Produktbild: Odyssee
Band 4

Odyssee Von Abenteuern, Irrfahrten und Heimkehr

Aus der Reihe Die Mythos-Tetralogie
6

16,99 €

inkl. gesetzl. MwSt.

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB 3

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Verkaufsrang

3600

Erscheinungsdatum

13.10.2025

Verlag

Aufbau Digital

Seitenzahl

400 (Printausgabe)

Dateigröße

3345 KB

Auflage

2. Auflage

Originaltitel

Odyssey

Übersetzt von

Matthias Frings

Sprache

Deutsch

EAN

9783841238818

Beschreibung

Produktdetails

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ePUB 3

eBooks im ePUB 3-Format erlauben eine dynamische Anpassung des Inhalts an die jeweilige Display-Größe des Lesegeräts. Das Format eignet sich daher besonders für das Lesen auf mobilen Geräten, wie z.B. Ihrem tolino, Tablets oder Smartphones.

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3600

Erscheinungsdatum

13.10.2025

Verlag

Aufbau Digital

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2. Auflage

Originaltitel

Odyssey

Übersetzt von

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Deutsch

EAN

9783841238818

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  • Bewertung

    aus Speyer

    4/5

    24.03.2026

    eBook (ePUB 3)

    Unterhaltsame Bildungslektüre

    Nach den ersten drei Bänden von Stephen Frys Mythen-Reihe war „Odyssee“ eigentlich Pflicht – nur das oder war es sogar Kür? Über die Handlung sei nicht zu viel berichtet, denn entweder ist sie ohnehin grob bekannt oder man verriete zu viel … nur so viel: Während einige Griechen nach langem Krieg in die Heimat zurückkehren, muss Odysseus über die Meere irren – doch dabei droht Ungemach, von Stürmen abgesehen auch von Riesen, mythischen Wesen und dergleichen. Doch sein Mut ist ungebrochen, wartet zuhause doch Penelope auf ihn. Frys „Odyssee“ ist eine Art freie Nacherzählung des griechischen Mythos, aber auch anderer kurzer Erzählungen (so entsteht zunächst kein Lesefluss wie bei einem Roman, dessen sollte man sich bewusst sein) – ganz in Frys Erzählweise und Tonfall. Wer das nicht mag und glaubt, sich „mal kurz“ die Odyssee anlesen zu können, wird sich ge- bzw. enttäuscht sehen, denn wer mit den Figuren nicht einigermaßen vertraut ist, dürfte mit deren Vielzahl Probleme bekommen und damit auch, der Handlung zu folgen. Für alle anderen ist dieser Band die Fortsetzung und Abschluss der Mythen-Reihe und wie bereits in den Vorgängern erzählt Fry nicht nur nach, sondern macht den Stoff lebendig, macht Helden und Götter nahbar. Er gibt den charmanten Plauderer, sodass man kaum bemerkt, wie detailgetreu er am Original bleibt, dabei aber nicht langweilt; er modernisiert, ohne zu übertreiben und am besten ist und bleibt sein Stil: lakonisch-ironisch, unterhaltsam, mit kleinen Randbemerkungen, die seine Helden persönlich bzw. greifbar scheinen lassen (er scheint sie alle zu lieben). Sein großes Verdienst dürfte darin bestehen, seiner Leserschaft die Scheu vor den Texten zu nehmen, auf dass der eine oder andere sich vielleicht an weitere Klassiker wagt. Der Abschluss der Reihe wirkte auf mich etwas schwächer als die ersten drei Bände, aber vielleicht nur, weil man das „Prinzip“ nun kennt – oder enttäuscht ist, dass die Reihe nun beendet ist, ein bisschen wie wenn die Lieblingsserie endet …

