Produktbild: Weiße Tränen
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Weiße Tränen

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Beschreibung

Produktdetails

Zustand

Akzeptabel

Verkaufsrang

70958

Einband

Taschenbuch

Altersempfehlung

ab 13 Jahr(e)

Erscheinungsdatum

19.06.2024

Verlag

Mixtvision

Seitenzahl

219

Maße (L/B/H)

21,1/13,5/2,3 cm

Gewicht

306 g

Sprache

Deutsch

EAN

2710000812241

Beschreibung

Rezension

Eine starke Sensibilisierung für uns und eine absolute Empfehlung für Schulklassen.
Deutschlandfunk – Die besten 7

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70958

Einband

Taschenbuch

Altersempfehlung

ab 13 Jahr(e)

Erscheinungsdatum

19.06.2024

Verlag

Mixtvision

Seitenzahl

219

Maße (L/B/H)

21,1/13,5/2,3 cm

Gewicht

306 g

Sprache

Deutsch

EAN

2710000812241

Herstelleradresse

mixtvision Medienges.mbH
Leopoldstraße 25
80802 München
DE

Email: info@mixtvision.de

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  • Bewertung

    5/5

    25.02.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ein Meisterwerk

    Absolut lesenswert! Dieses Buch hat mich fasziniert und ich kann es uneingeschränkt allen Schulen empfehlen! Ein sehr wichtiger Jugendroman insbesondere in dieser jetzigen gesellschaftlichen Situation!

  • Bewertung

    5/5

    10.11.2023

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Jugendroman über Vorurteile, Freundschaft und Gemeinschaft

    Weiße Tränen, der Roman der Autorin Kathrin Schrocke, erschienen im Mixtvision Verlag, hat mich sofort angesprochen. Auf dem Cover wächst eine Faust aus dem Wald und schiebt sich vor das Paar, das nur als Silhouette gezeigt wird: Ein Mädchen mit Kopftuch und ein Junge mit krausem Haar. Lenni und Serkans Schwester Elif finden erst spät im Buch zueinander, denn Lenni muss sich erst entscheiden, auf wessen Seite er steht. King Kong soll das neue Schulstück werden und ausgerechnet Serkan, Lennis bester Freund, der sehr gut singen und schauspielen kann, soll den Affen ohne Textpart mimen. Nicht nur, dass die Story King Kongs, der übergroßen "Monsterkreatur", die absolut nichts mit einem Menschen, aber auch nichts mit einem Gorilla zu tun hat, ein rassistischer Stoff ist, auch dass der Lehrer die Rolle mit einem talentierten Schüler und gleichzeitig dunkelhäutigen Jungen besetzen will, löst bei einigen der Schüler zurecht Empörung aus. Vor allem Benjamin, Lennis neuer schwarzer Mitschüler legt sich deswegen mit dem eigentlich beliebten Theater AG-Lehrer an. Lenni steht von nun an immer wieder zwischen allen Stühlen, er kann es niemanden recht machen. Der erste Teil liest sich gut und baut die Spannung auf, wie sich der Konflikt zwischen Benjamin und dem Theater-Lehrer, der die Schüler unterschiedlich behandelt, entwickelt. Man kann sich in alle Figuren und Positionen gut hineindenken. Ich finde es gut, dass Lenni als Hauptfigur dazwischen steht. So kommt die Unsicherheit, die wir alle immer wieder verspüren können, gut heraus. Die Konflikte sind vorprogrammiert. So wie das Buch beginnt, endet es. Der Kreis schließt sich und die Anfangsszene mit einer Urne im Wald wird aufgeklärt. Es gibt überraschende Wendungen und Enthüllungen. Als Leser muss man feststellen. dass Vorurteile schnell entstehen. Vieles ist am Ende anders als es scheint. Die Autorin nutzt die flüssig zu lesende Geschichte, um Fachwissen über Rassismus gekonnt einzubauen. Lenni wandelt sich im Laufe der Geschichte von einem angepassten zu einem eigenständig denkenden, reflektierenden Jungen. Für mich war eine der Schlüsselszenen, als Lenni den Dienst für den kranken Assistenten seines Vaters, der Bestatter ist, antreten muss und seinem Vater helfen soll. Diese Nacht ist die Wendung im Buch, denn da wird klar, dass sie den Lehrer nicht kannten, fast nichts über ihn wussten und die Dinge auf einmal in einem etwas anderen Licht erscheinen. Das relativiert nicht dessen Verhalten, aber es macht klar, dass jeder Vorurteile hat und dass die wenigsten hinter die jeweiligen Fassaden gucken können. Wo hat man im Alltag selbst Vorurteile? Die Geschichte klärt über Rassismus auf, lässt einen nachdenklich zurück. Schrocke gelingt ein Jugendroman mit Tiefgang.

