Gottfried Kinkel, die Medien und die Revolution 1849/50 Sechs philologische Studien
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Beschreibung
Produktdetails
Einband
Gebundene Ausgabe
Erscheinungsdatum
19.11.2025
Abbildungen
mit 10 überw. farbigen Abbildungen
Verlag
Wallstein VerlagSeitenzahl
187
Maße (L/B/H)
22,7/14,5/1,8 cm
Gewicht
376 g
Farbe
Beige / Tabak
Auflage
1
Sprache
Deutsch
ISBN
978-3-8353-5967-3
Nur knapp entging der Freischärler Kinkel 1849 einer kriegsrechtlichen Erschießung. Nach seiner Verurteilung zu lebenslanger Zuchthaushaft empörten Karikaturen des wollespulenden Dichters und Kunsthistorikers die liberale Öffentlichkeit. Mit seiner von Carl Schurz ermöglichten Flucht (1850) aus dem Zuchthaus Spandau nach Schottland wurde Kinkel definitiv zum europäischen Freiheitshelden. Er hatte schon im Vorfeld Einiges für diese Aufmerksamkeit getan: mit der unermüdlichen Berichterstattung über seine Auftritte im Preußischen Abgeordnetenhaus für verschiedene Zeitungen und mit seiner Mitarbeit an der lithographischen Nachrichtenagentur der Pfälzer Revolutionsregierung im Mai 1849. Noch in der Haft vollendete er einen Aufsatz über Sozialismus in der Kunst, der hier erstmals in seinen verschiedenen Fassungen rekonstruiert wird. Aber auch die Kontroversen über seine Person nützten seinem Ansehen, die 1849/50 in Zeitungen und Zeitschriften ausgetragen wurden, unter auffällig starker Beteiligung von Frauen. Neben Marie von Bruiningk, die auch ein »Kinkel-Album« organisierte, kam dem Engagement der Ehefrau – der Musikerin und Autorin Johanna Kinkel gesch. Mathieux – besonderes Gewicht zu, die für ihren inhaftierten Mann als Redakteurin und Herausgeberin einsprang.
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