Sansibar Erkundungen eines Paradieses
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Beschreibung
Produktdetails
Einband
Gebundene Ausgabe
Erscheinungsdatum
27.08.2025
Verlag
MilenaSeitenzahl
220
Maße (L/B/H)
20,5/14,1/2,2 cm
Gewicht
361 g
Farbe
Silbergrau
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
ISBN
978-3-903460-46-1
die Infrastruktur und Leben der Einheimischen auf den Kopf stellten. Karin Ivancsics hat ein Buch über dieses „Paradies“ im
Indischen Ozean geschrieben, das sie vor einigen Jahren für sich entdeckte.
Sansibar – welch klangvoller Name! 2017 entdeckte Karin Ivancsics die kleine ostafrikanische Insel mit ihrem türkisblauen Meer und den endlos weißen Sandstränden für sich als idealen Rückzugsort. Die vielgereiste Autorin schreibt über Ebbe & Flut, Flora & Fauna, das Kommen & Gehen historischer Persönlichkeiten wie Prinzessin Salme, Tochter des damaligen Sultans, die 1866 einen deutschen Kaufmann heiratete und mit ihm nach Hamburg floh, oder den österreichischen Afrikaforscher und Konsul Oskar Baumann, der sich zur selben Epoche in der Hauptstadt Stone Town aufhielt. Sie berichtet über die Auswirkungen der Kolonialgeschichte, Revolution, Religion, Kultur und aktuelle (gesellschafts-)politische Verhältnisse – und stellt, wie Salme im 19. Jahrhundert, Vergleiche mit Europa an.
Auf sehr persönliche Art erzählt Ivancsics vom Alltag der Einheimischen in den Dörfern; sie lässt die Nachbarn in vielen Gesprächen ihre eigenen Geschichten erzählen und Hotelbesitzer, Expats, Touristen, NGOs, Massai und andere Gastarbeiter
vom Festland Tansania zu Wort kommen, verbindet deren Ansichten mit eigenen Überlegungen und Erlebnissen und zeichnet so ein vielfältiges und facettenreiches Bild der Insel, ein Kaleidoskop funkelnder Eindrücke. Karibu, willkommen!
Sansibar ist kein belehrender Reiseführer, sondern eine Erkundung, die die unterschiedlichsten Facetten von Sansibar aufblitzen lässt. Diese Schlaglichter leuchten auf uns zurück und bieten vielfach Anlass, unsere Einstellungen in diesem Licht zu betrachten und zu hinterfragen. Wer sich nach der Lektüre noch immer nicht nach dem Rauschen der Wellen und dem vielstimmigen Singsang der sansibarischen Tierwelt sehnt, der sehnt sich zumindest danach, wieder einmal offen auf das „Andere“ zuzugehen – und sei es die Nachbarin oder der Nachbar. Hakuna matata.
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