziges und zugleich sehr tiefgründiges Buch über das populärste Körperteil des Mannes. Der Autor, ein Trans-Mann, reflektiert dazu aus mehreren Perspektiven und führt interessante Interviews mit anderen Engagierten, die mir sehr gut gefallen haben. Ein sehr umfassender Rundblick. Sehr empfehlenswert.

Lohnender und horizonterweiternder Essay

Lust_auf_literatur am 23.08.2025

Bewertungsnummer: 2575284

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

„Dies ist mein Versuch einer post-phallischen Poetik. Das hier ist alles, was ich habe.“ Und ich bin froh, dass wir es lesen können! Tepests neuer Essay ist zutiefst persönlich und intim, mitreißend und komplett fesselnd. Ich verfolge die Arbeit von Tepest schon länger seit ich seine faszinierende Essaysammlung „Power Bottom“ (März Verlag) gelesen habe. In „Sind Penisse real“ erzählt Tepest von der verletzlichen Zeit während und kurz nach seiner Transition. „Mit Mitte dreißig war ich eines Tages aufgewacht und wusste, dass ich ein Mann war. Oder so.“ Und hinter dem „Oder so“ steckt natürlich noch so viel mehr. Tepest sieht sich in der ersten Zeit, in der er öffentlich als Mann wahrgenommen wird, mit diversen Problemen konfrontiert, die mit der Wahrnehmung von Männer im allgemeinen zu tun haben. Und mit seinen eigenen Vorstellungen von Männlichkeit, männlicher Sexualität und Identität. „Ich war gerade fünfunddreißig geworden und wusste nicht, wer ich war. Ich war nirgendwo angekommen.“ Gehört zu einer männlichen Identität zwangsläufig ein Penis? Es scheint, als wäre der Phallus in der Welt in der wir leben, fest mit der vereinfachten Gleichung „Penis = Mann = Gewalt/Macht“ verknüpft. Tepest fängt an, die Männer in seinem Umfeld und aus seiner Vergangenen nach ihrer männlichen Vorbildfunktion abzuklopfen und fragt sie nach ihrem Verhältnis zu ihrem Penis. Er stößt dabei auf Schweigen und Unsicherheiten. „Selbst eine lebensbedrohliche Erkrankung reicht oft nicht aus, um das Schweigen über den Mythos Penis zu durchbrechen.“ Auch Tepests Beziehung zum Penis ist äußerst ambivalent und erzieht sich teilweise der Ratio. Tepest lebte als Lesbe viele Jahre in einer penisfreien Zone und ist jetzt mit verschiedenen widersprüchlichen Gefühlen konfrontiert. „Mein Bedürfnis, einen Penis zu haben, kann ich nicht wegreden. Das ist das Mysterium des Körpers.“ Der Essay besteht neben der persönlichen Geschichte Tepests, in der er sehr großzügig sexuelle Details teilt, auch aus seinen historischen Recherchen zum Thema Phallus und aus seinen Gesprächen mit Männern mit und ohne Penis. „Für dieses Buch habe ich Monate auf der Suche nach der Weltformel des Penis verbracht.“ Ich muss erst überlegen, warum mich gerade ein Essay über Penisse so interessiert hat. Zum einen ist auf jeden Fall eine gute Portion Voyeurismus dabei. Das andere Geschlecht ist auch Teil meiner Vorurteile, Fantasien und Vermutungen (damit bin ich bestimmt nicht alleine) und ich möchte darüber lesen, von jemanden der sich intensiv damit beschäftigt hat. Zum anderen bin ich von Tepests literarischem Schreiben und Können fasziniert. Seine Kombination aus Beschreibungen von konkreten körperlichen Details und Szenen im Gegensatz zu seinen philosophischen Abstraktionen zum Thema Sexualität, Sex und Gender finde ich einzigartig. Das mochte ich schon in „Power Bottom“ und finde ich in leichter zugänglicher Form auch in „Sind Penisse real“. Wenn dich eine queere Perspektive darauf interessiert, was einen Mann zum Mann macht, dann lege ich dir Tepests Essay sehr ans Herz. Und wenn nicht, dann eigentlich auch. Der Essay lohnt sich in jedem Fall und öffnet vielleicht neue Horizonte.

