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Kurz mal mit dem Universum plaudern

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Beschreibung

Produktdetails

Zustand

Gut

Einband

Gebundene Ausgabe

Altersempfehlung

ab 14 Jahr(e)

Erscheinungsdatum

24.01.2022

Verlag

Carl Hanser

Seitenzahl

448

Maße (L/B/H)

21,7/14,6/3,8 cm

Gewicht

616 g

Auflage

1

Originaltitel

Neanderthal Opens the Door to the Universe

Übersetzt von

Jessika Komina + weitere

Sprache

Deutsch

EAN

2710000843276

Beschreibung

Produktdetails

Zustand

Gut

Einband

Gebundene Ausgabe

Altersempfehlung

ab 14 Jahr(e)

Erscheinungsdatum

24.01.2022

Verlag

Carl Hanser

Seitenzahl

448

Maße (L/B/H)

21,7/14,6/3,8 cm

Gewicht

616 g

Auflage

1

Originaltitel

Neanderthal Opens the Door to the Universe

Übersetzt von

  • Jessika Komina
  • Sandra Knuffinke

Sprache

Deutsch

EAN

2710000843276

Herstelleradresse

Carl Hanser Verlag
Kolbergerstraße 22
81679 München
DE

Email: info@hanser.de

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  • Patrick

    aus Plauen

    5/5

    08.10.2022

    eBook (ePUB)

    Tiefsinnig, humorvoll, lesenswert

    Ich muss zugeben, dass mich das Cover zum Kauf animiert hat. Klar, auch der Text auf dem Rückumschlag! Was mich im inhaltlichen erwartete, wusste ich zunächst nicht, bis ich in die ersten Kapitel eintauchte, in denen Clifford Hubbard von seinem schrecklichen Leben an der Happy Valley High berichtet. Sein Bruder ist vor kurzer Zeit gestorben, er hat kaum sozialen Anschluss, seine Familie ist mehr Fluch als Segen und neben all den schon ohnehin problematischen Dingen wird er an der Highschool von Schülern wegen seines Aussehens und seiner Art drangsaliert. Nicht zuletzt auch von Aaron Zimmerman, der sich allerdings nach einem Bootsunfall und tagelangem Koma um 180 Grad gedreht zu haben scheint. Plötzlich sieht er in Cliff einen Partner, den er braucht, um seine Liste abzuarbeiten. Eine Liste, die die Happy Valley High für ALLE zu einem besseren Ort machen soll... Preston Norton schreibt so liebevoll und dennoch mit Ernst und Humor, dass man das Buch nicht mehr weglegen möchte. Er versteht es seinen Figuren mit bloßen schwarzen Buchstaben so viel Leben einzuhauchen, dass man das Gefühl hat, direkt mit ihnen den Alltag zu bestreiten. Was Cliff und Aaron erleben zeugt davon, dass man die Hoffnung nicht aufgeben sollte - NIE. Denn am Ende sind es vielleicht wirklich höhere Mächte, die alles in der Hand haben. Mit Freudentränen und Tränen der Empathie las ich dieses Buch, dass einen wichtigen Punkt als Botschaft für alles Zwischenmenschliche hinterlässt und uns alle zum Nachdenken animieren sollte. In einer Welt, in der viele nur sich selbst sehen, haben auch diese Menschen eine Geschichte, einen Grund, warum sie so sind. Vielleicht brauchen sie DICH genau jetzt - so wie du bist, ohne dich zu verstellen. Eine der wichtigsten Regeln im sozialen Gefüge unserer Zeit schenkt uns Preston Norton: Mach DU den Unterschied! Viel Freude beim Lesen!

