Wo es von Bestien wimmelt, sind die wahren Monster schwer zu entdecken
Sicherheitsvorkehrungen im Vorgarten, check. Käfig im Keller gesichert, check. Betäubungsgewehr geladen und das blutige Abendessen bereitgelegt, check und check. Seit vor 25 Jahren das Virus "Corpus pilori" das abgelegene Städtchen Tremorglade heimgesucht hat, ist dies die Liste, die jedes Kind durchgeht, wenn wieder Vollmond ist. Denn dann mutieren alle Erwachsenen zu aggressiven Werwölfen, den sogenannten Rippern. Doch seit einigen Monaten ist dies nicht mehr das einzige seltsame Vorkommnis in Tremorglade. Seit Kurzem spielen die Tauben verrückt und seltsame Drohnen fallen vom Himmel. Höchste Zeit für Sel und seine Freunde herauszufinden, was hier wirklich los ist ...
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Das Geheimnis von Tremorglade
Test-LR am 14.11.2025
Bewertungsnummer: 2654389
Bewertet: eBook (ePUB 3)
Inhalt:
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"Hier in Tremorglade sind wir so isoliert, dass wir vor vielen Schrecken, die den Rest der Welt heimsuchen, verschont bleiben – Naturkatastrophen, Seuchen, Gewaltverbrechen und marodierende Banden. Dafür müssen wir mit unseren Fehlern leben." (S. 9)
Ansel, von seinen Freunden nur Sel genannt, ist ein 13-jähriger Junge, der in einer beschaulichen Kleinstadt in den USA lebt. Hier scheint man behütet vor den Gefahren der Welt zu sein - außer vor einer: Durch einen hoch ansteckenden Virus verwandeln sich alle ab 14 Jahren zu Vollmondnächten in Werwölfe. Doch in Tremorglade hat man das Problem im Griff: Man sperrt alle "Ripper" vorzeitig in Käfige und betreut sie die Nacht über, bis die Verwandlung vorbei ist. Für die Kinder ist das ihre Nacht, in der sie freie Bahn haben. Sel und seine Freundin Elena nutzen diese Zeit, um mit Harold im Altenheim Karten zu spielen, denn er ist der einzige Erwachsene, der gegen den Virus immun ist.
Alles scheint gut. Doch plötzlich geschehen seltsame Dinge: Ein Ripper entkommt auf mysteriöse Weise aus seinem Käfig, Tauben stürzen sich auf ein Mädchen, das mit Sel Streit hatte und die Kinder finden eine abgestürzte Drohne. Irgendwas stimmt nicht in Tremorglade und Sel und seine Freunde versuchen, das Geheimnis zu lüften. Doch das ist gar nicht so einfach, denn nichts ist, wie es scheint und sie wissen nicht, wem man in Tremorglade noch vertrauen kann.
Mein Eindruck:
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Die Geschichte ist aus der Ich-Perspektive von Sel geschrieben und beginnt gleich mit der ersten Vollmondnacht, auch "Sperrnacht" genannt. So wird man direkt in die Handlung hinein katapultiert. Dank der Erklärungen von Sel findet man sich schnell in Tremorglade zurecht. Sel ist ein sympathischer Charakter. Er sieht die Sache mit den Rippern eher gelassen, ist aber wachsam und intelligent genug, um mit der Zeit die Umstände zu hinterfragen. Gemeinsam mit seiner Freundin Elena, deren Bruder Pedro und seiner ursprünglichen Feindin Ingrid ermitteln sie im Untergrund wie Detektive und kommen dabei einem unglaublichen Geheimnis auf die Spur.
Zwar ist die Thematik, die letztendlich dahinter steht, keine neue, aber die Verpackung in eine spannende Story mit Gruseleffekten, trockenem Humor und Anspielungen auf die Hightech-Welt von Morgen (Drohnenlieferungen, Überwachung durch den Staat via Internet, Viren und Verschwörungstheorien usw.) ist rundum gelungen.
Die Kapitel sind recht kurz gehalten, das Erzähltempo daher hoch und ich konnte das Buch vor Spannung kaum aus der Hand legen. Auch das unerwartete Ende konnte mich rundum überzeugen. Der erste Band ist abgeschlossen, lässt aber noch genug Potenzial, um die Handlung in weiteren Bänden auszubauen.
