Produktbild: Dornentod
Band 2
Artikelbild von Dornentod
Mareike Albracht

1. Dornentod

Dornentod

Gesprochen von
8
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Beschreibung

Produktdetails

Family Sharing

Ja

Gesprochen von

Michaela van de Loo

Spieldauer

10 Stunden und 6 Minuten

Abo-Fähigkeit

Ja

Erscheinungsdatum

09.06.2025

Hörtyp

Lesung

Fassung

ungekürzt

Medium

MP3

Anzahl Dateien

199

Verlag

BoD audio

Sprache

Deutsch

EAN

9783819218132

Beschreibung

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Family Sharing

Ja

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Michaela van de Loo

Spieldauer

10 Stunden und 6 Minuten

Abo-Fähigkeit

Ja

Erscheinungsdatum

09.06.2025

Hörtyp

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Fassung

ungekürzt

Medium

MP3

Anzahl Dateien

199

Verlag

BoD audio

Sprache

Deutsch

EAN

9783819218132

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  • Bewertung

    aus Fellheim

    5/5

    19.01.2021

    eBook (ePUB 3)

    Spannend, tiefsinnig und extrem gut recherchiert

    "Dornentod" ist der zweite Teil einer im Sauerland angesiedelten Krimireihe um die Kommissarin Anne Kirsch. Ich habe "Katz und Mord", den ersten Teil, ebenfalls gelesen, finde aber, dass man "Dornentod" gut auch ohne diese Vorkenntnisse verstehen und genießen kann. Aufgrund des Klappentextes hatte ich eine Geschichte im Stil der Hannibal-Lecter-Romane von Thomas Harris erwartet: Ein schwer persönlichkeitsgestörter Täter, der von der forensischen Psychiatrie aus einen unmöglichen Mord begeht, das perfekte Verbrechen. Diese Erwartung erfüllte der Roman nicht. Stattdessen schenkte er mir eine Geschichte, die mich noch viel mehr in ihren Bann zog, als es eine Superschurkenstory je geschafft hätte. In "Dornentod" haben wir es mit zwei Fällen zu tun, zum einen mit dem Fenstersturz einer Studentin, zum anderen mit einer Stalking- Geschichte. Während Anne Kirsch im ersteren Fall ermittelt, nimmt sich Anton Hellmann, den wir schon aus "Katz und Mord" kennen, der Bedrohung einer ehemaligen Schulfreundin durch einen Stalker an. An beiden Fällen scheint Rainer Dorn beteiligt zu sein, der jedoch in einer forensischen Psychiatrie inhaftiert ist und dadurch unmöglich der Täter sein kann. Besonders gut hat mir gefallen, wie Mareike Albracht die beiden Handlungsstränge immer wieder überkreuzt, sie zusammenführt und dann jedoch wieder auf eine sehr stimmige und spannende Weise entwirrt. Was diesen Roman jedoch aus der Masse der Krimis hervorstechen lässt, ist die Zeichnung der Charaktere, insbesondere des an einer Borderline-Störung erkrankten Rainer Dorn und der ebenfalls psychisch deutlich angeschlagenen Grundschullehrerin Pia Berger. Psychische Erkrankungen in Krimis darzustellen, ist ist eine heikle Angelegenheit. Oft werden Charaktere mit psychischen Störungen überzeichnet, ihre Symptomatik wird nicht realitätsgetreue abgebildet und letztendlich erinnern sie eher an freakshowhafte Karikaturen als eine echte, mehrdimensionale Menschen. Nicht so in "Dornentod". Man merkt dem Buch an, dass die psychologischen Hintergründe sehr gut recherchiert sind. Ich arbeite selbst im klinisch-psychologischen Bereich und finde, dass insbesondere das Störungsbild der Borderline Störung, das in den Medien häufig auf selbstverletzendes Verhalten reduziert wird, sehr gut wiedergegeben ist. Rainer Dorn leidet verzweifelt an seiner inneren Zerrissenheit, er ist kein eiskalter Superschurke sondern ein schwer kranker Mensch. Auch die Angstsymptomatik, unter der Pia Berger leidet, wird sehr realistisch dargestellt. Sogar die speziellen Probleme, die in einer Forensik auftreten können, finden ihren Platz, so etwa die Schwierigkeiten, die eine langjährige therapeutische Beziehung zwischen Arzt und Patient mit sich bringen kann. Aber nicht nur die psychologischen Hintergründe, sondern auch die Abläufe bei der Kriminalpolizei sind extrem gut recherchiert. Fazit: Mit Dornentod ist Mareike Albrecht ein spannender, realistischer und psychologisch tiefsinniger Krimi gelungen, den ich nicht nur Krimifans ans Herz legen möchte, sondern – aufgrund der sensiblen Darstellung der psychisch erkrankten Charaktere – auch allen Krimiautoren, die darüber nachdenken, psychische Störungen zum Thema ihrer Werke zu machen.

