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Strafe Stories

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Beschreibung

Produktdetails

Zustand

Gut

Verkaufsrang

14635

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

14.10.2019

Abbildungen

schwarz-weiss Illustrationen

Verlag

btb

Seitenzahl

192

Maße (L/B/H)

18,5/12,9/1,9 cm

Gewicht

223 g

Sprache

Deutsch

EAN

2710000872283

Beschreibung

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Zustand

Gut

Verkaufsrang

14635

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

14.10.2019

Abbildungen

schwarz-weiss Illustrationen

Verlag

btb

Seitenzahl

192

Maße (L/B/H)

18,5/12,9/1,9 cm

Gewicht

223 g

Sprache

Deutsch

EAN

2710000872283

Herstelleradresse

btb Taschenbuch
Neumarkter Straße 28
81673 München
DE

Email: produktsicherheit@penguinrandomhouse.de

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Das Fenster zum Gerichtshof

Bewertung am 02.01.2026

Bewertungsnummer: 2690064

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Strafe ist weit mehr als ein Werk über Straftaten, sondern eröffnet für alle ein Fenster zum Gerichtshof, das für die Mehrheit verschlossen bleibt. Schirach erzählt auf wenigen Seiten und mit juristisch-narrativer Distanz zwölf Geschichten über Menschen, Erfahrungen, Gefühle und Abgründe. Die Erzählungen sind kurz, aber keineswegs kurzweilig. Der literarische Kniff von Schirach ist hierbei, dass er auf wenigen Seiten existentielle Fragen sowie Emotionen anhand der Einzelschicksale aufwirft und erzählt. Im Vordergrund steht hier nicht das Fragen nach der Schuld oder die Suche nach schuldigen Personen, sondern der Blick auf Lebensrealitäten und menschliche Vorgänge, die alle von uns (mehr oder minder) betreffen oder betreffen werden. Mittels seiner gewohnt ruhigen und distanzierten Erzählweise kann auch dieses Werk wieder glänzen und führt die Rezipient:innen (scheinbar) neutral in die menschliche Erfahrungswelt ein. Die Schilderungen mögen zwar neutral sein, aber die Subjektivität der Erfahrungen und Emotionen führen ständig zu einem selbst zurück. Schirach erzählt hier mehr als Einzelschicksale und öffnet in seinem Werk wieder den kritischen Diskurs des Justizsystems. Angeklagte sind hier nicht die Menschen, sondern das System in dem sie leben und selbst aufrechterhalten - nach der Manier: das Gesetz ist hart, aber es ist das Gesetz. Besonders das juristische Setting und der juristische Blick eröffnen ein Fenster für alle, die nicht hinter die Fassade blicken können. Fazit: Strafe ist ein weiteres gelungenes Werk von Schirach, das tiefer reicht als der Umfang vermuten lässt. Hier werden Blickwinkel und Diskurse auf nur wenigen Seiten eröffnet, die aber lange nachwirken werden.

Das Fenster zum Gerichtshof

Bewertung am 02.01.2026
Bewertungsnummer: 2690064
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Strafe ist weit mehr als ein Werk über Straftaten, sondern eröffnet für alle ein Fenster zum Gerichtshof, das für die Mehrheit verschlossen bleibt. Schirach erzählt auf wenigen Seiten und mit juristisch-narrativer Distanz zwölf Geschichten über Menschen, Erfahrungen, Gefühle und Abgründe. Die Erzählungen sind kurz, aber keineswegs kurzweilig. Der literarische Kniff von Schirach ist hierbei, dass er auf wenigen Seiten existentielle Fragen sowie Emotionen anhand der Einzelschicksale aufwirft und erzählt. Im Vordergrund steht hier nicht das Fragen nach der Schuld oder die Suche nach schuldigen Personen, sondern der Blick auf Lebensrealitäten und menschliche Vorgänge, die alle von uns (mehr oder minder) betreffen oder betreffen werden. Mittels seiner gewohnt ruhigen und distanzierten Erzählweise kann auch dieses Werk wieder glänzen und führt die Rezipient:innen (scheinbar) neutral in die menschliche Erfahrungswelt ein. Die Schilderungen mögen zwar neutral sein, aber die Subjektivität der Erfahrungen und Emotionen führen ständig zu einem selbst zurück. Schirach erzählt hier mehr als Einzelschicksale und öffnet in seinem Werk wieder den kritischen Diskurs des Justizsystems. Angeklagte sind hier nicht die Menschen, sondern das System in dem sie leben und selbst aufrechterhalten - nach der Manier: das Gesetz ist hart, aber es ist das Gesetz. Besonders das juristische Setting und der juristische Blick eröffnen ein Fenster für alle, die nicht hinter die Fassade blicken können. Fazit: Strafe ist ein weiteres gelungenes Werk von Schirach, das tiefer reicht als der Umfang vermuten lässt. Hier werden Blickwinkel und Diskurse auf nur wenigen Seiten eröffnet, die aber lange nachwirken werden.

Schwere Lasten der Gerechtigkeit

Mathay Acar aus Münster (Westf.) am 31.01.2025

Bewertungsnummer: 2400031

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Jede einzelne Geschichte trifft den Leser mit einer besonderen Wucht. Wer sich ernsthaft auf sie einlässt, wird nicht umhinkommen, nach der Lektüre eine schwerere Seele zu tragen. Der Autor beleuchtet tiefgreifende strafprozessuale Konsequenzen, die nicht immer mit unserem moralischen Verständnis im Einklang stehen. Die Geschichten hinterfragen die Strafe als Reaktion auf ein Verhalten – eine Reaktion, die nicht in jedem Fall gerechtfertigt ist. Dieses Buch schenkt viel jenen, die es sich zu Herzen nehmen, und genau deshalb ist es von besonderer Bedeutung.

Schwere Lasten der Gerechtigkeit

Mathay Acar aus Münster (Westf.) am 31.01.2025
Bewertungsnummer: 2400031
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Jede einzelne Geschichte trifft den Leser mit einer besonderen Wucht. Wer sich ernsthaft auf sie einlässt, wird nicht umhinkommen, nach der Lektüre eine schwerere Seele zu tragen. Der Autor beleuchtet tiefgreifende strafprozessuale Konsequenzen, die nicht immer mit unserem moralischen Verständnis im Einklang stehen. Die Geschichten hinterfragen die Strafe als Reaktion auf ein Verhalten – eine Reaktion, die nicht in jedem Fall gerechtfertigt ist. Dieses Buch schenkt viel jenen, die es sich zu Herzen nehmen, und genau deshalb ist es von besonderer Bedeutung.

Kundinnen und Kunden meinen

Strafe

von Ferdinand von Schirach

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