  • Bewertung

    5/5

    05.11.2023

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Alltagsrassismus gibt es überall

    Das Cover finde ich sehr gut gewählt. Es strahlt für mich Kraft aus, der Titel passt perfekt zur Handlung. Die Haptik des Hardcover Buches finde ich sehr ansprechend. In diesem spannenden und aufrüttelnden Jugendbuch geht es unter anderem um Alltagsrassismus. Der Hauptcharakter ist Lenni, der ein Gymnasium in der Nähe vom Schwarzwald besucht. Als in ein neuer Mitschüler in die Theater AG kommt, Benjamin. Benjamin hat dunkle Haut und stellt das Leben von Lenni gehörig auf den Kopf. Wann beginnt Rassismus und Ausgrenzung? Das Buch behandelt dieses Thema mit so viel Gefühl, ich bin der Meinung, es sollte eine Pflichtlektüre an Schulen sein. Auch als Erwachsener bekommt man neue Perspektiven gezeigt. Muss man sich "für eine Seite" entscheiden und gibt es diese überhaupt? Lenni interessiert sich auch sehr für Elif. Das Buch hat einen tollen Schreibstil, der sich sehr gut lesen lässt. Die Charaktere waren toll beschrieben und die Handlung interessant. Ich empfehle das Buch auf jeden Fall weiter.

  • Bewertung

    5/5

    04.11.2023

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Sensibel für den Alltag werden

    Der Titel und das Cover mit der Faust im Wald sind bereits ein Blickfang und wecken das Interesse für die Geschichte. Es wird aus der Sicht des Protagonisten Lenni erzählt, der ein Gymnasium besucht. Man bekommt Einblick in dessen schulischen und familiären Alltag. Als eines Tages ein neuer Schüler namens Benjamin in die Klasse kommt, beginnt für Lenni die scheinbar heile Welt zu bröckeln. Benjamin nimmt sich kein Blatt vor den Mund und zeigt Vorurteile auf. Er weist auch Herrn Prasch, einen sehr beliebten Lehrer, in die Schranken, als dieser das Stück für die jährliche Theatervorführung und die Besetzung dafür bekannt gibt. Plötzlich scheint Rassismus allgegenwärtig zu sein. Die Meinungen diesbezüglich gehen stark auseinander. Lenni hat zwar immer wieder ein komisches Gefühl, kann aber Benjamins Sichtweise nicht verstehen und hält sie für übertrieben. Sein bester Freund Serkan und dessen Schwester Elif stehen eindeutig auf Benjamins Seite. Somit bekommt auch die Freundschaft Risse. Immer wieder versuchen die Geschwister Lenni zu zeigen, dass sie sich in der Gesellschaft mehr beweisen müssen und ständig mit Vorurteilen zu kämpfen haben, obwohl sie in Deutschland geboren sind. Lenni beginnt erst umzudenken, als er merkt, dass auch seine Familie nicht frei von Rassismus ist. Als er seine Eltern bittet, Elif einen Praktikumsplatz in ihrem Bestattungsunternehmen zu geben, haben diese plötzlich Bedenken, weil die Schülerin ein Kopftuch trägt. Von da an sieht Lenni mehr und mehr, womit Serkan, Elif und Benjamin auf Grund ihrer Hautfarbe und der Herkunft ihrer Eltern bzw. Großeltern täglich konfrontiert sind. Mit der Geschichte ist es der Autorin gelungen, über scheinbar harmlose Alltagssituationen nachzudenken. Nicht immer ist Rassismus in Form von Beleidigungen oder Gewalt sichtbar. Auch nett gemeinte Worte können voller Vorurteile stecken und beim Gegenüber anders ankommen, als sie vielleicht gemeint sind. Was mir ein bisschen gefehlt hat, war, dass auch Benjamins Worte, die manchmal sehr verallgemeinernd waren, keine Konsequenzen hatten. Es wurde zwar aufgezeigt, dass er über die Stränge geschlagen hat, es verläuft jedoch im Sand, als klar wird, dass beispielsweise das ausgewählte Theaterstück und die Rollenverteilung kritisch betrachtet werden müssen. Das Buch regt dazu an, Situationen kritisch zu hinterfragen und die eigene Wortwahl zu sensibilisieren. Mir hat das Buch sehr gut gefallen und würde es ab ca. 15 Jahren empfehlen, da für Jüngere einige Zusammenhänge und Anspielungen schwer zu verstehen sein könnten.

