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Sie machen sich keine Vorstellung davon, was es alles an Fakten gibt – oder sollten wir sagen: »Fakten«? Egal wie absurd ein Thema sein mag, irgendjemand da draußen hat es bestimmt schon untersucht, voller Eifer und mit tiefem Ernst. Die Ergebnisse dieser Mühen hat Dan Schreiber zusammengetragen, und er stellt uns die außergewöhnlichsten Ideen vor, über die man immer staunen und lachen – und manchmal nur noch ungläubig den Kopf schütteln kann: Gibt es wahrhaftig Autoren, die die Ideen für ihre Bücher aus der Zukunft geklaut haben? Kann Isaac Newton versehentlich den Mond ausgehöhlt haben? Und wer oder was war wirklich für den Untergang der Titanic verantwortlich? Der Eisberg jedenfalls nicht…
In zwölf Kapiteln über Menschen und ihre Passionen, über die unendlichen Weiten des Weltraums und jede Menge übersinnlicher Phänomene erfahren wir alles über neue absurde Theorien, verrückte Wissenschaft und skurrile Experimente, über die sich tatsächlich jemand den Kopf zerbrochen hat. Vielleicht verändert die eine oder andere dieser Theorien ja Ihre Sicht auf die Welt?
Irrsinnig komisch, schier unglaublich – und absolut ernstgemeint: Die paranormalsten Ideen dieses Sonnensystems
Von hohlen Planeten, verfluchten Flugzeugen und waschechten Zeitreisen – unglaubliche Geschichten aus der Welt der absurden Wissenschaft
Vom Produzenten und Moderator des erfolgreichen britischen Podcasts »No Such Thing as a Fish« – Mehr als 700.000 Abonnenten und über 400 Mio. Downloads
Ausstattung: Fotos und Illustrationen im Text
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Wenn du das Staunen nicht verlernt hast – lies es
CleoBe aus Berlin am 20.07.2025
Bewertungsnummer: 2544710
Bewertet: Buch (Taschenbuch)
Zwischen Geist und Gravitation,
verirrt sich wild die Faszination.
Was klingt wie Unsinn, ist oft Magie –
in Schreibers Welt vergisst du nie.
Wo Fakten flüstern und Theorien tanzen,
darf der Zweifel mit den Sternen pflanzen. ✨
Ein Buch über das Staunen, das Lachen – und den liebevollen Irrsinn der Menschheit – Zwischen Erkenntnisdurst und liebenswürdigem Wahnsinn – Es gibt Bücher, die einen klüger machen. Und es gibt Bücher, die einem die Welt nicht nur erklären wollen, sondern auch zeigen, wie unfassbar wundersam, verrückt und tief menschlich unser Wunsch ist, die Welt überhaupt verstehen zu wollen. Dan Schreibers „Geister, die ihre Rezepte teilen“ – erschienen im Heyne Verlag– ist genau so ein Buch. Es ist ein Fest für alle, die sich mit kindlicher Freude auf das Absurde einlassen, ohne den Respekt vor den Menschen zu verlieren, die hinter diesen Theorien, Ideen und Experimenten stecken. Denn hier geht es nicht um billigen Spott über Verschwörungstheorien oder pseudowissenschaftlichen Unsinn – es geht um Menschen, die mit Leidenschaft forschen, glauben, denken, spekulieren. Ob sinnvoll oder nicht – sie tun es mit einer Ernsthaftigkeit, die uns gleichzeitig lachen und staunen lässt. Wenn Du jetzt neugierig geworden bist, dann komm doch einfach mit auf eine Lesereise. Auf geht’s…
Wo das Skurrile zum Staunen einlädt – Schon der Titel bereitet uns auf das vor, was dieses Buch in zwölf liebevoll kuratierten Kapiteln ausbreitet: eine Sammlung an Geschichten, Theorien und Begebenheiten, die so unglaublich sind, dass sie fast wahr sein müssen – oder eben genau das Gegenteil. Dan Schreiber nimmt uns mit auf eine Reise durch die abseitigsten Winkel menschlicher Neugierde.
Was, wenn Autoren tatsächlich Ideen aus der Zukunft empfangen? Hat Newton, der große Vater der klassischen Physik, mit einem seiner Experimente versehentlich den Mond beeinflusst? Und war der Eisberg vielleicht doch nur ein Sündenbock für den Untergang der Titanic?
