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Sturm

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Beschreibung

Produktdetails

Zustand

Gut

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

07.01.2025

Verlag

Hoffmann Und Campe

Seitenzahl

384

Maße (L/B/H)

21,1/14/3,4 cm

Gewicht

460 g

Auflage

1

Übersetzt von

Jürgen Brôcan + weitere

Sprache

Deutsch

EAN

2710000811244

Beschreibung

Rezension

»George R. Stewart würdigt das Faszinosum Wetter literarisch auf einzigartige Weise. « ("WDR 5 Bücher")
»Die Neuübersetzung von Jürgen Brôcan und Roberta Harms zeigt, dass Stewarts Werk auch 84 Jahre später nichts an seiner Aktualität eingebüßt hat.« ("WDR 3 »Kultur am Mittag«")
»Der Klassiker von 1942 in angemessener kraftvoller Neuübersetzung.« ("Focus")
»Meteorologie ist keine Poesie, aber solche Präzision hat durchaus poetische Wirkung.« ("Welt am Sonntag")
»Stewarts Roman wirkt aktueller denn je. Bis zum dramatischen Finale entlässt der Sturm keinen Leser aus seinen Fängen.« ("Bücher Magazin")
»›Sturm‹ ist ein ungewöhnlicher Roman über Mut und Opferbereitschaft, den zu lesen sich lohnt.« ("Die Presse online")
»Diese Geschichte verdient in Zeiten des Klimawandels neue Aufmerksamkeit.« ("Physik Journal")
» Was klingt wie ein postmodernes Werk, das perfekt in unsere katastrophen geplagte Gegenwart passt, hat Stewart bereits 1941 verfasst.« ("Kulturnews")

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Zustand

Gut

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

07.01.2025

Verlag

Hoffmann Und Campe

Seitenzahl

384

Maße (L/B/H)

21,1/14/3,4 cm

Gewicht

460 g

Auflage

1

Übersetzt von

  • Jürgen Brôcan
  • Roberta Harms

Sprache

Deutsch

EAN

2710000811244

Herstelleradresse

Hoffmann und Campe Verlag
Harvestehuder Weg 42
20149 Hamburg
DE

Email: vertrieb@hoca.de

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Brandaktueller Klimaroman mit einem ungewöhnlichen Protagonisten: einem Sturm

drawe aus Landau am 09.03.2025

Bewertungsnummer: 2432979

Bewertet: eBook (ePUB 3)

Ein beeindruckendes Cover – und ein beeindruckendes Buch! Ein junger Meteorologe beobachtet die allmähliche Entwicklung eines Sturms und beschreibt sein Heranwachsen so, als ob es sich um ein Lebewesen handele. Jeder Sturm ist seiner Meinung nach ein Individuum mit einer eigenen Persönlichkeit, und so gibt er „seinem“ Sturm auch einen Namen: er heißt Maria. Ein Sturm ist keine klimatische Laune, sondern entsteht durch eine Vielzahl von globalen und komplexen Bedingungen, die der Autor mit großer Genauigkeit und Expertise nachzeichnet. Das hört sich trocken an, ist aber spannend zu lesen: wie und warum sich die neugeborene Maria entwickelt, wächst, lebhafter wird und schließlich zu einer gefährlichen und verheerenden Naturgewalt die Menschen in Kalifornien bedroht. Kleinste Ereignisse haben große Auswirkungen, und diesen kleinsten Ereignissen widmet Stewart viel Raum und spart nicht an Details. Maria braust mit gewaltigen Wassermassen und Schneefällen über Kalifornien hinweg, und wir lesen z. B. von einer Eule, die den Draht einer Telefon- Hochspannungsleitung berührt und damit letztendlich den Tod eines jungen Monteurs nach sich zieht. Ebenso liebevoll, aber immer realistisch zeichnet der Autor die Auswirkungen des Schneefalls z. B. auf eine Kiefer nach, deren Astbruch ebenfalls weitreichende Konsequenzen hat. Im Mittelpunkt stehen aber die Auswirkungen auf die Menschen. Er stellt uns einzelne Menschen oder Menschengruppen vor, die nur durch den Sturm und dessen Auswirkungen miteinander verbunden werden. Es sind spannende kleine Geschichten, die der Autor erzählt: von einem jungen Paar, das im Auto unterwegs ist, vom Oberinspektor der Straßenverwaltung, der mitten im Schneechaos die Räumung eines Gebirgspasses organisiert, von einem Piloten oder von Reisenden im Zug und so fort. Der Roman ist über 80 Jahre alt und stammt aus einer Zeit, in der Telefonfräulein die Verbindungen per Hand stöpselten und in der die Wetterkarten ebenfalls per Hand gezeichnet und die Wetterprognosen aufgrund des persönlichen Erfahrungsschatzes erstellt wurden. Trotzdem hat dieser Roman nichts von seiner Aktualität verloren, im Gegenteil: ich finde ihn beeindruckend brisant. Der Sturm ist hier Teil einer Natur, die nicht nach Gut und Böse fragt und auch nicht nach wirtschaftlichen Bedürfnissen. Er setzt sich über politische Grenzen hinweg und gehorcht nur seinen eigenen Gesetzen. Stewart zeigt sehr deutlich, dass der Mensch die Naturgewalten nicht kontrollieren kann, aber – und das macht die Aktualität des Buches aus – dass mit Kooperation, mit Verantwortungsgefühl, mit menschlicher Solidarität und auch mit Opferbereitschaft die Folgen einer Naturgewalt bewältigt werden können. Fazit: Ein ungewöhnlicher Protagonist, eine spannende Lektüre zu einem hochaktuellen Thema!

