Produktbild: Von Norden rollt ein Donner
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Von Norden rollt ein Donner Roman Shortlist Deutscher Buchpreis 2024

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Beschreibung

Produktdetails

Zustand

Sehr gut

Verkaufsrang

35396

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

17.12.2024

Verlag

C.H. Beck

Seitenzahl

287

Maße (L/B/H)

20,8/13/2,9 cm

Gewicht

385 g

Auflage

5. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

2710000843443

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Zustand

Sehr gut

Verkaufsrang

35396

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

17.12.2024

Verlag

C.H. Beck

Seitenzahl

287

Maße (L/B/H)

20,8/13/2,9 cm

Gewicht

385 g

Auflage

5. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

2710000843443

Herstelleradresse

C.H. Beck
Wilhelmstrasse 9
80801 München
DE

Email: produktsicherheit@beck.de

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  • Bewertung

    aus Berlin

    5/5

    14.06.2025

    Buch (Taschenbuch)

    Wer hat Angst vorm bösen Wolf?

    In der Lüneburger Heide geht der Wolf um. Seit Jahrzehnten galt er als ausgestorben, nun versetzt er die Schäfer wieder in Angst und Schrecken. So auch Jannes und seine Familie. In dritter Generation arbeiten sie als Schäfer und in gleicher Konstellation leben sie auch auf ihrem Hof mitten in der Heide. Was für andere romantisierten Urlaub verspricht, ist für sie harte Realität. Doch die Familie kämpft nicht nur mit äußeren Einflüssen auch in ihrem Inneren schwelt ein Brand. Oma Erika ist verrückt geworden. Und so wie sich ihr Geisteszustand in der Zeit verrückt hat, so hat sie auch ihre Familie örtlich verrückt, nämlich in ein Heim. Jannes Vater wird immer vergesslicher, aber darüber schweigt man lieber. Auch Jannes beginnt in der Heide nicht nur seine Schafe und die Landschaft zu sehen, sondern auch Unaussprechliches. Für dieses Buch brauchte ich etwas Anlauf. Erst nach einigen Seiten konnte ich in diese Geschichte abtauchen und dann war es wie Magie. Ein Wandel zwischen Realität und Fiktion. Auf der Spur von Sagen, Brauchtum und Geschichte und doch im Hier und Jetzt. Der Wolf als Symbol des Bösen, dass weniger in der Natur als unter den Menschen lauert. Großartig erzählt, düster und doch mitten unter uns. Etwas Unterschwelliges, dass mitschwingt, ohne greifbar zu sein, dass ist wirklich hohe Erzählkunst. Von mir gibt’s dafür eine klare Leseempfehlung!

  • Lesehonig

    aus Berlin

    5/5

    14.06.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Wer hat Angst vorm bösen…

    Wer hat Angst vorm bösen Wolf? In der Lüneburger Heide geht der Wolf um. Seit Jahrzehnten galt er als ausgestorben, nun versetzt er die Schäfer wieder in Angst und Schrecken. So auch Jannes und seine Familie. In dritter Generation arbeiten sie als Schäfer und in gleicher Konstellation leben sie auch auf ihrem Hof mitten in der Heide. Was für andere romantisierten Urlaub verspricht, ist für sie harte Realität. Doch die Familie kämpft nicht nur mit äußeren Einflüssen auch in ihrem Inneren schwelt ein Brand. Oma Erika ist verrückt geworden. Und so wie sich ihr Geisteszustand in der Zeit verrückt hat, so hat sie auch ihre Familie örtlich verrückt, nämlich in ein Heim. Jannes Vater wird immer vergesslicher, aber darüber schweigt man lieber. Auch Jannes beginnt in der Heide nicht nur seine Schafe und die Landschaft zu sehen, sondern auch Unaussprechliches. Für dieses Buch brauchte ich etwas Anlauf. Erst nach einigen Seiten konnte ich in diese Geschichte abtauchen und dann war es wie Magie. Ein Wandel zwischen Realität und Fiktion. Auf der Spur von Sagen, Brauchtum und Geschichte und doch im Hier und Jetzt. Der Wolf als Symbol des Bösen, dass weniger in der Natur als unter den Menschen lauert. Großartig erzählt, düster und doch mitten unter uns. Etwas Unterschwelliges, dass mitschwingt, ohne greifbar zu sein, dass ist wirklich hohe Erzählkunst. Von mir gibt’s dafür eine klare Leseempfehlung!

