"Das Schicksal von ganz Tannwind steht und fällt mit unserem Bündnis." Die Welt Tannwind steht vor der Vernichtung. Verborgen hinter einer gewaltigen Nebelwand lauern die Anhänger eines finsteren Gottes und überziehen mit Hilfe von grausamen Eisenprinzen und finsterer Magie die Welt mit Krieg, während die Herrschenden von Tannwind nur durch einen äußerst brüchigen Frieden verbunden sind. Doch der Krieger Juven, die Kundschafterin Zylaine, die Feuermagierin Asche und der Barde Nasjan stellen sich der drohenden Finsternis mit Mut, Herz, Magie und Witz entgegen. Wird es den mutigen Helden gelingen, Tannwind zu beschützen?
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Streitbare Götter
Fantasy-Leserin am 11.04.2026
Bewertungsnummer: 3105914
Bewertet: eBook (ePUB)
Ob Soldat, Kleriker oder Magier: In Legenden von Tannwind: Sternenschwert ist niemand sicher. Nicht einmal die Welt selbst, denn die durchlebt dank einem Haufen streitbarer Götter manch urplötzlichen Umbau. Das gibt dem klassichen High Fantasyroman ein paar schöne Twists und schickt die Lesenden zusammen mit den Protagonisten auf immer neue Entdeckungsreisen. Ein gelungener Auftakt, der Lust auf die Fortsetzung macht.
Wunderschönes Worldbuilding
_cozy_bookplace_(Instagram), Jana v. aus Ratingen am 27.03.2026
Bewertungsnummer: 3090374
Bewertet: eBook (ePUB)
Der High-Fantasy-Roman „Legenden von Tannwind – Sternenschwert" von Thorben Galinski war voller Abenteuer und Tiefe, die zwischen den Zeilen steckte.
Es geht um den Krieger Juven, den Barden Nasjan, die Feuermagierin Asche und die Nebelläuferin Zylaine. Sie müssen Tannwind und die göttliche Tanne verteidigen, die in Gefahr schwebt, und versuchen, den bösen Gott Sundufir aufzuhalten.
Ich fand es so gelungen, dass der Autor reale Themen wie Menschenrechte und Umweltschutz in eine High-Fantasy-Geschichte eingewoben hat. Besonders beim „Fest des Lebens" wurde so schön beschrieben, wie wir alle ein Teil der Natur sind. Zwischendurch gab es auch philosophische Gedanken und eine Prise Romantik.
Besonders schön fand ich die kreativen Namen der Figuren und das beeindruckende Worldbuilding. Ich hatte die verschiedenen Orte von Tannwind und die schönen Landschaften direkt vor Augen und habe so gerne mit den Figuren Tannwind verteidigt. Es gab viele Kampfszenen, aber sie haben gut zur Geschichte gepasst. Und Juven hat auch ein ganz besonderes Schwert, welches er Gunumyr nennt. Wollt ihr herausfinden, was es damit auf sich hat?
Außerdem wird Juven von Asuras, einem sprechenden Raben, begleitet, der nur in Reimen redet. Er war eindeutig mein Favorit der Story.
Auch die Straßenweisen, die durch das Land ziehen und Wissen sammeln, fand ich wunderschön. Da wäre ich auch gerne ein Teil der Gruppe gewesen.
Es gab einen Plottwist, den ich nicht habe kommen sehen, und die Geschichte ist durchweg spannend und zeigt, wie wichtig es ist, im Einklang mit der Natur zu leben.
Ich empfehle das Buch allen, die alte Legenden, Mittelalter-Settings, Abenteuer durch die Natur und ein gut durchdachtes Worldbuilding lieben.
Lieblingszitate
"Wenn man beide Arten, wie Menschen sich behandeln können, gesehen hat, dann steht man irgendwann vor dieser Kluft. So viel Schönes und Gutes in der Welt auf der einen Seite und gleichzeitig so viel Schlechtes und Schreckliches auf der anderen. Und man erkennt, dass nichts, was man weiß, kann oder tut, diese beiden Seiten je vereinen wird."
"(...)Ich rede von jenen, die das, was sie haben, mit anderen teilen, obwohl sie so für sich selbst weniger haben. Ich rede von Eltern, die ihr Kind mit Geschichten und Küssen zu Bett bringen, obwohl sie selbst todmüde sind und sich nach Ruhe sehnen. Das alles sind die Taten, die unsere Welt jeden Tag zu einer machen, in der es sich zu leben und zu lieben lohnt (...)."
"Der Frühling ist die Zeit des Erwachens, von neuem Leben, neuer Liebe - und neuer Legenden."
"Die Natur ist sehr viel freigiebiger und uneigennütziger, als wir Menschen es sind. Der Baum würde nicht sagen, dass er sich geopfert hat. Er würde sagen, er hat dich mit seinem Leben beschenkt."
"Die meisten würden sagen: Du hast dein Herz verloren. Du hast gesagt: verschenkt. Das finde ich viel schöner. "
"Korazýmar, nicht nur ein Wort, sondern eine ganze Philosophie, die besagte, dass das Herz eine Spiegelscherbe ist, welche die eigene Persönlichkeit zeigt, das Gute und das Schlechte. Und eine Spiegelscherbe, die das eigene Herz auf eine Art vervollständigt und ergänzt, die man alleine nie erreichen könnte, ist ein passender Mensch, um das Leben zu teilen."
"Wasser ist die Quelle des Lebens. Möge dieses Wasser die Kraft der Sonne einfangen, denn ohne sie würde nichts wachsen und gedeihen."
"Wir alle sind Teil der Natur und die Natur ist ein Teil von uns. Wir leben in Symbiose. Wir nehmen nur, was wir brauchen und geben zurück, was wir können. Wir bringen Opfer und wir danken jedem Opfer, das für uns gebracht wird. Respektiert und liebt die Natur so, wie ihr euch selbst liebt und respektiert. Denn das Leben, das wir so lieben, ist die Natur in ihrer reinsten und schönsten Form. Seid erfüllt von Liebe, seid erfüllt von Respekt und seid gesegnet mit einem Leben im Einklang mit der Natur. "
(Das Fest des Lebens)
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