Nach der Hochzeit seines Bruders ist für Yannik alles anders. Dass er nicht tickt wie andere Männer, war ihm vorher bereits klar. Aber seit dieser schicksalhaften Begegnung mit Neo kann er an nichts anderes mehr denken als an ihn. Dabei erwartet sein Vater doch eine baldige Eheschließung mit der hübschen Claudia und ein Enkelkind!
Neo dagegen trifft bei der Recherche über illegal entsorgten Müll im Haus des vermeintlich Schuldigen unversehens wieder auf Yannik. Der ihm auf der Hochzeit seiner besten Freundin so den Kopf verdreht hat.
Die Chemie zwischen ihnen stimmt - aber wird das auch so blieben, wenn Yannik erfährt, dass Neo ein trans Mann ist?
Kundinnen und Kunden meinen
4.7/5.0
SoBeJe
5/5
23.08.2025
Buch (Taschenbuch)
Dramatische queere Liebesgeschichte mit Öko-Kriminalfall, trans Repräsentation und sympathische Nebenfiguren
Das Autor*innenduo Nadine Schwager und Yves Flavian wagt ein Genre-Mix aus Öko-Kriminalfall und einer romantischen Liebesgeschichte und beides profitiert voneinander! Leider konnte mich eine der Hauptfiguren nicht überzeugen - dazu mehr weiter unten.
Yannik ist fest vergeben und überzeugt, Hetero zu sein, als er Neo trifft. Während Yannik sich gemütlich eingerichtet hat in seinem Lügengebilde und sich nicht nur innerhalb der Beziehung zur schönen Claudia verbiegt, sondern auch in seiner beruflichen Laufbahn, hat Neo bereits der Wahrheit ins Gesicht geblickt. Er ist ein trans Mann; selbstbewusst, gefestigt und zufrieden geht er seinem Traumjob nach. Kann er schaffen, Yanniks Lügengebilde wie ein Kartenhaus zerbrechen zu lassen?
Neo ist eine wundervolle Figur. Mit seiner sympathischen, offenen und herzlichen Art überzeugt er die Lesenden fast sofort. Seine trans Identität wird beiläufig erwähnt und wie selbstverständlich eingeflochten, ohne auf eine unsensible Art in den Vordergrund zu rücken. Seine Erlebnisse mit Diskriminierung wird nicht beschönigt, aber es ist nicht Hauptbestandteil seines Charakters. Das hat mir sehr gut gefallen.
Weniger gut gefallen hat mir die zweite Hauptfigur. Yannik ist verunsichert, unsicher im Umgang mit seinem Vater, mit seiner eigenen Identität und auch wenn er fast zehn Jahre älter als Neo ist, ist er erheblich unreifer. Das alleine hat mich wenig gestört, sondern ist spannend. Mit seinen Gefühlsschwankungen kam ich jedoch nicht gut klar. In meinen Augen wurde hier eine behutsamere Figurenzeichnung der Dramatik des Plots untergeordnet. Von "ich bin überhaupt nicht schwul" zu "yeah, bin der schwulste Typ des Planeten" vergeht mir zu wenig Zeit und sein Umgang sowohl mit Claudia als auch mit Neo haben mich gestört. Die überraschende Wendung gegen Ende in Bezug auf Claudia hat nichts von Yanniks vorhergehendes Verhalten wieder gut gemacht. Wie oben erwähnt, der grundlegende Konflikt ist nachvollziehbar und ich verstehe auch den Druck, unter dem sich Yannik krümmen muss, da er sowohl beruflich als auch privat einem Bild entsprechen muss, das er so nicht sein kann und will. Etwas mehr Reflektion, Innehalten und Durchatmen hätte ich von einem erwachsenen Mann, der ja trotz allem innerhalb eines liebevollen sozialen Netzes aufgefangen würde schon erwartet. Das alles macht eine Figur nicht zu einer schlecht geschriebenen Figur, sondern zu einer Figur, in der ich noch viel Entwicklungspotenzial sehe. Daher freue ich mich auch auf die weiteren Bücher über Yannik.
