Kritik der künstlichen Vernunft Vorspiel eines Anathemas
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29,50 €
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Beschreibung
Produktdetails
Einband
Taschenbuch
Altersempfehlung
ab 16 Jahr(e)
Erscheinungsdatum
02.12.2025
Abbildungen
7, Fotosgrafien
Verlag
Lepanto VerlagSeitenzahl
462
Maße (L/B/H)
20,5/13,9/3,3 cm
Gewicht
612 g
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
ISBN
978-3-942605-42-7
Das rein Menschliche wird darin grosso modo durch das Technische ersetzt oder in eine fluide Fusion beider versetzt. Anstelle von Metaphysik tritt so eine materialistische Machbarkeitsideologie, anstelle der Kultivierung die Optimierung, anstelle des Verstehens die Information, anstelle der Urteilskraft die Automatisierung – und anstelle des alten Schöpfergottes ein neuer Gott, ein neopaganer Götze, Ausdruck der Selbstverherrlichung des Menschen. Charakterisiert wird diese Wende durch Begriffe wie Hightech, Human Enhancement, Big Data, Singularität und Künstliche Intelligenz. Es ist offenkundig, dass dieser Epochenbruch nicht nur das bisherige Verständnis der Humanitas in Frage stellt, sondern das gesamte Christentum als jene Religion, die sich zum Menschensohn bekennt.
In zwölf „Menetekeln“ analysiert der Autor die menschliche und die technische Vernunft und scheidet sie voneinander, doch stets, um auf die Ratio eines dritten Paradigmas hinzuarbeiten: das Paradigma der Theo-Humanität. In diesem spricht sich die Poesie einer göttlichen Vernunft aus, welche das ursprüngliche, aber oft verkannte Ziel des Christentums andeutet: die „Theosis“ – die Vergöttlichung des Menschen also, und zwar allein durch Gottes Gnaden und nicht durch die Phantasmagorien eines technozentrischen Willens zur Macht!
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