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Die Ewigkeit ist ein guter Ort "Ein literarisches Schmuckstück" (Ewald Arenz)

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Beschreibung

Produktdetails

Zustand

Akzeptabel

Verkaufsrang

119371

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

19.07.2022

Verlag

Rowohlt Kindler

Seitenzahl

304

Maße (L/B/H)

20,6/13,1/2,9 cm

Gewicht

395 g

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

2710000852049

Warnhinweis

nicht erforderlich.

Beschreibung

Rezension

In dem Roman «Die Ewigkeit ist ein guter Ort» spielt der liebe Gott eine große Rolle. Dennoch glaube ich, dass es auch ein wunderbares Buch für Menschen ist, die ihn für eine clevere Erfindung halten und gut ohne ihn auskommen. ("Stern")
Es gelingt Tamar Noort, ihren Plot mit viel Sentiment zu entfalten, mit gedanklicher Tiefe und manchen Effekten. Es macht den Reiz dieses Debüts aus, dass sich seine Urheberin fantasievolle Wendungen unbedingt erlaubt... Ihr unterhaltendes, warmherziges Buch verdient viele Leserinnen und Leser. ("Hamburger Abendblatt")
Tamar Noort hat sich was getraut mit diesem Debüt – und es hat sich absolut gelohnt. ("Brigitte")
Der Roman lässt einen nachdenken, selbst sprachlos sein und manchmal schmunzeln... Dieses Buch übers Erinnern bleibt in Erinnerung. ("NDR "Kulturjournal"")
Tamar Noort gelingt mit ihrem Debüt «Die Ewigkeit ist ein guter Ort» ein Roman, der mit Leichtigkeit in die Tiefen des Zweifels abtaucht. ("Gala")
Ein Buch über eine Frau, die sich selbst neu kennenlernt, von Erwartungen löst und versucht herauszufinden, was sie eigentlich vom Leben möchte... Originell erzählt, mal tragisch, mal komisch, nimmt uns dieses Buch mit auf eine sommerliche Reise. ("emotion.de")
Ein aktuelles Buch über Glauben und das, was eine Menschen im Leben definiert und was die Identität eines Menschen ausmacht... ganz stark, ganz toll. ("eat.READ.sleep NDR Podcast")

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Akzeptabel

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119371

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

19.07.2022

Verlag

Rowohlt Kindler

Seitenzahl

304

Maße (L/B/H)

20,6/13,1/2,9 cm

Gewicht

395 g

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

2710000852049

Herstelleradresse

Kindler Verlag
Kirchenallee 19
20099 Hamburg
DE

Email: produktsicherheit@rowohlt.de

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3 Sterne

2 Sterne

1 Sterne

Tiefsinniges Buch, welches schafft zu überraschen

Bewertung am 09.09.2023

Bewertungsnummer: 2018500

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Das Buch hat mir sehr gut gefallen. Zunächst war ich aufgrund der religiösen Thematik skeptisch, da ich selbst nicht gläubig bin, aber der Schreibstil und die Geschichte haben mich so gepackt, dass die anfängliche Skepsis in den Hintergrund geriet. Mit Witz und Charme,Leichtigkeit und trotzdem viel Tiefgründigkeit wird die Geschichte der jungen Pastorin beschrieben, die plötzlich Gott "verliert". Den Verlauf hätte man am Anfang sicher nicht vermutet :-)

Tiefsinniges Buch, welches schafft zu überraschen

Bewertung am 09.09.2023
Bewertungsnummer: 2018500
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Das Buch hat mir sehr gut gefallen. Zunächst war ich aufgrund der religiösen Thematik skeptisch, da ich selbst nicht gläubig bin, aber der Schreibstil und die Geschichte haben mich so gepackt, dass die anfängliche Skepsis in den Hintergrund geriet. Mit Witz und Charme,Leichtigkeit und trotzdem viel Tiefgründigkeit wird die Geschichte der jungen Pastorin beschrieben, die plötzlich Gott "verliert". Den Verlauf hätte man am Anfang sicher nicht vermutet :-)

Selbstfindungsprozess einer jungen Pastorin

Bewertung am 15.06.2023

Bewertungsnummer: 1961395

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Auf dem Buchcover ist eine junge Frau zu sehen, die auf einem Drahtseil balanciert. Dieses Symbol verkörpert das zentrale Thema der Geschichte: Elke, eine junge Pastorin, ist auf der Suche nach ihrem Platz im Leben. Nachdem sie plötzlich alle Dinge vergessen hat, die einen Bezug zu Gott haben (Elke nennt dieses Phänomen „Gottdemenz“) gerät ihre bisherige Lebensplanung ins Wanken. Eine wichtige Rolle spielen bei ihrem Selbstfindungsprozess die Auseinandersetzung mit dem angestrebten Beruf, die Aufarbeitung des Unfalltods ihres Bruders und ihre Beziehung zu Jan, einem perfektionistisch veranlagten Atheisten. Die Begegnung mit einer Gruppe von Motorradartisten entführt Elke in eine Welt, jenseits von Sicherheit und gutbürgerlichem Leben. Zunächst scheint Elke fasziniert von diesem unkonventionellen Leben. In der Abgeschiedenheit ihres Heimatortes sucht Elke nach Antworten auf Fragen an sich und das Leben, die in ihr Bewusstsein drängen. Tamar Noort hat für das erste Kapitel ihres Romans 2019 den Hamburger Literaturpreis gewonnen. Völlig zurecht, wie ich finde. Auf eine sehr bewegende Weise lässt sie den Leser an der Sinnsuche der jungen Seelsorgerin teilhaben. Dabei kommt es zu skurilen Situationen, wenn Elke beispielsweise einen verwesenden Mäusekadaver in einer Schachtel in der Wohnung ihres Freundes zurücklässt oder wenn der nach der amerikanischen Schriftstellerin Gertrude Stein benannte Papagei Gertrude ihren Freund Jan in dessen Wohnung angreift. Die Figuren sind authentisch. Durch den detaillierten und präzisen Schreibstil der Autorin entstehen aussagekräftige Bilder der handelnden Personen. Das Thema Tod (und Ewigkeit) taucht in unterschiedlichen Facetten im Handlungsverlauf auf. Verknüpft mit der äußeren Handlung sind Betrachtungen des Lebenssinns aus der Sicht der verschiedenen Romanfiguren. Dadurch wird der Leser angeregt, seine eigene Sichtweise des Lebens denen der Romanfiguren gegenüber zu stellen. An Elkes Weg zu sich selbst teilzuhaben, kann auch für den Leser bereichernd sein. Wer tiefsinnige Lebensanalysen, verpackt in einer Romangeschichte mit überraschenden Ereignissen, mag, für den ist dieses Buch empfehlenswert.