Dann waren da noch die Nebenfiguren, die mich sowas von überzeugt haben. Die Geschwister von Yannik, Neos beste Freundin - so viel Lebendigkeit und Charaktertiefe. Starke Frauenfiguren, beiläufige, natürliche Repräsentanz einer bi-Figur, Mutterfiguren, die nicht nur durch die Kinder identifiziert werden - wunderbare Vielfalt und Tiefgang. Dadurch wirkt der Roman und das Umfeld der beiden Männer natürlich, lebendig und es macht einfach Spaß, die Szenen mit diesen Nebenfiguren zu lesen.
Der Kriminalfall, in den sowohl Neo als auch Yannik verstrickt werden, ist spannend und würzt die Geschichte mit Action und Spannung. Das hat mir gut gefallen, weil es den Fokus der Liebesgeschichte nimmt und Gelegenheit gibt, die Figuren auch in anderen Konstellationen kennenzulernen. Liebesgeschichte und Kriminalfall wurden auch geschickt miteinander verstrickt, sodass diese sich weder gegenseitig die Show stehlen, noch sich im Weg stehen, sondern sie werden beiläufig miteinander verwoben. Auch das hat mir sehr gut gefallen.
Auch die Liebesgeschichte mag überzeugen. Es ist süß, wie die beiden sich annähern, der Umgang mit der trans Thematik ist von Seiten Yannik auch realistisch dargestellt, manchmal ungewollt verletzend, oft unterstützend. Es gibt ausreichend Spice, den ich persönlich nicht in der Intensivität gebraucht hätte, der aber den Fluss der Geschichte nie stört oder in die Länge zieht.
Ich wünsche mir allerdings wirklich, die Figur Claudia hätte es nicht gegeben. Yannik hätte auch dann genug Struggle gehabt und es hätte durch seinen Job, durch seinen Vater, durch seine Überzeugung Hetero zu sein, doch eindeutig genug Dramatik gehabt. Claudia ist eine zutiefst nervige Figur, gleichzeitig ein Opfer, deren Behandlung ich Yannik leider nie verzeihen konnte.
Die Geschichte möchte ich gerne empfehlen, denn sie ist spannend geschrieben, hat einen sympathischen Cast (bis auf Yannik zu Teilen und Claudia gänzlich), einen interessanten Kriminalfall und einen respektvollen und wichtigen Umgang mit Neos Transidentität. Es ist ganz bestimmt nicht das letzte Buch von Nadine Schwager und / oder Yves Flavian. Da weitere Bücher geplant sind, werde ich sicherlich auch die Fortsetzung um die Geschichte zwischen Yannik und Neo weiterverfolgen. Ich bin neugierig - und vielleicht erhält Yannik in dem Nachfolger die Chance endlich bei sich
anzukommen, mit sich ins Reine zu kommen und sein Leben anzupacken. Ich würde es ihm ja irgendwie schon auch wünschen. Vielleicht braucht er wirklich etwas Zeit - auch mal für sich alleine.
Ich wünsche dem Autor*innenduo alles Gute und ich werde die Arbeit von beiden weiter verfolgen. Beide haben spannende Soloprojekte, schreiben aber auch weiterhin als Duo - es ist sicherlich interessant, zu sehen, wie sie solo schreiben.
Ich vergebe 4,5 Punkte - ein halber Punkt Abzug für Yannik ;)
black_cat595
4/5
16.06.2025
Buch (Taschenbuch)
Liebe oder Verstand?
Vibes:
unnötiges Drama
Fremdgehen
Outing
große Gefühle
Hier haben wir eine absolut mitteißende und spannende Geschichte, in der allerdings auch viel, teils unnötiges, Drama und moralisch zweifelhaftes Verhalten steckt.