Daher freue ich mich schon jetzt auf den geplanten Folgeband!
Fazit:
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Spannung, Grusel, trockener Humor: Eine unterhaltsame und überzeugende Science-Fiction-Story mit Anspielungen auf die aktuelle Welt
‘*‘ Meine Meinung ‘*‘ In…
ElenasZeilenZauber aus Hamburg am 13.09.2025
Bewertungsnummer: 2959470
Bewertet: eBook (ePUB 3)
‘*‘ Meine Meinung ‘*‘ In Tremorglade sperren Kinder und Teenager ihre Eltern und Verwandten zu Vollmond in Käfige; denn diese verwandeln sich in Werwölfe. Was zunächst grausam klingt, ist in Tremorglade Alltag: alles ist bestens organisiert und jeder weiß, was zu tun ist. Doch plötzlich erleben Sel und seine Freunde seltsame Ereignisse, also noch seltsamer als Werwölfe, die Ripper genannt werden. Das Buch nimmt sich am Anfang Zeit für das Worldbuilding, was ich aber stimmig fand, da es der Zielgruppe „ab 12 Jahre“ zugutekommt. Dabei lernte ich Sel, seine Freunde und sein Leben kennen. Besonders interessant fand ich, wie verantwortungsvoll die Kinder und Jugendlichen ihre Aufgaben in den Vollmondnächten übernehmen. Als dann ersten geschickt platzierten Twists und Überraschungen auftauchten, nahm die Handlung richtig Fahrt auf und auch die Charaktere entwickelten sich spannend weiter. Mehr kann ich nicht verraten, denn Spoiler sind ein No-Go. Die Spannung steigerte sich sukzessive und kontinuierlich und zog mich magisch in ihren Bann. Der Schreibstil der Autorin ist locker-flockig und keineswegs so simpel, wie ich es bei der Zielgruppe erwartet habe, sondern mitreißend und lebendig. Ja, manchmal geht es blutig zu, aber bei einer Werwolfstory ist das nicht anders zu erwarten. Im Vergleich zu klassischen Märchen ist aber alles noch im Rahmen, im grünen Bereich. Arash Marandi liest hervorragend, verleiht den Figuren eine eigene Stimme, belebt sie und die Handlung. Er ließ mich Emotionen und Zwischentöne hören und ich nahm ihm seine Interpretation der Handlung absolut ab. Mir hat die frische, andere Sichtweise auf Werwölfe sehr gut gefallen. Für ein Jugendbuch bietet es nicht nur Spannung, sondern neben einem überraschenden Ende auch Figuren, von denen die jungen Lesenden lernen können. Deshalb vergebe ich gern 5 Werwolf-Sterne.
Meinung aus der Buchhandlung
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Ein Mix aus “1984” und “Truman-Show” aber für Kinder und mit Werwölfen
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)
Ich hatte unironisch so viel Spaß mit diesem Buch. Es ist witzig, es ist spannend und mit bisweilen mit Twists, die mich aus den Socken gehauen haben. Also so richtig. Offener Mund und versehentlich laut “NEIN” sagen, das volle Programm. Außerdem mochte ich wie sich die Dynamik zwischen den Charakteren entwickelt hat.
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"Bite Risk - Kein Entkommen" ist der Auftakt einer neuen Buchreihe mit Mystery-, Horror- und Gruselelementen für junge LeserInnen ab 12 Jahren.
Im abgeschiedenen Städtchen Tremorglade verwandeln sich die Erwachsenen bei Vollmond in gefährliche, aggressive und blutrünstige Werwölfe und die Kinder müssen sie deswegen einmal im Monat in stark gesicherte Käfige sperren. Auch Sel muss jedes Mal seine Mutter wegsperren. Doch ihm und seinen Freunden kommen in Tremorglade immer mehr Dinge komisch vor, und sie beginnen Nachforschungen anzustellen, was sie in große Gefahr bringt.
Ein mitreißender Jugendroman, nicht nur für Gruselfans, bei dem es auch um Mut, Loyalität und Freundschaft geht, mit unerwarteten Wendungen, so dass die Spannung nie nachlässt.
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