Lohnender und horizonterweiternder Essay

Lust_auf_literatur am 23.08.2025
Bewertungsnummer: 2575284
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

„Dies ist mein Versuch einer post-phallischen Poetik. Das hier ist alles, was ich habe.“ Und ich bin froh, dass wir es lesen können! Tepests neuer Essay ist zutiefst persönlich und intim, mitreißend und komplett fesselnd. Ich verfolge die Arbeit von Tepest schon länger seit ich seine faszinierende Essaysammlung „Power Bottom“ (März Verlag) gelesen habe. In „Sind Penisse real“ erzählt Tepest von der verletzlichen Zeit während und kurz nach seiner Transition. „Mit Mitte dreißig war ich eines Tages aufgewacht und wusste, dass ich ein Mann war. Oder so.“ Und hinter dem „Oder so“ steckt natürlich noch so viel mehr. Tepest sieht sich in der ersten Zeit, in der er öffentlich als Mann wahrgenommen wird, mit diversen Problemen konfrontiert, die mit der Wahrnehmung von Männer im allgemeinen zu tun haben. Und mit seinen eigenen Vorstellungen von Männlichkeit, männlicher Sexualität und Identität. „Ich war gerade fünfunddreißig geworden und wusste nicht, wer ich war. Ich war nirgendwo angekommen.“ Gehört zu einer männlichen Identität zwangsläufig ein Penis? Es scheint, als wäre der Phallus in der Welt in der wir leben, fest mit der vereinfachten Gleichung „Penis = Mann = Gewalt/Macht“ verknüpft. Tepest fängt an, die Männer in seinem Umfeld und aus seiner Vergangenen nach ihrer männlichen Vorbildfunktion abzuklopfen und fragt sie nach ihrem Verhältnis zu ihrem Penis. Er stößt dabei auf Schweigen und Unsicherheiten. „Selbst eine lebensbedrohliche Erkrankung reicht oft nicht aus, um das Schweigen über den Mythos Penis zu durchbrechen.“ Auch Tepests Beziehung zum Penis ist äußerst ambivalent und erzieht sich teilweise der Ratio. Tepest lebte als Lesbe viele Jahre in einer penisfreien Zone und ist jetzt mit verschiedenen widersprüchlichen Gefühlen konfrontiert. „Mein Bedürfnis, einen Penis zu haben, kann ich nicht wegreden. Das ist das Mysterium des Körpers.“ Der Essay besteht neben der persönlichen Geschichte Tepests, in der er sehr großzügig sexuelle Details teilt, auch aus seinen historischen Recherchen zum Thema Phallus und aus seinen Gesprächen mit Männern mit und ohne Penis. „Für dieses Buch habe ich Monate auf der Suche nach der Weltformel des Penis verbracht.“ Ich muss erst überlegen, warum mich gerade ein Essay über Penisse so interessiert hat. Zum einen ist auf jeden Fall eine gute Portion Voyeurismus dabei. Das andere Geschlecht ist auch Teil meiner Vorurteile, Fantasien und Vermutungen (damit bin ich bestimmt nicht alleine) und ich möchte darüber lesen, von jemanden der sich intensiv damit beschäftigt hat. Zum anderen bin ich von Tepests literarischem Schreiben und Können fasziniert. Seine Kombination aus Beschreibungen von konkreten körperlichen Details und Szenen im Gegensatz zu seinen philosophischen Abstraktionen zum Thema Sexualität, Sex und Gender finde ich einzigartig. Das mochte ich schon in „Power Bottom“ und finde ich in leichter zugänglicher Form auch in „Sind Penisse real“. Wenn dich eine queere Perspektive darauf interessiert, was einen Mann zum Mann macht, dann lege ich dir Tepests Essay sehr ans Herz. Und wenn nicht, dann eigentlich auch. Der Essay lohnt sich in jedem Fall und öffnet vielleicht neue Horizonte.

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Sind Penisse real?

von Evan Hugo Tepest

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