Die Geschichte beginnt mit einer Hochzeit. Denn der jüngste Bruder einer großen Familie heiratet die Frau seiner Träume. Eine traumhafte und schnulzige Hochzeit mitten auf einem Schloss. Das ist dem Bruder des Bräutigams zu viel. Dieser hat einen guten Job im Gewerbe der Familie und eine heiße Freundin, die bereits oben auf dem Zimmer schläft. Aber er hat sich auch den ganzen Tag anhören müssen, dass er seine perfekte Freundin doch ebenso heiraten soll und irgendwie fühlt sich daran gar nichts gut an. Seine temporäre Lösung um den Gefühlen zu entgehen: Alkohol. Und so sitzt er an der Bar und trinkt einen nach dem anderen. Der beste Freund der Braut gesellt sich zu ihm und der Alkohol sowie das Aussehen des besten Freundes verleiten ihn zu einem Seitensprung, der alles verändern wird. Kann man sich wirklich so gut fühlen? Das kann doch nicht real gewesen sein, oder?
Die Geschichte steckt voller Emotionen und kann auf voller Länge überzeugen. Allerdings stecken in ihr auch viel vermeidbares Drama und das moralische Thema des Seitensprungs. Das war stellenweise etwas anstrengend zu lesen, besonders gegen Ende bezüglich der Auflösung musste ich teilweise hart schlucken. Dennoch war der Aufbau der Liebesgeschichte einfach unglaublich schön zu lesen.
Der eine Partner ist trans und auch das wird thematisiert. Die Thematik nimmt einen angemessenen Raum ein und es wird auf die wichtigen Punkte eingegangen. Die Liebesgeschichte erleidet durch das Thema aber keinerlei Einbußen, sondern wird eher regelrecht beflügelt.
Die Charaktere sind absolut überzeugend dargestellt. Auch die Nebencharaktere können überzeugen. Sie haben einen durchdachten Charakter und passende Hintergrundgeschichten. Die Beziehungen untereinander passen zu den Charakteren und sie bleiben sich auch über die Geschichte hinweg treu. Ein gutes Charakterkonzept.
Die Geschichte erhält nochmal Pluspunkte durch den Schreibstil, der absolut fließend und mitreißend ist. Man kann wunderbar in die Geschichte und die Charaktere abtauchen und mit ihnen fühlen.
Insgesamt eine gelungene Geschichte, die das Thema trans wunderbar aufnimmt. Für meinen Geschmack hätte es allerdings etwas weniger dramatisch sein dürfen. Die Liebesgeschichte der beiden hätte ich dagegen noch 1000 Seiten länger verfolgen können.
⭐⭐⭐⭐/5
CleoBe
aus Berlin
5/5
21.06.2025
eBook (ePUB)
Doch was passiert, wenn Liebe Grenzen sprengt
Manchmal stellt dir das Leben jemanden in den Weg, der alles in Frage stellt – deine Pläne, deine Ängste, deine Definition von richtig und falsch.
Und genau dieser Mensch fühlt sich plötzlich so verdammt richtig an.
Ein Roman, der mehr ist als nur eine Liebesgeschichte. Ein Aufbruch ins Ich. Ein Flüstern von Mut. Ein Beben unter der Oberfläche – und eine große, große Liebe.
Wenn die Wahrheit deines Herzens laut wird – hörst du hin?Schon lange hat mich kein Liebesroman mehr so sehr berührt, gefordert und gleichzeitig getröstet wie „Yes or No:Wake up, Yannik“. Das Autorinnen-Duo Nadine Schwager und Yves Flavian ist bekannt für einfühlsames, mutiges und modernes Storytelling – aber mit diesem Werk haben sie etwas geschaffen, das weit über die Grenzen klassischer Romance hinausgeht. Sie erzählen hier nicht nur von Anziehung und Liebe. Sie erzählen von Identität, Verantwortung, von Erwartungen, die schwer auf Schultern lasten – und davon, wie ein einziger Mensch alles ins Wanken bringen kann. Diese Geschichte ist nicht einfach nur eine romantische Lovestory. Sie ist eine stille, kraftvolle und tief berührende Reise zweier Männer, die mutig genug sind, sich selbst zu begegnen – mit all den Ängsten, Zweifeln und gesellschaftlichen Erwartungen, die ihnen dabei im Weg stehen. Wenn du jetzt neugierig geworden bist, dann nehme ich dich gerne auf eine Buchlänge mit. Auf geht’s.