Brandaktueller Klimaroman mit einem ungewöhnlichen Protagonisten: einem Sturm

drawe aus Landau am 09.03.2025
Bewertungsnummer: 2432979
Bewertet: eBook (ePUB 3)

Ein beeindruckendes Cover – und ein beeindruckendes Buch! Ein junger Meteorologe beobachtet die allmähliche Entwicklung eines Sturms und beschreibt sein Heranwachsen so, als ob es sich um ein Lebewesen handele. Jeder Sturm ist seiner Meinung nach ein Individuum mit einer eigenen Persönlichkeit, und so gibt er „seinem“ Sturm auch einen Namen: er heißt Maria. Ein Sturm ist keine klimatische Laune, sondern entsteht durch eine Vielzahl von globalen und komplexen Bedingungen, die der Autor mit großer Genauigkeit und Expertise nachzeichnet. Das hört sich trocken an, ist aber spannend zu lesen: wie und warum sich die neugeborene Maria entwickelt, wächst, lebhafter wird und schließlich zu einer gefährlichen und verheerenden Naturgewalt die Menschen in Kalifornien bedroht. Kleinste Ereignisse haben große Auswirkungen, und diesen kleinsten Ereignissen widmet Stewart viel Raum und spart nicht an Details. Maria braust mit gewaltigen Wassermassen und Schneefällen über Kalifornien hinweg, und wir lesen z. B. von einer Eule, die den Draht einer Telefon- Hochspannungsleitung berührt und damit letztendlich den Tod eines jungen Monteurs nach sich zieht. Ebenso liebevoll, aber immer realistisch zeichnet der Autor die Auswirkungen des Schneefalls z. B. auf eine Kiefer nach, deren Astbruch ebenfalls weitreichende Konsequenzen hat. Im Mittelpunkt stehen aber die Auswirkungen auf die Menschen. Er stellt uns einzelne Menschen oder Menschengruppen vor, die nur durch den Sturm und dessen Auswirkungen miteinander verbunden werden. Es sind spannende kleine Geschichten, die der Autor erzählt: von einem jungen Paar, das im Auto unterwegs ist, vom Oberinspektor der Straßenverwaltung, der mitten im Schneechaos die Räumung eines Gebirgspasses organisiert, von einem Piloten oder von Reisenden im Zug und so fort. Der Roman ist über 80 Jahre alt und stammt aus einer Zeit, in der Telefonfräulein die Verbindungen per Hand stöpselten und in der die Wetterkarten ebenfalls per Hand gezeichnet und die Wetterprognosen aufgrund des persönlichen Erfahrungsschatzes erstellt wurden. Trotzdem hat dieser Roman nichts von seiner Aktualität verloren, im Gegenteil: ich finde ihn beeindruckend brisant. Der Sturm ist hier Teil einer Natur, die nicht nach Gut und Böse fragt und auch nicht nach wirtschaftlichen Bedürfnissen. Er setzt sich über politische Grenzen hinweg und gehorcht nur seinen eigenen Gesetzen. Stewart zeigt sehr deutlich, dass der Mensch die Naturgewalten nicht kontrollieren kann, aber – und das macht die Aktualität des Buches aus – dass mit Kooperation, mit Verantwortungsgefühl, mit menschlicher Solidarität und auch mit Opferbereitschaft die Folgen einer Naturgewalt bewältigt werden können. Fazit: Ein ungewöhnlicher Protagonist, eine spannende Lektüre zu einem hochaktuellen Thema!

