Produktbild: Karte und Gebiet
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Karte und Gebiet Roman

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Beschreibung

Produktdetails

Zustand

Gut

Verkaufsrang

84388

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

16.01.2012

Verlag

DuMont Buchverlag

Seitenzahl

416

Maße (L/B/H)

21,4/14,6/3,7 cm

Gewicht

574 g

Auflage

7

Originaltitel

La carte et le territoire

Übersetzt von

Uli Wittmann

Sprache

Deutsch

EAN

2710000949220

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Zustand

Gut

Verkaufsrang

84388

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

16.01.2012

Verlag

DuMont Buchverlag

Seitenzahl

416

Maße (L/B/H)

21,4/14,6/3,7 cm

Gewicht

574 g

Auflage

7

Originaltitel

La carte et le territoire

Übersetzt von

Uli Wittmann

Sprache

Deutsch

EAN

2710000949220

Herstelleradresse

DuMont Buchverlag GmbH
Amsterdamer Strasse 192
50735 Köln
DE

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Der schwermütige Franzose beeindruckt einmal mehr

Mirjam Berle aus Hagen am 07.04.2021

Bewertungsnummer: 715526

Bewertet: eBook (ePUB)

Das Werk Michel Houellebecqs wie auch die Person polarisieren. Mit seinem neuen Roman scheint er jedoch beinah altersmilde geworden zu sein. Es ist ein tiefgründiger Künstler- und Kriminalroman. Ein Roman über den Künstler, der nicht nur sein Werk, sondern auch sich selbst erschafft. Ein Buch über das Original und sein Abbild, wie der Titel „Karte und Gebiet“ schon verrät. Die Kunst des von Houellebecq geschaffenen Protagonisten Jed Martin besteht aus Abbildern von Landschaften, Gegenständen und Personen. Das Original künstlerisch wertvoll und möglichst ansprechend darzustellen, ist sein Ziel. Und wenn er genug von einer Art der Abbildung hat, wendet er sich ab und widmet sich der Betrachtung und Darstellung einer neuen. Aber nicht nur Jed Martin schafft Doppelgänger, auch der Autor selbst tut dies und zwar von keinem geringeren als sich selbst. Taucht doch ein gewisser Michel Houellebecq im Roman auf. Inwieweit es sich um Abbild oder Gegenentwurf seiner selbst handelt, weiß nur er allein. Am Ende löscht er sich, bzw. sein Abbild aus – sehr brutal, soviel sei verraten. Dies ist ein Roman, den man wieder und wieder aus unterschiedlichen Perspektiven lesen kann und der so immer wieder neue Eindrücke liefert – wie ein gelungenes Bild eben ;-). Großartig!!

Der schwermütige Franzose beeindruckt einmal mehr

Mirjam Berle aus Hagen am 07.04.2021
Bewertungsnummer: 715526
Bewertet: eBook (ePUB)

Das Werk Michel Houellebecqs wie auch die Person polarisieren. Mit seinem neuen Roman scheint er jedoch beinah altersmilde geworden zu sein. Es ist ein tiefgründiger Künstler- und Kriminalroman. Ein Roman über den Künstler, der nicht nur sein Werk, sondern auch sich selbst erschafft. Ein Buch über das Original und sein Abbild, wie der Titel „Karte und Gebiet“ schon verrät. Die Kunst des von Houellebecq geschaffenen Protagonisten Jed Martin besteht aus Abbildern von Landschaften, Gegenständen und Personen. Das Original künstlerisch wertvoll und möglichst ansprechend darzustellen, ist sein Ziel. Und wenn er genug von einer Art der Abbildung hat, wendet er sich ab und widmet sich der Betrachtung und Darstellung einer neuen. Aber nicht nur Jed Martin schafft Doppelgänger, auch der Autor selbst tut dies und zwar von keinem geringeren als sich selbst. Taucht doch ein gewisser Michel Houellebecq im Roman auf. Inwieweit es sich um Abbild oder Gegenentwurf seiner selbst handelt, weiß nur er allein. Am Ende löscht er sich, bzw. sein Abbild aus – sehr brutal, soviel sei verraten. Dies ist ein Roman, den man wieder und wieder aus unterschiedlichen Perspektiven lesen kann und der so immer wieder neue Eindrücke liefert – wie ein gelungenes Bild eben ;-). Großartig!!