Dan Schreiber beschreibt diese Theorien mit einer Mischung aus journalistischer Präzision, augenzwinkerndem Humor und aufrichtiger Faszination. Jedes Kapitel fühlt sich an wie eine Begegnung mit jemandem, der eine völlig andere Sicht auf die Welt hat – und sei sie noch so bizarr. Und gerade das macht es so spannend: Dieses Buch ist keine Anklage gegen „verrückte Spinner“, sondern eine liebevolle Hommage an den menschlichen Forschergeist, in all seinen Erscheinungsformen.
Zwischen Podcast-Charme und Buchmagie – Wer Dan Schreiber aus dem Podcast „No Such Thing As A Fish“ kennt, wird den Ton sofort wiedererkennen: klug, neugierig, respektvoll, und voller Freude am Detail. Die Kapitel sind angenehm kurz, gut strukturiert und dennoch tiefgründig – perfekt für Zwischendurch, aber auch gefährlich genug, um sich darin zu verlieren.
Man beginnt mit einem Thema und – zack – sind zwei Stunden vergangen, in denen man laut gelacht, ungläubig gestaunt und vielleicht sogar einen Wikipedia-Tab nach dem anderen geöffnet hat. Besonders berührend ist Dan Schreibers Fähigkeit, hinter dem vermeintlichen Irrsinn die Menschen zu zeigen: Träumer, Visionäre, Sonderlinge, aber vor allem Menschen mit einem brennenden Wunsch, die Welt auf ihre Weise zu begreifen.
Zwischen Lachen und Nachdenken: Dan Schreibers besondere Stärke – Was dieses Buch besonders macht, ist seine Tonalität. Es ist nicht einfach nur lustig. Es ist liebevoll, wertschätzend und neugierig. Dan Schreiber lacht nicht über die Menschen, von denen er erzählt – er lacht mit ihnen. Er lädt uns ein, die Welt einmal nicht nur mit den strengen Maßstäben der Wissenschaft zu betrachten, sondern mit den Augen eines Kindes, das einfach mal fragt: Was wäre, wenn …?
Er schafft es, aus jeder noch so absurden Idee etwas zu machen, das nicht nur unterhält, sondern inspiriert. So wirken viele der Geschichten zunächst wie reine Kuriositäten – doch dann entfalten sie einen ganz eigenen Zauber. Man beginnt, Dinge zu hinterfragen, über vermeintlich klare Wahrheiten zu stolpern, und merkt: Vielleicht sind es gerade die ungewöhnlichen Perspektiven, die uns neue Einsichten bringen.
Ein Feuerwerk an Skurrilität – und ein Denkmal für menschliche Vorstellungskraft – „Geister, die ihre Rezepte teilen“ ist mehr als eine Sammlung kurioser Fakten. Es ist ein leidenschaftliches Plädoyer für den Wert von Neugier und dem Mut, auch die verrücktesten Ideen ernst zu nehmen. Ob Autoren, die angeblich Inspiration aus der Zukunft erhalten, oder Menschen, die fest davon überzeugt sind, dass die Titanic einem gezielten Anschlag zum Opfer fiel – diese Theorien sagen oft mehr über uns aus als über das Universum.
Dan Schreiber feiert mit seinem Buch jene Menschen, die sich vom allgemeinen Kopfschütteln nicht abschrecken lassen. Die ihre Welt mit eigenen Augen sehen – und manchmal Dinge entdecken, die den Rest von uns für immer zum Staunen bringen.
FAZIT: Eine liebevolle Umarmung für alles, was wir nicht verstehen (wollen) – Dieses Buch bekommt von mir eine absolute – eine 100%ige – Leseempfehlung. „Geister, die ihre Rezepte teilen“ ist mehr als nur ein Sammelband kurioser Theorien. Es ist ein Plädoyer für Offenheit, für Staunen, für das Nicht-Wissen. Für die Lust, sich mit dem Unerklärlichen zu beschäftigen, ohne sich darüber zu erheben. Dan Schreiberbegegnet all dem Absurden mit einem offenen Herzen und einer Prise Humor – und genau das macht dieses Buch so besonders. Es ist nicht herablassend, sondern warm. Nicht zynisch, sondern neugierig. Und manchmal sogar poetisch in seiner Betrachtung der menschlichen Sehnsucht nach Antworten, selbst dort, wo es keine geben kann. Wer dieses Buch liest, wird anders durch die Welt gehen. Vielleicht ein bisschen offener, ein bisschen neugieriger. Vielleicht mit einem leisen Schmunzeln, wenn mal wieder jemand etwas völlig Verrücktes behauptet – und vielleicht auch mit dem Gedanken: Was, wenn doch? Denn genau das ist die große Stärke dieses Buches: Es erlaubt uns, die Grenze zwischen Fakt und Fiktion kurz zu verwischen – und zeigt uns, dass zwischen wissenschaftlicher Wahrheit und menschlicher Vorstellungskraft ein riesiger, herrlich verrückter Raum liegt, den wir viel zu selten betreten.
