Produktbild: Berliner Bohème

Berliner Bohème

13

15,99 €

inkl. gesetzl. MwSt.

Produktdetails

Format

ePUB 3

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Erscheinungsdatum

09.09.2025

Herausgeber

Gabi Wuttke

Verlag

Bebra verlag

Seitenzahl

144 (Printausgabe)

Dateigröße

3775 KB

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

9783839341506

Produktdetails

Format

ePUB 3

eBooks im ePUB 3-Format erlauben eine dynamische Anpassung des Inhalts an die jeweilige Display-Größe des Lesegeräts. Das Format eignet sich daher besonders für das Lesen auf mobilen Geräten, wie z.B. Ihrem tolino, Tablets oder Smartphones.

Kopierschutz

Nein

Dieses eBook können Sie uneingeschränkt auf allen Geräten der tolino Familie, allen sonstigen eReadern und am PC lesen. Das eBook ist nicht kopiergeschützt und kann ein personalisiertes Wasserzeichen enthalten. Weitere Hinweise zum Lesen von eBooks mit einem personalisierten Wasserzeichen finden Sie unter Hilfe/Downloads.

Family Sharing

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Mit Family Sharing können Sie eBooks innerhalb Ihrer Familie (max. sechs Mitglieder im gleichen Haushalt) teilen. Sie entscheiden selbst, welches Buch Sie mit welchem Familienmitglied teilen möchten. Auch das parallele Lesen durch verschiedene Familienmitglieder ist durch Family Sharing möglich. Um eBooks zu teilen oder geteilt zu bekommen, muss jedes Familienmitglied ein Konto bei Thalia oder einem anderen tolino-Buchhändler haben. Weitere Informationen finden Sie unter Hilfe/Family-Sharing.

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Erscheinungsdatum

09.09.2025

Herausgeber

Gabi Wuttke

Verlag

Bebra verlag

Seitenzahl

144 (Printausgabe)

Dateigröße

3775 KB

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

9783839341506

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  • meerblick

    5/5

    17.03.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Berlin erleben

    Egon Erwin Kisch, der aus Prag stammende Schriftsteller und Journalist, beweist in seinen kurzen Erzählungen über seine Zeit in Berlin einen scharfen Blick und einen bewundernswerten Verstand. Diese Stücke sind vor über einhundert Jahren entstanden, bleiben in ihrer Originalität auch heute noch wunderbar lesbar. Man taucht ein in eine längst vergangene Welt, wird gefangen genommen von dieser bildhaften Sprachvirtuosität, die sich unglaublich lebendig präsentiert und den Zeitgeist gekonnt abbildet. Im Schmelztiegel der Weimarer Republik, der Ausgelassenheit und Lebensfreude, des sich Ausprobieren und unbändiger Feierlaune zeichnet der Autor das Bild einer Stadt und ihrer Menschen, das auch von Armut, den großen Herausforderungen des Alltags berichtet. Eine bunte Mischung von dreißig kurzweiligen, mal nachdenklich stimmenden und immer interessanten Geschichten hat der BeBra Verlag in ‘Berliner Bohème‘ zusammengestellt und mit einem gelungenen Nachwort von Gabi Wuttke über das Leben von Egon Erwin Kisch komplettiert.

  • Bewertung

    5/5

    14.03.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    „Berliner Bohème in edlem Gewand: Kischs Berlin der 1920er“

    Die Neuauflage von Berliner Bohème versammelt über 30 Texte, in denen der renommierte Prager Journalist und Schriftsteller Egon Erwin Kisch seine präzisen Beobachtungen und Erlebnisse aus dem Berlin der 1920er Jahre schildert. Die Sammlung zeichnet sich durch ihren zeitkritischen, oft ironischen Stil aus, der das Lebensgefühl der Berliner Bohème pointiert und lebendig einfängt. Besonders gelungen ist die Auswahl der Geschichten: Kisch versteht es, das Berliner Milieu differenziert zu skizzieren, wobei einzelne Szenen trotz des historischen Kontextes noch immer aktuelle Resonanz besitzen. Die Texte sind kurzweilig, mit einer Sprache, die den Zeitgeist authentisch vermittelt und die Lesenden zugleich unterhält und zum Nachdenken anregt. Auch die neu gestaltete bibliophile Ausstattung der Ausgabe verdient Beachtung: ein stabiler Pappband mit Halbleinen und feiner Prägung macht das Buch zu einem haptischen Erlebnis und betont den literarischen Wert der Sammlung. Das Nachwort, das Kischs Lebensstationen nachzeichnet, bietet zudem einen nützlichen Kontext für Leser:innen, die mehr über den Autor erfahren möchten. Insgesamt ist Berliner Bohème eine gelungene Mischung aus literarischem Dokument und unterhaltsamer Lektüre, die sowohl historisch Interessierte als auch Liebhaber:innen pointierter Gesellschaftsbeobachtungen anspricht.

