Eine Serienkillerin zieht ihre blutige Spur durch Wien – ihre Opfer sind Männer, die Frauen Gewalt angetan haben. Lilly Martens, eiskalt und charmant, wird zur Ikone des Widerstands gegen Femizid und Missbrauch. Doch hinter der Rächerin steckt mehr, als es scheint. Chefinspektorin Betty-Tulli Navratil jagt Lilly – und gerät selbst in ein tödliches Spiel aus Verlangen, Schuld und Rache. Während die Medien eine Heldin feiern, droht Betty zwischen Pflicht und Leidenschaft zu zerbrechen. „Lilly Red Corvette“ – ein düster-satirischer Thriller voller Wiener Schmäh, schwarzem Humor und schonungsloser Abrechnung mit einer Welt, die Frauen immer noch schutzlos zurücklässt.
Kundinnen und Kunden meinen
4.1/5.0
Dydi
Thalia Book Circle Community
5/5
09.02.2026
Buch (Taschenbuch)
Heldin oder Killerin - wer ermordet in Wien gewalttätige Männer?
In Wien bringt Lilly Männer um - gewalttätige Männer, die ihrer gerechten Strafe bisher entgangen sind. Doch ist sie keine Kämpferin für Frauen, sondern lebt ihre Mordlust aus, natürlich nicht offiziell. Die Polizei ist ihr auf der Spur, aber auch hier will Lilly vorbeugen und trifft auf mit ihrem Einkaufswagen absichtlich auf Chefinspektorin Betty, doch entgegen ihrer Natur verliebt sie sich in diese und die beiden beginnen eine Liebesbeziehung.
Doch Betty kommt der Täterin immer näher - wie wird die Geschichte enden? Und was steckt wirklich hinter den Morden?
Ungewöhnliche Geschichten mit außergewöhnlichen Charakteren, die lange nach hallt und einen über eigene ethische Grundsätze nachdenken lässt sowie über das immer noch vorherrschende Patriarchat. Tolles Buch, hat mir sehr gut gefallen.
Bewertung
5/5
12.01.2026
Buch (Taschenbuch)
Männermordende Serienkillerin
Die "Sesselfessel" schnappt schon beim Lesen des Prologs zu. Ein extrem spannender Nervenkitzel gepaart mit schwarzem Humor und Wiener Schmäh zwang mich ununterbrochen in die Sitzgelegenheit.
Lilly Martens zieht mordend durch Wien und widmet sich mit großer Sorgfalt ihren Opfern. Die schöne charmante Frau murkst eiskalt Männer ab, die Frauen Gewalt angetan haben.
Im Kindesalter kam sie zur Tante nach Wien, wo sie wohlbehütet aufwuchs. Die Frage, wie es dennoch so weit kommen konnte, wird spannend, mal düster, mal mit Leichtigkeit, erzählt. Kapitel in nicht chronologischer Abfolge, jeweils mit Zeit und Ort versehen, entblättern nach und nach das Leben der Protagonistin, ihre Komplexität und die Zusammenhänge. Die Erzählperspektive wechselt zwischen der Täterin und der Polizei, allen voran die Chefermittlerin Betty-Tulli Navratil. Unwissentlich kommt sie der Täterin extrem nah, gerät in größte Gefahr und Gewissenskonflikte.
Der Autor legt den Finger in die Wunde der Gesellschaft. Wie schutzlos sind Frauen, wie "einfach" kann ihnen Gewalt angetan werden. Wünschen sich die Frauen eine Lilly Martens her ... Fast eine Satire.
Am Ende des Buches werden die Wienerischen Ausdrücke in alphabetischer Reihenfolge erklärt. Das gefällt mir sehr, da es den Erzählfluss im Buch nicht durch "Deutschkorrekturen" unterbricht.