Und wer weiß: Vielleicht haben die Geister ja wirklich ein Rezept für uns… Dan Schreibers Buch ist ein liebevoller Reminder daran, dass wir nicht alles wissen müssen, um es wertzuschätzen. Es ist ein Loblied auf all die Geschichten, die zu seltsam klingen, um wahr zu sein – und doch vielleicht einen wahren Kern haben. Ob Sie an Geister glauben oder nicht, an Mondmanipulation oder Zukunftsromane aus dem Äther – dieses Buch schenkt Ihnen ein neues Gefühl für die Vielfalt menschlicher Vorstellungskraft. Und manchmal ist es genau das, was wir brauchen: ein bisschen Spinnerei, ein bisschen Magie, ein bisschen Staunen über die unglaubliche Vielfalt des Denkens.Mir bleibt jetzt nur noch die eine schöne Lesezeit zu wünschen, denn wer weiß – vielleicht ist ja doch etwas dran.Und sei es nur, dass man für ein gutes Rezept manchmal wirklich Hilfe aus dem Jenseits braucht.
Was wäre wenn?
Bewertung aus Leipzig am 06.03.2025
Bewertungsnummer: 2430573
Bewertet: Buch (Taschenbuch)
Was wäre wenn?
Ich habe eine große Abneigung gegenüber Verschwörungstheorien. Aber was ich mag, sind Blicke auf die Geschichte mit einem Augenzwinkern. Was wäre wenn? Hätte es vielleicht auch so ausgehen können? War wirklich der Eisberg Schuld oder Zeitreisende?
Und mit genauso einem Augenzwinkern geht Dan Schreiber an sein Buch. Ich habe schon den vorherigen Teil “Waschbären, die im Dunkeln leuchten” gelesen und sehr gemocht. Denn nur weil etwas mit “Fakten” belegt ist, gibt es immer mindestens eine Person, die es besser weiß.
Durch zwölf Kapitel begleiten wir Menschen und ihre Passionen, reisen durch die unendlichen Weiten des Weltraums und erfahren etwas über übersinnliche Phänomene. Wir alles über neue absurde Theorien, verrückte Wissenschaft und skurrile Experimente. Es ist für alle etwas dabei. Etwas zum Staunen, Lachen oder auch einfach den Kopf schütteln.
Faszinierend fand ich das Kapitel über Autoren, die über Dinge schreiben, die eigentlich noch gar nicht passiert sind. Aber ind er Zukunft recht ähnlich passiert sind. Wie zum Beispiel das Buch “Titan”. Um welches Schiff könnte es da wohl gehen? Und um beim Thema zu bleiben - wie ist die Titanic wohl wirklich untergegangen? Doch sicher nicht an einem schnöden Eisberg.
Schreiber betont jedoch in seiner Einleitung, dass es sich bei diesen Theorien um absurde Vorstellungen handelt. Dass es hier nicht um ein Buch geht, das man nicht ernst nehmen sollte. Es dient zur Unterhaltung.
Und das macht es definitiv. Es ist kurzweilig, locker und mit viel Humor geschrieben. Man kann als Leser in alternative Realitäten eintauchen und weiß aber dennoch, dass es nicht der Wahrheit entspricht.
Insgesamt hat mir "Geister, die ihre Rezepte teilen" viel Spaß bereitet und mein Interesse an den skurrilen Aspekten der Wissenschaft geweckt.
ISBN: 978-3453606975
Umfang: 224 Seiten
Autor: Dan Schreiber
Verlag: Heyne
Erscheinungsdatum: 22.01.25
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