  • sleepwalker

    5/5

    26.05.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Odyssee mal anders

    Mit „Odyssee“ hat Stephen Fry das geschafft, was mein Vater und mein Onkel jahrelang versucht haben: mich für griechische Mythologie zu begeistern. Es ist der vierte Teil der „Mythos“-Tetralogie und für mich ein unerwarteter Volltreffer. Der Inhalt war mir ja leidlich bekannt, aber die Sprache Stephen Frys, hervorragend übersetzt von Matthias Frings geben dem Ganzen einen sehr speziellen Touch. Aber von vorn. „Odyssee“ ist ja im allgemeinen Sprachgebrauch die Bezeichnung für eine Irrfahrt. Woher kommt der Begriff eigentlich? Na klar, von den alten Griechen. Genauer gesagt: weil Odysseus sich seinerzeit nach dem langen Krieg in Troja auf dem Heimweg verfahren hat und zehn Jahre lang über die Meere geirrt ist. Dabei mussten er und seine Mannschaft sich Stürmen, mythischen Wesen wie Zyklopen, Hexen und Sirenen und allerlei anderem Unbill stellen, denn die Götter waren sauer auf ihn, und machten ihm das Navigieren so schwer wie möglich. Als er endlich wieder in Ithaka ankam, war die Überraschung groß, denn Odysseus‘ Frau Penelope und seine Kinder hatten ihn schon aufgegeben. Der Rest ist Geschichte. Oder Mythos. In meiner Jugend habe ich immer wieder vergeblich versucht, mich in die griechische Mythologie einzufinden. Mein Onkel schenkte mir Schmuckausgaben von Homers „Ilias“ und „Odyssee“, die stehen immer noch angestaubt in meinem Regal neben der Ausgabe von Gustav Schwabs "Sagen des klassischen Altertums". Stephen Frys Herangehensweise an die Themen hat mich hingegen komplett abgeholt. Seine freie Interpretation der Geschichten, sein Stil und die Tatsache, dass ich beim Lesen immer seine Stimme im Kopf hatte, haben mich begeistert. Endlich habe ich einen Zugang zu dem „wer ist wer“, „wer-mit-wem“ und „wer-gegen-wen“ in der griechischen Mythologie gefunden. Stephen Frys Schreibstil ist flott und er übersetzt den Stoff von Homer in eine moderne Sprache. Er schreibt locker, setzt aber einige Grundkenntnisse zur Materie voraus, was aber selbst mir keine Probleme bereitet hat. Sogar ich konnte der Handlung folgen, und das will etwas hießen. Manchmal kam ich mir vor wie ein gebannter Zuhörer, dem Stephen Fry in einem gemütlichen Plauderstündchen die griechischen Heldensagen erzählt. Frei, aber nicht zu frei (die Details stimmen alle mit dem Original überein), charmant und dennoch locker aus der Hüfte. Die Ironie, die man vom Autor gewohnt ist, darf nicht fehlen, oft liest man ein Augenzwinkern heraus. Da wird selbst die wildeste Irrfahrt zum Vergnügen – zumindest für die Leserschaft, für die Beteiligten bekanntermaßen eher weniger. Für mich war der Ausflug in die Welt der Mythen, Helden und Götter auf jeden Fall ein größerer Spaß als ich mir jemals vorstellen konnte. Die ersten drei Teile der Tetralogie muss ich unbedingt auch noch lesen, wobei ich aus meiner Erfahrung sagen kann, dass man auch den vierten Teil unabhängig von den anderen lesen und verstehen kann, solange man wenigstens über ein kleines bisschen Grundwissen zu dem nicht unkomplizierten Thema verfügt. Mein Weg zur „Odyssee“ hat rund 40 Jahre gedauert, im Vergleich dazu war die „Original Odyssee“ mit ihren zehn Jahren ja fast ein Kurztrip. Von mir volle Punktzahl.

  • Corinne Nathalie

    5/5

    17.02.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Den Helden neu besungen: Ἄνδρα μοι ἔννεπε, Μοῦσα – mit Stephen Fry

    Stephen Frys Odyssey ist ein strahlender Triumph — ein Buch, das Fry auf dem absoluten Höhepunkt seines Könnens zeigt. Seine unverwechselbare Stimme — witzig, charmant und zutiefst menschlich — durchdringt jede Seite mit einem Staunen, das zugleich uralt und frisch lebendig wirkt. Frys Verständnis der griechischen und römischen Literatur geht weit über ein einfaches Nacherzählen hinaus; er erfasst die emotionale Architektur der Mythen, die Psychologie der Helden und den kulturellen Pulsschlag, der sie geformt hat. Was dieses Buch so besonders macht, ist die Art, wie Fry Gelehrsamkeit mit Erzählkunst verbindet. Er ehrt die ursprünglichen Geschichten und schenkt ihnen gleichzeitig eine moderne Klarheit und Wärme, die sie intim wirken lässt, fast wie ein Gespräch unter Freunden. Sein Humor funkelt, seine Einsichten treffen mit leiser Brillanz, und seine Zuneigung zu den Figuren — fehlbar, edel, monströs, grossartig — ist unverkennbar. Odyssey zu lesen ist ein Genuss im besten Sinn: beruhigend, eintauchend und nährend für jede Seele, die sich in der Welt der antiken Mythen zuhause fühlt. Es ist ein Buch, das einlädt, zu verweilen, zu träumen und die zeitlose Magie der griechischen Vorstellungskraft neu zu entdecken. Ein wunderschönes, grosszügiges Werk — und ein unverzichtbares Buch für Liebhaberinnen und Liebhaber der Mythologie und für alle, die Stephen Fry schätzen.

