Produktbild: Monstergott
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Caroline Schmitt

1. Monstergott

Monstergott

101
16,69 € inkl. gesetzl. MwSt.

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Beschreibung

Produktdetails

Family Sharing

Ja

Gesprochen von

Miriam Schiweck + weitere

Spieldauer

6 Stunden und 33 Minuten

Abo-Fähigkeit

Ja

Erscheinungsdatum

28.08.2025

Hörtyp

Lesung

Fassung

ungekürzt

Medium

MP3

Anzahl Dateien

22

Verlag

Hörbuch Hamburg

Sprache

Deutsch

EAN

9783844943795

Beschreibung

Produktdetails

Family Sharing

Ja

Mit Family Sharing können Sie Hörbücher innerhalb Ihrer Familie (max. sechs Mitglieder im gleichen Haushalt) teilen. Sie entscheiden selbst, welches Hörbuch Sie mit welchem Familienmitglied teilen möchten. Auch das parallele Hören durch verschiedene Familienmitglieder ist durch Family Sharing möglich. Um Hörbücher zu teilen oder geteilt zu bekommen, muss jedes Familienmitglied ein Konto bei einem tolino-Buchhändler haben.

Gesprochen von

Spieldauer

6 Stunden und 33 Minuten

Abo-Fähigkeit

Ja

Erscheinungsdatum

28.08.2025

Hörtyp

Lesung

Fassung

ungekürzt

Medium

MP3

Anzahl Dateien

22

Verlag

Hörbuch Hamburg

Sprache

Deutsch

EAN

9783844943795

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  • Bewertung

    3/5

    02.06.2026

    Hörbuch-Download (MP3)

    Für junge Leser/-innen

    Kurzkommentar: Die Geschichte ist für für eine eher junge Leserschaft bestimmt. Die philosophischen Gedanken zu Glaube (evangelikale Gemeinde) und der Manipulation der Mitglieder einer Sekte mochte ich. Ideologische Verblendung und was sie bei jungen Menschen anrichten kann - eindringlich erzählt.

  • Kaffeeelse

    Thalia Book Circle Community

    5/5

    09.08.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ben und Esther

    Das Wirken von Freikirchen in einem Roman. Eine interessante Idee. Wie auch ein Thema, welches gut in unsere Zeit passt. Nun hat ja unsere patriarchale westliche Welt in den Kirchen ein gutes Fundament gefunden. Ein Fundament, welches dafür sorgt, dass es den Richtigen gut geht. Den in den Augen der Machtzentralen Richtigen. Und die Anderen. Nun wie ist das mit dem Hamsterrad? Dazu noch etwas Brot und Wein und natürlich die Spiele. Und das Märchen, das man es schaffen kann, wenn man nur ordentlich ranklotzt. Und schon läuft der Laden. Da der Mensch ja nun schon immer dafür bekannt ist sein Leben verbessern zu wollen, gibt es natürlich findige Geister, meist männlicher Natur, die das Thema Kirche noch etwas auf die Spitze treiben möchten. Wo wir bei den Freikirchen landen. Wer sich für das Thema Freikirche interessiert, wird dazu etwas in den bekannten Medien finden. Nicht viel. Aber so ein paar Infos dazu gibt es schon. Wie das halt bei gewissen Strukturen so ist, man lässt sich ungern in die Karten schauen. Es könnte ja so eh bissel was rauskommen. Klarer Fall. Um so besser, wenn es Menschen gibt, die da etwas Licht auf die dunkle Bühne bringen wollen, sei es als Doku, oder wie hier in Romanform. Nun darf man nicht erwarten, dass das Licht auf der Bühne in diesem Roman sonnenhell ist.  Dieses Buch hier beleuchtet eine Familie, die einer Freikirche angehört. Eine Familie mit Kindern. Kinder, die erwachsen werden und in ihrem Erwachen in dieser Freikirche und ihren Strukturen an Grenzen stoßen. Emotional und sehr intensiv ist dieses Buch geschrieben. Ich habe es geliebt! Sehr! Wie man meinen Zeilen unschwer entnehmen kann, mein Bezug zu religiösen Umtrieben in kirchlichen Strukturen hält sich in engen Grenzen. Wobei ich nicht das Göttliche negiere. Dies nicht. Ich bin da eher im animistischen Bereich. Und ich weiß, dass in Europa die Scheiterhaufen brannten. Dies darf man nicht vergessen. Von den ganzen anderen Gräueln, die im Namen der Kirche, im Sinne der Gier stattfanden gar nicht zu reden. Und die Gier, sie regiert immer noch.  Von daher hat mich das Buch schon aus diesem Grund aufgeregt. Die Skizzierung der Kinder der Familie in den Fängen der Freikirche hat mich aber noch aus anderen Gründen sehr angesprochen. Ben und Esther sind diese Kinder. Ein junger Mann und eine junge Frau. Er kämpft mit sich und seinen Gefühlen, entspricht nicht dem Bild eines Adam in der Kirche und wird damit zum Underdog. Er wird manipuliert und benutzt, unter Druck gesetzt. Und ja, damit dürfte klar sein, Ben berührt mich. Esther besetzt als junge Frau das Weibliche Prinzip. Und Frauen und die Kirche. Nun ja!?!? Und natürlich eckt sie als Frau an und wird vom gefeierten Sternchen zum NoGo. Weil sie als Frau Wünsche und Ziele hat und natürlich ihren Bruder liebt und beschützen will. Und damit befeuert auch Esther mich. Charaktere, die mich beeindrucken. Kein lautes Buch, aber ein sehr berührendes Buch, welches ich hiermit sehr gern empfehle! Lesen! 

