Produktbild: Herrliche Zeiten - Dem Himmel so nah
Band 2

Herrliche Zeiten - Dem Himmel so nah Roman

Aus der Reihe Herrliche Zeiten
11

16,99 €

inkl. gesetzl. MwSt.

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB 3

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Verkaufsrang

2871

Erscheinungsdatum

24.09.2025

Verlag

Fischer E-Books

Seitenzahl

752 (Printausgabe)

Dateigröße

7413 KB

Sprache

Deutsch

EAN

9783104917757

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB 3

eBooks im ePUB 3-Format erlauben eine dynamische Anpassung des Inhalts an die jeweilige Display-Größe des Lesegeräts. Das Format eignet sich daher besonders für das Lesen auf mobilen Geräten, wie z.B. Ihrem tolino, Tablets oder Smartphones.

Kopierschutz

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Verkaufsrang

2871

Erscheinungsdatum

24.09.2025

Verlag

Fischer E-Books

Seitenzahl

752 (Printausgabe)

Dateigröße

7413 KB

Sprache

Deutsch

EAN

9783104917757

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  • Gertie G.

    aus Wien

    5/5

    28.09.2025

    eBook (ePUB 3)

    Eine gelungene Fortsetzung

    In diesem zweiten Teil der Dilogie stehen neben den Protagonisten des ersten Bandes, Vicky, Paul und Auguste, deren Kinder im Mittelpunkt. Sie sind durch freundschaftliche bzw. verwandtschaftliche Beziehungen ebenso verbunden wie die Länder Großbritannien, Frankreich und Deutschland. Nicht alle Erwartungen der Eltern und Kinder erfüllen sich. Statt in das Familienunternehmen einzutreten, wird einer Soldat, ein anderer liebäugelt mit dem Sozialismus. Von den Töchtern wird erwartet, sich den üblichen Konventionen zu unterwerfen, also hübsch und pflegeleicht zu sein, sowie eine vorteilhafte Ehe zu schließen. Die Konflikte in den Familien sind daher vorprogrammiert. Wenig von den Träumen gelingt im ersten Anlauf. Es müssen persönliche Schicksalsschläge hingenommen werden, bis sich letzten Endes doch einige erfüllen. Meine Meinung: Peter Prange hat mit diesem historischen Roman, der wie es für ihn üblich ist, wortgewaltig und opulent daherkommt, ein Weltbild geschaffen, in dem es gärt. Letztlich wird der gesamte Kontinent wie Schlafwandler (© Christopher Clark) in den Ersten Weltkrieg taumeln. Geschickt verquickt er historische Fakten mit seinen fiktiven Charakteren. So werden den deutschnationalen, antisemitischen und kolonialistischen Ansichten von Alfred Hugenberg (1865-1951) und dessen Freunde vom Alldeutschen Verband mehrmals großen Raum eingeräumt. Die Gegner des Engagements in Afrika („Was haben wir in Afrika verloren?“) bleiben ungehört. Gut gelungen ist Peter Prange, dass er die zahlreichen Handlungsstränge, die zwischenzeitlich ein wenig aus dem Ruder laufen, wieder einfängt und zu den ursprünglichen Charakteren Vicky, Paul und Auguste zurückkehrt. Eine Kritik muss ich allerdings anbringen: Die Art und Weise wie Claire ihr Medizinstudium absolviert, ist wenig glaubwürdig. Fazit: Gerne gebe ich dieser Fortsetzung 5 Sterne.

  • Magnolia

    5/5

    24.09.2025

    eBook (ePUB 3)

    Liebe und Freundschaft über Grenzen hinweg

    Nicht immer waren es „Herrliche Zeiten“, von denen Peter Prange erzählt. Nachdem ich „Die Himmelsstürmer“, das erste Buch der Dilogie, vor nunmehr einem Jahr gelesen habe, ist auch der Nachfolgeband „Dem Himmel so nah“ zugeklappt, es waren wiederum sehr intensive Lesestunden. Prange zeigt ein Europa zwischen Glanz und Abgrund, zwischen Traum und Albtraum. Von der Gründung des Deutschen Kaiserreiches 1871 bis nach dem Ersten Weltkrieg sind die herrlichen Zeiten angesiedelt, der zweite Band beginnt im Jahre 1900. Während der erste Band den Focus auf Vichy, Paul und Auguste legt, die sich in Karlsbad begegnen und nie mehr aus den Augen verlieren, sind es nun auch ihre Kinder und noch einige mehr, deren Wege wir verfolgen. Claire ehelicht den Unternehmersohn Friwi, der zunächst in China und bald danach in den deutsch-südwestafrikanischen Kolonien gegen die Ureinwohner kämpft. Ein blutiger Kampf gegen die Herero, alles um Deutschland als kommende Weltmacht zu etablieren. Nachdem die Ehe gescheitert ist, geht Claire zurück nach England, dort schließt sie sich den Suffragetten an, während es Kaspar, ihre einstige große Liebe, nach Russland verschlägt. In St. Petersburg gerät er immer tiefer hinein in die politischen Unruhen, die Revoluzzer werden zunehmend radikal, was ihm dann doch nicht mehr behagt. Drei Handlungsstränge – in Berlin, London und Paris – sind ineinander verwoben. Über Ländergrenzen hinweg verstehen sie sich, sowohl menschlich als auch kulturell funktioniert das Zusammenleben, was auf der politischen Ebene allmählich verloren geht. Der wiedererstarkte Antisemitismus etwa ist es, der mit dem Nationalsozialismus einhergeht und auf den Ersten Weltkrieg zusteuert. Ein Szenario, das aufzeigt, wie unfähig die Menschheit ist, in Frieden zu leben. Zuvor aber wird investiert, es ist die Zeit der großen Erfindungen, die Untertunnelung des Ärmelkanals ist wieder im Gespräch. Auch Paul, der inzwischen mit Vicky verheiratet ist, hat große Pläne, die Auguste Escoffier, der Koch aus Leidenschaft, seit jeher umtreiben. Er pendelt zwischen Frankreich und England, vergisst dabei auch seinen deutschen Freund Paul nicht, viele seiner Kreationen sind weltberühmt – man denke nur an Crêpe Suzette. Eingebettet in den historischen Hintergrund sind es die Charaktere, die den herrlichen Zeiten Struktur geben und die Geschichte lebendig werden lassen. Durch die kurzen Kapitel, die wechselseitig von den Hauptakteuren und deren weit verzweigter Familie, von deren Wünsche und Träume und ihrem unbedingten Durchhaltewillen erzählen, zuweilen aber auch von ihrem verbissenen Kampf und ihren Irrwegen, verliert man nie den Überblick. Die Personen sind überwiegend fiktiv, dem gut gegliederten Personenverzeichnis am Ende des Buches kann man die historischen Persönlichkeiten entnehmen, zu denen auch Auguste, der König der Köche oder auch der Koch der Könige gehört. „Herrliche Zeiten – Dem Himmel so nah“ ist eine Geschichte von Liebe und Freundschaft in einem von Fortschritt geprägten Europa fern jeglicher Grenzen – auch wenn dieser schöne Traum nicht von Bestand ist. „Auf die herrlichen Zeiten, in denen wir leben“ und die wir uns hoffentlich nicht selbst zerstören.

