Sterbehilfe als ethische Problemstellung Stellungnahme des Ethikrates und kritische Hinterfragung der Thematik
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Sprache:Deutsch
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Produktdetails
Format
Kopierschutz
Nein
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Nein
Text-to-Speech
Nein
Erscheinungsdatum
24.06.2025
Verlag
GRINSeitenzahl
18 (Printausgabe)
Dateigröße
398 KB
Sprache
Deutsch
EAN
9783389135457
Zu Beginn der Arbeit werden die Funktionen, der Aufbau und die Kompetenzen des Deutschen Ethikrates (ER) beschrieben, bevor auf dessen Eingebundenheit und die Befugnisse in politischen Entscheidungsprozessen eingegangen wird. Anschließend wird die Sterbehilfe als ethisches Problem erläutert, wobei zunächst beschrieben wird, was Sterbehilfe ist und welche Problemstellung sich aus der Thematik ergibt. Im Anschluss daran wird die Stellungnahme des Deutschen Ethikrates zur Suizidbeihilfe dargestellt, bevor Pro- und Kontra-Argumente zur Sterbehilfe gegeben und im Anschluss gegenübergestellt werden. Zum Abschluss der Hausarbeit wird im Fazit eine persönliche Stellungnahme der Autorin abgegeben und Handlungsempfehlungen zu der Thematik aufgezeigt.
Gerade in der biomedizinischen Forschung und Entwicklung nimmt die Erkenntnis über Erkrankungen und Therapiemöglichkeiten rasant zu und beeinflusst damit das gesellschaftliche, aber auch individuelle Selbstverständnis nachhaltig. Dabei wird nicht nur Einfluss auf die Entstehung des Lebens genommen, sondern auch auf das Ende des Lebens: die Sterbephase. Diese Thematik bringt zwangsläufig Fragen in der Ethik auf, die die Grenzen und Voraussetzungen des Handlungsspielraums hinterfragen (Weber-Hassemer, 2008).
Die Thematik der Sterbehilfe bzw. des Suizids ist für die moderne Medizinwelt eine Herausforderung, weil scheinbar heutzutage alle Lebensaspekte und auch Verhaltensweisen eines Menschen, die zu Gesundheitsrisiken führen könnten, vorhersehbar und kontrollierbar sind (Kiemer, 2024, zitiert nach Samerski/Henkel, 2015). Gerade dadurch, dass der Anspruch der Medizin darauf liegt, Lebenserhaltung und Heilung von Krankheiten zu erzielen, stellt Selbsttötung eine Herausforderung für das medizinische Personal dar. Des Weiteren ist es schwierig suizidale Menschen zu beobachten bzw. ärztlich zu behandeln, wenn diese sich nicht bereits im medizinischen System befinden (Kiemer, 2024).
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