  • Linnéa Weiß

    5/5

    26.01.2026

    eBook (ePUB 3)

    Wo endet der Glaube und wo beginne ich?

    In „Monstergott“ beleuchtet Autorin Caroline Schmitt erschreckend genau das Leben in einer Freikirche anhand des Geschwisterpaares Esther und Ben. Beide befinden sich, ohne es voneinander zu wissen, bereits zu Beginn des Buches in einer Art Glaubenskrise und hinterfragen immer stärker ihre Beziehung zu Gott und zum Glauben allgemein. Während es bei Ben um Schuldgefühle aufgrund seiner Sexualität geht, hadert Esther mit dem Frauenbild des Pastors und der Menschen um sie herum. Caroline Schmitt lässt ihre beiden Protagonist*innen anhand ihrer Zweifel immer mehr die Prinzipien der Kirche in Frage stellen und stellt überdeutlich die Gefahren für Psyche, Selbstwert und Gesundheit heraus, die die gefährlichen Wertvorstellungen einer solchen Gemeinschaft mit sich bringt. Besonders aktuell ein wichtiges Thema, da Freikirchen durch Social Media einen enormen Push erleben und jungen Leuten ihre teils sehr fragwürdigen Glaubensansätze ungefiltert im Netz nahelegen. Ein wichtiger Aufruf zum kritischen Hinterfragen was Religion und Glaube darf und welche Rolle die Kirche im eigenen Leben spielen sollte.

  • Mareike

    Thalia Book Circle Community

    5/5

    22.01.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ein Buch mit großer Wahrheit

    Schon bei Liebewesen habe ich geschätzt, wie offen Caroline Schmitt tabuisierte Themen anspricht: direkt, aber zugleich feinfühlig und sehr reflektiert. Dieser Eindruckt hat sich auch bei Monstergott bestätigt. Das Buch ist sehr ehrlich und hat mich beim Lesen gleichermaßen wütend wie traurig gemacht. Vieles wirkt auf den ersten Blick überspitzt, allerdings gibt es unzählige Menschen, die ganz ähnliche Erfahrungen gemacht haben. Die Autorin verleiht diesen Geschichten eine Stimme und allein das zeichnet das Buch aus. Besonders beeindruckt hat mich, dass sich die Autorin intensiv mit dem Thema Freikirchen auseinandergesetzt und umfassend recherchiert hat. Das verleiht dem Buch eine große Wahrheit. Meine eigene Wut über die geschilderten Geschehnisse hat den Lesefluss stellenweise minimal gestört. Ich möchte aber auch betonen: Literatur darf und soll Emotionen auslösen, zum Nachdenken anregen und bewegen. Monstergott ist kein leichtes Buch, aber definitiv eines, das sich zu lesen lohnt.

