Produktbild: Die da oben

Die da oben Roman

4

18,99 €

inkl. gesetzl. MwSt.

Beschreibung

Produktdetails

Format

PDF

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Nein

Erscheinungsdatum

23.07.2025

Verlag

Wallstein Erfolgstitel - Belletristik und Sachbuch

Seitenzahl

275 (Printausgabe)

Dateigröße

1484 KB

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

9783835389434

Beschreibung

Produktdetails

Format

PDF

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  • logische Lesereihenfolge eingehalten
  • entspricht der Vorgabe Barrierefreiheit PDF / UA 1
  • keine Vorlesefunktionen des Lesesystems deaktiviert
  • Seitennummerierung folgt dem gedruckten Werk
  • Sprachkennzeichnung vorhanden
  • Inhalt auch ohne Farbwahrnehmung verständlich dargestellt
  • Landmark-Navigation vorhanden
  • entspricht der Vorgabe WCAG v2.1
  • entspricht der Vorgabe WCAG Level AA

Erscheinungsdatum

23.07.2025

Verlag

Wallstein Erfolgstitel - Belletristik und Sachbuch

Seitenzahl

275 (Printausgabe)

Dateigröße

1484 KB

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

9783835389434

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„Die da oben“ ist ein ruhiger Roman mit viel Nachklang.

bookmark_mess am 19.11.2025

Bewertungsnummer: 2658555

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Willkommen in einem Leipziger Mehrfamilienhaus, wo die Türen knarzen, das Leben durch die Wände dringt und sich alles irgendwie gleichzeitig bewegt und stillsteht. Es ziehen Tess und Moyra ein. Ein junges PaarAnfang 30, das nicht nur (kaputte) Möbel, sondern auch jede Menge unausgesprochene Themen mitbringt. Tess, kreative Schneiderin mit großer Vision, bekommt durch Moyras Eltern die Chance ihres Lebens: ein eigenes Atelier im Haus. Moyra dagegen? Hängt plötzlich in der Luft, was Job und Richtung angeht und das wackelt dann schnell auch privat. Im Haus leben seit 30 Jahren Heike und Rolf. Seit Ewigkeiten also. Rolf hatte früher einen Getränkeladen im Haus (jetzt Tess’ Schneiderei! Hallo Schicksal), Heike hält den Alltag irgendwie zusammen. Doch der Laden ist zu, die Zeit hat Spuren hinterlassen und der Blick auf die Welt wird zunehmend schärfer und skeptischer. Zwischen Tess’ Mitgefühl, Moyras Abstand und der unterschwelligen Frage: Wie halten wir eigentlich alle miteinander aus?, spannt sich ein ganz eigenes Universum auf: still, leise, nah. Ich mochte es, wie dieses Buch so tut, als wäre es zurückhaltend und dabei voller feiner Beobachtungen ist. Kein Drama mit Knalleffekt, sondern diese Art von Alltagsknistern, bei dem man denkt: Jep, genau so wohnen Leute. Genau so reden sie nicht. Genau so spürt man, wenn etwas kippt. Ich wollte dauernd reinrufen: Redet doch einfach! Aber eben, wie im echten Leben → das ist leichter gesagt. Der Stil ist klar, nie überladen, und trotzdem steckt zwischen den Zeilen so viel Gefühl. So viel Unsicherheit, Liebe, Wut, Ratlosigkeit. „Die da oben“ ist ein ruhiger Roman mit viel Nachklang. Er zeigt, wie sehr wir alle mit unseren kleinen Welten beschäftigt sind und wie schwer es ist, Brücken zu schlagen. Nicht laut, nicht dramatisch, sondern ehrlich, liebevoll, manchmal bitter aber immer menschlich.

„Die da oben“ ist ein ruhiger Roman mit viel Nachklang.

bookmark_mess am 19.11.2025
Bewertungsnummer: 2658555
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Willkommen in einem Leipziger Mehrfamilienhaus, wo die Türen knarzen, das Leben durch die Wände dringt und sich alles irgendwie gleichzeitig bewegt und stillsteht. Es ziehen Tess und Moyra ein. Ein junges PaarAnfang 30, das nicht nur (kaputte) Möbel, sondern auch jede Menge unausgesprochene Themen mitbringt. Tess, kreative Schneiderin mit großer Vision, bekommt durch Moyras Eltern die Chance ihres Lebens: ein eigenes Atelier im Haus. Moyra dagegen? Hängt plötzlich in der Luft, was Job und Richtung angeht und das wackelt dann schnell auch privat. Im Haus leben seit 30 Jahren Heike und Rolf. Seit Ewigkeiten also. Rolf hatte früher einen Getränkeladen im Haus (jetzt Tess’ Schneiderei! Hallo Schicksal), Heike hält den Alltag irgendwie zusammen. Doch der Laden ist zu, die Zeit hat Spuren hinterlassen und der Blick auf die Welt wird zunehmend schärfer und skeptischer. Zwischen Tess’ Mitgefühl, Moyras Abstand und der unterschwelligen Frage: Wie halten wir eigentlich alle miteinander aus?, spannt sich ein ganz eigenes Universum auf: still, leise, nah. Ich mochte es, wie dieses Buch so tut, als wäre es zurückhaltend und dabei voller feiner Beobachtungen ist. Kein Drama mit Knalleffekt, sondern diese Art von Alltagsknistern, bei dem man denkt: Jep, genau so wohnen Leute. Genau so reden sie nicht. Genau so spürt man, wenn etwas kippt. Ich wollte dauernd reinrufen: Redet doch einfach! Aber eben, wie im echten Leben → das ist leichter gesagt. Der Stil ist klar, nie überladen, und trotzdem steckt zwischen den Zeilen so viel Gefühl. So viel Unsicherheit, Liebe, Wut, Ratlosigkeit. „Die da oben“ ist ein ruhiger Roman mit viel Nachklang. Er zeigt, wie sehr wir alle mit unseren kleinen Welten beschäftigt sind und wie schwer es ist, Brücken zu schlagen. Nicht laut, nicht dramatisch, sondern ehrlich, liebevoll, manchmal bitter aber immer menschlich.