Bewertung
5/5
12.01.2026
Buch (Taschenbuch)
Lilly red Corvette
Ein überaus interessantes und spannendes Buch, welches ich nicht mehr aus der Hand legen konnte, da es mich so gefesselt hat. Der Stil ist eigenwillig, doch gerade dies ist so lebendig und immer wieder überraschend. Ich kann dieses Buch nur wärmstens weiterempfehlen, es auch zu lesen.
Bewertung
aus Wertingen
5/5
06.01.2026
Buch (Taschenbuch)
Lilly Red Corvette
Ein Krimi, der noch lange in mir nachhallen wird, außerordentlich gut geschrieben, spannend, obwohl von Anfang an bekannt ist, wer hier mordet. In Wien kommt es zu Serienmorden. Es werden nur Männer getötet, die ihre Frauen mißhandelt und gedemütigt haben. Die Wiener Polizei fahndet mit Hochdruck, doch der Täter wird nie gefaßt, selbst in Anwesenheit der Polizei in einem Beisl wird ein Mann getötet. Und dann dürfen wird das Leben eben dieser Täterin mitverfolgen. Als Kind bei der ungeliebten Großmutter in einem Bauernhof aufgewachsen, die Eltern bei einem Unfall ums Leben gekommen und nach dem Tod des Großvaters nimmt sie ihre Tante Sissy mit nach Wien. Wir erfahren das weitere Leben von Lilly, eine bildhübsche und sehr intelligente Frau. Chefinspektorin Betty ermittelt mit ihren Kollegen, aber die Mörderin ist immer einen Schritt voraus. Doch dann treffen die Chefinspektorin und Lilly auch privat aufeinander. Wird Lilly erkannt? Handelt sie im Auftrag oder aus sich selbst heraus? Ihre Raffinesse kann niemand durchbrechen. Das Ende ist bahnbrechend aber auch traurig zugleich. Der Autor erspart es dem Leser nicht, die Grausamkeiten genau darzustellen und man staunt, wie kalt und abgebrüht Menschen sein können. Adrian Schmelzenbart drückt sich sehr gekonnt aus, klare und prägnante Sätze. Die einzelnen Kapitel sind mit Überschriften und Datum versehen. Der Spannungsbogen steigt von Seite zu Seite und man erwartet bei jeder Begegnung die Entlarvung und die Festnahme. Am Ende des Buches werden uns die wienerischen Ausdrücke erklärt. Besonders hervorzuheben ist der Wiener Schmäh, der sich durch das ganze Buch zieht und auch die Gespräche und die Frotzeleien zwischen den Beamten. Das Cover zeigt eine Episode am Schluß des Krimis. Ein Buch, das mich mehr als gefesselt hat,und ich es aus lauter Neugierde und Sensationsgier nicht aus der Hand legen konnte. Wirklich ein Wiener-Krimi voller Charm und Kaltblütigkeit,.
Bewertung
5/5
23.12.2025
Buch (Taschenbuch)
Aktuelles Thema gut verpackt
Dieses Buch hat mir sehr gut gefallen obwohl schon fast zu Beginn bekannt ist wer für die Morde verantwortlich ist!! Aber der Weg dorthin, zur Auflösung und was alles dazu geführt hat und wer alles damit zu tun hat war sehr interessant und gut geschrieben.
Der Autor hat ein schon lange aktuelles Thema aufgegriffen und sehr spannend und einfühlsam erzählt. Die Charaktere sind gut beschrieben und mein Kopfkino lief auf Hochtouren. Außerdem kam mir der Schreibstil sehr entgegen und ließ mich schnell lesen. Es gibt einige Rückblenden, die so manches besser verstehen lässt. Außerdem wurde die Geschichte mit viel Wiener Schmäh unterlegt, was bei mir gut ankam. Für Leser die dem Wiener Sprachgebrauch nicht so Firm sind ist am Ende des Buches noch eine kleine Übersetzungs Liste angehängt. Bestimmt sehr hilfreich und, wie ich finde, eine gute Idee.
Ich kann dieses Buch nur sehr empfehlen!!
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