  • Bewertung

    5/5

    13.03.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Mit dem rasenden Reporter mitten hinein in das Berlin der 1920er

    Die Textsammlung Berliner Bohème von Egon Erwin Kisch* ist ein wunderbar gestaltetes Buch, das den Leser direkt in das pulsierende Berlin der Weimarer Republik versetzt. Durch die gelungene Auswahl an Reportagen, Artikeln und Texten entsteht das Gefühl, als würde man selbst durch die Straßen der 1920er-Jahre gehen und das Leben dieser Zeit hautnah erleben. Besonders beeindruckt hat mich, wie lebendig Kisch schreibt. Beim Sechstagerennen hatte ich tatsächlich das Gefühl, live dabei zu sein – die Spannung, die Atmosphäre, das Publikum – alles wird so anschaulich beschrieben, dass man sich mitten im Geschehen wähnt. Genau hier zeigt sich, warum Kisch als einer der bedeutendsten Reporter seiner Zeit gilt. Seine Texte sind packend, lebendig und niemals langweilig. Da versteht man sofort, warum Menschen damals gerne Zeitung gelesen haben. Die Sammlung zeichnet gleichzeitig ein eindrucksvolles Gesellschaftsbild des Berlins der Zwanzigerjahre. Man begegnet unterschiedlichen Orten, Menschen und Milieus, die zusammen ein faszinierendes Bild dieser bewegten Zeit ergeben. Besonders gefallen hat mir der Text über das Tanzlokal, der die Stimmung und das Lebensgefühl dieser Jahre wunderbar einfängt. Ganz anders, aber ebenfalls interessant, ist der Abschnitt über das Leichenschauhaus – etwas makaber, aber gerade deshalb ungewöhnlich und eindrucksvoll. Kischs Schreibstil gefällt mir besonders gut. Er schreibt locker, lebendig und mit einem Blick für Details, die Szenen sofort greifbar machen. Seine Texte erinnern mich stark an die Atmosphäre der Serie Babylon Berlin, die ebenfalls das Berlin der Weimarer Republik so eindrucksvoll darstellt. Dieses Buch eignet sich sowohl dafür, einen ganzen Abend darin zu lesen, als auch immer wieder einzelne Texte aufzuschlagen und kurz in diese Zeit einzutauchen. Insgesamt eine großartige Sammlung, die zeigt, warum Egon Erwin Kisch als „rasender Reporter“ Literatur- und Journalismusgeschichte geschrieben hat. Ein wirklich tolles Buch mit spannenden Artikeln, das Geschichte lebendig werden lässt.

  • Tine13

    Thalia Book Circle Community

    5/5

    13.03.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Einblicke in die Arbeit des rasenden Reporters

    In dem kleinen Büchlein mit dem Titel „Berliner Bohème“ versammeln sich kurze Geschichten und Anekdoten des bekannten Prager Journalisten, Reporters und Schriftstellers Egon Erwin Kisch, die sich allesamt mit dem Berliner Leben beschäftigen. Man erkennt beim Lesen sofort, schon damals war Berlin eine spannende Stadt und etwas Besonderes. Egal ob man die Polizei begleitet, skurrile Museen, Cafés oder Theater besucht, bekommt man den Eindruck von Besonderheiten, Kultur, Kunst und Innovationen. Kisch schwört den Zeitgeist der Weimarer Republik herauf und zeigt ein Berlin der golden Twenties, das schon damals ein Schmelztiegel für Menschen aus aller Welt war, offen und innovativ, bevor es in eine dunkle Zeit abtauchen musste! In zeitkritischer ironischer, spritziger und damals gebräuchlicher Ausdrucksweise, weckten seine Berichterstattungen bei mir Sehnsüchte nach ausgefeilten, ansprechenden und anspruchsvollen Zeitungsartikeln, nach denen man heutzutage lange suchen muss. Ein sehr schönes Nachwort zu seiner beeindruckenden Lebens- und Berufsgeschichte hat am Ende die Herausgeberin Gabi Wuttke eingefügt, fand ich sehr informativ. Sehr gelungen auch die Aufmachung und Gestaltung des Buches mit dem schlichten grauen Karton und dem auffallend violetten Kontrast der Titelschrift und seitlichem Bindung. Mein Fazit: Immer was los in Berlin, damals vor hundert Jahren war der rasende Reporter Kisch auf der Suche nach Geschichten und Geschichte, mit kritischen Blicken verfolgte er das Geschehen. Eine schöne Zeitreise in eine Stadt, die schon immer energiegeladen, jung, provokant und arm war. Aber extravagant, eben unverkennbar Berlin .

  • Bewertung

    aus Lichtenstein

    5/5

    10.03.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Berlin vor hundert Jahren

    Eine bunte Auswahl vieler Kurzgeschichten erwartet die Leser, die alle im Berlin der sogenannten Goldenen Zwanziger spielen. Der Autor beobachtet die Menschen genau und erzählt ihre Geschichten, mal heiter, mal nachdenklich oder traurig. Dadurch gewinnt man einen interessanten Eindruck vom Leben zur damaligen Zeit, von den Nöten, Problemen, aber auch Vergnügungen der meist einfachen Leute.Eine bunte Auswahl vieler Kurzgeschichten erwartet die Leser, die alle im Berlin der sogenannten Goldenen Zwanziger spielen. Der Autor beobachtet die Menschen genau und erzählt ihre Geschichten, mal heiter, mal nachdenklich oder traurig. Dadurch gewinnt man einen interessanten Eindruck vom Leben zur damaligen Zeit, von den Nöten, Problemen, aber auch Vergnügungen der meist einfachen Leute.

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