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Fünfzehn Tage sind für immer

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Beschreibung

Produktdetails

Zustand

Gut

Einband

Taschenbuch

Book Tropes

Own Voice + weitere

Altersempfehlung

ab 14 Jahr(e)

Erscheinungsdatum

27.05.2022

Verlag

ONE

Seitenzahl

288

Maße (L/B/H)

21,2/13,6/3,1 cm

Gewicht

353 g

Auflage

2. Auflage

Originaltitel

Here the whole time

Übersetzt von

Svantje Volkens

Sprache

Deutsch

EAN

2710000943693

Beschreibung

Rezension

"Für sich selbst einstehen und sich selbst akzeptieren: Das ist die Botschaft dieser humorvollen queeren Romanze." Münsterischer Anzeiger, 23.06.2022 "Ein absolutes Wohlfühlbuch für alle, die mit Vorurteilen zu kämpfen haben oder den gängigen Schönheitsstandards nicht entsprechen - egal ob dick, schwarz, schwul, lesbisch oder mit Aknenarben." Andrea Schnepf, Buchkultur, 14.10.2022 "Ein Buch mit Botschaft, das denen, die sich sonst nicht repräsentiert fühlen, Mut verleiht, sie selbst zu sein." Raphaela Brosseron, Kinderliteratur-Verein, 07.12.2022

Produktdetails

Zustand

Gut

Einband

Taschenbuch

Book Tropes

  • Own Voice
  • Queer Romance
  • Forced Proximity

Altersempfehlung

ab 14 Jahr(e)

Erscheinungsdatum

27.05.2022

Verlag

ONE

Seitenzahl

288

Maße (L/B/H)

21,2/13,6/3,1 cm

Gewicht

353 g

Auflage

2. Auflage

Originaltitel

Here the whole time

Übersetzt von

Svantje Volkens

Sprache

Deutsch

EAN

2710000943693

Herstelleradresse

ONE
Schanzenstraße 6-20
51063 Köln
DE

Email: telefonmarketing@luebbe.de

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Ein Buch, welches mich sehr beeindruckt hat!

Bewertung am 11.09.2024

Bewertungsnummer: 2290096

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Was mich besonders an diesem Buch fasziniert, sind die zwei Hauptcharaktere. Felipe ist ein authentischer, vielschichtiger Protagonist, dessen Unsicherheiten und Selbstzweifel auf sehr ehrliche Weise dargestellt werden. Caio hingegen bringt eine warme, offene Energie in die Geschichte, und ihre Interaktionen sind voller Zärtlichkeit und Ehrlichkeit. Beide Figuren wachsen emotional und lernen, sich selbst und einander zu akzeptieren. Der Schreibstil von Vitor Martins ist leicht und zugänglich, dabei aber tiefgründig. Martins schafft es, mit wenigen Worten intensive Gefühle zu transportieren. Die Dialoge zwischen Felipe und Caio sind natürlich und echt, was ihre Bindung noch glaubwürdiger macht. Auch die Darstellung von queeren Themen und die Sensibilität, mit der Martins auf Themen wie Selbstliebe, Körperakzeptanz und das Coming-out eingeht, machen das Buch zu einem besonderen Leseerlebnis.

Ein Buch, welches mich sehr beeindruckt hat!

Bewertung am 11.09.2024
Bewertungsnummer: 2290096
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Was mich besonders an diesem Buch fasziniert, sind die zwei Hauptcharaktere. Felipe ist ein authentischer, vielschichtiger Protagonist, dessen Unsicherheiten und Selbstzweifel auf sehr ehrliche Weise dargestellt werden. Caio hingegen bringt eine warme, offene Energie in die Geschichte, und ihre Interaktionen sind voller Zärtlichkeit und Ehrlichkeit. Beide Figuren wachsen emotional und lernen, sich selbst und einander zu akzeptieren. Der Schreibstil von Vitor Martins ist leicht und zugänglich, dabei aber tiefgründig. Martins schafft es, mit wenigen Worten intensive Gefühle zu transportieren. Die Dialoge zwischen Felipe und Caio sind natürlich und echt, was ihre Bindung noch glaubwürdiger macht. Auch die Darstellung von queeren Themen und die Sensibilität, mit der Martins auf Themen wie Selbstliebe, Körperakzeptanz und das Coming-out eingeht, machen das Buch zu einem besonderen Leseerlebnis.