  • Bewertung

    5/5

    10.04.2022

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Absurd einzigartig

    "Kurz mal mit dem Universum plaudern" ist vielmehr als ein Buch über Freundschaft und Mobbing. Es wird hier eine ganz feine Gesellschaftkritik ausgeübt: Cliff fällt in vielen Hinsichten aus dem Raster. Er ist genauso groß wie breit, lebt in einem Trailerpark und wird ganz allgemein als "Neandertaler" bezeichnet. Dementsprechend hasst er die coolen Kids und es kommt immer wieder zu (körperlichen) Auseinandersetzungen. Als Aaron, einer der beliebtesten Schüler der Schule, auf ihn zukommt und ihm von seiner Nahtoderfahrung mit Gott und seiner ihm gegebenen Liste erzählt, ist es nicht verwunderlich, dass Cliff aus allen Wolken fällt. Cliff spielt nämlich mit die Hauptrolle bei der Umsetzung der Liste. Dennoch willigt er ein, denn es geht um einen ganz bestimmten Zweck: Die Highschool zu einem besseren Ort machen und die darin enthaltenen Machtgefüge aufzulösen. Die Story, die jetzt anfängt hat mich durch und durch für sich gewonnen. Zugegeben wirkt die Geschichte an einigen Stellen vielleicht etwas absurd, aber nicht auf übertriebene, sondern auf ganz charmante Art. Dazu ein ausgeprägter Humor und mehr als eine wichtige Message machen dieses Buch zu einer ganz besonderen sprachlichen Reise: Das Leben ist es wert. Ganz tolles Buch - nicht nur für Jugendliche!

  • Bewertung

    5/5

    29.03.2022

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Grandioser Roman über einen speziellen Protagonisten

    Cliff ist ein ganz spezieller Typ, 16 Jahre alt fast zwei Meter groß, über 100 Kilo schwer, ein Matheass und Filmnerd. Sein Spitzname lautet "der Neandertaler" und gerne wird er von den angesagten Typen und Gangs gemobbt. Cliff hat nicht nur in der Schule Schwierigkeiten, sondern zusätzlich lebt er mit seiner Familie in einem heruntergekommenen Trailer-Park. Seine Mutter arbeitet in einer Videothek, wahrend sein Vater den ganzen Tag Alkohol konsumiert und herumpöbelt. Zusammen mit seinem Bruder Shane konnte Cliff dieses Leben irgendwie ertragen, denn er war auch sein bester und einziger Freund. Shane ist jedoch seit einem Jahr tot. Als Aaron, der angesagte Typ der Schule und einer von Cliffs Peinigern ein Nahtoderlebenis hat und er sagt, das er von Gott eine Liste mit Aufgaben bekommen hat, die er nur mit Cliffs Hilfe bearbeiten kann, beginnen Cliff und Aaron sich anzufreunden. Ringsherum verstehen die anderen MitschülerInnen Aaron nicht mehr, aber Cliff wächst gemeinsam mit Aaron an diesen Aufgaben und bekommt mehr Selbstvertrauen. Als auch noch ein Tagebuch von seinem Bruder auftaucht und eine gewisse Hal darin erwähnt wird, möchte Cliff unbedingt erfahren, wer die Liebe seines Bruders gewesen ist. Nebenbei verliebt sich Cliff selber auch...... Der Roman bedient sich durchgängig der Jugendsprache und auch das schulische, sowie private Umfeld von Cliff inklusive der Bandenkriminalität mit Drogenhandel ist mir fremd und wirkt auch manchmal auf mich sehr befremdlich. Was ich jedoch sofort wiedererkennne sind die Strukturen von Schule, Haltung von Lehrern und auch die Atmosphäre inklusive Ausgrenzung und Mobbing. Es geht hier jedoch noch um viel mehr, denn unter dem oberflächlichen, cool wirkenden Gerede verbergen sich Jugendliche, die ihren Platz im Leben suchen und häufig seelische und körperliche Verletzungen davongetragen haben. Schicht für Schicht im übertragenen Sinne gemeint, werden die Protagonisten Cliff, Aaron, die MitschülerInnen, die Eltern und Lehrer sowie der Bruder und dessebgeheimnisvolle Liebe verletzlicher, ehrlicher und offen gezeigt. Dieser Roman versucht einerseits mit Verhaltensweisen und sprachlichen Entgleisungen zu schockieren, andererseits erzählt er, sobald man zwischen den Zeilen liest, eine berührende Geschichte über Freundschaft, die Liebe, Träume, Wünsche ------ kurz gesagt das Leben. Fünf Sterne!