  • Gelincik

    5/5

    03.11.2023

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Rassismus

    In dem Buch 'Weiße Tränen' von Kathrin Schrocke geht es um Lenni und Serkan, die zusammen die Schule besuchen. Als Benjamin auf die Schule kommt, sehen sie, dass sie wohl doch nicht auf einer Schule ohne Rassismus sind. Benjamin ist nämlich dunkelhäutig und lässt ganz andere Sachen offenbaren... Mir gefällt der Schreibstil sehr und auch die Geschichte an sich finde ich absolut super. Ich selbst musste auch schon mehrmals Rassismus erleben und wahrscheinlich werde ich das LEIDER auch noch weiterhin, aber dieses Buch öffnet einem zumindest die Augen. Wer natürlich nichts davon wissen will, ist hier falsch. Ich habe dieses Buch schon meinen Deutschkollegen empfohlen, da man es auch gut im Deutschunterricht lesen könnte. Von mir gibt es 5 von 5 Punkten.

Kundinnen und Kunden meinen

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Bewertungen (21)

Unsere Meinungen

  • Zum Bewerterprofil von Henrike Sonntag

    Henrike Sonntag

    Thalia Osiander Konstanz – LAGO Shopping-Center

    Buchhändler*in

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    5/5

    27.10.2023

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Eins der wichtigsten Bücher des Jahres!

    Total realitätsnah mit viel Alltagssprache aus der Sicht eines Teenagers erzählt, regt dieses Buch zum Nachdenken an. Über die eigenen Privilegien, über das eigene Verhalten. Und wie man es in Zukunft besser machen kann. Besonders als Schullektüre sehr zu empfehlen!
  • Zum Bewerterprofil von Isabel Tzschaschel-Laggner

    Isabel Tzschaschel-Laggner

    OSIANDER Landsberg

    Buchhändler*in

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    4/5

    13.09.2023

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ein hochaktuelles Buch, das mich in der Umsetzung der Thematik überzeugt hat!

    Als Benjamin, ein schwarzer Jugendlicher neu an die Schule kommt, prangert dieser das rassistische Denkmuster des beliebten Lehrers der Theater AG an und mischt so die Gruppe richtig auf. Lenni, sein Mitschüler, ist von dieser Situation überfordert und weiß nicht so recht wie er sich verhalten soll. Sein bester Freund Serkan, türkischer Abstammung, zeigt ihm plötzlich die kalte Schulter. Elif, Serkans Schwester, die seit neuestem stolz ein Kopftuch trägt, möchte gerne bei Lennis Eltern im Beerdigungsinstitut ein Praktikum machen und das erscheint Lennis Eltern schwierig, da sie Muslima ist. Jetzt heißt es für Lenni Stellung zu beziehen. Eine wirklich aktuelle Geschichte ohne erhobenen Zeigefinger mit Humor, Spannung und wic htigen Themen.

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