  • Michael Malkemus

    Thalia Book Circle Community

    5/5

    01.02.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Herrliche Historienerzählung über herrliche Zeiten!

    Peter Prange ist und bleibt für mich einer der besten Erzähler zu historischen Begebenheiten in Deutschland und ich hoffe, er schreibt noch viele Jahre weiterhin so wunderbar lesbare Bücher. Das sind, sofern man Romane mit historischen Hintergrund mag, echte Pageturner, nicht nur für verregnete Sonntagnachmittage. Peter Prange versteht es einfach, historische Begebenheiten so in die Handlung des Romans einzuflechten und mit menschlichen Attitüden zu würzen, das man meint,, es ist genauso passiert und die der dichterischen Freiheit entsprungenen Personen hätten an genau diesem Tag mit historisch verbürgten Personen geredet, gelacht, sich geliebt oder gestritten. Ja man hat sogar während dem Lesen auch auf Personen mit einer negativ belegten Rolle auch einen gewissen Groll. Ich kann beim besten Will einfach nichts negatives an den Romanen von Peter Prange finden, die Handlung ist flüssig, für eine Handlung, welche über mehrere Länder und mehrere Familien spielt, für mich überaus lesenswert. Da habe ich schon häufiger Romane in der Hand gehabt, wo die Handlung ihren Faden verloren hatte. Auch wird der Leser unterschwellig auch belehrt, nämlich warum der Krieg 1914 eigentlich gar nicht zu verhindern war, weil die große Mehrheit der Menschen, welche das Sagen hatten, schlicht diesen Krieg wollten.

  • Bewertung

    aus Heyerode

    5/5

    26.11.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Herrliche Lektüre

    Man fühlt sich sofort wieder wohl im Buch - es knüpft prima an am Vorgänger. Wir befinden uns im Jahr 1900 und Claire - sie ist brittische Tochter eines Industriellen, heiratet den Berliner Unternehmersohn Friwi. Claire setzt sich für Frauenrechte ein und Friwi kämpft für den wirtschaftlichen Erfolg. In Claire spukt aber noch immer der Revoluzer Kaspar herum, den sie noch nicht vergessen kann. Diese drei Charaktere sind sehr unterschiedlich dargestellt. Sehr gut finde ich, wie die reale Historie in die fiktive Handlung eingebunden ist, wie immer sehr gut gemacht von Peter Prange, wie nicht anders zu erwarten. Der Streit Europas um die Vorherrschaft ist sozusagen der Hintergrund des Ganzen. Sehr gut in die Romanhandlung hineingepackt und überaus perfekt recherchiert und an die LeserInnen gebracht. Diese mehr als 700 Seiten lesen sich sehr fesselnd, sehr tiefgreifend, kurzweilig und lebendig. Prange ist mit dieser Fortsetzung wieder ein Sahnstückchen-Roman gelungen !!! #peterprange #fischerverlag #herrlichezeitendemhimmelsonah #heidizengerling

  • Christopher Bahn

    Book Circle Community

    5/5

    19.10.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Eine Familie im Umbruch

    Ein wunderbares Buch über das Fin de siecle in Deutschland, die Zeit von 1900-1914. Mehrere Erzählstränge führen uns bis in das revolutionäre Russland oder in das Hotel Ritz in Paris zum “Koch der Könige”. Obwohl als Roman verfasst, fängt das Buch sehr gut die Stimmung der Zeit ein und ist daher ein tolles Geschichtsbuch für diejenigen, die keine Geschichtsbücher mögen. Gleichwohl war diese Zeit nur schön für die, die Macht und Geld hatten. Sehr gut geschrieben und eine flüssige Lektüre. Sehr empfehlenswert.

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