  • Meggie

    aus Mertesheim

    5/5

    30.10.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    so macht Geschichte Spaß

    Troja ist gefallen und nun ist es an allen, heimzukehren. Odysseus in sein geliebtes Ithaka, Agamemnon zurück nach Sparta. Doch leider kommt Odysseus nie an und Agamemnon erwartet zuhause der Tod. Die Odyssee neu erzählt von dem grandiosen Autor Stephen Fry - ein Fest des Lesens und der griechischen Mythologie. Schon die ersten drei Bände der Tetralogie waren absolut fesselnd und nun erwartet uns der Abschluss der griechischen Geschichte, die darin endet, dass sich die Götter aus der Menschenwelt zurückziehen und sie sich selbst überlassen. Odysseus ist fast jedem ein Begriff. Denn er irrte zehn Jahre umher, bevor er es schaffte, nach Hause zurückzukehren und seine Frau Penelope endlich wieder in die Arme schließen zu dürfen. Doch was passierte unterwegs? Von Troja (heute Türkei) bis nach Ithaka (Insel vor der Westküste Griechenlands) ist es eigentlich nicht weit. Aber die Götter waren erzürnt über den Sieg über Troja und straften die Heimkehrer mit einem Sturm. Und ab da beginnt das 10jährige Abenteuer der Heimkehr. Der Autor erzählt dabei mit einem zwinkernden Auge, mit ein bisschen Sarkasmus und mit viel packendem Wissen. Und wir erleben, wie sich Odysseus tapfer schlägt, wie Agamemnon in seinen eigenen Tod läuft, wie die Nebencharaktere sich in ihr Leben zurückkämpfen oder es verlieren und vor allem, wie die griechischen Götter sich nicht mehr so sehr einmischen und letztendlich ganz aus dem Leben der Menschen verschwinden. Diesmal geht es um Helden, um Abenteuer und um den unstillbaren Zwang, endlich heimzukehren. Nur um dann herauszufinden, dass es zu Hause auch Probleme gibt, die gelöst werden müssen. Die griechische ist in meinen Augen die spannendste Mythologie. Insoweit gibt es wohl nichts vergleichbares, weil sich die Götter so dermaßen in das menschliche Leben einmischen, wie sonst nirgends. Und dies führt natürlich immer wieder zu Problemen, zu Kämpfen, zu Intrigen und Streit. Aber das macht die Mythologie auch aus und ist deswegen so ein interessantes und umfangreiches Thema. Dass der Autor Spaß an diesem Thema hatte, merkt man deutlich und das macht einem das Lesen auch so angenehm. Denn mit diesem Spaß bekommt man das Wissen beigebracht und lernt so eine Menge über das Thema Mythologie und die Griechen. Ich weiß, dass ich noch öfter zu dieser Reihe greifen werde. Meggies Fussnote: So macht Geschichte Spaß.

  • Alrik Gerlach

    aus NordWestMecklenburg

    5/5

    13.10.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Zwischen Göttern, Giganten und genialem Humor

    Götter, Monster, Nymphen – und mittendrin ein Typ, der einfach nur nach Hause will. Klingt banal? Nicht, wenn Stephen Fry die Geschichte erzählt. Der Mann hat’s einfach drauf, aus uralten Sagen wieder pures Kopfkino zu machen. Seine Version der Odyssee ist keine staubige Schulbuchlektüre, sondern ein mitreißendes, witziges und ziemlich respektloses Abenteuer, das Homer wahrscheinlich selbst gefallen hätte – zumindest an seinen guten Tagen. Odysseus irrt hier nicht nur über die Meere, sondern stolpert auch durch die Untiefen menschlicher Eitelkeit, göttlicher Willkür und richtig schlechter Entscheidungen. Fry versteht es, diesen epischen Stoff so lebendig zu machen, dass man sich fast wünscht, mit an Bord zu sein – solange man nicht der Typ ist, den die Sirenen anlächeln. Der Humor ist britisch-trocken, die Dialoge sprühen vor Wortwitz, und trotz all der mythologischen Schwere bleibt das Ganze erstaunlich leichtfüßig. Was mich besonders fasziniert: Fry schreibt, als würde er selbst irgendwo an Deck stehen, mit einem Glas Wein in der Hand, kommentierend, fluchend und lachend zugleich. Diese Kombination aus Respekt vor der Vorlage und kompletter Frechheit im Ton macht das Buch zu etwas Einzigartigem. Am Ende fühlt sich Odyssee an wie ein großartiges Finale einer Serie, die man eigentlich nicht enden lassen will. Man klappt das Buch zu und denkt sich: „Verdammt, warum hat Zeus keine Fortsetzung bestellt?“ Wer sich von Göttern, Helden und Frys genialem Erzählstil verführen lassen will – bitte sehr. Aber Achtung: Danach wirken viele moderne Helden nur noch wie blasse Kopien mit GPS. Fazit: Episch, witzig, klug – und ganz sicher kein antiker Staubfänger.

Kundinnen und Kunden meinen

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