Klassiker

Bewertung am 01.02.2025

Bewertungsnummer: 2400678

Bewertet: eBook (ePUB 3)

Der Autor schildert die Auswirkungen des Sturms Die Behörden sorgen dafür die Bucht zu schützen und die Zivilbevölkerung in Sicherheit zu bringen. In diesem Zusammenhang erfahren wir in den Kapiteln, in denen das Meteorologische Amt beteiligt ist, auch einiges über das Verhalten des Wetters. Besonders interessant ist der Konflikt zwischen dem alten Meteorologen, der sich auf Intuition und direkte Beobachtung stützt, und dem jungen Meteorologen, der Werkzeuge, Mathematik und modernste wissenschaftliche Methoden einsetzt Ein klasse Buch

Klassiker

Bewertung am 01.02.2025
Bewertungsnummer: 2400678
Bewertet: eBook (ePUB 3)

Der Autor schildert die Auswirkungen des Sturms Die Behörden sorgen dafür die Bucht zu schützen und die Zivilbevölkerung in Sicherheit zu bringen. In diesem Zusammenhang erfahren wir in den Kapiteln, in denen das Meteorologische Amt beteiligt ist, auch einiges über das Verhalten des Wetters. Besonders interessant ist der Konflikt zwischen dem alten Meteorologen, der sich auf Intuition und direkte Beobachtung stützt, und dem jungen Meteorologen, der Werkzeuge, Mathematik und modernste wissenschaftliche Methoden einsetzt Ein klasse Buch

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Sturm

von George R. Stewart

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Alex Sättele

Thalia Osiander Konstanz – LAGO Shopping-Center

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4/5

Ein zukünftiges Drehbuch für Roland Emmerich

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

In diesem Roman treten zahlreiche verschiedene Charaktere auf, doch der eigentliche Hauptcharakter ist Maria, ein gewaltiger Sturm, den wir als Leser von den ersten Tiefdruckgebiet bis hin zur verheerenden Zerstörung quer durch die USA verfolgen. Ich war besonders beeindruckt von der wissenschaftlichen Präzision, mit der dieser Sturm beschrieben wird. „Der Sturm“ liest sich wie ein Katastrophenfilm von Roland Emmerich oder aber eine literarische Biografie eines Sturms. Wäre mir nicht bekannt, dass das Original bereits 1940 erschienen ist, könnte man ihn durchaus als eine aktuelle Warnung an die Menschheit im Hinblick auf den Klimaschutz interpretieren.
  • Alex Sättele
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4/5

Ein zukünftiges Drehbuch für Roland Emmerich

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

In diesem Roman treten zahlreiche verschiedene Charaktere auf, doch der eigentliche Hauptcharakter ist Maria, ein gewaltiger Sturm, den wir als Leser von den ersten Tiefdruckgebiet bis hin zur verheerenden Zerstörung quer durch die USA verfolgen. Ich war besonders beeindruckt von der wissenschaftlichen Präzision, mit der dieser Sturm beschrieben wird. „Der Sturm“ liest sich wie ein Katastrophenfilm von Roland Emmerich oder aber eine literarische Biografie eines Sturms. Wäre mir nicht bekannt, dass das Original bereits 1940 erschienen ist, könnte man ihn durchaus als eine aktuelle Warnung an die Menschheit im Hinblick auf den Klimaschutz interpretieren.

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