Schmerzhafte Realität trifft auf Wohlfühlgeschichte

Bewertung aus Essen am 17.11.2022

Bewertungsnummer: 1828075

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

15 Tage Ferien sehen beim 17-jährigen Felipe wie folgt aus: Netflix, Kuchensamstag, Musical-Mittwoch und Zeit mit seiner Mãe. Das alles zuhause, wo keiner ihn und seine Körpermasse verurteilen kann. Vor Caio, den Nachbarsjungen, den er seit einer Weile anhimmelt, kann er sich nicht mehr verstecken, denn mit Ferienbeginn soll ausgerechnet er 15 Tage bei ihnen verbringen. So hatte er sich das eigentlich nicht vorgestellt, doch Caio lebt sich schnell bei ihm und seiner herzlichen Mutter ein und Felipe lernt nicht nur aus der Komfortzone herauszukommen. Die Beschreibung “Own-Voice” bedeutet, dass der Autor dem Text seine eigene Stimme verleiht, also eigene Erfahrungen einbringt, häufig bei sensiblen Themen und Diversität. Das heißt nicht, dass Vitor Martins hier seine Geschichte niedergeschrieben hat, jedoch leiht er seine Stimme jemandem, der vielleicht in einer ähnlichen Situation ist wie Felipe oder Caio. Beim Lesen erkennt man den Unterschied zur einfachen Ich-Perspektive, denn die ist hier tiefer, emotionaler und vor allem authentisch. Felipes Unsicherheit wird bei jedem seiner Gedankenkarussels, seinen ausgetüftelten Horrorszenarien und den direkten Fragen an die Lesenden (“Wisst ihr, was ich meine? Ist auch egal.”) mehr als offensichtlich, genau wie seine Verknalltheit in Caio. Obwohl der Plot eben um diese gestrickt ist, macht Felipe eine tolle Entwicklung unabhängig von seinem Beziehungsstatus durch. Was Felipe nur in indirekter Form im “Zauberer von Oz” gefunden hat, schafft der Autor durch diesen Young Adult Roman: Ein Buch mit Botschaft, das denen, die sich sonst nicht repräsentiert fühlen, Mut verleiht, sie selbst zu sein. Wie nebenbei darf man sich außerdem über eine niedliche Verliebtheit, lustige Protagonisten, ganz viel Herz und jede Menge Filmtipps von Felipe höchstpersönlich freuen, auch wenn er in den 15 Tagen deutlich weniger zum Verweilen auf Netflix kam. Ohne schmerzliche Stellen kommt so ein persönlicher Roman nicht aus, weswegen es auf Seite 286 eine Triggerwarnung dazu gibt.

Schmerzhafte Realität trifft auf Wohlfühlgeschichte

Bewertung aus Essen am 17.11.2022
Bewertungsnummer: 1828075
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

