Ist das, was für mich vernünftig ist, auch objektiv vernünftig?
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Sprache:Deutsch
16,95 €
inkl. gesetzl. MwSt.,
Beschreibung
Produktdetails
Einband
Taschenbuch
Erscheinungsdatum
07.04.2025
Verlag
GRINSeitenzahl
24
Maße (L/B/H)
21/14,8/0,3 cm
Gewicht
51 g
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
ISBN
978-3-389-12320-1
Studienarbeit aus dem Jahr 2025 im Fachbereich Philosophie - Praktische (Ethik, Ästhetik, Kultur, Natur, Recht, ...), Note: 1,3, Hochschule für Philosophie München, Veranstaltung: Die neue Kritik der instrumentellen Vernunft. Von der Kritischen Theorie bis zu Christine Korsgaard, Sprache: Deutsch, Abstract: Ist das, was für alle Einzelnen nützlich ist, auch vernünftig? Was meint Vernunft eigentlich? Und ist das Einzel-Vernünftige auch objektiv vernünftig, also unabhängig von den einzelnen Interessen? Also kürzer gefragt: Ist das Nützliche das Vernünftige? Die Frage soll in dieser Arbeit untersucht werden. Basierend auf einem Vernunftbegriff von Immanuel Kant wird die Mittel-Zweck-Relation untersucht, zunächst in der Kritischen Theorie von Max Horkheimer, der zwischen der Subjektiven und Objektiven Vernunft differenziert und eine unzulässige Verschiebung des Vernunftbegriffs zum Nutzen des Einzelnen unter Vernachlässigung einer übergeordneten Vernunft beklagt. In einem zweiten Versuch wird in die Analytische Philosophie verzweigt, wo sowohl Christine Korsgaard als auch Stephen Darwall mit unterschiedlichen, aber dennoch aufeinander aufbauenden Konzepten versuchen, Kriterien zu entwickeln, wann ein subjektives Wollen dann doch auch objektiv vernünftig, d.h. unabhängig vom subjektiven Standpunkt, ist. Basis ist die Grundlegung der Metaphysik der Sitten von Immanuel Kant, die darum in den hierfür relevanten Teilen auch entfaltet werden muss. In der Ausarbeitung wird eine Linie entlang der o.a. Fragestellungen unter Rückgriff auf die Veröffentlichungen der genannten Autoren komponiert, die durch eigene Überlegungen ergänzt wird. Man stelle sich vor: Ich habe lange gespart, verdiene gut, und habe auch noch eine Erbschaft gemacht. Endlich kann ich meinen Wunsch erfüllen, für mich und meine Familie ein schönes Haus im Grünen zu kaufen. Ich werde unabhängig von den steigenden Mieten, bin endlich mein eigener Herr und kann mein Eigentum nach meinem Gusto gestalten. Mein Gefühl sagt mir: Ich habe eine nützliche, also vernünftige Sache gemacht. Das würden vermutlich viele so machen, vorausgesetzt, die Mittel stünden ihnen zur Verfügung. Alle hätten dann gemäß ihrem Nutzenkalkül vernünftig gehandelt. Somit müsste das nicht nur für die einzelnen Menschen, sondern generell, also objektiv vernünftig sein.
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