Ein reifes Werk eines…

Raumzeitreisender aus Ahaus am 05.07.2016

Bewertungsnummer: 2726709

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Ein reifes Werk eines erfahrenen Schriftstellers „Karte und Gebiet“ ist nicht nur ein lehrreicher Unterhaltungsroman über das Leben des Künstlers Jed Martin, sondern gleichermaßen eine Parodie auf den Kunstbetrieb und den Schriftsteller Michel Houellebecq selbst, der eine wesentliche Rolle in diesem Werk spielt. Seine Provokation besteht diesmal u.a. darin, sich selbst zu inszenieren und zu persiflieren. Das ist ihm auf unnachahmliche Art und Weise auch gelungen. Die Themen und Gespräche schwanken zwischen banal und geistreich. So nehmen nicht nur die Probleme mit einem defekten Heizkessel unverhältnismäßig viel Raum ein, sondern auch intensive Gespräche über französische Literatur und Kunst. Zwischendurch erweist sich Protagonist Jed Martin immer wieder als aufmerksamer Beobachter und Kritiker etablierter wirtschaftlicher Abläufe, wobei die Frage berechtigt ist, ob hier die ureigene Meinung des Autors durchschimmert. „Karte und Gebiet“ wirkt weniger provozierend als frühere Werke des Autors. Es handelt sich nicht um eine rein chronologische Erzählung, sondern die zeitliche Perspektive wechselt mehrmals. Während in den beiden ersten Teilen des Buches Jed Martin und der Kunstbetrieb im Fokus stehen, ändert der Autor im dritten Teil das Genre. Ein Mordfall führt dazu, dass aus einem sozialkritischen Unterhaltungsroman ein Krimi wird. Wenn schon bei Houellebecq ein Mord vorkommt, dann kein ganz gewöhnlicher. Der Roman enthält mit Liebe, Trennung und Tod, Kritik an Wirtschaft, Gesellschaft und Medien sowie anspruchsvoller Aufklärung über Malerei, Photographie und Literatur, gewürzt mit einer ordentlichen Portion Ironie, alle Zutaten für große Literatur. Soweit negative Vorstellungen über Houellebecq im Raum stehen, werden sie durch diesen Roman relativiert. Das Buch liest sich leicht, der Leser weiß nicht, in welche Richtung sich die Geschichte entwickeln wird und man legt es nur ungern zur Seite.

Ein reifes Werk eines…

Raumzeitreisender aus Ahaus am 05.07.2016
Bewertungsnummer: 2726709
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Ein reifes Werk eines erfahrenen Schriftstellers „Karte und Gebiet“ ist nicht nur ein lehrreicher Unterhaltungsroman über das Leben des Künstlers Jed Martin, sondern gleichermaßen eine Parodie auf den Kunstbetrieb und den Schriftsteller Michel Houellebecq selbst, der eine wesentliche Rolle in diesem Werk spielt. Seine Provokation besteht diesmal u.a. darin, sich selbst zu inszenieren und zu persiflieren. Das ist ihm auf unnachahmliche Art und Weise auch gelungen. Die Themen und Gespräche schwanken zwischen banal und geistreich. So nehmen nicht nur die Probleme mit einem defekten Heizkessel unverhältnismäßig viel Raum ein, sondern auch intensive Gespräche über französische Literatur und Kunst. Zwischendurch erweist sich Protagonist Jed Martin immer wieder als aufmerksamer Beobachter und Kritiker etablierter wirtschaftlicher Abläufe, wobei die Frage berechtigt ist, ob hier die ureigene Meinung des Autors durchschimmert. „Karte und Gebiet“ wirkt weniger provozierend als frühere Werke des Autors. Es handelt sich nicht um eine rein chronologische Erzählung, sondern die zeitliche Perspektive wechselt mehrmals. Während in den beiden ersten Teilen des Buches Jed Martin und der Kunstbetrieb im Fokus stehen, ändert der Autor im dritten Teil das Genre. Ein Mordfall führt dazu, dass aus einem sozialkritischen Unterhaltungsroman ein Krimi wird. Wenn schon bei Houellebecq ein Mord vorkommt, dann kein ganz gewöhnlicher. Der Roman enthält mit Liebe, Trennung und Tod, Kritik an Wirtschaft, Gesellschaft und Medien sowie anspruchsvoller Aufklärung über Malerei, Photographie und Literatur, gewürzt mit einer ordentlichen Portion Ironie, alle Zutaten für große Literatur. Soweit negative Vorstellungen über Houellebecq im Raum stehen, werden sie durch diesen Roman relativiert. Das Buch liest sich leicht, der Leser weiß nicht, in welche Richtung sich die Geschichte entwickeln wird und man legt es nur ungern zur Seite.

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Karte und Gebiet

von Michel Houellebecq

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Simon Eisele

Osiander Zentrale

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5/5

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Ich gestehe: Das war mein erster Houellebecq-Roman. Vorher natürlich schon viel gehört von diesem polarisierenden, provokanten Franzosen. Karte & Gebiet - von den einen als reifes Werk gelobt, von den anderen als Houellebecq-untypisch, weil zu milde, abgetan - hat mich von der ersten Seite an überzeugt: ein guter, gut geschriebener, oft eleganter Roman, ein Kunst- und Künstlerroman, ein Gesellschaftsroman, ein Gegenwarts- und Zukunftsroman und - auch das - ein Kriminalroman. Mir würde kein vernünftiger Grund einfallen, warum Sie das Buch nicht lesen sollten.
  • Simon Eisele
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5/5

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Ich gestehe: Das war mein erster Houellebecq-Roman. Vorher natürlich schon viel gehört von diesem polarisierenden, provokanten Franzosen. Karte & Gebiet - von den einen als reifes Werk gelobt, von den anderen als Houellebecq-untypisch, weil zu milde, abgetan - hat mich von der ersten Seite an überzeugt: ein guter, gut geschriebener, oft eleganter Roman, ein Kunst- und Künstlerroman, ein Gesellschaftsroman, ein Gegenwarts- und Zukunftsroman und - auch das - ein Kriminalroman. Mir würde kein vernünftiger Grund einfallen, warum Sie das Buch nicht lesen sollten.

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