Produktbild: Nico - Die Sängerin der Nacht
Gebraucht Band 19

Nico - Die Sängerin der Nacht Sie ist Warhols Muse, aber erst in der Liebe zu Jim Morrison findet sie ihre Stimme

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Beschreibung

Produktdetails

Zustand

Akzeptabel

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

11.10.2021

Verlag

Aufbau TB

Seitenzahl

332

Maße (L/B/H)

20,3/13,2/2,9 cm

Gewicht

370 g

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

2710000859482

Warnhinweis

nicht erforderlich.

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Akzeptabel

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

11.10.2021

Verlag

Aufbau TB

Seitenzahl

332

Maße (L/B/H)

20,3/13,2/2,9 cm

Gewicht

370 g

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

2710000859482

Herstelleradresse

Aufbau Taschenbuch Verlag
Prinzenstraße 85
10969 Berlin
DE

Email: info@aufbau-verlag.de

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  • Bewertung

    aus Winsen

    4/5

    25.11.2021

    Buch (Taschenbuch)

    Anders als erwartet

    Das Cover, welches schön gestaltet ist, interessierte mich und da ich schon einige Bücher über bekannte Persönlichkeiten lesen durfte, war ich dementsprechend neugierig. Und da es sich hier auch um jemanden aus der Musikbranche handelt, reizte mich das Buch umso mehr. Aus dem Inhalt: In dem Buch erfährt man mehr über Nico, welche als eine besondere Persönlichkeit der 60er Jahre bekannt war, welche sich als Muse von Andy Warhol, Sängerin und Supermodel einen Namen gemacht hat. Ein Blick hinter die Kulissen dieser einst bewunderten Frau. Meine Meinung: Meine Erwartungen lagen sehr hoch, denn man kann ja schon viele Dinge im Netz erlesen. Darum war ich gespannt wie die Autorin die Handlung aufbaut und wie sich Nico so darstellt. Die Handlung beginn in der Kindheit und man begleitet sie ein ganzes Stück ihres Lebens mit. Von Deutschland geht sie nach Paris, trifft bekannte Persönlichkeiten und entwickelt sich weiter. Zuerst war ihr Leben berührend aber mit zunehmendem Alter fand ich die Entwicklung ihrer Handlungen unbefriedigend und teils auch unverständlich- alles getrieben vom Reiz des Erfolges. Auch spielten Alkohol und Drogen nicht eine unwesentliche Rolle. Nico hat ja eine beeindruckende Entwicklung hingelegt, hilfreich dabei war natürlich ihr Aussehen welches in der damaligen Zeit den Nerv getroffen hat. Im Grunde stellt sie zwar eine schillernde Persönlichkeit dar welche aber in diesem Buch durch ihre Widersprüchlichkeit so keinen rechten Zugang bei mir schaffen konnte. Fazit: Das Buch war durch den flüssigen Schreibstil gut zu lesen und da es sich um einen Roman handelt vergebe ich 3.5 von 5 Sternen und empfehle es bedingt für Interessierte weiter, welche wenig bis keinen Hintergrund kennen.

  • GudrunMaria

    4/5

    18.11.2021

    Buch (Taschenbuch)

    zwei Drittel konnten mich überzeugen - das letzte Dritte leider zu lapidar abgeschlossen

    Das Cover zeigt gleich auf den ersten Blick, dass es hier um Historie geht, denn sowohl die Farben wie auch die Darstellungen lassen gut darauf schließen. Die provokante und freche Art, wie die Figur dargestellt ist, passt perfekt zum Inhalt, in dem diese Darstellung zusätzlich beschrieben wird. Der Schreibstil konnte mich bis zum letzten Drittel komplett überzeugen, denn die Autorin hat die Emotionen und Vorkommnisse in aller Härte stimmig dargestellt. Auch wenn die Protagonistin sicherlich polarisieren wird und der Lebensweg schwer nachvollziehbar ist, wurden die Zusammenhänge schlüssig erläutert. Konnte mich durch die Darstellungen hineinversetzen und mitfühlen. Leider hat mir dieser Zugang im letzten Drittel komplett gefehlt. Da hatte ich eher das Gefühl, dass die Recherche nachgelassen hat und das Buch zu Ende gebracht werden soll. Schade Mein Fazit: zwei Drittel konnten mich überzeugen - das letzte Dritte leider zu lapidar abgeschlossen

  • J. Kaiser

    4/5

    13.11.2021

    Buch (Taschenbuch)

    Beschreibung eines tollen Lebens

    Klapptext: Die junge Christa Päffgen ist anders – gross, still und schön wird sie das erste Supermodel Deutschlands. Doch das genügt ihr bald nicht mehr, sie geht nach Paris und nennt sich Nico. Fazit: Christa Päffgen wird die Ikone der Sechziger. Bekannt wurde sie als Nico. Wenn man das Cover anschaut, so denkt man an einen etwas gemütlichen Frauenroman. Doch bald wird man eines Besseren belehrt. Man liest welche Entbehrungen und Tiefschläge bereits in frühen Kindstagen ihr widerfahren sind. Im Buch wird nicht verhehlt, dass Schönheit nicht nur ein Segen sein kann. Beim Lesen erhält man einen Einblick in die 50er und 60er Jahre. Nach dem Lesen habe ich die beschriebenen Personen mal im Internet gesucht. Da erfährt man noch einiges mehr. Sie ist eine Frau, welche diesen Abschnitt, ihres Lebens zu geniessen vermochte. Empfehlenswert.