  • nellsche

    5/5

    19.01.2021

    eBook (ePUB 3)

    Dornentod

    Eine junge Studentin ist von ihrem Balkon gestürzt und gestorben. War es Selbstmord oder steckt da noch mehr hinter? Genau diese Fragen soll Anne Kirsch klären. Dabei hat sie gerade damit zu kämpfen, dass nicht sie befördert wurde sondern ihr unliebsamer Kollege Janitzki. Doch nicht nur das, sondern Janitzki ist nun auch noch ihre Vorgesetzter. Anne stürzt sich also in die Ermittlungen und findet heraus, dass die Tote Kontakt zu Rainer Dorn hatte, einem Insassen einer geschlossenen psychiatrischen Einrichtung. Als sich auch noch die junge Lehrerin Pia von Rainer Dorn, ihrem früheren Geliebten, verfolgt fühlt, muss Anne herausfinden, ob das überhaupt möglich ist. Denn Rainer Dorn darf die Klinik gar nicht verlassen. Durch den leichten Schreibstil war ich auch bei diesem zweiten Band um Anne Kirsch sofort wieder in der Geschichte drin. Alle Charaktere wurden toll und anschaulich beschrieben und ich konnte sie mir gut vorstellen. Anne als Ermittlerin mochte ich wirklich gerne, weil sie auch auf eigene Faust los zog und sich sehr in die Ermittlungen reinkniete. Gefreut hat es mich, dass auch Anton Hellmann, ein junger Polizist, wieder mit dabei war. Genau wie Anne ermittelte er zuerst auf eigene Faust, bis die beiden sich dann zufällig und den Weg liefen und sich ergänzten. Die Autorin hat es geschafft, mich während des Buches immer wieder auf verschiedene, falsche Fährten zu locken. Der Plot war wirklich sehr gut durchdacht und verwinkelt. Das Thema um psychische Erkrankungen und die Verbindung zu einem Märchen fand ich sehr interessant. Für mich war wirklich bis zum Ende nicht absehbar, ob und wie das alles zusammenhängt und wer der Täter war. Das fand ich echt großartig. Das Ende war schlüssig und nachvollziehbar und alles wurde aufgeklärt. Ich wurde wieder bestens von Mareike Albracht unterhalten und hoffe auf noch ganz viele Bücher von ihr. Ich vergebe fünf Sterne.

  • Sonne63

    5/5

    19.01.2021

    eBook (ePUB 3)

    Anne Kirsch im Dauerstress

    Inhalt: Bei Anne Kirschs zweitem Fall ist die Kommissarin ziemlich auf sich allein gestellt, da ihre Kollegen krank, im Urlaub oder auf Fortbildung sind. So muss sie wohl oder übel mit ihrem Kollegen Janitzki als Vorgesetzten klar kommen, obwohl sich Anne Hoffnung auf diesen Posten gemacht hatte. Sie ermitteln in einem Mordfall, bei dem eine junge Frau auf äußerst ungewöhnliche Weise ums Leben kam. Schnell gerät der psychisch kranke Rainer Dorn, der sich eigentlich in der geschlossenen Abteilung der forensischen Psyachatrie befindet, in den Fokus der Ermittlungen. Zudem behauptet eine ehemalige Schulfreundin von Anton Hellmann, einem Kollegen Annes aus dem Sauerland, von Dorn bedroht zu werden. Stehen die beiden Fälle in Verbindung? Anne gerät in den tiefen Sumpf der menschlichen Psyche und wenn sie nicht rasch handelt, könnte es weitere Menschenleben kosten. Cover: Passend zum ersten Band (Wiedererkennungswert!) / Bildmontage mit Elementen, die zur Handlung passen. Meinung: Es handelt sich hier um den zweiten Fall von Anne Kirsch. Doch keine Sorge, auch Neueinsteiger finden gut in die Handlung hinein. Wie schon im ersten Teil kann der Text sehr flüssig gelesen werden. Mareike Albracht bedient sich eines bildlichen Sprachstils, der sofort die passenden Bilder zur Handlung im Kopf entstehen lässt. Die Seiten fliegen nur so dahin. Nahezu von Beginn an wird Spannung aufgebaut, gesteigert und der Spannungsbogen bis zum Ende gehalten. Immer wieder treten Wendungen in der Handlung ein, mit denen man so nicht gerechnet hat. Auch der Schluss ist sehr übberraschend und nicht vorhersehbar. Liebevoll ausgearbeitete Charaktere, sorgfältigste Recherche in Bezug auf Polizeiarbeit, medizinisches Wissen, Psychologie und Forensik sind für die Autorin bezeichnend. Sie verfügt über einen überdurchschnittlich guten Wortschatz, den sie sehr gekonnt einsetzt. Die Handlung ist für den Leser gut nachvollziehbar und somit auch glaubwürdig. Mareike Albrecht hat sich nach Anne Kirschs erstem Fall „Katz und Mord“ mit „Dornentod“ qualitativ noch einmal gesteigert. Hochspannung garantiert. Fazit: Lesevergnügen und Hochspannung pur. Absolut empfehlenswert.