  • Bewertung

    5/5

    11.03.2022

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ein Leben als Außenseiter und dann wird alles anders

    Cliff lebt in einem Trailerpark in Happy Valley, doch für ihn ist überhaupt nichts happy. Vor einem Jahr hat sich sein Bruder das Leben genommen. Shane war sein ganzer Halt, sein bester und auch irgendwie einziger Freund und jetzt ist er ganz allein. In der Schule hat er schlimmstes Mobbing zu ertragen, sein Vater ist Alkoholiker und lässt kein gutes Haar an ihm und seine Mutter, sie hat einfach nicht die Kraft, sich dem Vater entgegen zu stellen. Das alles ist schon sehr schwer zu ertragen. Doch dann ändert sich etwas. Aaron, einer der Mitschüler, die ihn mit am Ärgsten schikaniert hat, hat eine Nahtoderfahrung. Dabei wird ihm von Gott aufgetragen, ein To-Do-Liste abzuarbeiten, um die Schule wieder zu einem besseren Ort zu machen und derjenige, der ihm dabei helfen soll, ist ausgerechnet Cliff, den er zuvor immer als 'Neandertaler' beschimpft hat. Cliff ist natürlich überrascht über das Angebot und auch misstrauisch, ob da nicht irdendeine Gemeinheit dahinter steckt, aber zu seiner eigenen Überraschung sagt er ja zu dem gemeinsamen Unternehmen. Den Weg, den die beiden nun zusammen gehen, er hat Höhen und Tiefen, aber es gibt da eine Menge Dinge, die sie wieder richtig rücken. Beide wachsen daran und vor allem Cliff kann vieles für sich klären, gerade auch, was seinen Bruder angeht. Dieses Buch, das ist eine richtig tolle Geschichte, ein wenig skuril, sehr echt, manchmal tieftraurig, aber auch von Humor und Freude getragen. Sie erzählt vom Leben, das einen auch schon als Jugendlicher sehr niederdrücken kann und von einer Freundschaft, die eigentlich undenkbar war. Was bleibt, ist ganz viel Empathie und einfach ein gutes Gefühl. Und wenn es bei dir gerade auch nicht so rosig aussieht, nie die Hoffnung aufgeben. An der nächsten Ecke wartet vielleicht ja schon die ganz große Wende oder eben eine kleinere. Auch das funktioniert. Viel Spaß beim Lesen!

  • Marta

    5/5

    02.03.2022

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    humorvoller coming-of-age Roman

    Der Hauptcharaktere des Buches (Cliff) wird in seiner Highschool gemobbt. Umso überraschender ist es für ihn, dass Aaron (einer seiner Mobber) ihn plötzlich um Hilfe bittet. Aaron möchte mit Cliffs Hilfe eine Liste abarbeiten, wodurch die Schule zu einem besseren Ort werden würde. Insgesamt hat mir das Buch recht gut gefallen. Besonders die Charakterkonstellstion fand ich sehr überzeugend, da viele Charaktere auf irgendeine Weise miteinander verbunden sind und die meisten Charaktere auch tiefgründig geschrieben sind. Insgesamt ist es ein sehr humorvoller, aber auch emotionaler coming-of-age Roman über Freundschaft und mehr.  Der Schreibstil war für mich persönlich aber nicht wirklich  überzeugend. Es soll zwar die Sprache von Teenagern imitieren und wäre deshalb passend für die Situationen, allerdings fand ich es nicht sehr überzeugend, da ich keinen einzigen Teenager kenne der so redet. Nach einiger Zeit konnte ich mich aber auch daran gewöhnen. Die ganzen Anspielungen auf Filme fand ich aber gut. Vorallemding passt es sehr gut, da Cliff selber auch ein Filmnerd ist. Insgesamt würde ich das Buch empfehlen, wenn man ein humorvollen, emotionalen coming-of-age Roman lesen möchte (aber noch eine triggerwarnung: im Buch wird auch Suizid und Homophobie behandelt)

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