  • Bewertung

    aus Bielefeld

    4/5

    08.11.2021

    Buch (Taschenbuch)

    Roman eines bewegten Lebens, leider oft ein bisschen zu oberflächlich

    Anhand des Covers habe ich einen eher seicht dahinplätschernden Frauenroman erwartet. Das Leben der Christa Päffgen , später bekannt als „Nico“, ist jedoch alles andere leichte Unterhaltung. Der Roman erzählt von den zahlreichen Entbehrungen und Schicksalsschlägen, die Nico bereits seit der frühen Kindheit widerfahren sind. Schönheit kann auch ein Fluch sein – diese Erkenntnis wird im Buch immer wieder vermittelt. Mir persönlich ist die Story zu oft zu sehr an der Oberfläche geblieben, die Innensicht der Protagonisten hat gefehlt. Gerade, weil dies ein Roman ist und keine Biografie, hätte es oft etwas tiefgründiger sein dürfen. Leider behandelt der Roman nicht das komplette Leben der Nico, sondern lässt einen großen Part aus. Gerade dieser hätte mich jedoch sehr interessiert. Ich bin zudem nicht sicher, ob ich die im Roman geschilderte Frau wirklich als „Mutige Frau zwischen Kunst und Liebe“ bezeichnen würde. Für mich ist sie eher eine tragische Figur, gerade mit Blick auf die späteren Jahre. Das Buch hat allerdings einen guten Einblick in die 50er und 60er Jahre gegeben. Eine bekannte Persönlichkeit folgt in diesem Buch auf die andere. Ich bekam zwischendurch richtig Lust, nach den verschiedenen Personen zu googeln und noch mehr über sie zu erfahren. Das ist der Autorin wirklich gut gelungen.

  • Elchi130

    3/5

    18.11.2021

    Buch (Taschenbuch)

    Schnelll und gut zu lesen

    Die Autorin Mari Roth widmet sich im Roman „Nico – Die Sängerin der Nacht“ dem Leben von Christa Päffgen, Künstlername Nico. Nico, 1938 geboren, wird in den 50er/60er Jahren das erste Supermodel Deutschlands. Sie geht nach Paris, um international bekannt zu werden. Als ihr das Modeln keinen Spaß mehr macht, will sie in New York Sängerin werden. Der Schreibstil sorgte dafür, dass ich das Buch gut lesen konnte und auch schnell durch die Seiten geflogen bin. Die Autorin hat es geschafft, dass ich immer wissen wollte, was als Nächstes passiert und wie das Leben von Nico weitergeht. Das ist nach meiner Ansicht eine Leistung, denn Christa Päffgen bzw. Nico war mir von Anfang an nicht sonderlich sympathisch und im Laufe des Buches konnte ich immer weniger mit ihr anfangen. Als Kind in Nazideutschland zeigt sie empathische Züge, als sie z.B. einem jüdischen Kind in einem Bahnwagon einen Apfel durch die Stäbe reicht. Als sie nach dem Krieg mit ihrer Mutter nach Berlin zurückkehrt, wird meine Distanz als Leserin zu ihr immer größer. Sie träumt davon, etwas Besonderes zu sein und verfolgt diesen Traum mit sehr viel Naivität. So steigt sie z.B. zu Männern ins Auto, die ihr vollkommen unbekannt sind. Doch sie hat Glück, wird entdeckt, kann ihren Traum leben. Doch der weitere Lebensweg kommt mir selten bewusst gewählt oder geplant vor. Ihre Naivität und fehlende Bildung werden immer wieder deutlich. Sie führt ein Leben mit ständig wechselnden Liebhabern, dem Konsum jeglicher Art von Drogen, die ihr angeboten werden, und ohne Plan oder Struktur. Sie lebt die Kunstfigur Nico, wirkt dabei innen hohl, rennt dem äußeren Schein nach. Auch ihre Beziehungen wirken sehr oberflächlich – zu den Männern, mit denen sie Affären hat sowieso, aber auch bei Menschen, die sie Freunde nennt, konnte ich keine Tiefe finden. Wiederholt wird sie im Buch als die schönste Frau der Welt bezeichnet und als Aushängeschild für die berühmtesten Männer der Welt zur Schau gestellt. Ob Christa Päffgen tatsächlich ein oberflächlicher, nur an sich selbst denkender Mensch gewesen ist, kann ich nach der Lektüre des Buches nicht beurteilen. Sie wirkt in dem Roman „Nico – Die Sängerin der Nacht“ so. Es kann natürlich auch sein, dass die Autorin es nicht geschafft hat, dem Menschen Christa Päffgen mehr als oberflächliches Leben einzuhauchen. Fazit: Ich habe das Buch mit Interesse gelesen und viel im Internet gesurft, um mir die Leben der Menschen anzuschauen, die ihren Weg kreuzten. Eine Hommage an den Star Nico ist das Buch jedoch nicht, denn sie erscheint mir als Leserin unsympathisch. Dieser Eindruck steigert sich im Laufe der Geschichte noch, sodass ich den früheren Wirbel um ihre Person nicht verstehen kann.

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