Die vielschichtigen gnostischen Lehren der Antike sowie ihre Wiederbelebung und Remythifizierung in neognostischen und okkultistischen Gruppierungen am Ende des 19. und zu Beginn des 20. Jahrhunderts bilden den Kern dieser zweibändigen Publikation. Ausführlich dargestellt wird die "Gnostische Mysterienschule" des Pastors E. C. H. Peithmann. Zur Einführung in die Ideenwelt dieser Bewegung und als außergewöhnliches zeitgeschichtliches Dokument wird Peithmanns Gnostischer Katechismus von 1904/05 als Reprint neu herausgegeben. Im Band Mysterien der Gnosis wird die Thematik in einen umfassenden Kontext gestellt. Geistige Grundlagen der Mysterienschule bildeten sowohl in Parallelen als auch in Differenzen: griechische Philosophie, antiker Gnostizismus, Mysterienkulte, christliche Theosophie, Alchemie, Rosenkreuzer, Kabbala, New Thought, Martinismus, gnostische Kirchen, Lebensreformbewegung u. a. Besondere Berücksichtigung finden "Sexualmystik" (im Sinne der "Androgynität" als Mythos vom Urmenschen) und "Sexualmagie" als unterschiedliche und oft konträre Anschauungsformen einer "sakralen Sexualität". Vorgenommen wir auch ein Vergleich mit den "Lehren des A" von Oskar R. Schlag, insbesondere dem "Weg der Gnosis" und den "Lehren des Yoga, Tantrismus und Taoismus".
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