Zwei Leben, zwei Welten – und eine Begegnung, die alles verändert.
Yannik – der stille Beschützer, der sich selbst im Weg steht – Yannik Schmidt ist 38, der älteste von vier Geschwistern und seit Jahren die zuverlässige, loyale Stütze der Familie – nicht nur im Familienunternehmen, sondern auch emotional. Als Personenschützer trägt er Verantwortung, trifft Entscheidungen, steht seinen „Mann“. Doch privat? Da ist er gefangen. Gefangen in den Erwartungen seines dominanten Vaters, gefangen in einem Lebensentwurf, der nie seiner war. Und dann ist da Claudia – die Frau, die angeblich zu ihm passt. Die ihn liebt, wie er sein sollte. Nicht wie er ist.
Neo – der mutige Freigeist mit sanftem Herz – Neo Richter ist 28, Journalist beim Tagesanzeiger, mit einer spitzen Feder, wachem Geist – und einem weichen, aufrichtigen Herzen. Neo ist trans – was ihn nicht definiert, aber eben auch nicht zu übersehen ist. Er lebt sein Leben mit einer Selbstverständlichkeit, die er sich erkämpft hat. Und doch bleibt da die Angst vor Zurückweisung, vor Reaktionen, vor dem Moment, in dem aus Nähe plötzlich Distanz werden könnte.
Die Begegnung – ein Funke, der alles verändert – Die Hochzeit von Neos bester Freundin Luna und Yanniks Bruder Tommy ist der Moment, der alles verändert. Zwischen Tanzen, Lachen, Blicken und einer unverhofften Nähe passiert etwas, das Yannik bis ins Innerste trifft. Was wie ein kurzer, elektrisierender Flirt beginnt, brennt sich tief in die Herzen beider Männer ein. Doch während Neo längst weiß, wer er ist, kämpft Yannik noch mit seinem Platz in der Welt.
Neo lässt ihn nicht mehr los. Nicht nur körperlich – sondern emotional, menschlich, seelisch. Doch wie soll das gehen, wenn der Vater ihn bereits mit einer Frau verlobt sieht? Wenn Yannik sich selbst kaum versteht? Und was wird geschehen, wenn die Wahrheit über Neo offen vor ihm liegt?
Der Mut, sich selbst zu begegnen – „Yes or No: Wake up, Yannik“ ist kein oberflächliches Hin-und-Her zwischen Ja und Nein. Es ist ein innerer Dialog, der unter die Haut geht. Yannik, hin- und hergerissen zwischen Pflicht und Begehren, kämpft gegen sich selbst, gegen die lauten Stimmen von außen, gegen die tief verankerten Glaubenssätze einer Rolle, in die er nie freiwillig geschlüpft ist.
Neo hingegen bringt Licht in Yanniks Schatten – aber auch Herausforderungen. Denn er ist trans – und weiß, dass dies für viele Menschen immer noch ein Stolperstein ist. Wie mutig, verletzlich und gleichzeitig stark dieser Charakter geschrieben ist, hat mich zutiefst bewegt. Neo ist kein Klischee, keine „besonders diverse“ Figur für den Effekt – er ist lebendig, real, voller Sehnsüchte und zugleich sehr bei sich. Sein Umgang mit Yannik ist sensibel, aber bestimmt – und genau das macht ihre Dynamik so unglaublich kraftvoll.
Realität trifft Gefühl – die Story nimmt Fahrt auf – Die Handlung nimmt uns mit in ein Wechselspiel aus Nähe und Unsicherheit, aus Verdrängung und Sehnsucht. Besonders stark wirkt der Kontrast zwischen Yanniks innerer Zerrissenheit und Neos ehrlicher Offenheit. Diese Begegnung zwischen ihnen ist wie ein stilles Beben. Kein großes Feuerwerk, sondern etwas Echtes. Etwas, das unter die Haut geht. Etwas, das Yannik nicht mehr loslässt – obwohl es seine Welt völlig auf den Kopf stellt.