  • Bewertung

    aus Andernach

    4/5

    19.01.2021

    eBook (ePUB 3)

    Spannend und verzwickt! Mehr davon!

    Die junge Dortmunder Kommissarin Anne Kirsch erlebt eine üble Überraschung: von den leitenden Kriminalkommissaren ist die eine an Krebs erkrankt und fällt längerfristig aus und ihr Chef Thorsten ist auf einer Fortbildung in Münster. In dieser Zeit soll ausgerechnet Janitzki kurz JJ die Leitung der Abteilung für Tötungsdelikte und Vermisste übernehmen. Sie hat doch mehr Erfahrung, warum wurde sie nur übergangen? Stimmt Thorstens Einschätzung, daß kooperative Teamarbeit nicht ihre Stärke ist, sie zu viele Extratouren macht? Hoffentlich tritt kein Notfall ein. Noch während sie dies denkt, werden sie an einen Tatort gerufen. Eine unbekleidete junge Frau, deren halber Körper mit Nadeln gespickt ist, starb durch einen Fall vom Balkon. Kann das wirklich ein Unfall gewesen sein? Anne Kirsch kann das nicht glauben, sie vermutet ein heimtückisches Verbrechen. Eine Spur auf dem PC der Toten führt sie ins Sauerland, wo sie den dortigen Kollegen Anton Hellmann wieder trifft. Dieser ist auf dem Weg zu Rainer Dorn, dem letzten Kontakt der Toten, aber aus einem ganz anderen Grund. Kann das Zufall sein? Dieser zweite Fall für die hartnäckige und eigensinnige Kommissarin Anne Kirsch ist ausgesprochen spannend. Lediglich zu Beginn muß die Situation präsentiert werden, warum das Team diesmal völlig anders aufgestellt ist. Wobei ich zugeben muß, daß mir die Konstellation mit Anne und dem eitlen JJ sehr gut gefällt. Annes Animositäten und ihre fast schon greifbare Abneigung ihm gegenüber ist schon sehr unterhaltsam, ohne die Geschichte zu stark zu überlagern oder abzulenken. Die Handlungsstränge in Dortmund und dem Sauerland sind geschickt miteinander verwoben. Dadurch trifft man viele alte Bekannte aus Band 1 Katz und Mord wieder, was mir gut gefällt, weil man erfährt, was aus Anne und „ihrem“ Heiko geworden ist. Hat ihre Mutter Recht, daß ihr Beruf jede Beziehung erdrückt? Ein bißerl kommt es mir so vor, als hätte sie etwas Komplexe, weil er im Gegensatz zu ihr studiert hat. Denn auch der Verdächtige Rainer Dorn ist sehr gebildet und liebt es sich in Bildern auszudrücken, die Anne nicht versteht, da ist sie auf Hilfe angewiesen. Der Krimi liest sich sehr gut und durch die durchgehende Spannung voller Wendungen und Überraschung auch unglaublich schnell. Allerdings waren einige Wendungen für mich unnötig, da sie nur der Ablenkung dienten. Ich zerbrach mir den Kopf wie Tat X ins Gesamtbild paßt, aber sie wurde nachher nicht mehr aufgegriffen. Das fand ich etwas schade. Ebenso waren es mir dann auch etwas zu viele Zufälle. Interessant fand ich hingegen die forensische Psychiatrie als zeitweisen Handlungsort, den Einblick in Phobien und Manien. Wer ist krank, wer ist gesund? Kann man jede Krankheit heilen, oder sind eigentlich wir angeblich Gesunden die Krankmacher? Schön ist auch die Anspielung auf das eher unbekannte Grimmsche Märchen „Hans mein Igel“ und seine Deutung in der Psychotherapie. Ja, die Gebrüder Grimm haben nicht nur Gute Nacht Geschichten aufgeschrieben. Erschreckend wie viel Schaden die Eltern bei ihren Kindern anrichten können und nicht nur solange sie klein sind. An den Folgen von Lieblosigkeit oder zu großem Druck drohen sie zu zerbrechen und einige psychische Probleme scheinen unlösbar zu sein. Ich hatte nach der letzten Seite erst mal das Bedürfnis meine Eltern anzurufen, um mich bei ihnen zu bedanken und meine Kinder zu umarmen und ihnen zu sagen, wie lieb ich sie habe. Zudem mußte ich über die Namen schmunzeln, gefühlt kam meine halbe Familie vor. Die Kommissare fuhren an der Autobahnausfahrt meiner Schwiegermutter ab…. Da mußte ich doch auch an den spannendsten Stellen schon mal grinsen. Doch auch wenn der Krimi wirklich atmosphärisch dicht ist und in der Provinz spielt, ist er nicht provinziell. Mareike Albracht steigert sich von Fall zu Fall, ich bin schon jetzt auf die Fortsetzung gespannt. Daher spreche ich eine klare Leseempfehlung mit guten 4 von 5 Sternen für diesen spannenden Krimi aus.