  • Josephine

    aus Hamburg

    5/5

    07.02.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Mein persönlicher Buchpreis-Gewinner!

    Ein unglaublich starkes Buch und definitiv ein Jahreshighlight für mich! Ich habe es jedem Kunden in der Buchhandlung empfohlen, der davor stand und noch überlegt hat. Markus Thielemann hat mit den kleinsten Nuancen so eine große Spannung aufgebaut, dass ich es kaum weglegen konnte. Obwohl auch mit mystischen Elementen gearbeitet wird, verliert es nie den Bezug zur Realität. Die Angst vor dem Wolf, die NS-Vergangenheit des Heimatortes, die eigene Familiengeschichte, der an Demenz erkrankte Vater, die schleichende Gefahr neuer rechter Ideologien im ländlichen Niedersachsen - alles reale Themen, die uns schon beschäftigen oder uns mehr beschäftigen sollten; Thielemann schafft es, sie alle miteinander zu verknüpfen.

  • Bewertung

    aus Vaihingen

    5/5

    11.11.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    ein Donner mit bedrohlichem Echo

    Heideblüte, Wellness, Herbstlaub, Heidschnucken, Schäfer,..... In unserer Vorstellung und oberflächlichen Ver-Blendung Idylle pur. Aber da gibt es auch ein KZ-Außenlager, einen Truppen-Übungsplatz, einen NATO-Übungsplatz, den "Wolf" - ein Symbol für Bedrohung, Angst, Unterschwelliges........... Tribalismus - das Bedürfnis, bei Bedrohungen die "Nächsten" (Familie, Volk, Heimat...) zu schützen, ist dem Menschen angeboren. Es ist eine kulturelle Leistung, dem Menschen laut GG die Würde aller Menschen nahezulegen. Aber in den aktuellen Krisenzeiten drohen Menschen wieder auf den Ur-Reflex zurückzufallen. Darauf hinzuweisen, ist in diesem wortgewaltigen Roman das Verdienst des Autors.

  • Lianne

    5/5

    22.10.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Spiel mit der Angst

    Wer Herdentiere hat, der kennt sie, die Angst vor dem Wolf, die immer bedrohlicher wird. Die Machtlosigkeit, denn man möchte seine Tiere schützen, doch wie? Schutzzäune werden nicht immer gefördert und sind sehr kostspielig - zudem keine 100% Garantie, dass es reicht. In diesem Roman begleiten wir Jannes bei seiner alltäglichen Arbeit mit den Heidschnucken der Familie. Man sieht, wie nah sie den Tieren sind, dass es ein Familienunternehmen seit Generationen ist und erlebt live, wie sie sich Gedanken um die Zukunft machen. Bildhaft in der Kulisse der Lüneburger Heide. So schön, dass auch ein Kamerateam die Familie besucht. Doch hinter dem Herdenschutz und den Geschichten des Großvaters über den letzten Wolf in der Nachkriegszeit, verbirgt sich eine erschreckende Wahrheit- ein anderes wichtiges Thema, dass Deutschland niemals vergessen darf. Was damals unter dem Deckmantel „Schutz“ der Heimat und ich kann es kaum aussprechen „des Volkes“ geschehen ist. Richtig gut und bildgewaltig verwoben. Zurecht steht dieses Buch auf der Nominierungsliste des deutschen Buchpreises.

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    Daniela Mayer

    OSIANDER Biberach

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    4/5

    12.09.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Heidedichter

    Jannes ist 19 Jahre alt und er ist Schäfer in der Lüneburger Heide. Wie es in seiner Familie Brauch ist, geht er bei Wind und Wetter mit seinen Schafen und Hunden über die Heidelandschaft. Jüngst machen einige Wolfsrudel den Schäfern und Landwirten das Leben schwer. Immer hitziger werden die Diskussionen, wie dieser Bedrohung zu begegnen sei. Aber auch gesundheitliche Probleme innerhalb der Familie machen Jannes zu schaffen. Abseits jeglichen Heimatkitsches und Hermann Löns Idylle erzählt der junge Autor Markus Thielemann seine Geschichte, die ich nicht aus der Hand legen konnte.

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