15 Tage Ferien sehen beim 17-jährigen Felipe wie folgt aus: Netflix, Kuchensamstag, Musical-Mittwoch und Zeit mit seiner Mãe. Das alles zuhause, wo keiner ihn und seine Körpermasse verurteilen kann. Vor Caio, den Nachbarsjungen, den er seit einer Weile anhimmelt, kann er sich nicht mehr verstecken, denn mit Ferienbeginn soll ausgerechnet er 15 Tage bei ihnen verbringen. So hatte er sich das eigentlich nicht vorgestellt, doch Caio lebt sich schnell bei ihm und seiner herzlichen Mutter ein und Felipe lernt nicht nur aus der Komfortzone herauszukommen. Die Beschreibung “Own-Voice” bedeutet, dass der Autor dem Text seine eigene Stimme verleiht, also eigene Erfahrungen einbringt, häufig bei sensiblen Themen und Diversität. Das heißt nicht, dass Vitor Martins hier seine Geschichte niedergeschrieben hat, jedoch leiht er seine Stimme jemandem, der vielleicht in einer ähnlichen Situation ist wie Felipe oder Caio. Beim Lesen erkennt man den Unterschied zur einfachen Ich-Perspektive, denn die ist hier tiefer, emotionaler und vor allem authentisch. Felipes Unsicherheit wird bei jedem seiner Gedankenkarussels, seinen ausgetüftelten Horrorszenarien und den direkten Fragen an die Lesenden (“Wisst ihr, was ich meine? Ist auch egal.”) mehr als offensichtlich, genau wie seine Verknalltheit in Caio. Obwohl der Plot eben um diese gestrickt ist, macht Felipe eine tolle Entwicklung unabhängig von seinem Beziehungsstatus durch. Was Felipe nur in indirekter Form im “Zauberer von Oz” gefunden hat, schafft der Autor durch diesen Young Adult Roman: Ein Buch mit Botschaft, das denen, die sich sonst nicht repräsentiert fühlen, Mut verleiht, sie selbst zu sein. Wie nebenbei darf man sich außerdem über eine niedliche Verliebtheit, lustige Protagonisten, ganz viel Herz und jede Menge Filmtipps von Felipe höchstpersönlich freuen, auch wenn er in den 15 Tagen deutlich weniger zum Verweilen auf Netflix kam. Ohne schmerzliche Stellen kommt so ein persönlicher Roman nicht aus, weswegen es auf Seite 286 eine Triggerwarnung dazu gibt.

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Fünfzehn Tage sind für immer

von Vitor Martins

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Monika Held

OSIANDER Bamberg

Zum Portrait

5/5

Ein wichtiges Buch gegen Mobbing, Homophobie und Bodyshaming.

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Felipe ist 17, dick und schwul und freut sich riesig auf die Weihnachtsferien, da er dann zu Hause bleiben und den Beleidigungen seiner Mitschüler entgehen kann. Doch leider hat seine Mutter andere Pläne: Caio, der Nachbarsjunge, in den Felipe schon seit Ewigkeiten verknallt ist, wird die Ferien bei ihm verbringen. Felipe ist hin- und hergerissen, wie es sich verhalten soll, doch als er Caios beste Freundin kennenlernt, die ebenfalls dick und oberndrein lesbisch ist, fasst er sich ein Herz. Ein absolut wichtiges, zu Tränen rührendes Buch, dass allen Jugendlichen, die "nicht der Norm entsprechen" Mut macht und zeigt, dass sie nicht alleine mit ihren Sorgen und Nöten sind.
  • Monika Held
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5/5

Ein wichtiges Buch gegen Mobbing, Homophobie und Bodyshaming.

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Felipe ist 17, dick und schwul und freut sich riesig auf die Weihnachtsferien, da er dann zu Hause bleiben und den Beleidigungen seiner Mitschüler entgehen kann. Doch leider hat seine Mutter andere Pläne: Caio, der Nachbarsjunge, in den Felipe schon seit Ewigkeiten verknallt ist, wird die Ferien bei ihm verbringen. Felipe ist hin- und hergerissen, wie es sich verhalten soll, doch als er Caios beste Freundin kennenlernt, die ebenfalls dick und oberndrein lesbisch ist, fasst er sich ein Herz. Ein absolut wichtiges, zu Tränen rührendes Buch, dass allen Jugendlichen, die "nicht der Norm entsprechen" Mut macht und zeigt, dass sie nicht alleine mit ihren Sorgen und Nöten sind.

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