  • claudi-1963

    aus Schwaben

    4/5

    19.01.2021

    eBook (ePUB 3)

    Was ist mit dem Märchen "Hans mein Igel"?

    Oberkommissarin Anne Kirsch erfährt am nächsten Tag, nach einer Party mit den Kollegen, das Thorsten Seidel einige Zeit auf eine Schulung nach Münster geht und derweil ihr Kollege Janitzki die Leitung der K11übernimmt. Anne ist sauer, sie dachte sich das sie die Leitung übernehmen würde. Und kurz danach kommt es zu einem Todesfall einer jungen Studentin. Corinna Raabe stürzte sich oder wurde gestoßen von ihrem Balkon, auffällig ist das die Tote mit Nähnadeln durchstochen ist. Kurz zuvor hatte Corinna ihre Beziehung zu ihrem Freund Rainer Dorn per Mail beendet. War es womöglich doch Selbstmord oder hat Rainer Dorn sie umgebracht? Doch wie soll das gehen Dorn ist in der forensischen Psychiatrie und darf diese nur in Begleitung verlassen. Zur selben Zeit Pia Berger eine junge Lehrerin fühlt sich von ihrem ehemaligen Freund verfolgt. Aber wie kann das sein nach einem Vorfall vor einigen Jahren sitzt dieser in der Psychiatrie, es ist niemand anderer als Rainer Dorn. Sie bittet ihren Schulfreund und Polizist Anton Hellmann um Hilfe. Haben die beiden Fälle was miteinander zu tun? Anne Kirsch muss mal wieder schnell handeln, den es stehen weiter Menschenleben auf dem Spiel. Meine Meinung: Mareike Albracht präsentiert und mit Dornentod den neusten Fall von Anne Kirsch und Team. Die Handlung sehr interessant und teilweise auch außerordentlich fesselnd. Nur leider fehlte mir wieder ein wenig die Spannung am Anfang. Aber das Ende kam dann wieder die unverhoffte Überraschung an Licht, wie schon bei ihrem ersten Roman. Wieder hat die Autorin einen sehr guten, flüssigen Schreibstil und eine detailliert Handlung. Auch das schöne Cover beinhaltet mal wieder alles was für den Roman am wichtigsten ist. Der Fall lehnt sich an dem Märchen Hans mein Igel von den Gebr. Grimm an, was ich sehr außergewöhnlich fand. Ein wenig fehlte mir allerdings Kommissar Seidel aus dem ersten Teil, ich würde mich freuen wenn er im dritten Teil wieder mit dabei wäre. Ein Regionalkrimi für Leser die keine blutigen, brutalen, dafür aber gut Ermittlungarbeit lieben, sind hier an der richtigen Stelle.Vielleicht das nächste Mal von Anfang an mehr Spannung dann wird es auch von mir ein Stern mehr, von daher 4 von 5 Sterne.

Kundinnen und Kunden meinen

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Bewertungen (8)

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