Produktbild: Jede Stimme zählt

Jede Stimme zählt Von Demokraten unterschätzt, von Populisten umworben: migrantische Deutsche als politische Kraft

1

20,00 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

18.06.2025

Verlag

Ch. Links Verlag

Seitenzahl

175

Maße (L/B/H)

21,4/13,9/1,9 cm

Gewicht

286 g

Farbe

Terracotta

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-96289-248-7

Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

18.06.2025

Verlag

Ch. Links Verlag

Seitenzahl

175

Maße (L/B/H)

21,4/13,9/1,9 cm

Gewicht

286 g

Farbe

Terracotta

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-96289-248-7

Herstelleradresse

Christoph Links Verlag
Prinzenstraße 85 D
10969 Berlin
DE

Email: info@aufbau-verlag.de

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Wichtiges Buch in dieser Zeit

Lea am 21.09.2025

Bewertungsnummer: 2602331

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Was passiert, wenn Millionen Stimmen überhört werden und sich dann denen zuwenden, die zuhören (oder zumindest so tun)? Genau darum geht’s in diesem Buch. Özgür Özvatan nimmt migrantische Deutsche als politische Kraft in den Blick, nicht als Randgruppe, sondern als Wähler:innen mit wachsendem Einfluss. Und er zeigt, wie Demokrat:innen diese Gruppe seit Jahren unterschätzen, während rechte und populistische Akteure längst im digitalen Raum aktiv um sie werben. Dabei geht es nicht um Schuldzuweisungen, sondern um Analyse: Welche Narrative ziehen? Welche Kanäle nutzen AfD und BSW? Warum sind demokratische Antworten oft so lahm oder gar nicht vorhanden? Und was müsste passieren, damit sich das ändert? Das Buch ist sachlich, klar und dabei richtig gut lesbar (auch für Leute, die sich nicht täglich durch politikwissenschaftliche Texte wühlen). Der Autor argumentiert auf Basis von Studien, Medienbeispielen und eigenen Erfahrungen. Man merkt, dass er weiß, wovon er redet (i mean, ist halt auch sein Job, lol). Besonders spannend fand ich die Kapitel zu TikTok und allgemein den sozialen Medien, wie dort mit einfachen Narrativen, Identitätsversprechen und Anti-Establishment-Rhetorik gearbeitet wird. Hab zwar zum Thema Rhetorik eine ganze Bachelorarbeit geschrieben, aber krieg auch nie genug von dem Thema. Ich sags immer wieder: Sprache ist Macht! Eine Stelle über die ich aber gestolpert bin: der unkommentierte Gebrauch von „Nahostkonflikt“. I mean müssen wir im Jahr 2025 noch erklären, dass das kein Konflikt ist? Dass es keine zwei gleich mächtigen „Seiten“ gibt, die sich da „konfliktmäßig“ zoffen, sondern ein Genozid stattfindet? Fazit: Alles in allem: Eine Empfehlung für alle Leser:innen, die verstehen wollen, wie politisches Framing in unserer Gesellschaft stattfindet, warum rechte Narrative migrantische Communities besetzen und was dieses Land ändern muss.

Wichtiges Buch in dieser Zeit

Lea am 21.09.2025
Bewertungsnummer: 2602331
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Was passiert, wenn Millionen Stimmen überhört werden und sich dann denen zuwenden, die zuhören (oder zumindest so tun)? Genau darum geht’s in diesem Buch. Özgür Özvatan nimmt migrantische Deutsche als politische Kraft in den Blick, nicht als Randgruppe, sondern als Wähler:innen mit wachsendem Einfluss. Und er zeigt, wie Demokrat:innen diese Gruppe seit Jahren unterschätzen, während rechte und populistische Akteure längst im digitalen Raum aktiv um sie werben. Dabei geht es nicht um Schuldzuweisungen, sondern um Analyse: Welche Narrative ziehen? Welche Kanäle nutzen AfD und BSW? Warum sind demokratische Antworten oft so lahm oder gar nicht vorhanden? Und was müsste passieren, damit sich das ändert? Das Buch ist sachlich, klar und dabei richtig gut lesbar (auch für Leute, die sich nicht täglich durch politikwissenschaftliche Texte wühlen). Der Autor argumentiert auf Basis von Studien, Medienbeispielen und eigenen Erfahrungen. Man merkt, dass er weiß, wovon er redet (i mean, ist halt auch sein Job, lol). Besonders spannend fand ich die Kapitel zu TikTok und allgemein den sozialen Medien, wie dort mit einfachen Narrativen, Identitätsversprechen und Anti-Establishment-Rhetorik gearbeitet wird. Hab zwar zum Thema Rhetorik eine ganze Bachelorarbeit geschrieben, aber krieg auch nie genug von dem Thema. Ich sags immer wieder: Sprache ist Macht! Eine Stelle über die ich aber gestolpert bin: der unkommentierte Gebrauch von „Nahostkonflikt“. I mean müssen wir im Jahr 2025 noch erklären, dass das kein Konflikt ist? Dass es keine zwei gleich mächtigen „Seiten“ gibt, die sich da „konfliktmäßig“ zoffen, sondern ein Genozid stattfindet? Fazit: Alles in allem: Eine Empfehlung für alle Leser:innen, die verstehen wollen, wie politisches Framing in unserer Gesellschaft stattfindet, warum rechte Narrative migrantische Communities besetzen und was dieses Land ändern muss.

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Jede Stimme zählt

von Özgür Özvatan

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