1890 eröffnete der Zürcher Frauenbund zur Hebung der Sittlichkeit die erste Maternité der Schweiz vor den Toren der Stadt Zürich. Das «Pilgerbrunnen» genannte Heim wurde auf evangelischer Grundlage geführt und sollte ledigen Müttern mit ihren Kindern Zuflucht und Unterstützung bieten. Geleitet wurde es von Schwestern der Diakonissengemeinschaft Riehen, die in einem rasant wachsenden Quartier auf die schwierigen Lebensrealitäten alleinstehender Frauen, ausserehelicher Kinder und von Eltern mit Migrationserfahrung trafen. Das Haus passte seine Ausrichtung immer wieder an. 1930 wurde es zum Säuglingsheim, nach dem Neubau 1948 zum Säuglings- und Mütterheim und 1984 zum Kinderheim. Heute ist das Kinderhaus Pilgerbrunnen das grösste Kleinkinderheim im Kanton Zürich. Die Eröffnung eines Neubaus 2026 ist der Anlass, auf seine Geschichte zurückzublicken. Die beiden Autorinnen berichten über das Leben und Arbeiten in der Einrichtung und das freiwillige Engagement vieler Frauen.
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24.12.2025
Buch (Paperback)
Wissenschaftliche fundierte Recherchen
Gut zu lesen, gute Gliederung, interessante Durchleuchtung einer historischen Entwicklung, über mehrere Jahrzehnte hinweg
Objektive nicht ideologische Analyse
Zu empfehlen für Fachleute und Laien
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