Zwischen Altbau, Absturz und Alltagswahnsinn

Alrik Gerlach aus NordWestMecklenburg am 07.10.2025

Bewertungsnummer: 2619190

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Manchmal zieht man in eine Wohnung ein – und bekommt gratis gleich noch die Gesellschaftsstudie des Jahres mitgeliefert. So ungefähr fühlt sich „Die da oben“ an. Drei Frauen, ein Haus, eine Handvoll Ideale und jede Menge unterschwellige Explosionen zwischen Türrahmen und Teekocher. Tess und Moyra wollen einfach nur lieben, leben und nähen – und zack, stehen sie zwischen Verschwörungsdenken, Klassenschmerz und Altbaupolitik. Was Oelze hier macht, ist ziemlich clever. Er nimmt ein ganz normales Mietshaus in Leipzig, dreht es einmal auf links und zeigt, wie unterschiedlich Menschen auf Druck reagieren. Die alten Mieter, die sich vom System verraten fühlen, treffen auf junge Idealistinnen, die es gut meinen – bis die Realität ihnen die Nähmaschine aus der Hand reißt. Das Ganze liest sich streckenweise wie eine WG-Diskussion auf Speed: mal klug, mal schräg, manchmal einfach nur zum Augenrollen – aber nie langweilig. Oelze hat ein Händchen für Dialoge, die gleichzeitig wehtun und schmunzeln lassen. Und obwohl ich zwischendurch gern mal in den Seiten geschrien hätte „Jetzt redet doch einfach miteinander!“, liegt genau darin der Reiz. Die Figuren sind so echt, dass man sie am liebsten auf einen Kaffee einladen – oder höflich rausschmeißen – würde. Ein bisschen mehr Tempo hätte dem Mittelteil gutgetan, aber das emotionale Finale fängt vieles wieder ein. „Die da oben“ ist kein Wohlfühlroman, sondern ein leiser, schlauer Realitätscheck über Nachbarschaft, Überzeugungen und die wackelige Kunst, Mensch zu bleiben. Vier Sterne, weil’s weh tut, nachklingt – und weil ich das Gefühl habe, mein eigenes Treppenhaus jetzt ein bisschen anders sehe.

Zwischen Altbau, Absturz und Alltagswahnsinn

Alrik Gerlach aus NordWestMecklenburg am 07.10.2025
Bewertungsnummer: 2619190
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Manchmal zieht man in eine Wohnung ein – und bekommt gratis gleich noch die Gesellschaftsstudie des Jahres mitgeliefert. So ungefähr fühlt sich „Die da oben“ an. Drei Frauen, ein Haus, eine Handvoll Ideale und jede Menge unterschwellige Explosionen zwischen Türrahmen und Teekocher. Tess und Moyra wollen einfach nur lieben, leben und nähen – und zack, stehen sie zwischen Verschwörungsdenken, Klassenschmerz und Altbaupolitik. Was Oelze hier macht, ist ziemlich clever. Er nimmt ein ganz normales Mietshaus in Leipzig, dreht es einmal auf links und zeigt, wie unterschiedlich Menschen auf Druck reagieren. Die alten Mieter, die sich vom System verraten fühlen, treffen auf junge Idealistinnen, die es gut meinen – bis die Realität ihnen die Nähmaschine aus der Hand reißt. Das Ganze liest sich streckenweise wie eine WG-Diskussion auf Speed: mal klug, mal schräg, manchmal einfach nur zum Augenrollen – aber nie langweilig. Oelze hat ein Händchen für Dialoge, die gleichzeitig wehtun und schmunzeln lassen. Und obwohl ich zwischendurch gern mal in den Seiten geschrien hätte „Jetzt redet doch einfach miteinander!“, liegt genau darin der Reiz. Die Figuren sind so echt, dass man sie am liebsten auf einen Kaffee einladen – oder höflich rausschmeißen – würde. Ein bisschen mehr Tempo hätte dem Mittelteil gutgetan, aber das emotionale Finale fängt vieles wieder ein. „Die da oben“ ist kein Wohlfühlroman, sondern ein leiser, schlauer Realitätscheck über Nachbarschaft, Überzeugungen und die wackelige Kunst, Mensch zu bleiben. Vier Sterne, weil’s weh tut, nachklingt – und weil ich das Gefühl habe, mein eigenes Treppenhaus jetzt ein bisschen anders sehe.

Kundinnen und Kunden meinen

Die da oben

von Anselm Oelze

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