Selbstfindungsprozess einer jungen Pastorin

Bewertung am 15.06.2023
Bewertungsnummer: 1961395
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Auf dem Buchcover ist eine junge Frau zu sehen, die auf einem Drahtseil balanciert. Dieses Symbol verkörpert das zentrale Thema der Geschichte: Elke, eine junge Pastorin, ist auf der Suche nach ihrem Platz im Leben. Nachdem sie plötzlich alle Dinge vergessen hat, die einen Bezug zu Gott haben (Elke nennt dieses Phänomen „Gottdemenz“) gerät ihre bisherige Lebensplanung ins Wanken. Eine wichtige Rolle spielen bei ihrem Selbstfindungsprozess die Auseinandersetzung mit dem angestrebten Beruf, die Aufarbeitung des Unfalltods ihres Bruders und ihre Beziehung zu Jan, einem perfektionistisch veranlagten Atheisten. Die Begegnung mit einer Gruppe von Motorradartisten entführt Elke in eine Welt, jenseits von Sicherheit und gutbürgerlichem Leben. Zunächst scheint Elke fasziniert von diesem unkonventionellen Leben. In der Abgeschiedenheit ihres Heimatortes sucht Elke nach Antworten auf Fragen an sich und das Leben, die in ihr Bewusstsein drängen. Tamar Noort hat für das erste Kapitel ihres Romans 2019 den Hamburger Literaturpreis gewonnen. Völlig zurecht, wie ich finde. Auf eine sehr bewegende Weise lässt sie den Leser an der Sinnsuche der jungen Seelsorgerin teilhaben. Dabei kommt es zu skurilen Situationen, wenn Elke beispielsweise einen verwesenden Mäusekadaver in einer Schachtel in der Wohnung ihres Freundes zurücklässt oder wenn der nach der amerikanischen Schriftstellerin Gertrude Stein benannte Papagei Gertrude ihren Freund Jan in dessen Wohnung angreift. Die Figuren sind authentisch. Durch den detaillierten und präzisen Schreibstil der Autorin entstehen aussagekräftige Bilder der handelnden Personen. Das Thema Tod (und Ewigkeit) taucht in unterschiedlichen Facetten im Handlungsverlauf auf. Verknüpft mit der äußeren Handlung sind Betrachtungen des Lebenssinns aus der Sicht der verschiedenen Romanfiguren. Dadurch wird der Leser angeregt, seine eigene Sichtweise des Lebens denen der Romanfiguren gegenüber zu stellen. An Elkes Weg zu sich selbst teilzuhaben, kann auch für den Leser bereichernd sein. Wer tiefsinnige Lebensanalysen, verpackt in einer Romangeschichte mit überraschenden Ereignissen, mag, für den ist dieses Buch empfehlenswert.

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Die Ewigkeit ist ein guter Ort

von Tamar Noort

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Yvette Petri

OSIANDER Schorndorf

Zum Portrait

5/5

Zwischen Himmel und Erde.

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Dass man als junge Pastorin plötzlich alle Gebete und Salbungsworte vergisst, ist natürlich sehr speziell. Ich finde diesen Kunstgriff charmant, denn man weiß gleich, dass die betroffene Elke dringend etwas in ihrem Leben ändern muss. Es ist eine Art kleiner Burnout, der sie direkt am Totenbett einer alten Frau ereilt. Sie besinnt sich auf ihre Wurzeln. Wird ihr die gedankliche Rückreise helfen, in der Zukunft den richtigen Weg zu finden? Mir gefiel die Grundstimmung, die melancholisch und zugleich ein wenig verwirrend war. Ein außergewöhnlicher Erzählton.
  • Yvette Petri
  • Buchhändler/-in

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5/5

Zwischen Himmel und Erde.

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Dass man als junge Pastorin plötzlich alle Gebete und Salbungsworte vergisst, ist natürlich sehr speziell. Ich finde diesen Kunstgriff charmant, denn man weiß gleich, dass die betroffene Elke dringend etwas in ihrem Leben ändern muss. Es ist eine Art kleiner Burnout, der sie direkt am Totenbett einer alten Frau ereilt. Sie besinnt sich auf ihre Wurzeln. Wird ihr die gedankliche Rückreise helfen, in der Zukunft den richtigen Weg zu finden? Mir gefiel die Grundstimmung, die melancholisch und zugleich ein wenig verwirrend war. Ein außergewöhnlicher Erzählton.

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