Wie kann der Wandel in die Welt kommen, mit dem wir eine enkeltaugliche Zukunft sichern? Und was hat dieser Wandel mit mir zu tun? In Zeiten grundlegender Veränderungen zeigt Maike Sippel, Professorin für Nachhaltigkeit, warum wir nicht hilflos auf Weichenstellungen der Politik warten müssen. Es ist an der Zeit, selbst die Segel zu setzen. Maike Sippel entwirft einen Plan, wie wir den gesellschaftlichen Wandel wahrscheinlicher machen und zugleich unsere Resilienz stärken. Sie präsentiert zwölf mutige Gedanken, um die Welt zu verändern – mit Kopf, Herz und Hand. Positiv, undogmatisch und konkret – das Handbuch für die Abenteuerreise des Wandels.
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Ein super Buch für eine gute Zukunft
Bewertung am 01.11.2025
Bewertungsnummer: 2642397
Bewertet: Buch (Taschenbuch)
Maike Sippel will mit ihrem Buch „Die Welt, der Wandel und ich“ jedem Einzelnen Mut machen, den notwendigen Wandel selbst in die Hand zu nehmen. Angesichts der vielen Katastrophen, der negativen Nachrichten und eines von vielen als zu langsam wahrgenommenen Wandels ermuntert sie die Menschen, die Dinge selbst in die Hand zu nehmen. Es gilt, den Fakten in die Augen zu schauen, sie nicht zu verdrängen oder zu ignorieren und daraus - und das ist die eigentliche Botschaft - etwas Positives nach eigenen Kräften zu gestalten. Das sollte keine Mühe sein, sondern Spaß machen und sie spricht davon, gemeinsam das „Abenteuer Zukunft“ nach wünschenswerten Visionen zu leben.
Sie motiviert die Leser, dankbar zu sein für das, was ist und Dankbarkeit zur persönlichen Grundhaltung zu machen. Dankbarkeit und Achtsamkeit sind nach ihren Worten der soziale Kitt für den gesellschaftlichen Zusammenhalt und die Grundvoraussetzung für ein glückliches Zusammenleben. Eine Rückbesinnung auf die eigenen Werte ist eine weitere Voraussetzung und Werte, die im Kern zeitlos sind und in vielen Regionen und Philosophien fast identisch sind, dienen als Leitstern für Veränderungen. Der Wert, unseren Nachfahren ein gutes Leben zu ermöglichen, ist unbestritten und sie postuliert ihn für alle Menschen.
Dabei erliegt sie nicht irgendwelchen Illusionen, sondern bleibt ganz realistisch dabei, den Prozess zu sehen, der Schritt für Schritt erfordert. Jeder lange Weg beginnt mit dem ersten Schritt, dem viele weitere folgen werden, besonders dann, wenn man Wege freud- und genussvoll gemeinsam geht und auch Sorgen und Ängste mit anderen teilen kann. Dafür bietet sie uns als Professorin für Nachhaltigkeit und Transformation das Instrumentarium des Foodprints auf der einen Seite und den des Handprints auf der anderen an.
Sie bestärkt die Leser: Verändere dich selbst, spreche darüber und tue dich mit anderen zusammen. Überzeuge andere durch positive Kommunikation und eigenes Handeln. Bekräftige die, die politische, wirtschaftliche und kulturelle Verantwortung übernommen haben, diese im Sinne der Werte und zum Wohle der Menschen mit Mut und Beständigkeit wahrzunehmen. Umweltveränderungen und die daraus resultierenden Gefahren müssen wieder mehr ein politisches Thema werden. Davon überzeugt man natürlich am meisten durch das eigene Vorbild.
Ein spannender Ansatz ohne erhobenen Zeigefinger, der die Mühen und Zweifel lohnt, die damit verbunden sind. So lautet eine Überschrift. „Sich um sich selbst kümmern und für den Wandel sorgen - eng verknüpft“, vielleicht die Kernbotschaft dieses mutigen und mutmachenden Buches. Als Wissenschaftlerin und Autorin gelingt es Maike Sippel in wunderbarer Weise, die Fakten in wissenschaftlicher Korrektheit zu belegen und daraus gleichzeitig Handlungen zu empfehlen, die sinnvoll und notwendig erscheinen. Das scheint mir eine wesentliche Aufgabe der Wissenschaft zu sein, zu sagen, was ist und was geschehen könnte, Leitsterne vorzuschlagen und Wege zur Umsetzung aufzuzeigen.
Kurz: Das richtige Buch zur richtigen Zeit. Der Autorin und uns allen kann man nur wünschen, dass es sehr erfolgreich ist und dass viele Menschen die vorgeschlagenen Wege mutig und fröhlich gehen. Es ist ein Buch, das auf der Grundlage des „Jetzt“ entstanden ist, aber aufgrund der Grundsätzlichkeit zeitlos erscheint. Das können unsere Enkel auch noch lesen (können wir ihnen evtl. auch jetzt schon schenken!) und vielleicht sind wir in einer hoffentlich guten Zukunft dann glücklich und dankbar, diesen Weg mutig mitgegangen zu sein.
Die Welt verbessern
Christopher Bahn (Mitglied der Book Circle Community) am 18.09.2025
Bewertungsnummer: 2600382
Bewertet: Buch (Taschenbuch)
Ein wichtiges Buch für alle, die bei unseren gesellschaftlichen Problemen nicht nur zuschauen oder alles der Politik delegieren, sondern selbst anpacken wollen. Die Autorin gibt in zwölf Kapiteln mit vielen Beispielen wertvolle Tipps, wie das gelingen kann. Eine sehr wertvolle und hilfreiche Lektüre. Sehr empfehlenswert.
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