  • Bewertung

    aus Hamburg

    5/5

    28.11.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Blick in eine freikirchliche WElt

    Die Geschwister Ben und Esther sind von Kindheit an Teil einer freikirchlichen Gemeinde. Die Gemeinschaft und der Glaube an Jesus Christus geben ihnen Sicherheit und Geborgenheit. Auf den ersten Blick wirkt die Kirche sehr modern und fortschrittlich. Soziale Medien werden nicht verteufelt, sondern im Gegenteil durch die Ehefrau des Pastors aktiv für die Öffentlichkeitsarbeit genutzt. Auch das Auftreten des Pastors wirkt ausgesprochen modern. Tatsächlich gelten aber streng konservative Wertvorstellungen und Auslegungen der Bibel. Für Ben, der diese konservativen Gebote verinnerlicht hat und auch nicht in Frage stellt, ist dadurch ein qualvoller Weg vorgezeichnet. Und von Esther wird erwartet, dass sie eine untergeordnete Rolle einnimmt, nur weil sie eine Frau ist. Trotz ihres Talentes wird ihr die Rolle im Chor verweigert, für die sie eigentlich am besten geeignet wäre. In einfachen, präzisen Formulierungen lässt Caroline Schmitt die Lesenden Einblick in eine Welt nehmen, die den meisten fremd ist. Sie zeigt die positiven Seiten die Glaubensgemeinschaften bieten können einerseits, aber auch die Konflikte und schmerzlichen Prozesse, die Mitglieder erfahren, wenn sie nicht mehr im Einklang mit den engen Regeln leben können oder wollen. Homosexualität, Emanzipation, Selbstverwirklichung – all das hat innerhalb dieses Systems keinen Platz. Sehr beeindruckend und glaubwürdig beschreibt der Roman abwechselnd aus der Sicht von Ben und Esther den Weg, den die beiden Geschwister zurücklegen. Mir hat auch der zweite Roman der Autorin sehr gut gefallen. Die Bedeutung des klug gewählten Covers habe ich erst auf den zweiten Blick verstanden.

Kundinnen und Kunden meinen

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Bewertungen (101)

Unsere Meinungen

  • Zum Bewerterprofil von Leonie Döß

    Leonie Döß

    Thalia Osiander Bad Kreuznach

    Buchhändler*in

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    5/5

    12.03.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Großartig!

    Die beiden Geschwister Esther und Ben wachsen in einer Freikirche mit strengem, konservativem Glauben auf und widmen dieser Kirche ihr Leben. Beide sind sehr involviert und aktiv im Kirchenalltag, bis sie anfangen das Konstrukt zu hinterfragen. Esther sieht immer mehr die heuchlerischen Strukturen und Ben kämpft mit seiner Identität in Verbindung mit der Freikirche. Eine Geschichte, wie man sie heutzutage so oder so ähnlich oft beobachten kann, wenn Anhänger von evangelikalen Freikirchen anfangen zu deconstructen, also den Glauben kritisch zu hinterfragen und zu zerlegen. Ein großartiges Buch für jeden, der gerne gesellschaftskritische Literatur liest und nachhaltig über Geschichten nachdenkt.
  • Zum Bewerterprofil von Miriam Koudossou-Weiß

    Miriam Koudossou-Weiß

    OSIANDER Lindau

    Buchhändler*in

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    5/5

    14.02.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Glaube und Macht

    Düster und intensiv erzählt Caroline Schmitt von den Geschwistern Esther und Ben, die in einer christlichen Gemeinde aufwachsen. Der Freikirche widmen sie ihr Leben, bis Machtgefälle, Lügen und Abhängigkeiten sich immer mehr offenbaren und die Geschwister Zweifel bekommen. Eine große Empfehlung für alle, die literarische Stoffe mögen, die Fragen stellen statt einfache Antworten zu liefern.
  • Zum Bewerterprofil von Christine Holzner

    Christine Holzner

    OSIANDER Aalen

    Buchhändler*in

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    3/5

    16.11.2025

    eBook (ePUB 3)

    Wenn der Glaube Leben zerstört

    Die Geschwister Ben und Esther wachsen in einer christlichen Gemeinde auf. Ihr Leben gehört Gott. Doch die homophobe, sexistische Auslegung der Bibel in ihren Kreisen, zwingt sie nicht nur, auf persönliches Glück zu verzichten, es treibt Ben in den Selbsthass und Esther zur Verzweiflung. Letztendlich müssen sie eine Entscheidung treffen. Bewegend und aufwühlend erzählt Caroline Schmitt von Hingabe und Heuchelei.

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Bewertungen (3)

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