Die Chemie stimmt – aber was, wenn die Wahrheit sich zeigt?Das Wiedersehen der beiden nach der Hochzeit geschieht nicht zufällig. Neo recherchiert undercover zu einem Umweltskandal – und landet ausgerechnet bei der Firma, in der Yannik arbeitet. Das bringt nicht nur Spannung in die Story, sondern auch eine neue Tiefe: Moral, Loyalität, Wahrheit – all das spielt plötzlich nicht nur in der Liebe, sondern auch im Beruf eine große Rolle. Und wieder stehen Yannik und Neo vor der Frage: Wieviel sind wir bereit zu riskieren für das, was sich richtig anfühlt? Und wieder ist da dieses Knistern, diese Spannung, dieses unausgesprochene „Mehr“.
Und dann kommt die Wahrheit. Und mit ihr die Angst, alles zu verlieren.
Was diesen Roman so besonders macht – Es ist die stille Intensität, die berührt. Der Schreibstil ist klar und gefühlvoll zugleich. Eve Flavian und Nadine Schwager schaffen es, leise Töne so einzusetzen, dass sie nachhallen – lange, nachdem man die Seite umgeblättert hat. Sie erzählen von einer Liebe, die sich nicht in Schubladen pressen lässt. Von zwei Männern, die auf ihre je eigene Weise mit Vorurteilen kämpfen. Von den Wunden, die nicht immer sichtbar, aber umso tiefgreifender sind. Und dabei ist nichts pathetisch, nichts aufgezwungen. Alles ist ehrlich, authentisch, verletzlich. Und gerade dadurch so stark.
Die große Stärke dieses Romans liegt in seiner Tiefe, in seiner Wärme, in seiner ungeschönten, aber liebevollen Ehrlichkeit.
FAZIT: Eine Geschichte, die Herz, Verstand und Seele berührt– Dieses tolle Buch bekommt von mir eine absolute – also natürlich eine 100%ige – Leseempfehlung. „Yes or No: Wake up, Yannik“ ist ein leises, eindringliches Plädoyer für die Liebe – aber auch für Selbstannahme, für Veränderung, für den Mut, neue Wege zu gehen. Die Geschichte geht nicht den einfachen Weg. Sie stellt Fragen, konfrontiert mit inneren und äußeren Konflikten, lässt Raum für Zweifel, Zögern, aber auch für Wachstum und Vertrauen. Und genau das macht sie so stark. Was mich besonders berührt hat, ist die Tiefe, mit der die Beiden gezeichnet sind. Yannik – in all seiner Zerrissenheit, mit seinen Ängsten, seiner Unsicherheit, aber auch seiner Stärke, seinem Bedürfnis nach Echtheit. Und Neo – dieser kluge, zärtliche Mensch mit einer Stimme, die man nicht überhören kann. Die Art, wie beide sich begegnen, sich vorsichtig annähern, sich öffnen – ist einfühlsam und gleichzeitig von elektrisierender Intensität. Nadine Schwager und Eve Flavian gelingt ein leises, aber unglaublich eindrucksvolles Werk für Vielfalt, Offenheit und die Kraft der Begegnung. Sie schreiben mit Herz, mit Verstand, mit Respekt – und mit einer Tiefe, die lange nachklingt. Für die leise, aber kraftvolle Stimme in uns, die manchmal flüstert: Da draußen ist jemand, der dich genau so liebt, wie du bist. Und es liegt an dir, hinzuhören. Dieses Buch tut gut. Es macht Mut. Es zeigt, dass Liebe kein Geschlecht kennt – sondern eine Seele, die sieht, fühlt und verbindet. Und ganz am Ende bleibt nur eine Frage: Yes or No? Die Antwort fühlt sich nach diesem Buch plötzlich ganz leicht an. Unbedingt: YES. Mir bleibt jetzt nur noch dir eine tolle Lesezeit zu wünschen, denn Liebe braucht keine Norm. Sie braucht nur zwei Menschen, die bereit sind, hinzusehen.
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